86

Gesundheits- und Krankenpflegerin (Subject) / Ausscheidungen (Lesson)

Föhring

This lesson was created by LizJonana.

Learn lesson

Advertisement
  • Nebennieren Glandula Suprarenalis Dextra/ Sinistra
  • Niere Ren sinister/dexter
  • Harnleiter Ureter Dexter/sinister
  • Harnblase Vesica urinaria
  • Harnröhre Urethra
  • Äußere Niere Nierenhilus Oberer/unterer Nierenpol Fettkapsel (Capsula Adiposa) Bindegewebskapsel (Capsula Fibrosa) Nierenfaszie (Fasca renalis)
  • Nieren Mikro Nierenbecken (Pelvis renalis) Nierenkelch (Calices Renalis) Nierenpapille (Papilla Renalis) Markpyramide mit Nierenmark (Medulla Renalis) Nierensäule (Columna Renalis) Nierenkapsel (capsula fibrosa)
  • Nierenrinde Cortex renalis grenzt ans Nierenmark an
  • Nierenmark Medulla renalis
  • Markpyramiden Pyramis renalis
  • Advertisement
  • Nierenpapille Papilla renalis
  • Nierenkelch Calices renalis überzieht wie ein Trichter jede Pyramide Nimmt Harn aus den Nierenpapillen auf und führt ihn ins Nierenbecken
  • Nierenbecken Pelvis renalis Zusammenschluss der nierenkelche Weitertransport des Harns durch Harnleiter zur Blase über die Harnröhre
  • Nierensäule Columna renalis
  • Nierenkörperchen Nephron befindet sich in der Nierenrinde Aufgabe: Entstehung des Primärharns durch Blutfilterung Besteht aus Glomerulus und Bowman'scher Kapsel
  • Bowman'sche Kapsel Vas afferenz und efferenz Gefäßpol und Harnpol Äußere Schicht und innere Schicht Kapselraum und Kapillarschlingen des Glomerulus
  • Tubulusapparat Juxtaglomerulärer Apparat Gewundener Abschnitt des proximalen Tubulus Gerader Abschnitt des proximalen Tubulus Intermediärer Tubulus (Henle Schleife) Gerader Abschnitt des distalen Tubulus Gewundener Abschnitt des distalen Tubulus Sammeltohr Beginnt am Harnpol und mündet im Sammelrohr Rückresorption von Wasser und gelösten Stoffen (Sekundärharnentstehung)
  • Harnblase Harnblasendach Harnblasenkörper Harnblasengrund (-fundus) Harnblasenhals Fassungsvermögen 0,8-1 L — 350mL = Harndrang Harnblasendreieck liegt im Blasenfundus und ist faltenfrei
  • Harnröhre Urin Frauen: 3/4 cm Reiner Harnweg Männer: 20-25 cm Harn und Samenweg S förmige Krümmung Prostataabschnitt (Pars Prostatica) Beckenbodenabschnitt (pars membrancae) Schwellkörperabschnitt (Pars spongiosa)
  • Schließmuskel Harnröhren M. sphinkter urethrae internus/ externus
  • Gefäßsystem der Niere Aorta → a. Renalis → Verzweigungen → vas afferenz →Glomerulus → vas efferenz → kapillarnetz um Tubulus → verzweVerzweigungen → v. Renalis → untere hohlvene
  • Entstehung des Primärharns Primärharn: Filtration in den Nierenkörperchen Filtration abhängig von den Eigenschaften des Filters und der Druckverhältnisse Druck: hyostatischer Druck (glomerulärer Blutdruck) Kolloidosmotischer druck Hydrostatischer Druck im Kapselraum (wirkt mit kolloidosmotischem Druck den hypostatischen Druck entgegen) Effektiver glomulärer Filtrationsdruck Glomeruläre Filtrationsrate ist Maß für die Leistungsfähigkeit der Nieren Sekundärharnbildung: Resorption und Sekretion im Tubulusapparat und in den Sammelrohren
  • Sekundärharnbildung Sekundärharnbildung: Resorption und Sekretion im Tubulusapparat und in den Sammelrohren Resorption: Aufnahme von Stoffen aus dem Primärharn in das umgebende nierengewebe Sekretion: Abgabe von Stoffen in den primärharn
  • Aufgaben der Niere Hormonproduktion Harnbildung Blutdruckregulierung Entgiftung Ausscheidung Elektrolytehaushalt Regulation des Säure Base Haushalts
  • Miktion Vegetatives Nervensystem Sympathikus: Erschlaffung des m.detrusor und Kontraktion des M. Sphinkter urethrae interna Parasymphatikus (andersherum) Zentrales Nervensystem M. Sphinkter urethrae externus
  • Uringewinnungsmethoden Spontanurin (Mittelstrahlurin) Sammelurin Katheterurin Blasenpunktion Steckbecken Beutelurin (Kinder)
  • Urinbestandteile 95% Wasser Harnpflichtige Substanzen (Harnstoff, Harnsäure, Kreatinin) Salze Säuren Farbstoffe Hormone Wasserlösliche Vitamine
  • Diuresestörungen Polyurie Oligurie Anurie
  • Polyurie Erhöhte Harnproduktion 2.500ml - 10/20L Diabetes Nierenerkrankungen Diuretika
  • Oligurie Verminderte Urinproduktion 320ml Dehydration Herzinsuffizienz Nierenerkrankungen
  • Advertisement
  • Anurie Fast keine Urinproduktion 100ml Notfall Harnvergiftung Akutes Nierenversagen Schock
  • Miktionsstörungen Dysurie Algurie Strangurie Nykturie Pollakisurie Harnverhalt Restharn Harninkontinenz Enuresis (nocturna und diurna)
  • Dysurie Schmerzhafte erschwerte Harnentleerung Unterer Harnwegsinfekt Harnabflussbehinderungen
  • Algurie Schmerzhafte Harnentleerung Unterer Harnwegsinfekt Blasensteine
  • Strangurie Schmerzhafter Harndrang Starke schmerzen bei der miktion mit nicht unterdrückbarem Harndrang Unterer Harnwegsinfekt
  • Nykturie Vermehrtes nächtliches Wasserlassen Herzinsuffizienz Nierenerkrankungen Zu viel trinken vor dem Schlafen
  • Pollakisurie Häufig auftretender Harndrang mit kleiner Miktionsmenge Harndrang bei bereits geringer Blasenfüllung Normale Tagemenge Blasenreizung Entzündung Blasensteine Prostataerkrankungen
  • Restharn Nach Miktion Restmenge in der Blase Risiko Harnwegsinfekt Prostatavergrößerung Psyche
  • Harnverhalt Unvermögen gefüllte Blase spontan zu entleeren Blasenüberdehnung und Rückstau Multiple Sklerose Bandscheibenvorfall
  • Harninkontinenz Unwillkürlicher Harnverlust ab 6 Lebensjahr
  • Enuresis nocturna und diurna Einnässen am Tag und in der Nacht Primär seit geburt Sekundär nach Trockenheit Primär: Entwicklungsstörungen Anomalien der Haarwege Psyche Sekundär: Psyche, Harnwegsinfekt, diabetes, Epilepsie
  • Enuresis nocturna und diurna Einnässen am Tag und in der Nacht Primär seit geburt Sekundär nach Trockenheit Primär: Entwicklungsstörungen Anomalien der Haarwege Psyche Sekundär: Psyche, Harnwegsinfekt, diabetes, Epilepsie
  • Geruch: scharf Nach längerem Stehen bildet sich ammoniak Physiologisch
  • Geruch: schwefelartig Spargel
  • Geruch: übelriechend Bakterielle Entzündung der unteren Harnwege
  • Geruch: azeton Ketonkörper im Urin durch Entgleisung des Stoffwechsels bei Hunger, diabetes, dauerhaften erbrechen
  • Geruch: faulig riechend Tumor der unteren harnwege
  • Farbe urin Physiologisch hell bis dunkelgelb klar
  • Farbe: rot, fleischfarben trüb Makrohämaturie Sichtbares blut Entzündungen Nierensteine Tumor im urogenitaltrakt Mikrohämaturie nur im Labor
  • Farbe: rötlich bis schwärzlich ohne Trübung Hämoglobinurie Ausscheiden von roten Blutfarbstoff