A&O (Subject) / Englische Hälfte (Lesson)

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  • Dispositionelle Theorien (Zufriedenheit) Zufriedenheit mit Arbeit über Zeit/Jobs bei Zwillingen ähnlich.  Zusammenhänge mit eigener positiver/negativer Affektivität + Selbstwirksamkeitserwartung + CSEs (Selbstwert, Locus of Control, Neurotizismus, Generalisierte Selbstwirksamkeitserwartung)
  • Gesundheit (Definition) Nicht nur Abwesenheit von Krankheit Definition = Zustand physischem, mentalen + sozialen Wohlergehens (Verfügbarkeit von Ressourcen für Alltag) + Fähigkeit Ziele zu haben/erreichen und Bedürfnisse zu befriedigen, sowie Alltag zu gestalten
  • Gesundheit (Facetten) Subjektives Wohlergehen Kompetenzerleben Autonomie Erwartungen Selbstrespekt
  • Stressreaktion Stressor →  Belastung (negative psycho-/physiologische Reaktion auf Stressor) →  Auswirkung auf Gesundheit
  • Behindernde Stressoren Kontrolle ↓ + Ansprüche ↑ Stressoren, die starke/unerwünschte Behinderungen involvieren. (ggü. Möglichkeit, gewünschte Ziele zu erreichen) →  Behinderung persönlicher Entwicklung + Zielerreichung (Arbeit)
  • Herausfordernde Stressoren Kontrolle ↑ + Anspruch ↑ Werden als stressige/belastende aber belohnende Erfahrungen, die Zustand wert sind, wahrgenommen  → Möglichkeit für persönliches Wachstum/Erfolg
  • Formen von Coping (Stress - Conceptual Framework) Problemorientiert: Handlung = Recherche, Problemlösung, Hilfe/Rat suchen, Planung, Konfrontation AndererEmotion = Reevaluation, Aufmerksamkeitswechsel, Unterdrückung Emotionsorientiert: Handlung = Sport, Entspannungsübungen, Rauchen/Alkohol, Binge-EatingEmotion = Meditation, autogenes Training, selbstinstruktion, Ablenkung, Atmen
  • Lösung von Rollenkonflikten Diskretion = Anpassung der Rolle/Setting an eigene Bedürfnisse Innovation = Rolle modifizieren 
  • Deviantes Verhalten im arbeitskontext (Verlauf) Antisoziales Verhalten →  Deviantes-Antisozialses Verhalten (Normverletzung) →  Aggression (Intention von Schaden) 
  • Formen antisozialen Verhaltens am Arbeitsplatz Incivility = ↓ Intensität, Verletzt Normen/Respekt, Rücksicht auf Andere ↓, Schadensintention (?) Gewalt am Arbeitsplatz = ↑ Intensität, physisch aggressives Verhalten (evtl. phys. Schaden) Sexuelle Belästigung = Ungewollte sex. Aufmerksamkeit, Belästigung, etc.  Mobbing/Bullying = Andauerndes feindseliges/non-verbales Verhalten (Ziel = Verringerung des Selbstwerts der Person)
  • Prädiktoren antisozialen Verhaltens (Arbeit) Kontext der Orga (Tolerant ggü. Belästigung, Unterstützung v. Minderheit/Beschwerdeoption ↓) Kontext des Jobs (Majority-to-Minority-Ratio, historisch männl. Besetzung, gut bezahlt) Ziel (Wenig Macht (Sozio-Kulturell/Orga), Demographische Faktoren) Täter (Autoritäre Einstellung, feindselige Einstellungen, Akzeptanz von Rechtfertigung)
  • Folgen antisozialen Verhaltens am Arbeitsplatz ↓ = Vertrauen, Zufriedenheit, Produktivität↑ = Fehlzeiten, Kündigungsgedanken, negative Einstellung Einflüsse auf physische + psychische Gesundheit Nervosität (Blutdruck, Ermüdung, gastrointestinale Reaktion, Kopfschmerzen, Alkoholkonsum)
  • Eustress Positive psychologische Antwort auf Stressor → Positiver Zustand Beispiele: Flow v.A wenn Anforderungen = Fähigkeiten
  • Distress Negative psychol. Antwort auf Stress → Negativer Zustand
  • Moderatoren von Stresserleben Hoffnung = Glaube daran, dass erwarteter Vorteil eintritt Bedeutsamkeit = Leben ergibt (gefühlt) Sinn, Schlechte Erfahrung = Herausforderung Verständlichkeit der Geschehnisse = Klare Struktur/Aufbau interner/externer Umwelt Bewältigbarkeit = Verfügbare Ressourcen für adäquates Coping nutzbar
  • Verbreitung psychischer Krankheiten 25% aller Angestellte mind. eine psychische Erkrankung (25% davon behandelt) → Häufige Quelle von v.a langen (!) FehlzeitenAuch durch Stress ausgelöst Häufigste: Depression/Burnout, Angststörung, Essstörung, Suchterkrankung
  • Burnout (Definition) Affektive Reaktion auf anhaltenden Stress → Intrinsische Energie "verbraucht sich"→ Emotionale/Physische Erschöprung, Kogn. Ermüdung
  • Burnout (Maslach Modell - Symptombereiche) Interpersonelle Komponente (Depersonalisierung) = Desinteresse, Distanzierung, Zynismus Individuelle Stresskomponente (Emot. Erschöpfung) = Anspannung, Reizbarkeit, Lustlosigkeit Selbstevaluative Komponente (Selbstwirksamkeit ↓) = Bedeutung fehlt, Hyperaktivität, Selbstwirksamkeit ↓
  • General Adaption Syndrome (Selye) ALARM: Anpassung an Stressor → Folge = Dauerhafte physiol. Arousal RESISTANCE/ADAPTION: Körperliche Anpassung → Weiterhin Reaktion m. physiol. Arousal EXHAUSTION: Nach Stress/Chronischer Überaktivität → Ermüdung des Körpers, Anfälligkeit
  • Conservation of Ressources (Annahmen) Ziel des Menschen = Erhalt/Schutz eigener Ressourcen Investition für Schutz, Erholung und Erhalt neuer Ressourcen Ressourcen leichter zu erhalten, wenn man schon viele hat → Wenige = Empfindlich für Verlust Verlust schmerzt mehr als Erhalt hilft
  • Conservation of Ressources Theorie (Modell) Burnout = Unkontrollierbare Spirale des Verlusts von Ressourcen Instrumentelle/Soziale/Psychologische Ressourcen → Verlust/Angst vor Verlust/Kein Erfolg beim Erhalt neuer Ressourcen → Stress
  • Effort-Reward-Imbalance Model Mehr Investition von Ressourcen als Belohnung → Kurzfristig okay, langfristig schädlich
  • Overcommitment Zu viel Input in Arbeit → Coping negativer Erlebnisse durch Perfektionismus/ArbeitErgebnis = Frustration + weiterhin Mühe + negativer AffektVerstärkt durch Tendenz, eigene Kompetenz zu über- und Herausforderung zu unterschätzen Prädiktoren = Need for Approval, Reizbarkeit, Unfähigkeit, sich von Arbeit zu lösen, Wettbewerbsgeist
  • Optimismus Gelernt = Permanenz, Personalisierung (external/internal), Beständigkeit (speziell/allgemein) Dispositionell = Erwartung, dass gute Dinge geschehen werden
  • Ressourcen (Stress/Gesundheit) Locus of Control Hardiness Kohärenz / Salutogenese
  • Demand-Control Modell (Karasek) Modell, das Zusammenhang zwischen Kontrolle + Erwartungen fokussiert Stress durch hohe Erwartungen + wenig Kontrolle → Weniger Produktivität
  • Effekte von Kontrolle ↑ = Zufriedenheit, Leistung↓ = Burnout, Abwesenheit, Angst Reduziert allgemein Stress (über Evaluation/Wahrnehmung von Stressoren) → Moderatorfunktion (Buffer) umstritten aber HE gesichert
  • Auswirkungen sozialer Unterstützung auf Stress Instrumentell, Emotional oder Informational (+ Appraisal)Reduzieren Risiko von Krankheit/Langzeitfolgen durch Stress Effekte: ↑ = Zufriedenheit↓ = Burnout, Angst, Fehlzeiten
  • Formen von Gesundheitsrisiken Chemische StoffeSchwermetalleBiologische StoffeMechanische KomponentenPhysische Aspekte (Hitze, Lärm, etc.) Genetisch verändernde/veränderte FaktorenAndere Gefahren (nasser Boden, ungeschützte Falltüren)
  • Gesundheits-/Sicherheitsrelevante Arbeitsaspekte UmgebungAufgabeWerkzeugeEvaluation (Präsentation + Aufmerksamkeit) & CopingPerson
  • Drei Ebenen menschlichen Verhaltens (Rasmussen) Fähigkeit → Information = Signale → Stereotype Reaktion (automatisches S-R-System) Regel → Information = Zeichen → Wenn-Dann-Situationen, feste Regeln für Aufgaben→Gelernt, Regelmäßige Nutzung, bekannte Umwelt, mühelos, wenig Feedback nötig Wissen → Information = Symbole → Analyse Initial/Final-State, Planung, Entscheidung, Problemlösen→ Aufmerksamkeitsbasiertes Handeln, ungelernter Nutzer, neue Umwelt, langsam, aufwändig, braucht Feedback
  • Fehlerquellen (Rasmussen) Wissens-Level = Überlastung, Vielfalt der Handlungen, kein Wissen über Benutzungsarten, kein Bewusstsein zu Konsequenzen Fähigkeits/Regel-Level = Einbrechen von Gewohnheiten, Verlassen auf Regeln, Unpassende Nutzung, Situative Faktoren ≠ Verhaltensänderung
  • Fehler (Rasmussen) Fähigkeitslevel = Unaufmerksamkeit Regellevel = Erwartungen, Enkodierungsfehler Wissens-Level = Langfristige Prozessauswirkungen nicht ausreichend bedacht, Probleme mit exponentialen Verläufen, Denken in Abläufen, nicht kausalen Netzwerken
  • Fehlertaxonomie (Zapf) Fähigkeitslevel (Sensumotorisch) = Motorische Fehler Regellevel (Flexible Aktionsmuster) = Gewohnheiten, Unterlassungsfehler, Erkennensfehler Wissenslevel (Intellektuell) = Ziel-, Attributions-, Prognose-, Denk- und Bewertungsfehler, Erinnerungslücken
  • Intraindividuelle Einflüsse auf Unfallrate (Persönlichkeit) Geschlecht → Frauen berichten mehr Stress, Männer mehr Verletzungen Persönlichkeitsfaktoren- Locus of Control = -.2- Gewissenhaftigkeit = -.17- Verträglichkeit = -.15+ Offenheit = .18+ Risikobereitschaft = .16+ Emot. Stabilität = .13+ Extraversion = .1
  • Situative persönliche Einflussfaktoren von Unfallraten Zustand der Person (Ermüdung, Alkoholeinfluss, pers. Probleme)  Persönliche Beziehung zu Opfer Professionelle Qualifikation/Erfahrung Erfahren mit Gefahr
  • Organisationelle Einflüsse auf Unfälle/Gefahren Situativ = Bsp. Führungsperson hilft Gruppe besser mit Stress zu copen Behavioral = Unterstützende Beziehung zu Manager (Unfälle melden, etc.) Sozialer Austausch = Mehr Gewilltheit zu Verbesserungsvorschlägen, Support zw. Gruppen→ Sonderfall = LMX (Mehr Offenheit ggü. Sicherheitsrisiken, mehr Sicherheitsklima/-performanz, bessere Interaktion Transformationale Führung = Sicherheit moralischer Grundstein
  • Safety Policies Strategische Sicherheitsziele + Bedeutung der Zielerreichung
  • Safety Procedures Taktische Richtlinien für Handlungen bzgl. der Sicherheitsziele (Normen) 
  • Safety Practices Ausführung von Policies + Procedures durch das Management innerhalb der Orga → Modelllernen + implizite Normen
  • Arten von Sicherheitsinterventionen Gefahrbezogen (Eliminierung (Neudesign) oder Blockieren des Zugangs (Bsp. Belüftung)) Personenbezogen (Warnungen/Informationen oder Trainings)→ Bereits kleine Trainingsprogramme (Vorlesungen) haben großen Effekt Sozial/Organisational  → Commitment/Einbezug des managements wichtig
  • Jobdesign (Definition) Operation einer unbeteiligten Partei, um ein System/Prozess zu ändern→ Absicht = Struktur stabilisieren/verändern (geplant, gewollt, ressourcengestützt)
  • Mechanistischer Ansatz Effizient, Flexibilität, Nutzung der Mitarbeiterkapazitäten (one best way)  Methoden: Aufgabenspezialisierung, Aufgabenverinfachung Vorteile: Effizient, niedrige Qualifikation, günstigNachteile: Unzufriedenheit + wenig intrinsische Motivation
  • Toyotismus Fertigungsketten (bis zu 10 Mitarbeiter) mit Regulation durch Vorarbeiter, weiterführende Verbesserungen  Reduktion von Transport, Lagerbeständen, Bewegung, Wartezeiten, Überproduktion, Prozessen, Fehlern
  • Mechanistischer Ansatz (Technologie) Outsourcing von Arbeit auf Maschinen (Computertechnologie → Software-Reset statt neue Machine für neue Aufgabe) Vorteil: Effiziente, günstige Produktion großer Mengen, große Bandbreite an Produkten, konstante Qualität, Flexibilität höher
  • Motivationaler Ansatz Ergänzung der Core Job Characteristics um Interdependenz, Feedback von Anderen, soziale Unterstützung und Interaktion (außerhalb der Orga) + Veränderung der Aufgabe an sich
  • Veränderungsmöglichkeiten von Jobcharakteristika Job-Rotation/Enlargement = Tätigkeiten zweier Arbeiter vermischen Aufgabenidentität = Prozess sichtbarer machen (Ergebnisse) Wichtigkeit der Aufgabe = Teamwork Autonomie = Meinungen der Arbeiter wahrnehmen, mehr Kontrolle (Planung) bei Arbeiter Direktes Feedback im Job = Kundenkontakt, Qualitätsmessungen, etc.
  • Total Quality Management Proaktive Qualitätskontrolle (Kundenbedürfnisse erfüllen) als fester Bestandteil der Produktion Jeder involviert an häufigen Qualitätsmessungen → Überschuss reduzieren
  • Soziotechnischer Ansatz (Jobdesign - Grundsätze) Semiautonome, fest kooperierende Gruppe (3 - 10 MA) arbeitet in geschlossenem Workspace und fertigt dort in für Aufgabe optimiertem Raum Produkt Analyseeinheit = Arbeitssystem (Fertigungsgruppe), nicht einzelne Aufgabe System wird intern durch Arbeitsgruppe reguliert Einzelner entwickelt mehrere Fähigkeiten/Rollen Einzelner ist komplementär zu Technik, nicht erweitert Vielfalt wird für Orga/Individuum angeregt
  • Soziotechnischer Ansatz (Jobdesign - Bewertung Seminautonomer Arbeitsgruppen) Gruppe setzt Ziele selbst (Quantitativ/Qualitativ) Gruppe kann innerhalb von Handlungsrahmen Arbeitszeiten, -platz, zusätzliche Aufgaben bestimmen Gruppe bestimmt die Produktionsmethode Gruppe reguliert die interne Vergabe von Aufgaben Gruppe wählt Mitglieder/Führung selbst Gruppenmitglieder entscheiden wie Arbeit gemacht wird