Differentielle Psychologie (Fach) / Differentielle Psychologie (Lektion)

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Differentielle Psychologie

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  • Was sind die Ziele der Persönlichkeitspsychologie? Die Persönlichkeit soll nicht nur beschrieben, sondern auch erklärt werden, d.h. dass nach festen, spezifischen Eigenschaften (Gesetzmäßigkeiten) gesucht werden soll.
  • Was sind die Ziele der Differentiellen Psychologie? Untersuchung von Unterschieden im Erleben und Verhalten von Personengruppen unter Berücksichtigung verschiedener Variablen und ihrer Kombinationen   Mögliche Variablen:                               Geschlecht, Alter, Bildung, Berufsgruppe etc.
  • Welche Methoden der Differentiellen Psychologie beschreibt W.Stern und welche beiden Parameter zur Bestimmung differentieller Effekte sind Gegenstand seiner Methode? 1)      Variationsforschung = ein Merkmal, mehrere Individuen 2)      Korrelationsforschung = mehrere Merkmale, mehrere Individuen 3)      Psychographie = Betrachtung eines Individuums in mehreren Merkmalen 4)      Komparationsforschung = Vergleich mehrerer Individuen in mehreren Merkmalen Parameter = Merkmale und Individuen
  • Mit welchem Informationsparameter (Untersuchungsvariable) erweiterte R.B. CATTELL die Forschungsansätze von W.Stern? Situative Komponente (Vergleich eines Merkmals einer Person in vielen Situationen)
  • Worin unterscheiden sich die Ansätze „Personalismus“ und „Situationismus“ (Formeln und Idee)? -          Personalismus: V=f(P) à Persönlichkeit = Verhalten  -          Situationismus: V=f(S) à Situation = Verhalten  --> Konsistente Debatte (Was bestimmt unser Verhalten? Persönlichkeit oder Situation?)
  • Was sind „HABITS“? Gewohnheiten (Handlungsweise kehren in ähnlichen Situationen zurück) (--> gewohnheitsmäßige Reaktion)
  • Was versteht man unter einem „TRAIT“, bitte nennen Sie zwei Beispiele? Konstante Wesenszüge / stabile Eigenschaften (Dispositionseigenschaften), die sich nur schwer verändern lässt Beispiele: -Vorliebe für Vanilleeis -Angst vor Hunden
  • Definieren Sie „STATE“ und benennen Sie zwei Beispiele hierfür. Zustandseigenschaft Beispiele: 1)      Schreck/Angst vor Spinne im Bad 2)      Schlechte Laune nach dem Aufstehen 3)      Aufmerksamkeit
  • Was ist die Annahme von Konstitutionstypologien? Alle Persönlichkeitseigenschaften haben ihren Ursprung im Körperbau (körperliche Merkmale = Charakterunterschiede)
  • Welche drei Typbeschreibungen unterscheidet Kretschmar in der Totaltypologie? 1)      Leptosom (hager/dünn) 2)      Athlet (kräftig/muskulös) 3)      Pyniker (dicklich/leicht übergewichtig)
  • Welche Grundparameter bestimmen die Ausprägungen von Temperamenten (3xA)? 1)      Affekt (Temperament = Form und Ausdruck des Verhaltens) 2)      Aktivierung (Neuronale bzw. kortikale Aktivität) 3)      Aufmerksamkeit (aktive Fokussierung)
  • Beschreiben Sie die Affektlage von Introvertierten vs. Extravertierten in Stichwörtern. Introvertiert: -          Passiv/ruhig -          Sorgsam -          Nachdenklich/bedrückt -          Friedlich -          Beherrscht -          Zuverlässig -          Schweigsam -          Ängstlich/ pessimistisch Extravertiert -          Empfindlich/ aggressiv -          Unruhig/ reizbar -          Optimistisch -          Impulsiv -          Aktiv -          Gesellig -          Gesprächig -          Lässig -         lebhaft
  • Benennen Sie die Fassetten der Persönlichkeitsdefinitionen von GUILFORD: Persönlichkeit: 7 Traits  1.Bedürfnis 2. Interesse 3. Einstellung 4. Temperament 5. Eignung 6. Morphologie 7. Phsysiologie
  • Auf welche Datengruppe hat CATTELL zur Entwicklung seines Persönlichkeitsmodells zurückgegriffen? Datenbasis: L-, Q- und T-Daten  L = Lebenslauf Q = Fragebogen T = Objektive Tests
  • Was war das erklärte Ziel von CATTELL und welche Hauptparameter beinhaltet seine Spezifikationsgleichung zur Zielerreichung? -          Ziel = ganzheitliche Persönlichkeitsbeschreibung und Verhaltensvorhersage  -          Hauptparameter = Abilities, Temperaments, Drives, Moods, Role Traits, States
  • Welche Idee steckt hinter dem Begriff „Psycholexikalischer Ansatz“? Gesamtheit der Persönlichkeit in Sprache zu finden (Definition von ca. 18.000 persönlichkeitsbeschreibenden Wörtern und schrittweise Reduktion, wodurch Merkmalsgruppen und Persönlichkeitsfaktoren definiert werden können.
  • Benennen Sie die 5 Persönlichkeitstypen im Modell von CATTELL. Extraversion Cortertia Unabhängigkeit der Meinungsbildung Anxiety Character Strength
  • Beschreiben Sie die Datenbasis die EYSENECK zur Entwicklung seines Persönlichkeitsmodells nutze. -          Q-Daten (Fragebogen) -          Verhaltensratings -          Objektive Tests -          Psychophysiologie
  • Welche Persönlichkeitsparameter hebt EYSENECK zur Ausgetaltung der individuellen Charaktereigenschaften hervor? PEN-System: Psychotizismus Extraversion Neurotizismus
  • Benennen Sie die Persönlichkeitstypen im Modell von EYSENECK. Psychotizismus (Risikoneigung) Extraversion Neurotritizismus (Emotionale Stabilität)
  • Beschreiben Sie Annahmen und die Evaluationen, die Eysenck durchführte, um nachzuweisen, dass sich Extravertierte und Introvertierte in ihren psychophysiologischen Prozessen unterscheiden Unterschiedliches Erregungsniveau von z. B. Extra- und Introvertierten • Extravertierte = niedrige Erregung • Introvertierte = höhere Erregung
  • Starkes und Schwaches Nervensystem: Wie unterscheiden sich Extravertierte und Introvertierte in Ihren erregenden und hemmenden Prozessen auf eine Reizeinwirkung und welche Extremgruppe ist besser konditionierbar? (diese Frage wird in Vorlesung 2 geklärt) Typenannahme von EYSENCK Extravertierte: • starke kortikale Hemmung • nach einem Reiz: • Bildung schwacher exzitatorischer Potenziale • schnelle und starke Ausbildung und langsam abklingende hemmende Prozesse  Introvertierte: • starke kortikale Erregung • nach einem Reiz: • Bildung starker exzitatorischer Potenziale • langsam einsetzende hemmende Prozesse   Annahme: Extravertierte sind schlechter Konditionierbar als Introvertierte
  • Benennen Sie die BIG FIVE, die Superfaktoren, der Persönlichkeit: Neurotizismus Extraversion Offenheit für Erfahrungen Verträglichkeit Gewissenhaftigkeit
  • Definieren Sie „messen“: Einer Beobachtung einen Wert zuweisen
  • Definieren Sie Korrelation (so wie Sie diesen Begriff in der Veranstaltung gelernt haben) und welchen Wertebereich kann ein Korrelationskoeffizient annehmen? Der Korrelationskoeffizient gibt das Maß des linearen Zusammenhangs zwischen (mind.) zwei intervallskalierten Variablen (x und y) an.  Wertebereich: -1,0,1
  • Beschreiben Sie die Beziehung zwischen Intelligenz und prestigeträchtigen Berufen.  Prestigeträchtigere Berufe werden in der Regel mit einer höheren Intelligenz erreicht.
  • Ab welchem IQ „spricht man“ von Hochbegabung? ≥ 130
  • Beschreiben Sie die Unterschiede von mono-faktorieller und multi-faktorieller Hochbegabung. mono-faktoriell: in einer Kategorie gut; IQ > 130  multi-faktoriell: Hochbegabung setzt sich aus mehreren vorhersagenden Variablen zusa,,em (kognitive Parameter, Temperamenten, soziokulturelle V.)
  • Überlegen Sie! Warum haben Intelligenztests eine höhere Vorhersagekraft als z.B. ein Vorstellungsgespräch, schriftliche Bewerbungsunterlagen oder ACs? Intelligenztests sind mit einer Reliabilität von etwa 0,54/0,45 deutlich reliabler als bspw. Vorstellungsgespräche, Bewerbungsunterlagen oder ACs, da diese häufig von Subjektivität geprägt sind.
  • Beschreiben Sie Hoch- und Niedrigbegabte (Intelligenz). Welche Beobachtungen hat die von Ferman gestartete Langzeitstudie aufgezeigt? Während Hochbegabte i.d.R. früher gehen und sprechen lernen, bessere Schulleistungen erbringen, emotional stabiler sind, vielseitiger interessier und begabt und weniger sozial auffällig sind, erreichen Minderbegabte häufig niedrigere Schulabschlüsse und sind häufiger sozial auffällig.
  • Zur Erinnerung: Benennen Sie das Hauptaxiom der „Klassischen Testtheorie“ nach GULLIKSEN. x = t + e
  • Beschreiben Sie die Beziehung zwischen Reliabiliät und Differenzierungsfähigkeit. -          Trennschärfekoeffizient Je höher die Reliabilität, desto höher die Differenzierungsfähigkeit.
  • Welche Aussage macht ein Konfidenzintervall? Konfidenzintervall wird auch Vertrauensintervall genannt. Das Konfidenzintervall gibt an, mit welcher Wahrscheinlichkeit der wahre Wert innerhalb eines bestimmten Intervalls liegt.
  • a) Welche Parameter benötigen Sie, um das Konfidenzintervall zu berechnen? b) Welche Aussage macht in diesem Zusammenhang der Standardmessfehler. Der Standardmessfehler ist der Anteil an der Standardabweichung eines Tests, der zu Lasten der Unrealibilität geht.
  • Welche Aussage macht die Kritische Differenz? Die Kritische Differenz macht eine Aussage darüber, ob sich zwei Testergebnisse / Testpersonen tatsächlich signifikant voneinander unterscheiden oder ob der Unterschied lediglich auf die Messungenauigkeit zurückzuführen ist.
  • Nennen Sie typische Fragestellungen, die ein Wirtschaftspsychologe mit Hilfe der Kritischen Differenz und dem Konfidenzintervall klären kann. Kritische Differenz: -          Prüfung von Veränderung -          Unterschied zwischen 2 Testpersonen  Konfidenzintervall: Bestimmung tatsächlicher Ausprägung eines Merkmals
  • Definieren Sie grundlegend den Begriff „Validität“. „Gültigkeit“  Die Validität gibt die Eignung eines Messverfahrens, bezüglich Ihrer Zielsetzung an. Ein Testverfahren ist dann valide, wenn es die Eigenschaft, die es zu messen vorgibt, auch tatsächlich misst.
  • Definieren Sie „äußere-kriterienbezogene Validität“ und beschreiben Sie ein plausibles Beispiel: Kriterienvalidität liegt dann vor, wenn die Testergebnisse mit einem definierten Kriterium korrelieren. Ziel der äußeren-kriterienbezogenen Validität ist es eine Vorhersage zu treffen. Beispiel: wie gut sagt ein Einstellungsverfahren den Berufserfolg voraus, oder wie gut sagt das Einkommen einer Person oder der Umsatz eines Unternehmens, den beruflichen oder unternehmerischen Erfolg voraus.
  • Definieren Sie „inhaltliche Validität“ und beschreiben Sie ein plausibles Beispiel: liegt dann vor, wenn die Testaufgabe selber einen eindeutigen Schluss auf die Fertigkeit zulässt, d.h. der Test beinhaltet das, was später auch gemacht werden soll.  Beispiel: Eine Speditionsfirma sucht einen neuen LKW-Fahrer.  Als Auswahlverfahren lässt die Firma alle Bewerber einen Parkour mit dem LKW fahren.
  • Benennen Sie die sieben Methoden zur Konstruktvalidierung nach Cronbach und Mehl und benennen Sie für zwei Methoden eine nachvollziehbare Umsetzung zum Nachweis der Konstruktvalidierung: Definition Konstruktvalidität: bezeichnet die Übereinstimmung eines theoretischen (und in der Regel nicht direkt beobachtbaren) Konzepts mit einer entsprechenden Messung. -> also Eigenschaften die nicht „anfassbar“ sind. (z. B. Extraversion oder Intelligenz).  - Korrelation des Tests mit mehreren Außenkriterien - Korrelation des Tests mit Tests ähnlichen Validitätsansprüchen (konvergente Validierung) - Korrelation des Tests mit Tests unterschiedlichen Validitätsansprüchen (diskriminante Validierung) - faktorenanalytische Betrachtung des zu validierenden Tests (wie gut misst der Test Mathe und wie gut Sprache) - Analyse interindividueller Unterschiede (Vergleiche von verschiedenen Gruppen HS, RS und Gymnasiasten in Mathe) - Analyse intraindividueller Unterschiede (Vergleiche innerhalb einer Gruppe -> Mathebereiche) - inhaltlich-logische Analyse der Testelemente (Expertenbestätigung z. B. vom Mathelehrer oder Matheprof.)
  • Beschreiben Sie die Beziehung der Gütemaße: Objektivität, Reliabilität und Validität Die Objektivität ist die Grundvoraussetzung für die Reliabilität. Ohne Messgenauigkeit (Reliabilität) ist keine Gültigkeit vorhanden (Validität). Alle drei Gütemaße müssen erfüllt sein, damit der Test richtig misst, andernfalls verschlechtert sich die Aussagekraft des Testes.
  • Definieren Sie den Begriff „Kultur“: Kultur ist der menschgemachte Teil der Umwelt einer Population.
  • Benennen und Beschreiben Sie die Abgrenzungsmerkmale von Kulturen: - Sprache - Soziale Normen / Wertesysteme - Soziale Beziehungen - Soziale Struktur (Wirtschaft, Politik…) - Soziale Gestaltung (Landschaft, Architektur…)
  • Was wird unter dem Begriff „Population“ verstanden? Population = räumlich, zeitlich abgegrenzte Gruppe von Menschen
  • Zur Bestimmung von Kulturunterschieden gibt es verschiedene Ansätze (radikaler Relativismus, Kontextualismus und Universalismus). Beschreiben Sie die unterschiedlichen Sichtweisen und benennen Sie mindestens jeweils ein Beispiel, wie die Vergleichbarkeit z. B. von differentiellen Leistungsfähigkeiten gemessen werden kann/könnte. radikaler Relativismus: Messung der Leistungsfähigkeit auf Basis von ausschließlich kulturspezifischer Testverfahren. Problem: keine Vergleichbarkeit über Populationen möglich / Trainingseffekte schwer kontrollierbar. Beispiel: Spurenlesen von Aborigines / Fähigkeiten mit einem Bogen zu Jagen.   Kontextualismus: Bestimmte Tests lassen einen Vergleich von Populationen aus unterschiedlichen Ökologien zu, wenn kulturspezifische Maßnahmen umgesetzt werden, um Tests vergleichbar zu machen. (Bsp. für „kulturspezifische Maßnahmen zur Erhöhung der Vergleichbarkeit“ - Gruppen bei Tests austrainieren, und dann vergleichen - Beschulung angleichen  Universalismus: absolute kulturelle Kontextunabhängigkeit Vergleiche in universellen Tests: Bsp.: logisches Denken, numerisches Verständnis…
  • Welche Intelligenzfaktoren gelten kulturübergreifend als universal? kulturell universelle Intelligenzstruktur   - logisches Denken - verbale Fähigkeit - räumliches Vorstellungsvermögen - numerisches Verständnis - Gedächtnisleistung - Schnelligkeit des Denkens
  • Was versteht man unter „Individualismus“ und „Kollektivismus“? Individualismus: Selbstkonzept = Unabhängigkeit unabhängig von sozialen Beziehungen   Kollektivismus: Selbstkonzept = vernetzt Einbettung in soziale Gruppen
  • Benennen Sie ein Beispiel für die kulturell unterschiedliche Wertschätzung von Persönlichkeitseigenschaften: Das Merkmal „Empfindsamkeit“ scheint in China höher bewertet zu werden, als in Kanada. Empfindsamkeit wird in Kollektivistischen Kulturen höher eingeschätzt. Chen et al. (1992) Kanadische und chinesische Grundschüler sollten die Klassenkameraden nach folgenden Eigenschaften beurteilen: sehr hilfsbereit, sehr aggressiv, sehr empfindlich Die Grundschüler sollten angeben, welche Klassenkameraden sie als Spielkameraden wählen würden.   Ergebnis: Alle wählten hilfsbereite Klassenkameraden die Schüler vermieden aggressive Klassenkameraden chinesische Schüler wählten auch empfindliche Schüler kanadische Schüler wählten eher nicht-empfindliche Schüler
  • Zur Bestimmung von Kulturunterschieden gibt es verschiedene Ansätze (radikaler Relativismus, Kontextualismus und Universalismus). Beschreiben Sie die unterschiedlichen Sichtweisen und benennen Sie mindestens jeweils ein Beispiel, wie die Vergleichbarkeit z. B. von differentiellen Leistungsfähigkeiten gemessen werden kann/könnte. radikaler Relativismus: Messung der Leistungsfähigkeit auf Basis von ausschließlich kulturspezifischer Testverfahren. Problem: keine Vergleichbarkeit über Populationen möglich / Trainingseffekte schwer kontrollierbar. Beispiel: Spurenlesen von Aborigines / Fähigkeiten mit einem Bogen zu Jagen.   Kontextualismus: Bestimmte Tests lassen einen Vergleich von Populationen aus unterschiedlichen Ökologien zu, wenn kulturspezifische Maßnahmen umgesetzt werden, um Tests vergleichbar zu machen. (Bsp. für „kulturspezifische Maßnahmen zur Erhöhung der Vergleichbarkeit“ - Gruppen bei Tests austrainieren, und dann vergleichen - Beschulung angleichen  Universalismus: absolute kulturelle Kontextunabhängigkeit Vergleiche in universellen Tests: Bsp.: logisches Denken, numerisches Verständnis…
  • Benennen Sie die drei biologischen Geschlechtsunterschiede: genetisch: XX Chromosom weiblich / XY Chromosom männlich hormonell: weiblich: Östrogen und Progesteron /  männlich: Androgene, insbesondere Testosteron neuronal: Hormonelle Veränderungen können neuronale Veränderungen bedingen