Psychologie (Fach) / Definitionen (Lektion)

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Diese Lektion wurde von DaniCodyWolf erstellt.

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  • Bedingungslose positive Wertschätzung (unconditional positiv regard) mitfühlende akzeptierende  NICHT wertende Haltung  (Carl Rogers glaubte, dass sie Klienten dabei helfen würde Selbstwahrnehmung und Selbstakzeptanz zu entwickeln)
  • Bedürfnishierarchie (hierarchy of needs) Maslows Pyramide der menschlichen Bedürfnisse: von unten nach oben muss erst erfüllt sein bevor auf einer höheren Stufe das Bedürfnis nach Sicherheit und danach die psychischen Bedürfnisse aktuell werden.
  • Befragung (survey) Technik bei der die von ihnen selbst berichteten einstllungen oder Verhaltensweisen der Menschen einer bestimmten Gruppe ermittelt werden.  Im Allgemeinen wird eine repräsentative Zufallstichprobe befragt
  • BEHAVIORISMUS (behaviorism) Sichtweise von der Psychologie als  einer objekitven Wissenschaft  das Verhalten ohne Bezugnahme auf mentale Prozesse untersucht. Heute stimmen die meisten Psychologen, die in der Forschung tätig sind nur 1. zu!
  • Bestätigungstendenz (confirmation bias) Tendenz, nach Informationen zu suchen, die eine vorgefasste Meinung bestätigen und Hinweise zu ignorieren oder zu verzerren die dieser Meinung wiedersprechen 
  • Bestrafung (punishment) Ereignis, das das vorausgehende Verhalten reduziert
  • Bewusste Verarbeitung (effortful processing) Form der Endodierung, die Aufmerksamkeit und bewusste Anstrengung erfordert 
  • Bewusstsein (conciousness) Gesamtheit der unmittelbaren Erfahrung, die sich aus der Wahrnehmung von uns selbst und unserer Umgebung, unseren Kognitionen, Vorstellungen und Gefühlen zusammensetzt
  • Bildungspsychologie Teil der pädagogischen Psychologie, der sich mit der Untersuchung des Lehrens und Lernens befasst
  • Bindung (attachment) emotionales Band zwischen dem sehr kleinen Kind und seiner Bezugsperson Das Kind sucht die Nähe zur Bezugsperson und reagiert auf Trennund mit  Kummer und Schmerz
  • Binge- Eating- Störung (binge-eating-disorder) deutliche Fressepisoden gefolgt von Leiden, Ekel oder Schuld aber ohne die Kompensation durch Erbrechen oder Fasten wie bei Bulimia nervosa
  • Binokulare Hinweisreize (binocular cues) Tiefenmerkmale wie retinale Disparität, die voraussetzen dass man beide Augen zur Hilfe nimmt
  • Biologische Psychologie oder Perspektive (biological psychology oer biological perspective) Teilbereich der Psychologie Zusammenspiel von Biologie und Verhalten beschäftigt  Bezieht Psychologen ein die in der Neurowissenschaft Verhaltensgenetik un der evoutionären Psychologie arbeiten  Diese können sich als Verhaltensneurowissenschaftler Neuropsychologen Verhaltnsgenetiker physiologische Psychologen oder Biopsychologen bezeichnen
  • Biomedikamentöse Therapie (biomedical therapy) verschriebene Medikamente oder medizinische Verfahren die direkt auf das Nervensystem des Patienten einwirken 
  • Biopsychosozialer Ansatz (biopsychosocial approach) eine integrierende Sichtweise die biologische psychologiesche und soziokulturelle Analyseebenen berücksichtigt
  • Bipolare Störung (bipolar disorder) affektive Störung bei der ein Mensch zwischen Hoffnungslosigkeit und Lethargie der Depression und dem übererregtem Zustand der Manie hin und her wechselt  früher: manisch depressive Störung genannt
  • Blinder Fleck (blind spot) Punkt auf der Netzhaut, an dem der Sehnerv das Auge verlässt und ein blinder Fleck entsteht weil hier keine Rezeptorzellen vorhanden sind
  • Blindes Sehen (blindsight) Zustand in dem eine Person auf einen visuellen Stimulus reagieren kann ohne diesen bewusst zu erleben
  • Blindheit durch Unaufmerksamkeit (inattentional blindness) die Unfähigkeit sichtbare Objekte zu sehen wenn die Aufmerksamkeit woanders ist
  • Blitzlichterinnerungen (flashbulb memories) sehr klare Erinnerungen an emotional bedeutsame Momente oder Ereignisse
  • Bottom up Verarbeitung Analyse die mit den Sinnesrezeptoren beginnt und aufsteigend bis zur Integration der sensorischen Information durch das Gehirn erfolgt 
  • Brocas Zentrum (Brocas area) steuert den sprachlichen Ausdruck,  Teil des Frontalkortex  meist in der linken Hemisphäre steuert Muskelbewegungen die an der Lautbildug beteiligt sind
  • Bulimia nervosa Essstörung, die durch Fressepisoden gekennzeichnet ist, bei denen meistens riesige Kalorienmengen aufgenommen werden, gefolgt von Erbrechen, der Verwendung von Abführmitteln oder Fasten
  • Cannon- Bard- Theorie (Cannon-Bard theory) Sagt aus, dass ein emotionserregender Reiz gleichzeitig  physiologische Reaktionen und die subjektive Erfahrung der Emotion auslöst
  • Chromosomen (chromosomes) fandenähnliche Strukturen aus DNA- Molekülen, die Gene enthalten 
  • Chunking Organisieren einzelner Items in hanhabbare und/ oder vertraute Einheiten geschieht häufig automatisch
  • Coping Verringerung von Stress auf emotionalem oder kognitivem Wege bzw. Verhalten
  • Corpus callosum Breites Band aus Nervenfasern, das die beiden Gehirnhälften miteinader verbindet und über das Informationen weitereleitet werden
  • CR Konditionierte Reaktion
  • Dämpfende Substanzen (depressant) Substanzen  (Alkohol, Barbiturate und Opirate) → neuronale Aktivität reduzieren und die Körperfunktionen verlangsamen
  • Das Selbst (self) die moderne Psychologie vermutet hier das Zentrum der Persönlichkeit. Es ordnet unsere Gedanken, Gefühle und Handlungen
  • Das Unbewusste (unconscious) ist laut Freud ein Auffangbecken für meist inakzeptable Gedanken, Gefühle und Erinnerungen.  In der heutigen Psychologie steht der Begriff unbewusst für eine Form der Informationsverarbeitung derer wir uns nicht bewusst sind
  • Deindiviuation Verlust der Selbstwahrnehmung und Zurückhaltung in Gruppensituationen die Erregung und Anonymiät fördern
  • Deltawellen (delta waves) langsame Hirnwellen mit großer Amplitude  δ- Wellen gehen mit Tiefschlaf einher
  • Dendriten (dendrites) vielfach verzweigte Erweiterungen einer Nervenzelle, mit denen Botschafenten empfangen udn Impulse an den Zellkörper weitergegeben werden
  • Desoxyribonukleinsäure DNA/ DNS
  • Deutung (interpretation) heißt, dass der Analytiker die Bedeutung der Träume, des Widerstands und anderer aufschlussreicher Verhaltensweisen interpretiert, um den Patienten auf dem Weg zur Einsicht weiterzubringen
  • Diskrimminierung (discrimination) nicht zu rechtfertigendes, negatives Verhalten gegenüber einer Gruppe oder ihren Mitgliedern
  • 1. Dissaziation (dissociation) 2. Dissoziative Identitätsstörung )dissociative identity disorder) 3. Dissziative Störungen (dissociative disorders) 1. Spaltung des Bewusstseins, die ermöglicht, dass bestimmte Gefühle und Gedanken gleichzeiteig mit anderen auftreten 2. seltene Form einer dissoziativen Störung, bei der eine Person zwei oder mehrere voneinander unterscheidbare und einander abwechselnde Perslönlichkeiten zeigt →früher bezeichtet als multiple Persönlichkeitsstörung 3. Störungen bei denen sich das Bewusstsein von früheren Erinnerungen Gedanken und Gefühlen abspaltet
  • DNA/ DNS deoxyribonucleic acid komplexes Molekül, das die genetische Information enthält, die die Chromosomen bildet
  • Doppelblindversuch (double-blind procedure) experimentelles Vorgehen, bei dem sowohl die Versuchsteilnehmer als auch die Mitarbeiter des Versuchsleiters nicht wissen (blind sind) ob die Teilnehmer eine Behandlung oder ein Placebo erhalten. Diese Methode wird i. Allg. bei der Evaluation von Studien zur Wirkung von Medikamenten angewandt
  • Down- Syndrom Zustand einer leichten bis schweren geistigen Behinderung und einer Reihe damit zusammenängender körperlicher Merkmale, die durch ein zusätzliches Chromosom 21 verursacht werden
  • Dreifarbentheorie von Young und helmholtz (Young- Helmholtz trichromatic theory) Theorie besagt, dass die Retina drei verschiedene Farbrezeptoren enthält, von denen einer besoners empfindlich auf ROT reagiert, ein anderer auf GRÜN udn ein dritter auf BLAU. Werden sie in Kombination stimuliert, können sie die Wahrnehmung jedes beliebigen Farbtons erzeugen
  • DSM-IV-TR (Diagnostic and Statistical Manual of Mental Disorders, 4th Edition Text Revision) Diagnostisches und Statistisches Manual Psychischer Störungen (4. Ausgabe) bei American Psychiatric Association mit aktualisierter textrevision, ein weithin genutztes System zur Klassifikation psychischer Störungen
  • Deja-vu Erfahrung der unheimliche Eindruck, etwas schon einmal erlebt zu haben Hinweisreize aus der aktuellen Situation könnten unterbewusst die Erinnerung an eine frühere Situation auslösen
  • Early- Starter- Modell Modellvorstellung der die Annahme zugrunde liegt, dass die meisten delinquenten, antisozialen Jugendlichen ihre Karriere aufgrund negativer familiärer Erfahrungen bereits im Vorschulalter begonnen haben
  • Echogedächtnis kurzzeitiges sensorisches Gedächtnis für auditive Reize, wenn die Aufmerksamkeit abgelenkt ist, können Wörter oder Geräusche noch ein einem Zeitfenster von 3 oder 4 Sekunden erinnert werden
  • Ecstasy synthetisches Stimlans und schwaches Halluzinogen. Führt zu Euphorie und dem Gefühl sozialer Nähe, birgt jedoch kurzfistige Gesundheitsrisiken und beschädigt längerfrist serontonerge Neuronen. Wirkt auf Stimmung und Kognition
  • EEG Elektroenephalprogramm
  • Effektgesetz (law of effekt) Thorndikes Prinzip, dass Verhaltensweisen, die angenehme Konsequenz zur Folge haben, häufiger auftreten, während Verhaltensweiseen, denen unangenehme Konsequenzen folgen, seltener gezeigt werden