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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Fach) / SS2016 (Lektion)
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- Welche beiden Wege der visuellen Worterkennung kann man unterscheiden? direkt: Wörter sind in ihrer Schreibweise im mentalen Lexikon kodiert indirekt: zuerst werden die Grapheme in Phoneme übersetzt, dann erfolgt die Suche im Lexikon (das erklärt die schnelle Lesbarkeit von Pseudowörtern, da diese nicht im mentalen Lexikon sind)
- Welche Informationen über ein Wort sind im mentalen Lexikon im Langzeitgedächtnis abgebildet? Phonologie (Laute) Morphologie (Gestalt) Syntax (Satzbau) Bedeutung
- Welche vier Kategorien von Versprechern (Fehlertypen) gibt es (Sprache)? Vertauschungen (z. B. Taffeekasse) Antizipationen oder Wiederholungen (z. B. Gewissengebisse) Substitution: ein ähnliches Wort ersetzt das beabsichtigte (z. B. die Sonne schneit statt scheint) Kontamination: zwei konkurrierende, semantisch ähnliche Elemente verschmelzen (z. B. jemandem beistimmen (beipflichten/zustimmen))
- Auf was lassen sich aus Versprechern gut Rückschlüsse ziehen? Auf die zugrundeliegenden Sprachproduktionsprozesse, die für sich schwer erforschbar sind.
- Was besagt die Theorie der Universalgrammatik nach Chomsky? alle Sprachen folgen den gleichen grammatikalischen Prinzipien diese sind angeboren Prozesse des Spracherwerbs sind universell und unabhängig von der gelernten Sprache um Sprache produzieren und verstehen zu können, müssen Kinder nur Wörter und einige sprachspezifische Besonderheiten wie z. B. Regeln zur Wortstellung in Sätzen lernen Spracherwerb besteht also vor allem aus dem Aufbau des mentalen Lexikons
- Welche Kritik gibt es an der Theorie der Universalgrammatik nach Chomsky? die Theorie lässt sich weder beweisen noch widerlegen Sprache ändert sich schneller als die genetische Ausstattung des Menschen
- Welche Fakten sprechen für die Theorie der Universalgrammatik nach Chomsky? bei visueller Merkmalserkennung scheint es angeborene Fähigkeiten zu geben, warum dann nicht auch bei der Sprachanalyse? im Experiment wurde nachgewiesen, dass schon wenige Tage alte Säuglinge eine Präferenz für sprachliche Laute im Vergleich zu nichtsprachlichen Lauten zeigen
- In welche drei Phasen läss sich der Spracherwerb bei Kindern unterteilen? Erwerb prosodisch-phonologischen Wissens ca. vom 2. - 9. Monat Lallphase => Lautnachahmung => Silbenwiederholung z. B. "gaga", später "Papa" (bewusste Mundbewegungen) Erwerb lexikalischen Wissens ca. 8.-9. bis 18 Monate Wortrezeption (Erkennen der Wortbedeutung) Wortproduktion Wortschatzexplosion Erwerb grammatikalischen Wissens ca. 1,5 bis 8-10 Jahre Wortkombinationen (Zweiwortsätze z. B. "Papa schläft") komplexere Sätze Abstraktion (Geschichten und Reime, Nutzen von Vorstellungen) komplexe Grammatik (Genetiv, Dativ, Akkusativ)
- Nenne die fünf Schritte des Sprachprozesses nach dem Wernicke-Geschwind-Modell. Sprachsignal=> Verarbeitung im primären auditorischen Kortex=> Weiterleitung an Wernicke-Areal Wernicke-Areal=> Analyse des auditorischen Signals=> Ermittlung der Wortbedeutungen Fasciculus arcuatus=> Weiterleitung der Informationen aus dem Wernicke-Areal ins Broca-Areal und umgekehrt Broca-Areal=> Bildung eines motorischen Plans zum Aussprechen eines Wortes=> Weiterleitung an motorischen Kortex motorischer Kortex=> Generierung eines Signals=> Weiterleitung an Vokaltrakt (Mund)=> Wort wird gesprochen
- Definition: Fascuculus arcuatus Nervenfasern, die das Wernicke-Areal und das Broca-Zentrum im menschlichen Gehirn verbinden.
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- Welcher Bereich im Gehirn spielt beim Sprechen eines gelesenen Wortes eine zentrale Rolle? Der Gyrus angularis: er vernetzt visuelle Informationen mit dem Wernicke-Areal.
- Wie werden durch Schädigung von Gehirnarealen verursachte Sprachstörungen genannt? Aphasien
- Welche vier Aphasietypen gibt es? Wernickeaphasie (verstehen von Sprache) Brocaaphasie (sprechen von Wörtern) Leitungsaphasie (Fähigkeit zum Nachsprechen von Wörtern) globale Aphasie (alle sprachlichen Fähigkeiten gestört)
- Was ist Denken? Informations- und Wissensverarbeitung Probehandeln (imaginär) gedankliche Auseinandersetzung mit der Umwelt Schlussfolgern Problemlösen Orientierung schaffen unter Unsicherheit Einsichten erzeugen Kreativität Denken über das Denken (Metakognition)
- Definition: Deklaratives (explizites) Wissen Faktenwissen / Weltwissen (was ist...) enthält Tatsachen und Ereignisse lässt sich gut beschreiben, ist unmittelbar zugänglich Repräsentation in Kategorien nach Ordnungsprinzipien zusammengefasst sorgen für Kontinuität im Erleben
- Definition: Prozedurales (implizites) Wissen Wissen über Handlungen / Abläufe / Fertigkeiten (wie geht...) enthält oft eine motorische Komponente lässt sich nicht gut beschreiben, aber gut vormachen (ist nicht unmittelbar zugänglich) Repräsentation in Scripten erlauben Prognosen, wie sich jemand in einer Situation verhalten wird verknüpfen Begriffe und Merkmale in einem raum-zeitlichen Kontext (z. B. Restaurantbesuch: Eintreten => Platz nehmen => Bestellen => Warten => Essen => Zahlen => Gehen)
- Was besagt die Theorie des semantischen Gedächtnisses nach Collins & Quillian? ein Begriff wird immer in Relation zu anderen Begriffen gespeichert verschiedene Hierarchieebenen mit jeder Hierarchieebene sind Eigenschaften verbunden, welche die Repräsentanten einer Kategorie mehr oder weniger zutreffend beschreiben Propositionen: kleinste bedeutungstragende Einheit (z. B. "kann fliegen") Propositionen sind als "Knoten" in hierarchischem Netzwerk organisiert und darüber mit anderen Knoten verbunden wird ein Begriff aus dem Gedächtnis abgerufen, werden seine "Knoten" und andere mit dem Begriff verbundene Knoten aktiviert
- Nenne Thema, Hypothese, Methode und Ergebnisse des Experiments zur Kategorisierung von Collins & Quillian (Denken). Thema:Aktivierungsausbreitung im propositionalen Netzwer Hypothese:Die Zeit zur Überprüfung von der Zugehörigkeit von Merkmalen ist abhängig von der Zentralität im propositionalen Netzwerk. Methode:Vpn sollen Aussagen über eine Kategorie möglichst schnell als richtig oder falsch markieren. Die Reaktionszeit für die Entscheidung wird gemessen. Ergebnisse: Die Reaktionszeiten nehmen zu, je mehr Knoten im Netzwerk aufgesucht werden müssen (= weniger zentral). Eigenschaften zu prüfen dauert länger als Zugehörigkeit zur Kategorie.
- Definition: Problemlösen (Denken) Reduktion der Diskrepanz zwischen Ist-Zustand und angestrebtem Zustand (Soll-Zustand).
- In welche beiden Arten wird Problemlösen unterschieden (Denken)? Einfaches Problemlösen (z. B. Schach) Ausgangs- und Zielzustand bekannt, Operatoren sind verfügbar Sequentielle Probleme Einsichtsprobleme Komplexes Problemlösen (z. B. Führung eines Arbeitsteams) Ausgangs- und Zielzustand oft nicht klar definiert, Operatoren zur Lösung müssen erst gefunden oder generiert werden viele Faktoren, die nicht alle kontrolliert werden können
- Erkläre sequentielles Vorgehen bei problemlösendem Denken. Ausgangszustand und Zielzustand sind bekannt mit (bekannten) Operationen wird der Ausgangszustand in Richtung Ziel verändert danach wird erneut ein Soll-Ist-Vergleich durchgeführt und eine passende Operation durchgeführt das wird wiederholt, bis der Zielzustand erreicht ist manchmal ist es einfacher, vom Zielzustand rückwärts zu gehen (Backward-Planning) Beispiel: "Turm von Hanoi"
- Definition: Kreativität Neues, Ungewöhnliches, Originelles, Nützliches und/oder Ansprechendes erfinden. Soll-Zustand unbekannt Ist-Zustand nur manchmal bekannt
- Nenne die sechs psychischen Merkmale von Kreativität nach Guildford. Problemsensivität (erkennen, dass und wo ein Problem besteht) Flexibilität (gewohnte Wege des Denkens verlassen, neue Sichtweisen entwickeln) Flüssigkeit (in kurzer Zeit viele Ideen hervorbringen) Re-Definition (bekannte Objekte neu verwenden, improvisieren) Elaboration (anpassen der Ideen an Realität) Originalität
- Was fördert Kreativität? positive Stimmung Wissen Ausdauer Offenheit für neue Erfahrungen Risikobereitschaft Glaube an die eigene Person kein Zeitdruck Kooperation inspirierende Räumlichkeiten
- Beschreibe vier wesentliche Merkmale von Emotionen. objektgerichteter Zustand: beziehen sich meist auf Objekte werden, wenn objektlos, meist als nicht vollwertig empfunden körperliche Erregung Auswirkung auf Herzschlag, Blutdruck, Atemfrequenz, Schweißdrüsenaktivität Auswirkung auf Magen- und Darmaktivität verändertes Erleben jede Emotion fühlt sich anders an Einfluss auf Wahrnehmung und Gedanken (z. B. nachts im Wald spazierengehen) verändertes Verhalten Ärger führt zu Angriff, Furcht zu Flucht Traurigkeit lässt Tränen fließen Freude drängt zu Bewegung und Lachen
- Was haben alle Theorien über Emotionen gemeinsam? Es wird angenommen, dass die Wechselwirkung zwischen physiologischen Veränderungen und deren mehr oder minder bewusste Wahrnehmung die Emotion bestimmt oder modifiziert.
- Nenne vier zentrale Fragen der Theorien über Emotionen. wenn physiologische Faktoren am Emotionsgeschehen beteiligt sind: sind sie dann Ursache, Folge- oder Begleiterscheinung?j auf welche Weise greifen physiologische Faktoren ein? geschieht die Verarbeitung zentral oder peripher? ist Emotion physiologische Erregung plus Kognition oder ist es genau umgekehrt?
- Nenne die sechs Kategorien von Theorien zu Emotionen. Appraisaltheorien Dimensionale Theorien Evolutionstechnische Theorien Neurowissenschaftliche Theorien Physiologische Theorien Verhaltenstheorien
- Welche vier physiologischen Theorien zu Emotionen gibt es? James-Lange-Theorie (wir sind traurig, weil wir weinen) Cannon-Bard-Theorie (wir weinen und sind gleichzeitig traurig) Zwei-Faktoren-Theorie von Schacter & Singer (körperliche Erregung wird durch kongnitive Interpretation zur Emotion) Damasios Modell der somatischen Marker (Neo-Jamesianische Theorie) (emotionale Konsequenzen von Handlungen sind vor allem körperliche Reaktionen, die im Körper gemeinsam mit Handlungen abgespeichert werden)
- Was besagt die James-Lange-Theorie über Emotionen? wir sind traurig, weil wir weinen bewusst wahrgenommene körperliche Reaktion (Zustand) = Gefühl Kritik: Körperreaktionen sind nicht spezifisch genug, um für verschiedene Gefühle verantwortlich sein zu können
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- Was besagt die Cannon-Bard Theorie über Emotionen? wir weinen und sind gleichzeitig traurig Emotionen entstehen zentral im Gehirn, im Thalamus (heute widerlegt) gleichzeitig wired vegetatives Nervensystem angeregt => löst peripher-physiologische körperliche Reaktionen aus körperliche Symptome sind nicht spezifisch genug für die Vielzahl unterschiedlicher Emotionen und Emotionen entstehen schneller als das physiologische Muster Argumente für diese Theorie (und gegen James-Lange): Ergebnisse aus Experiment mit Querschnittgelähmten Ergebnisse aus Experiment mit künstlicher Herbeiführung physiologischer Erregung (z. B. durch Adrenalin-Injektion)
- Was besagt die Zwei-Faktoren-Theorie von Schachter & Singer über Emotionen? Emotionen entstehen, wenn eine wahrgenommene periphere körperliche Erregung auf eine emotionale Einschätzung der Situation zurückgeführt wird (Wechselspiel) die Erregung ist zunächst emotionsunspezifisch und bestimmt die Emotionsintensität welche Emotion erlebt wird, wird durch die kognitive Einschätzung der Situation definiert (Appraisal) die Interpretation wird von Erfahrungen beeinflusst
- Was besagt Damasios Modell der somatischen Marker (Emotionen)? These: Beeinträchtigung des Entscheidungsverhaltens ist ein emotionales Defizit Schwierigkeiten bei der Vorhersage emotionaler Konsequenzen resultieren in Entscheidungsproblemen Emotionale Konsequenzen von Handlungen sind vor allem körperliche Reaktionen, die im Körper gemeinsam mit der Handlung abgespeichert werden = somatische Marker in ähnlicher Situation werden somatische Marker aktiviert => positives oder negatives Gefühl beim Entscheiden Gefühl hilft bei Entscheidungsfindung
- Beschreibe das Experiment zur Angstinduktion durch Konditionierung von Watson und Rayner. 9 Monate altes Kind wurde auf Angstreflexe getestetHammerschlag => Angst, weiße Ratte => keine Angstreaktion KonditionierungsphaseNähert Albert sich der Ratte, ertönt der Hammerschlag=> starke Angstreaktion, Hinfallen, im Bett verstecken GeneralisierungAngstreaktionen erscheinen auch bei ähnlichen Objekten wie z. B. weißem Kaninchen Stabilitätauch einen Monat später dieselbe Furchtreaktion
- Beschreibe das Experiment von Jones zur Angstreduktion durch Konditionierung. drei-jähriger Peter hat Angst vor Ratten, Kaninchen, Fell, Federn etc., Ursache unbekannt Gegenkonditionierung: Paarung Angstreiz mit positivem Reiz Modellernen: teils waren Kinder anwesend, die mit dem Kaninchen spielten systematische Desensibilisierung
- Beschreibe die vier Schritte des Appraisal Modells von Lazarus (Emotion). auslösender Situationsreiz (z. B. Blick, Aussage, Handlung) Primäres Appraisal: Bedeutung Zielrelevanz: betrifft es mich und meine Ziele? Zielkongruenz: fördert oder behindert es die Erreichung meiner Ziele? Art der Ego-Beteiligung: was von mir ist betroffen?(Bedrohung von Ansehen: Ärger)(Verletzung moralischer Normen: Schuld)(Bedrohung des Ich-Ideals: Scham) Sekundäres Appraisal: Bewältigung Verschulden oder Verdienst Bewältigungspotential: Copingmöglichkeiten zur Situationsverbesserung Zukunftserwartungen: wie verändert sich die Situation mittelfristig? Emotion
- Definition: Appraisal die Einschätzung einer Situation oder eines Objektes bezüglich des Einflusses auf die eigene Person und das Wohlergehen läuft sehr schnell, nicht reflexiv und oft automatisch ab Appraisalmuster lösen unterschiedliche Emotionen aus
- Welche beiden Arten von Bewältigung gibt es bei Coping-Strategien (Emotion - Appraisal)? problemorientiere Bewältigung: Aktivitäten zur Verbesserung der Situation emotionsorientierte Bewältigung: Veränderung der mit der Situation verbundenen Emotionen (z. B. kognitive Verhaltenstherapie)
- Welche sechs Emotionen können weltweit unterschieden werden (werden gleich interpretiert)? Ekel Freude Furcht Trauer Überraschung Zorn
- Was besagt Ekmans Theorie der Universalemotionen? bei grundlegenden Emotionen wird die Mimik kulturübergreifend identifiziert die Mimik von Basisemotionen ist genetisch festgelegt ob eine Mimik gezeigt wird, hängt von den kulturell geprägten Darstellungsregeln ab wichtige Regeln sind Verstärkung/Abschwächung und Neutralisierung/Maskierung echte Gefühlslagen drücken sich auch bei Unterdrückung in kurzen Mikroexpressionen aus
- Erkläre die dimensionale Struktur der Kernaffekte nach Russell (Emotion). Kernaffekte haben eine einfache Struktur, die aus zwei Dimensionen besteht: Lust (pleasure, Valenz) Erregung (Arousal, Aktivierung) im Zentrum des Kreises ist emotionaler Zustand neutral je weiter vom Zentrum entfernt, desto stärker sind emotionale Zustände Circumplexmodell (Emotionsbegriffe kreisförmig auf Außenring angeordnet) Beleg der Annahme: den beiden Grunddimensionen Arousal und Valenz lassen sich eindeutige neuronale Marker zuordnen Basisemotionen (nach Ekman) konnten bisher keine eindeutigen neuronalen Muster zugeordnet werden
- Definition: Kernaffekte (Emotionen) Elementarste bewusst zugängliche emotionale Gefühle (Lust/Unlust, Anspannung/Entspannung, Niedergeschlagenheit/Hochgefühl) Annahme: Emotionen unterscheiden sich nur auf wenigen Dimensionen (Kernaffekte)
- Was besagt die Amygdala-Theorie der Angst? schneller unterer Weg (gibt es nur bei Angst): affektive Verarbeitung von Emotionen vor allem in Amygdala und Thalamus mit Kognitionen verbundener oberer Weg: kognitive Verarbeitung besonders in sensorischem und präfrontalem Kortex bei Angst existiert direkter Weg vom Angstreiz zur Angstreaktion ohne Beteiligung des Kortex Frühwarnsystem, sehr grobe Verarbeitung
- Wie wirken sich Emotionen auf unser Gedächtnis aus? emotionale Ereignisse werden besser erinnert als neutrale Amygdala hat wichtige Funktion während der Verarbeitung milder Stress fördert Erinnern starker Stress mit hohem Cortisolspiegel führt zu funktionellen Ausfällen im Hippocampus und zu Gedächtniseinbußen
- Wie wirken sich Emotionen auf unsere Informationsverarbeitung aus? positiver Affekt führt zu gesteigerter Kreativität aber auch zu verstärkter Ablenkbarkeit mehrfache Rückmeldung von Fehlern kann aber auch Kreativität steigern (Not macht erfinderisch)
- Wie wirken sich Emotionen auf unser Entscheidungsverhalten aus? Emotionen haben eine handlungsleitende Funktion helfen dabei, Folgen von Entscheidungen besser abschätzen zu können besonders wichtig beim Umgang mit Risiken
- Definition: Motiv relativ stabiles Persönlichkeitsmerkmal zum Aufsuchen oder meiden ähnlicher Lebenssituationen Anregung erfolgt durch Merkmale der Situation (Anreiz)
- Welche drei Grundmotive des Menschen gibt es? Leistungsmotiv Ehrgeiz Erfolg Risikobereitschaft Persistenz Anschlussmotiv Beziehungen aufbauen, aufrechterhalten und wiederherstellen Nähe Zugehörigkeit / Geselligkeit Machtmotiv Einfluss Überlegenheit Stärke Sichtbarkeit Dominanz Status
- Was versucht die Motivationspsychologie zu erfassen und zu erklären? wodurch wird Bewegung ausgelöst?=> Richtung (Entscheidung für bestimmtes Verhalten)=> Intensität (Energiemobilisierung für das Verhalten)=> Ausdauer (Hartnäckigkeit, ein Ziel auch bei Widerständen zu verfolgen)menschlichen Verhaltens
- Definition: Motivation (nach Nerdinger) "Die Wechselwirkung von Person und Situation, von Motiv und Anreiz wird in der Psychologie als Motivation bezeichnet."