Zooloigie (Fach) / Vokabeln (Lektion)

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zoologie

Diese Lektion wurde von Jascha96 erstellt.

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  • Archaeocyten aus ihnen gehen alle anderen Zelltypen hervor
  • Amoebocyten sind phagocytotisch (amoeb – Wechsel, Tausch; Wechseltierchen)
  • Sclerocyten sezernieren Skelettnadeln (scler- trocken, hart, rauh)
  • Collencyten: sternförmig verzweigt, kontraktil, bilden mit Skelettnadeln ein Gerüst
  • Pinacocyten begrenzen Schwamm nach außen
  • Choanocyten Kragengeißelzellen filtrieren und phago-cytieren Nahrungspartikel (Bakterien, Kleinplankton, Detritus)
  • „Turbellaria“ (Strudelwürmer)
  • „Trematodes“ (Saugwürmer)
  • „Cestodes“ (Bandwürmer)
  • „Monogenea“ Hakensaugwürmer
  • stufen der Evolution des Augen 1. Pigmentfleck 2. einfache pigmentierte Vertiefung 3. Augenbecher 4. Linsenauge
  • Fasciola* hepatica (Großer Leberegel)In Gallengängen von Schafen, Rindern und Ziegen, selten im Menschen. Z.W. = Schlammschnecke (z.B. Galba truncatula)
  • Dicrocoelium dentriticum (Kleiner Leberegel) EW. Schaf, Rind, Ziege, Kaninchen 1. ZW Schnecke Vorlesung: Biologie der NutztierePlathelminthes, Plattwürmer(Zebrina detrita) 2. ZW Ameise
  • Schistosoma haematobium , S. mansoni (Pärchenegel)In Darm- und Harnblasenvenen des Menschen (Afrika, Ostasien; Südamerika. Erreger der Bilharziose. ZW Tellerschnecke
  • Leucochloridium macrostomum EW Vögel ZW Schnecke
  • Diphyllobothrium latum (Fischbandwurm)EW Mensch, 1. ZW Krebse, 2. Fische; 15 m lang
  • Taenia saginata (Rinderbandwurm)EW Mensch, ZW Rind
  • Taenia solium (Schweinebandwurm) EW Mensch; ZW Schwein
  • Echinococcus granulosus (Hundebandwurm)EW Hund (Darm); ZW: Rind, Schwein, Pferd, Mensch;3 Proglottiden; kopfgroße Blase, bildet durch Knospung 2,5 Mio. Bandwurmköpfchen (einziger Bandwurm mit asexueller Phase)
  • Die Filarien werden nach dem Sitz der Adulten untergliedert in 1) Hautfilarien 2) Lymphgefäßfilarien3) Körperhöhlenfilarien (nicht beim Menschen) 4) Blutgefäßfilarien
  • Trichinose (Trichinellose) •Erreger: Trichinella spiralis;Wirte: Ratte, Schwein, Mensch•Infektion über trichinenhaltiges Fleisch: Larven im Dünndarm des Wirte; Weibchen setzt 1000-2000 Larven ab• Larven wandern: Lymphgefäße > Blut > Muskulatur (Zwerchfell, Zunge) werden dort vom Wirt encystiert (Cysten). •in den Cysten sind die Larven bis zu 30 Vorlesung: Biologie der NutztiereNematoda, Fadenwürmer encystierte Trichinen •in den Cysten sind die Larven bis zu 30 Jahren infektionsfähig; Larven fressen Muskelfasern und scheiden Zerfallsgifte aus > Lähmung der Muskeln Symptome: Beschwerden im Dick- und Dünndarms Muskelschmerzen; Todesfälle durch Myocarditis (Herzmuskelversagen), Lungenkomplikationen, Erblindungen.• Kochen bei mind. 72°Cführt zum Tod der Trichinen (12.500 Trichinen in 1 kg Schweinefleisch)
  • Metamerie Gliederung in viele Segmente ; Hautmuskelschlauch
  • Homonomie völlige Gleichförmigkeit und gleiche Funktion aller Segmente;ursprünglich
  • Heteronomie Differenzierung einzelner Segmentgruppen; funktionsmorphologische Körperabschnitte entstehen; Tagmata
  • Lumbricus terrestris, Gemeiner Regenwurm •auch Aal- oder Tauwurm•12 – 30cm•bis 3m tiefe Gänge•Destruent, Pflanzenreste•Bioindikator für die Bodenqualität•nur 300 Neuronen, Objekt der Neurobiologie
  • Hirudinea, Egel •U.Klasse der Gürtelwürmer (Clitellata) •ca. 300 Arten, meist limnisch; nur ca. 60 marin oder im Brackwasser; tropisch auch Landegel•äußere Segmentierung stimmt nicht mit der inneren überein•Coelomsäcke werden aufgelöst; Kanalsystem; Zwitter•Hirudo medicinalis (Blutegel)
  • Medizinischer Blutegel (Hirudo medicinalis) •Süßwasser; Parasit an Säugetieren; starke Zähnchen am vorderen Saugnapf •Darm bildet blinde Säcke = Speicherung und Verdauung von Blut; 5fache des Körpergewichts an Blut in 30-60min.•Blut wird eingedickt; Wasserausscheidung über die Haut•Darmbakterien konservieren das Blut; bis zu einem Jahr keine Nahrungsaufnahme mehr notwendig
  • Mollusca Körper unsegmentiert, massig, keine Extremitäten, mit einschichtiger, drüsenreicher Epidermis als Haut
  • Mollusca Gliederung Kopf, Fuß, Eingeweidesack, Mantel; meist mit kalkhaltiger Schale
  • Gehäuseverschlüsse Schnecke DiaphragmaHäutchen aus eingetrocknetem Schleim (Überdauerung von Trockenzeiten). EpiphragmaDiaphragma verstärkt durch GehäuseverschlüsseDiaphragma verstärkt durch Kalkeinlagerungen (Überwinterung). OperculumDauerhafter horniger (z.T. verkalkter) Deckel bei prosobranchiaten Schnecken in der Mündung
  • Neobotia fremd: durch Menschen "eingewandert" (nichtheimisch) -- Verlust der biologischen Vielfalt Einordnung in einheimisch und gebietsfremde Arten
  • gebietsfremde Arten durch menschlichen EInfluss beabsichtigt oder unbeabsichtigt eingebrachte Arten oder unter Beteiligung gebietsfremder Arten evolutionär entstandene Arten
  • Neobiota nach 1492 eigebrachte Arten
  • bisher nicht invasiv keine unerwünschten Auswirkungen verursachende Arten
  • potenziell invasiv möglicherweise unerwünschte Auswirkungen verursachende Arten
  • invasiv unerwünschte Auswirkungen verurachende Arten
  • Archäobiota vor 1492 eingebrachte und seitdem etablierte Arten
  • Homologien Merkmale gleicher stammesgeschichtlicher Herkunft. Geimeinsamer Grundplan der Vordergliedmaßen bei Säugetieren als Beleg für einen gemeinsamen Vorfahren
  • Homologien Merkmale gleicher stammesgeschichtlicher Herkunft - sie leiten sich aus der selben Struktur eines gemeinsamen VOrfahren ab, erfüllen aber nicht unbedingt die gleiche Funktion - die Herkunft ist äquivalent
  • Analogien Unabhängig voneinander einstandene Anpassungsähnlichkeiten - Ähnlichkeiten in der Funktion - gilt auch für Verhaltensweisen (Gilden)
  • Konvergenz ein bestimmter Selektionsdruck begünstigt die Entstehung ähnlicher Anpassungen bei nicht eng verwandten Arten. Eingenschaften werden unabhängig voneinander erworben - Bezug auf eine ähnliche äußere Erscheinungform und nicht genetische Verwandtschaft
  • Mundwerkzeug der Insekten Labrum Oberlippe
  • Mandibeln Oberkiefer
  • Maxille Unterkiefer
  • Labium Unterlippe
  • Käfer als Schadinsekten rothalsige getreidehähnchen Rapsglanzkäfer
  • ökologische Gruppen (Bewohner) EInbiotopbewohner Biotopkomplexbewohner Verschiedenbiiotopbewohner Bewohner transitorische Lebensräume Bewohner dauerhafter Lebensräume
  • Sozialverhalten Solitär - Weibchen legen eigene Nester an und verproviantieren Nestzellen eigenständig mit Larvennahrung - Nest und Nesteingang werden von einem Tier benutzt - Mütter und Nachkommen haben in der Regel keinen Kontakt
  • Sozialverhalten Kommunal - mehrere Weibchen nutzen einen gemeinsamen Nesteingang - jedes Weibchen baut und versorgt seine eigenen Nestzellen
  • Sozialverhalten primitiv Eusozial solitär Nestgründungsphase - einjährige Volkszyklen - morphologische Differenzierung der Kasten ist nur gering - Futteraustausch meist nur zwischen Mutter und adulten Nachkommen