Schistosoma haematobium
,
S. mansoni
(Pärchenegel)In Darm- und Harnblasenvenen des Menschen (Afrika, Ostasien; Südamerika. Erreger der Bilharziose. ZW Tellerschnecke
Leucochloridium macrostomum
EW Vögel ZW Schnecke
Diphyllobothrium latum
(Fischbandwurm)EW Mensch, 1. ZW Krebse, 2. Fische; 15 m lang
Taenia solium
(Schweinebandwurm) EW Mensch; ZW Schwein
Echinococcus granulosus
(Hundebandwurm)EW Hund (Darm); ZW: Rind, Schwein, Pferd, Mensch;3 Proglottiden; kopfgroße Blase, bildet durch Knospung 2,5 Mio. Bandwurmköpfchen (einziger Bandwurm mit asexueller Phase)
Die Filarien werden nach dem Sitz der Adulten untergliedert in
1) Hautfilarien 2) Lymphgefäßfilarien3) Körperhöhlenfilarien (nicht beim Menschen) 4) Blutgefäßfilarien
Trichinose (Trichinellose)
•Erreger: Trichinella spiralis;Wirte: Ratte, Schwein, Mensch•Infektion über trichinenhaltiges Fleisch: Larven im Dünndarm des Wirte; Weibchen setzt 1000-2000 Larven ab• Larven wandern: Lymphgefäße > Blut > Muskulatur (Zwerchfell, Zunge) werden dort vom Wirt encystiert (Cysten). •in den Cysten sind die Larven bis zu 30 Vorlesung: Biologie der NutztiereNematoda, Fadenwürmer encystierte Trichinen •in den Cysten sind die Larven bis zu 30 Jahren infektionsfähig; Larven fressen Muskelfasern und scheiden Zerfallsgifte aus > Lähmung der Muskeln Symptome: Beschwerden im Dick- und Dünndarms Muskelschmerzen; Todesfälle durch Myocarditis (Herzmuskelversagen), Lungenkomplikationen, Erblindungen.• Kochen bei mind. 72°Cführt zum Tod der Trichinen (12.500 Trichinen in 1 kg Schweinefleisch)
Metamerie
Gliederung in viele Segmente ; Hautmuskelschlauch
Homonomie
völlige Gleichförmigkeit und gleiche Funktion aller Segmente;ursprünglich
Lumbricus terrestris,
Gemeiner Regenwurm
•auch Aal- oder Tauwurm•12 – 30cm•bis 3m tiefe Gänge•Destruent, Pflanzenreste•Bioindikator für die Bodenqualität•nur 300 Neuronen, Objekt der Neurobiologie
Hirudinea, Egel
•U.Klasse der Gürtelwürmer (Clitellata) •ca. 300 Arten, meist limnisch; nur ca. 60 marin oder im Brackwasser; tropisch auch Landegel•äußere Segmentierung stimmt nicht mit der inneren überein•Coelomsäcke werden aufgelöst; Kanalsystem; Zwitter•Hirudo medicinalis (Blutegel)
Medizinischer Blutegel
(Hirudo medicinalis)
•Süßwasser; Parasit an Säugetieren; starke Zähnchen am vorderen Saugnapf •Darm bildet blinde Säcke = Speicherung und Verdauung von Blut; 5fache des Körpergewichts an Blut in 30-60min.•Blut wird eingedickt; Wasserausscheidung über die Haut•Darmbakterien konservieren das Blut; bis zu einem Jahr keine Nahrungsaufnahme mehr notwendig
Mollusca Körper
unsegmentiert, massig, keine Extremitäten, mit einschichtiger, drüsenreicher Epidermis als Haut
Mollusca Gliederung
Kopf, Fuß, Eingeweidesack, Mantel; meist mit kalkhaltiger Schale
Gehäuseverschlüsse Schnecke
DiaphragmaHäutchen aus eingetrocknetem Schleim (Überdauerung von Trockenzeiten). EpiphragmaDiaphragma verstärkt durch GehäuseverschlüsseDiaphragma verstärkt durch Kalkeinlagerungen (Überwinterung). OperculumDauerhafter horniger (z.T. verkalkter) Deckel bei prosobranchiaten Schnecken in der Mündung
Neobotia
fremd: durch Menschen "eingewandert" (nichtheimisch) -- Verlust der biologischen Vielfalt Einordnung in einheimisch und gebietsfremde Arten
gebietsfremde Arten
durch menschlichen EInfluss beabsichtigt oder unbeabsichtigt eingebrachte Arten oder unter Beteiligung gebietsfremder Arten evolutionär entstandene Arten
Neobiota
nach 1492 eigebrachte Arten
bisher nicht invasiv
keine unerwünschten Auswirkungen verursachende Arten
potenziell invasiv
möglicherweise unerwünschte Auswirkungen verursachende Arten
invasiv
unerwünschte Auswirkungen verurachende Arten
Archäobiota
vor 1492 eingebrachte und seitdem etablierte Arten
Homologien
Merkmale gleicher stammesgeschichtlicher Herkunft. Geimeinsamer Grundplan der Vordergliedmaßen bei Säugetieren als Beleg für einen gemeinsamen Vorfahren
Homologien
Merkmale gleicher stammesgeschichtlicher Herkunft - sie leiten sich aus der selben Struktur eines gemeinsamen VOrfahren ab, erfüllen aber nicht unbedingt die gleiche Funktion - die Herkunft ist äquivalent
Analogien
Unabhängig voneinander einstandene Anpassungsähnlichkeiten - Ähnlichkeiten in der Funktion - gilt auch für Verhaltensweisen (Gilden)
Konvergenz
ein bestimmter Selektionsdruck begünstigt die Entstehung ähnlicher Anpassungen bei nicht eng verwandten Arten. Eingenschaften werden unabhängig voneinander erworben - Bezug auf eine ähnliche äußere Erscheinungform und nicht genetische Verwandtschaft
Mundwerkzeug der Insekten
Labrum
Oberlippe
Mandibeln
Oberkiefer
Maxille
Unterkiefer
Labium
Unterlippe
Käfer als Schadinsekten
rothalsige getreidehähnchen Rapsglanzkäfer
Sozialverhalten
Solitär
- Weibchen legen eigene Nester an und verproviantieren Nestzellen eigenständig mit Larvennahrung - Nest und Nesteingang werden von einem Tier benutzt - Mütter und Nachkommen haben in der Regel keinen Kontakt
Sozialverhalten
Kommunal
- mehrere Weibchen nutzen einen gemeinsamen Nesteingang - jedes Weibchen baut und versorgt seine eigenen Nestzellen
Sozialverhalten
primitiv Eusozial
solitär Nestgründungsphase - einjährige Volkszyklen - morphologische Differenzierung der Kasten ist nur gering - Futteraustausch meist nur zwischen Mutter und adulten Nachkommen