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Mechanische Hilfsmittel zur Rehabilitation (Fach) / 7. - [MARKO] Orthesen und Bandagen (Lektion)
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- Lösung für Problem mit Schlusrotation Asymmetrische Gelenke (medial andere Bewegung als lateral)
- Was sollte eine Orthese zur Behandlung einer Bandverletzung leisten? Extrembewegungen verhindern Feinbewegungen zulassen
- Was ist das Schubladenphänomen? Riss des vorderen Kreunzbandes: Unterschenkel lässt sich bei Beugung 2-3cm nach vorne schieben Riss des hinteren Kreunzbandes: Unterschenkel lässt sich bei Beugung 2-3cm nach hinten schieben SIEHE ABBILDUNG 7-35
- In welche Gruppen lassen sich Bauteile von Orthesen unterteilen? Körperformteile Gelenkschienen Vergurtungen
- Arten von Körperformteilen bei Orthesen offene Rahmenkonstruktionen geschlossene Körperformkonstruktionen
- Arten von Gelenkschienen bei Orthesen elastische energieabsorbierende Gelenkschienen Metallschienen jeweils mit mono- oder polyaxialen Gelenken
- Was für Gelenkschienen werden bei rehabilitativen Orthesen eingesetzt? Kunststoffgelenkschienen
- Was für Gelenkschienen werden bei funktionellen Orthesen eingesetzt? Metallgelenkschienen
- Materialien zur Vergurtung der Körperformteile starre oder elastische Materialien
- Probleme bei elastischer Vergurtung der Körperformteile bei Stresssituation Wandern und Ausweichen der Orthese => Limitierungen können wirkungslos werden => bei funktionellen Orthesen mit stärkeren Kräften starre Gurtung
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- Krafteinleitung zur Entlastung des medialen oder lateralen Bandapparates am Knie auf geschädigter Seite oben am Ober- und unten am Unterschenkel und auf gegenüberliegender Seite auf Höhe von Kniespalt SIEHE ABBILDUNG 7-38
- Krafteinleitung zur Kontrolle der vorderen bzw. hinteren Schublade Hauptkräfte: unter Kniespalt entgegen unerwünschter Bewegung des Unterschenkels über Kniespalt andere Richtung weitere Einleitung jeweils einmal über und unter den Hauptkräften SIEHE ABBILDUNG 7-39
- Krafteinleitung zur Verhinderung von Flexion bzw. Flexion zur Verhinderung von Flexion Haupteinleitung: posterior oben am Ober- und unten am Unterschenkel anterior unter Kniespalt leichte Einleitung anterior über Kniespalt Extension genau gespiegelt SIEHE ABBILDUNG 7-39_2
- Wechselwirkung zwischen Patient und Knieorthese - Faktoren Patient u.a. Indikation Kniekinematik Gewicht Größe Mobilität Aktivität Transpiration Schmerztolleranz
- Wechselwirkung zwischen Patient und Knieorthese - Faktoren Knieorthese u.A. Rahmensteifigkeit Gelenkkinematik Vergurtung Polsterung Gewicht
- Wechselwirkung zwischen Patient und Knieorthese - Folgen Krafteinkopplung & Druckbelastung Biomechanischer Effekt Fixierung Führung ... Achskongruenz & Achsmigration Propriozeption Kompression Wärme ...
- Hauptanforderungen an Orthesengelenke notwendige physiologische Bewegungen und Beanspruchungen zulassen unphysiologische oder unerwünschte vermeiden => Kongruenz Orthese-Knie Fixierung ohne Migration
- Wie kann Kongruenz zwischen Orthese und Knie erreicht werden? immer wieder neue "physiologische Kniegelenke" leider nur bedingt möglich Knie individuell, zu starke Schwankungen Kniebewegung 3D - nicht nur in Sagitalebene Kompromiss: Doppelzahnsegmentgelenk kompensiert Verschiebung Differenzen werden durch Weichgewebeverschiebung ausgeglichen
- Verlauf des Drehpunktes bei einem Doppelzahsegment Wandert bei Beugung in Sagitalebene nach vorne wie aufeinander abrollende Kreisscheiben
- Untersuchung der Achskongruenz am Institut Projekt von Martin Tettke Zugkraftsensoren um immer gleich anzulegen MRT Marker Berechnung der Knieachsen Projekt (Diplomarbeit Matthias Kröger): Migration in Ganganalyse messen bis zu 10 mm
- Eigenschaften Otto Bock Advantage prä- und post-operative Gelenkstabilisierung und Bewegungslimitierung Aluminium offener Rahmen Polster aus TechnoGel breite Gurte Zahnsegmentschienen mit Anschlagelementen
- Was kann bei der Knieorthese Advantage individuell angepasst werden? Erweitern / Verengen Gelenke zusammen oder auseinander biegen Kontur Rahmenform durch Biegen Beinkontur anpassen Kondylenpolster jeweils 2 Schrauben näher ans Knie oder weiter weg (beide Schrauben) Neigung (nur eine Schraube) Beweglichkeit der Gelenke Extensionsanschläge (0, 10, 20, 30, 40°) Flexionsanschläge (45, 60, 75, 90°)
- Eigenschaften Genu Immobil vario Knie-Immobilisationsschiene Flexion und Extension in 7,5° Schritten einstellbar stufenweise Bewegungsfreigabe SIEHE ABBILDUNG 7-50
- Eigenschaften E-Knee Fa. Becker Fußsohle mit Drucksensoren bei Belastung sperrt Klauenkupplung Stromausfall geht es zu wg. Schrägverzahnung Extension möglich manuelles Lösen möglich Vorteil Sperrt in jeder Position bei Belastung (Sturz) Nachteil Verriegelt erst bei Bodenkontakt und nicht bei Ende der Schwungphase
- Orthesenarten für den Applikationsort "Rumpf, Wirbelsäule" Osteoporose-Orthese 3 Punkte Hyperextensionsorthese Sitzkorsett Lumbalbandage / Rückenstütze
- Orthesenarten für den Applikationsort "Hüfte" Hüftorthese Hüftorthese für Kleinkinder (Hüftdysplasie)
- Orthesenarten für den Applikationsort "Leiste" Leistenbruchorthese
- Orthesenarten für den Applikationsort "Becken" HKAFO KAFO
- In welche Gruppen können Orthesen für Patienten mit angeborener Querschnittslähmung unterteilt werden? Orthesen zur Lagerung Orthesen für Stand und Gang
- Vorrangige Aufgaben von Orthesen zur Lagerung querschnittsgelähmter Patienten? Vermeidung von Extremitätenfehlstellungen Vermeidung von Gelenkkontrakturen Beeinflussung von Wirbeläulenverkrümmung (besonders Kleinkinder)
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- Vorrangige Aufgaben von Orthesen für Stand und Gang querschnittsgelähmter Patienten? Schulung der aufrechten Körperhaltung Bewegungssteuerung
- Nachrangige Aufgaben von Orthesen für querschnittsgelähmter Patienten? orientieren sich an rehabilitativen Maßnahmen vorwiegend Schaffung und Sicherung statisch-dynamischer Bedingungen (Krabbeln, Sitzen, ...)
- Beispiel für eine HKAFO? Reziproke Orthese
- Prinzip einer reziproken Orthese? Mobilisierung von Querschnittsgelähmten Kupplung der linken und rechten Beinorthese Beugung des einen Hüftgelenkes ergibt Streckung des anderen
- Beispiel für eine reziproke Orthese? 17H100 Beckenrotation von 15° Einhaltung der Fußstellung in Laufrichtung Entwickelt speziell für Patienten ab 4 Jahren max. 65 kg Hüftgelenke bestehen aus unabhängigen Sitz- und Gehgelenken
- Abkürzung C? Cervikalbereich
- Abkürzung T? Thorakalbereich
- Abkürzung L? Lumbalbereich
- Abkürzung Sl? Iliosakralbereich
- Internationale Kurzbezeichnungen für Othesen im Bereich rumpf/Wirbelsäule CTLSO CO TLSO LSO LO SIO
- Indikation für eine Hyperextensionsorthese an der Wirbelsäule? z.B. Kompressionsfrakturen
- Indikation für eine Lumbalorthese? lumbaler Bandscheiben-OP Degenerativer Instabilität Wirbelfrakturen Tumore
- Eigenschaften und Indikation von / für Hüftorthese von Otto Bock modular Gelenk zwischen Beckengurt und Oberschenkelgurt postoperative Behandlung Bewegungslimitierung einstellbar anatomisch anpassbar
- Was ist eine Hyftdysplasie? Hüftreifungsstörung
- Wie wird eine Hyftdysplasie behandelt? Tübinger Hüftbeugeschiene (Neugeborene) Hüftabduktionsschiene (6-18 Monate)
- Funktion einer Tübinger Hüftbeugeschiene Schulterpolster und zwei verbundene Beinschlaufen über Schnüre verbunden Hält Hüfte in Hocksitzstellung (Hüftbeugung über 90° und leichte Abspreizung)
- Eigenschaften einer Hüftabduktionsschiene für Kinder Abspreizung zur Nachbehandlung notwendig schränkt nicht so sehr ein wie eine Tübinger Hüftbeugeschiene Abspreizung einstellbar
- Abkürzung S Shoulder
- Abkürzung E Elbow
- Abkürzung W wrist (Handgelenk)