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Biologie (Fach) / EvoBio Tiere (Lektion)

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Diese Lektion wurde von KarlderKleine erstellt.

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  • Vertebraten sind Tiere, die eine Wirbelsäule besitzen. Zu den Vertebraten gehören fünf klassische Großgruppen: Säugetiere, Vögel, Reptilien, Amphibien sowie Fische (Knochen- und Knorpelfische).
  • Invertebraten vielzellige Tiere ohne Wirbelsäule. Zu dieser informellen Gruppe (Formtaxon) von Lebewesen gehört die Mehrzahl aller bekannten Tierarten.
  • binäre Nomenklatur Carl von Linné mit Gattung und Artname
  • Darwins Idee Entstehung der Artenvielfalt durch natürliche Selektion. - struggle für life (hohes Fortpflanzungspotential, Populationen bleiben aber gleichgroß, Ressourcen sind begrenzt) -> natürliche Selektion ...
  • Mikroevolution Variation und Evolution innerhalb einer Art.
  • Makroevolution Entstehung und Evolution verschiedener Arten und nachfolgend auch weiterer Taxa.
  • Wirkungsweise von Selektion gerichtet, disruptiv, stabilisierend
  • Anagenese vs. Kladogenese Artwandel vs. Artaufspaltung
  • Art (Definition) Mitglied einer Gruppe von Populationen, die sich unter natürlichen Bedingungen untereinander fortpflanzen oder potentiell könnten.
  • Allopatrische Artbildung Artbildung findet in geographisch getrennten Populationen statt. Die Lebensräume unterscheiden sich und unterschiedliche Selektionsdrücke führen zur Fixierung unterschiedlicher Allele.
  • Sympatrische Artbildung Artbildung erfolgt in geographisch überlappenden Populationen. Zufallseffekte (Gendrift) können auch zur Fixierung unterschiedlicher Allele führen.
  • Flaschenhalseffekt Verlust von (seltenen) Allelen durch Zufallseffekt v.a. in kleinen Populationen führt zur Divergenz von Populationen.
  • Gründereffekt Einige wenige Individuen überwinden (geografische) Barriere; zufällige genetische unterschiede zur Ausganspopulation werden so manifestiert.
  • Präzygotische Isolationsmechanismen räumliche Isolation (Habitate)zeitliche Isolation (Fortpflanzungszeiten)mechanische Isolation (Fortpflanzungsorgane)gametische Isolation (unterschiedliche chemische Signale von Gameten)Verhaltens Isolation ...
  • Postzygotische Isolation Anomalie Hybridzygoten (Absterben)Unfruchtbarkeit HybridenVerringerte Lebensfähigkeit
  • Artbildung durch sexuelle Selektion Erklärung für Merkmale, die nicht mit natürlicher Selektion zu vereinbaren sind. Kann zu reproduktiver Isolation führen und ist somit wichtiger Prozess der Artbildung. (möglicherweise auch sympatrische ...
  • Homologien Merkmale (Anatomie, Verhaltensmuster, DNA...) die Arten von einem gemeinsamen Vorfahren geerbt haben.
  • Konvergenzen konvergente (analoge) Merkmale sind ähnlich, jedoch nicht aufgrund von gemeinsamer Abstammung, sondern sie entstanden unabhängig voneinander wegen ähnlichem Selektionsdruck oder sind von abgeleitetem ...
  • Parsinomieprinzip Sparsamkeitsprinzip. Versucht einfachste Erklärung zu finden, die mit möglichst wenigen evolutiven Schritten auskommt. Ist aber nicht immer richtig.
  • Synapomorphie Einer Gruppe gemeinsames, abgeleitetes Merkmal (Stammbaumanalyse)
  • Plesiomorphie ursprüngliches Merkmal (Stammbaumanalyse)
  • Monophyletische Gruppe Stammart und ALLE davon abstammenden Arten. Begründet durch Synapomorphien.
  • Paraphyletische Gruppe Stammart und einige, jedoch NICHT ALLE davon abstammenden Arten. Begründet durch Plesiomorphien. Beispiel Reptilien
  • Polyphyletische Gruppe Abkömmlinge verschiedener Linien (Stammarten). Begründet durch Konvergenzen. Beispiel Warmblüter.
  • Eigens Paradox Genome brauchen Enzyme, Enzyme brauchen Genome RNA dient als Template zur Replikation -> RNA hat enzymatische Fähigkeiten
  • Ribozym Ist ein Intron, das sich selbst "heraus-spliced" -> eine RNA-Welt könnte der DNA-Protein-Welt vorausgegangen sein.
  • LUCA Last Universal Common Ancestor Verwendung von DNA und Proteinen, (gleicher) genetischer Code in allen heute existierenden Organismen.
  • Protisten / Protozoa einzellige Eukaryonten, weder Pflanzen/Pilze noch Tiere. Protozoa: Heterotrophe Protisten.
  • Protozoa Parasiten Trypanosoma (Schlafkrankheit), Plasmodium (Malaria), Leishamnia (Leishmaniose), Toxoplasma gondii (Verhaltensmanipulation)
  • Metazoa und Vorteile Vielzellige Tiere kann gegen Räuber helfenermöglicht Arbeitsteilungtrennt Keimbahn von Soma (Schutz vor Mutation)Zelldifferenzierung
  • Epigenetik somatische Vererbung von Differenzierungszuständen der Zelle - evolvierte schon bei Einzellern- schnellere Anpassung als rein evolutive- Alternativ: Erkennungsmöglichkeit fremder DNA (unmethyliert) ...
  • Trichoplax Ursprünglichster Vielzeller? Beleg für die Placula-Hypothese? (Aufwölbung für extrazelluläre Verdauung) Wahrscheinlich aber eher Schwämme
  • Anatomie eines Schwammes keine echten Gewebe / Organe, keine Nerven- oder Muskelzellen nicht vom äußeren Milieu abgedichtet (Durchfluss-Kolonie), Strudler feinster Partikel Nahrungsaufnahme durch zelluläre Mechanismen (Pinocytose, ...
  • Porifera ursprünglichste heute lebenden Vielzeller seit ca. 600 Millionen Jahren extrem hohe Regenerationsfähigkeit ca. 8000 bekannte Arten, zumeist marin wenige mm bis über 5m
  • Porifera Fortpflanzung und Entwicklung biphasischer Lebenszyklus: freischwimmende Larve und sessile Adultform (kriechfähig) sexuell, oft Zwitter asexuell (Gemmula, Knospung)
  • Eumetazoa: Autapomorphien echte Epithelien (Abschlussgewebe)-> schichtenförmige Zellverbände, die über apikale Zell-Zell-Verbindungen und eine basale Matrix verfügen.-> Kontrolle des Innenmilieus (Homöostase)-> Entstehung ...
  • Cnidaria: Nesselzellen Autapomorphien! Nematocyten (= Cnidocyten) Kapsel explodiert bei Reizung des Cnidocils (Cilium und Mikrovilli-Kranz)reagiert in 2 ms, schießt in 10 mikrosekunden, Beschleunigung 40.000gdurchbricht auch ...
  • Cnidaria Bauplan Nervennetz: Einfaches Nervensystem ohne Zentralisierung. Erlaubt Koordination von Bewegung Gastrovaskularsystem: Mund führt in blind endenden Sack, der neben der Verdauung auch für Aufgabe eines Kreislaufsystems ...
  • Cnidaria: Entwicklungsstadien Polyp: Autapomorphie. Sessil, entwickelt sich aus festgesetzter Larve (asexuell, Geschlechtspolypen KÖNNEN durch Sprossung die Medusen bilden) Meduse (Qualle): entspricht (vereinfacht) einem umgedrehten, ...
  • Dominanz bei Polyp und Qualle (4) Anthozoa (Korallentiere, Blumentiere)nur Polyp (am kompliziertesten aufgebaut) HydrozoaPolyp > Meduse (Polyp am einfachsten aufgebaut) Scyphozoa (Scheibenquallen)Polyp < Meduse Cubozoa (Würfelquallen)Polyp ...
  • Hydrozoa ca 3200 Arten, überwiegend marin, auch Süßwasser (Hydra)Polypen können kolonienbildend sein, meist beide Stadien
  • Hydra keine Medusen/Larvenstadien, direkt Zygote -> Polypgute Ernährung: Knospung, sonst Geschlechtszellen (getrenntgeschlechtlich und zwittrig)
  • Scyphozoa Scheiben- / Schirmquallen ca 230 Arten, ausschließlich marinPolypen wenige mm klein, Medusen bis zu 2m im DurchmesserDie Quallen, die man im Allgemeinen als Quallen kennt. 
  • Cubozoa Würfelqualle (z.B. Seewespe) Cardiotoxinnur ca. 20 Arten bekannt, tropische und subtropische MeerePolyp winzig, 4 Rophalien mit Becher- oder komplexen Linsenaugen. (Phototaxis)
  • Anthozoa Korallentiere, Blumentiere 5600 Arten (artenreichstes Taxon), rein marinkeine Meduse, Polyp bildet GametenFehlen der Meduse wohl ursprünglich, Schwestergruppe aller anderen Cnidaria, welche Medusen erst ...
  • Skleractinia: Steinkorallen solitär / stockbildendSymbiose mit ZooxanthellenEpidermis der Fußscheibe scheidet Kalk-Außenskelett ab, welches erhalten bleibt, wenn alte Polypen sterben-> Korallenriffe entstehen
  • Korallenriffe Voraussetzung: rel. hohe Temperatur und viel Licht CO2 Anstieg bedroht Korallen Korallenbleiche (Verlust der symbiontischen Zooxanthellen)
  • Coelenterata (Hohltiere) oder Radiata Paraphyletisch, jede Gruppe (Cnidaria, Ctenophora) für sich jedoch monophyletisch. Gemeinsamkeiten: diploblastischer Bau, 2 Epithelien (Epi- und Gastrodermis) plus ECM, Radiärsymmetrie Aber Ctenophora: ...
  • Ctenophora Rippenquallen ca 100 Arten, weltweit in Meeren, regional großer Anteil Biomasse (Plankton)Seestachelbeere in Nordsee haben Klebzellen, Darmtrakt mit Mund und 2 Analporen und echte Muskelzellen
  • Bilaterale Symmetrie Es gibt nur eine Möglichkeit, das Tier in zwei gleiche (symmetrische) Hälften zu zerlegen meistens verbunden mit Kopfbildung (Cephalisation)  Entstanden in Burgess-Shale Fauna (Kambrium), vorher (Präkambrium) ...

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