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Diese Lektion wurde von Hromi4 erstellt.

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  • Indikatorenprobleme: !! Im Kontext der Persönlichkeitsforschung sind 2 Aspekte der Validität besonders kritisch: Bestimmte Verhaltensweisen werden als Indikatoren für bestimmte Persönlichkeitsmerkmale/Zustände (Traits/States) interpretiert. Die Zuordnung ist nicht eindeutig. Unterschiedliche Verhaltensaspekte die mit bestimmten Traits/States einhergehen sollen, variieren in indikativer Bedeutung interpersonell. Für die Eigenschaft soziale Ängstlichkeit können bei verschiedenen Personen verschiedene Reaktionsprofile auftreten. Die Personenspezifische Bedeutung von Verhaltensindikatoren ist bei der Veränderung von Reaktionsprofilen bedeutsam (Bsp. Therapie). Es ist nicht möglich einem Verhalten als Zeichen eine Bedeutung eindeutig zuzuordnen. Um personenspezifische Bedeutung bestimmter Muster zu verstehen müssen EInzelfäle wiederholt beobachtet werden.
  • Intrakassen Korrelation: ICC: Maß für die Reliabilität der Einschätzung von Personen/Objekten durch 2+ Beurteiler auf einer Intervallskaala. Grundlagen: VARIANZANALYTISCHER Ansatz MSzw Varianz zwischen beurteilten Personen: Weisst auf unterschiedliche Merkmalsausprägungen der Beuerteilten hin. MSinn Varianz innerhalb der beurteilten Personen/Objekte: indiziert Unterschiede in Einschätzung der Rater/Fehlervarianz Berechnung: (MSzw - MSinn ) / (MSzw + (k-1)* MSinn) =ICC=Anteil systematischer Varianz an der Gesamtvarianz. Auswahl der ICC!!: Relevanz von Unterschieden in der Mittelwerten der Rater. Bestimmung der Reliabilität eines individuellen Raters oder Reliabilität der mittleren Einschätzung mehrerer Rater.
  • Interrater Agreement: Beurteilerübereinstimmung: Ausmaß in dem Rater dieselben absoluten Einschätzungen vornehmen.
  • Interrater Reliability: Beurteilerreliabilität: Ausmaß in dem Rater relative Übereinstimmungen in der EInschätzung erzielen.
  • Inter-observer-reliabilität: Mehrere Beobachter stimmen überein
  • Unjustierter ICC und Justierter ICC Unjustierter: Berücksichtigung der absoluten Merkmalseinschätzung. Justierter: Betrachtung der relativen Merkmalseinschätzung.
  • 2. Faktorielle VA und Einfaktorielle VA (Unter ICC) 2-Faktorielle VA: Möglich, wenn alle Beurteilten von allen Ratern beurteilt wurden. 1-Faktorielle VA: Wenn jede Person nur von einem Teil der Rater beurteilt wurde.
  • Timley: Beurteilerübereinstimmung wenn, !!! Wenn das Ausmaß analysiert wird in dem Rater genau dasselbe absolute Einschätzung bei zu beurteilenden Objekten vornehmen. Wenn Entscheidungen auf Basis eines Raters relevant sind dann sollte die durchschnittliche Reliabilität der individuellen Einschätzung berechnet werden.
  • Beispiele für Verhaltensspuren: Fehlende Kekse, Beschaffenheit von Unterlagen.
  • Vor einem Video sollte: Über Zweck und Verwendung aufgeklärt werden.
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  • Was sind Reaktivitätseffekte: Veränderungen des interessierenden Verhaltens, die sich darauf egeben, dass der Proband weiß, dass er beobachtet wird.
  • Für das Beobachtungssystem können mit unterschiedlichen Mathoden Verschiedene Validitätsmaße ermittelt werden. ...ka einfach lernen.
  • Standardisierte Beobachtungs-/Beurteilungssysteme: 26 Beobachtungsverfahren können in 6 Bereiche zugeordnet werden: Interaktion in der Familie; Interaktion im Unterricht; Eltern-Kind-Interaktion; Spezifische soziale Interaktionen; Problematische Kindverhaltensweisen; Psychiatrischer Bereich. FACS BASYS KKR NEO-PI-R Form F
  • FACS: Facial Action Coping System Erfassung kleiner, gerade noch sichtbarer mimischer Veränderungen=Action Units. Die Erfassung erfolgt objektiv ohne jede Wertung. Im zweiten Schritt werden die AU mit Hilfe eines Auswertungsprogramms bestimmten Emotionen zugeordnet. Primäremotionen sind biologisch determiniert: Angst, Wut, Ekel und gelten universell. Diese drei sind kulturübergreifend.
  • BASYS: Beobachtungssystem zur Analyse aggressiven Verhaltens in schulischen Settings von 9-16 Jahren. Erfassung durch geschulte Lehrkräfte (BASYS L) oder Fremdbeurteiler (BASYS F) Man unterscheidet 8 Aggressionskategorien Oppositioneller Verhalten Aktiv gegen Fremdpersonen offen/direkt Aktiv gegen Fremdpersonen Hinterhältig/Versteckt Aggression gegen Gegenstände Partei eingreifen gegen Fremdpersonen offen/direkt Partei ergreifen gegen Fremdperson Hinterhältig/Versteckt Unkodierbar: Restkategorie Unkodierbar: Unsichtbar Außerdem wird kodiert um welche Form der Aggression es sich handelt (körperlich, verbal, Mischform)  und gegen wen (Lehrer, Schüler, Gegenstand). Außerdem Selbstkontrolle und Einfühlungsvermögen und Reaktion der Lehrer. Die Auswertung erfolgt Computergestützt und kann für einzelne aber auch für Klassen gemacht werden.
  • KKR: Kassler Kompetenz Raster: Erfassung beruflicher Handlungskompetenz von Personen, die in Gruppen Arbeiten. Simulieren von Poblemen in Gruppen, das ca 90 Minuten dauert. Alles wird auf Video aufgenommen. Innerhalb des Bereichs soziale Kompetenz werden positive Äußerungen gegenüber Personen mit hilfe folgenden Beobachtungseinheiten erfasst: Ermunternde Direktansprache, Rückmeldung, Lob, Verständnis. Facetten der Handlungskompetenz: Fachkompetenz Methodenkompetenz Sozialkompetenz Selbstkompetenz
  • NEO-PI-R-Form F Beispiel für standardisierte Verfahren zur Fremdeinschätzung von Eigenschaften in Form F des NEO-Persönlichkeitsinventars. Standardisierter Fragebogen, mit dem eine Zielperson von anderen Personen im Hinblick auf die Dimensionen und Facetten des 5-Faktoren-Modells eingeschätzt werden kann.
  • Faking Good bei Intelligenz Ausgeschlossen
  • Intelligenz kann aus verschiedenen Forschungsperspektiven betrachtet werden! Differentielle Psychologie Psychologische Diagnostik Kognitionspsychologie Entwicklungspsychologie biologische Psychologie
  • Intelligenz hinsichtlich der Gütekriterien Intelligenz ist objektiv, reliabel und valide messbar
  • Ergebnisse aus Laienbefragung für Intelligenz: Von Sternberg: Praktische Problemlösefähigkeit: Logisches Schlussfolgern, Erkennen aller Aspekte einer Situation, Treffen guter Entscheidungen Verbale Fähigkeiten: Klare Artikulation , verbal flüssig, liest viel, fundiertes Wissen aus vielen Bereichen. Soziale Kompetenz: Akzeptanz anderer, so wie sie sind, Zugeben von Fehlern ,Interesse am Umweltgeschehen.
  • Definition von Intelligenz nach Binet: ! Grundlegende Fähigkeit, deren Änderung oder Mangel von höchster Relevanz für das praktische Leben ist. Urteilsfähigkeit und gesunder Menschenverstand (good sense) + Praktisches Geschick (practical sense)  + Entschlusskraft + Fähigkeit sich den Umständen anzupassen.
  • Definition Intelligenz Wechsler: ! Zusammengesetzte/globale Fähigkeit für: Zweckvolles Handeln Vernünftiges Nachdenken Wirkungsvoller Umgang mit der Umwelt IQ!!!!!
  • Wichtiges zu Binet aus Prüfung 1905 Simon-Binet-Tests
  • Definition Neubauer von Intelligenz Zurechtfinden in neuen Situationen auf Grund von Einsichten und Lösung von Aufgaben mit Hilfe des Denkens.
  • Operationale Definition von Intelligenz: nach Boring: Inteligenz ist das was ein Intelligenztest misst.
  • Intelligenztheorien: 2-Faktoren-Theorie von Spearman Modell mehrerer gemeinsamer Faktoren von Thurstone Intelligenzmodell nach Wechsler Theorie der fluiden und kristalinen Intelligenz nach Cattell Facettenmodell von Guilford Berliner Intelligenzstrukturmodell von Jäger Three Stratum Theory von Carroll
  • 2 Faktoren Theorie der Intelligenz Von: Spearman Er unterscheidet: Einen g-Faktor: Generalfaktor, der allen kognitiven Leistungen zu Grunde liegt, positiven Zusammenhanf zwischen verschiedenen Leistungsbereichen erklärt und sich am besten durch figuarle Matrizenaufgaben beschreiben lässt. Dieser Faktor ist seine Vorstellung von Intelligenz. Unendlich viele s-Faktoren: Spezifische Faktoren für die jeweiligen Aufgabenbereche. Erklären unterschiedliche Leistungen von Menschen. Die Allgemeine Intelligenz bezeichnet interindividuelle übereinstimmende Inteligenzform. Die Ausprägung der AI (=g-Faktor) variiert interindividuell, ist aber vergleichbar. Ausgangsbasis: Korrelation und Faktorenanalyse als Basis (2-Faktoren-Theorie). Nicht erklärte Varianz wird auf spezifische Faktoren zurückgeführt. Korrelationen zwischen Einzeltest lassen sich auf g-Faktor zurückführen.. Aufgaben sind figurale Matrizenaufgaben. Sein Schüler war John Raven. Spearman verwendete homogenes Aufgabenmaterial. Die Ergebnisse der Teilnehmer korrelierten höher miteinander. Diverse Tests bedienen sich figuraler Matrizen: APM, CPM, SPM, BOMAT, WMT, AMT, IST 2000 R, HAWIK-IV, WIE Gegenposition ist des Modell mehrerer Primärfaktoren nach Thurstone.
  • Modell mehrerer Primärfaktoren Von: Thurstone: Bei der Lösung von Aufgaben sind mehrere Unabhängige Faktoren beteiligt, die nicht ineinander überführbar sind. Sie können also nicht zu einer allgemeinen Intelligenz verrechnet werden. In Gruppen werden sie wirksam. Primärfaktoren: Primary mental abilities (nicht unabhängig): Verbal Comprehension: Verbales Verständnis: Kenntnis von Wörtern und deren Bedeutug Wortfluss: Word fluency: Rasches Produzieren von Wörtern Numerisch: Number: Geschwindigkeit, Präzidsion bei einfachen Aufgaben Raum: Space: Räumliches Vorstellen/Orientierung Gedächtnis: Memory: Behalten paarweiser Assoziationen Wahrnehmungsgeschwindigkeit: Perceptual Speed: Geschwindigkeit beim Vergleich/Indentifikation visueller Reize Logisches denken: Induction/Reasoning: Auffinden einer allgemeinen Regel, Vorhersage des nächstfolgenden (Matrizen) Unterschied zu Spearman: Thurstone hat eine mehrfaktorielle Lösung durch unterschiedliches Aufgabenmaterial, Teilnehmer waren meist Studenten -->Varianzeinschränkungen -->geringe Korrelation zwischen den Aufgaben. Somit ist die Extraktion eines Faktors unwahrscheinlich. Thurstone lässt sich in Spearman überführen. Beispiele für Tests zur Erfassung: IST 2000 R (verbal, numerisch, figural), BIS
  • Intelligenzmodell nach ??? Nach Wechsler: weniger empirisch-theoretisch fundiert. Erfinder des IQ. Allgemeine Intelligenz: g mit g=v+p Verbale Intelligenz v: setzt scih zusammen aus verschiedenen spezifischen verbalen Unterfaktoren Handlungsintelligenz p: setzt sich zusammen aus verschiedenen spezifischenpraktischen Handlungs-Unterfaktoren. Aktuelle Verfahren: WAIS-IV, WIE, HAWIK-IV
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  • Theorie der fluiden und kristalinen Intelligenz: Von Catell, Schüler von Spearman. Verbindet Primärfaktoren von Thurstone und g-Faktor von Spearman. g-Faktor (wie Spearman) : g=gf und gc Fluide Intelligenz gf : VORAUSSETZUNG FÜR gc ABER NICHT HINREICHEND: Fähigkeit zum Problemlösen und Anpassung an neue Situationen. Mit Geburt relativ determiniert/unabhängig von sozialen und kulturellen Einflüssen. Induktive Schlussfolgerungen. Intellektuelle Geschwindigkeit durch Matrizen erfassbar. Messung durch Culture Fair Test. Darin werden sprachliche Bestandteile vermieden (aktuelle Versionen CFT 20 R für 8-60 Jahre und CFT 1 für 5-9 Jahre) Kristalline Intelligenz gc : Fähigkeiten, die sich durch Lernerfahrungen gebildet haben. Verbales Verständnis und Mechanische Kenntnisse sind wichtige Primärfaktoren. Wird durch Wissensragen oder Aufgaben mit Wortanalogien erfasst. Die beiden generellen Faktoren (kristalline/fluide) lassen sich in verschiedene Primärfaktoren zerlegen. Studien zeigen, dass kristalline Intelligenz und fluide nicht unabhängig sind, obwohl sie es der Theorie nach sein müssten. Korrelation .50.
  • Revidiertes Modell der fluiden und kristallinen Intelligenz: Interkorrelationen zwischen den Faktoren wurden nun zugelassen und nicht unabhängige Faktoren wurden extrahiert. Fluide Intelligenz bleibt erhalten gf2. Verschiedene Fähigkeitsdimensionen ergeben gemeinsamen Faktor: kritalline Intelligenz g c Annahme eine überordneten Faktors Gf(h), der nicht identisch ist mit Spearmann. Ausserdem führt er einen weiteren übergeorndeten Faktor Se ein, der den Einfluss schulischer und familärer Erfahrungen darstellt.
  • Das Facettenmodell der Intelligenz: Von Guilford: Modell konnte nicht validiert werden, da zu wenig Testarten konzipiert wurden. Auch Structure of Intellect Modell genannt, welches 120 (4*5*6) verschiedene, unabhängige Fähigkeiten/Facetten enthält. (differenziertes Modell) Die Basisfaktoren diverfenten Denkens sind Orginalität und Denk/Ideenflüssigkeit!!!!! Dimensionen: Inhalte: Figural, symbolisch, semantisch, behavioral Operationen: Bewertung, konvergente Produktion, divergente Produktion, Gedächtnis, Erkenntnis Produkte: Einheiten, Klassen, Beziehungen, Systeme, Transformationen, Impikationen
  • Berliner Intelligenzstrukturmodell Von Jäger: Wird durch BIS 4 operationalisert und erfasst. Hierarchischer Aufbau: an der Spitze steht allgemeine Intelligenz: Diese beeinflusst jede Form der Leistung. Außerdem werden die Leistungen durch 7 verschiedene Fähigkeiten beeinflusst. Integrierendes Intelligenzmodell mit 2 Ebenen:  Inhaltliche Fähigkeiten: Verbal, Fiugarl-Bildhaft, Numerisch Operative Fähigkeiten: Verarbeitungskapazität, Einfallsreichtum, Merkfähigkeit, Bearbeitungsgeschwindigkeit. Es gibt (3*4) 12 Leistungsbereiche. Jede Aufgabe/Leistung wird durch alle Intelligenzbereiche beeinflusst. Matrizen erfassen hier nur einen kleinen Ausschnitt. BIS ist valide und verknüpft Teile von Spearman, Thurstone, Guilford. Aktuelle Tests sind  BIS-4 und BIS-HB.
  • Three Stratum Theory: Von Carroll: Durch den Vergleich von 461 Studien und Faktorenanalysen fand Caroll 3 Ebenen auf denen er seine Theorie ableitete: Metaanalyse. Jede Stratum 1 Fähigkeit lädt auf mehrere Stratum 2 Fähigkeiten. Die Fähigkeiten werden jeweil dem Faktor zugeordnet,, auf den sie am höchsten laden. Stratum 3: g-Faktor (allgemeine Intelligenz) Stratum 2: Fluide Intelligenz, kristalline Intelligenz, Gedächtnis und Lernen, Visuelle Wahrnehmung, Akustische/auditive Wahrnehmung, Abruffähigkeit, Kognitive Geschwindigkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit. Stratum 1: 69 spezifische Fähigkeiten. Aktueller Stand der Forschung: Cattell-Horn-Carroll Theorie: Cattell: Fluide, krstalline Intelligenz Horn: Generelle Fähigkeiten Carroll: Hierarchischer Aufbau
  • Normierung: Ergebnisse einer größeren Stichprobe geleten bei weiteren Messungen als Referenzwert -->Normverteilung.
  • Standardisierung: Festlegung einer Skala mit Mittelwert und Standardabweichung. Vereinheitlichung der WOhwerte durch lineare und additive Transformation.
  • Normierung des IQ: Mittelwert M: 100 Standardabweichung S=15
  • Überführung eines Alten Wertes in einen neuen Wert: Damit der Vergleich zwischen verschiedenen Skalen mögich ist muss man aus dem alten Wert Xa einen neuen Wert Xn bilden: Subtraktion des Mittelwert der alten Skala: Xa - Ma Division durch SDa (Alte Streuung): (Xa - Ma) / SDa Multiplikation mit SDn (Neue Streuung): [(Xa - Ma) / SDa ] * SDn Addition von Mn (Mittelwert neuer Skala): [(Xa - Ma) / SDa ] * SDn + Mn = Xn
  • Prozentrang Gibt an wieviel % schlechter abschneiden.
  • Normwertskalen und Skalierung: AUSWENDIG LERNEN: z-Skala: M=0 SD=1 Z-Skala: M=100 SD=10 IQ-Skala: M=100 SD=15 T-Skala: M=50 SD=10 Wertpunkt-Skala: M=10 SD=3  10 Wertpunkte entsprechen 100 IQ Punkten Prozentrang: M=50 ?? hat keinen M=Stanine Wert 5
  • Geschlechtsunterschiede bei Intelligenz: Intelligenz: Gleich Männer: besseres räumliches Vorstellungsvermögen. mentale Rotation. Frauen: bessere verbale Föhigkeiten. Wortfluss, Grammatik, Wortschatz, Leseleistung.
  • Intelligenzentwicklung über die Lebensspanne: Frühe Untersuchungen: Ab 30 sinkt die Intelligenz Fluide Intelligenz: Nimmt mit dem Alter ab Kristalline Intelligenz: Kann bis 65 Jahre zunehmen. Es gibt einen Multidirektionalen Verlauf. Die Stabilität der Intelligenz steigt mit dem Alter. Intelligenz ist trainiert (Kvashchev-Studie): Steigerung um 5.6 Punkte nach einer Trainingsphase. Insgesamt sogar ein Zuwachs von 8 Punkten nach einem Jahr. Der IQ steigt bis ins junge Erwachsenenalter.
  • Intelligenz und Erfolg Intelligenz gilt als bester Prädikator für Erfolg in Studium und Beruf. Je enger und höher der Zusammenhang zwischen IQ und Schulleistung, desto besser ist der Test. Je enger und höher der Zusammenhang zwischen IQ und Schulleistung, desto deutlicher der Einfluss des IQ auf Schulerfolg. Korrelation zwischen beruflichem Erfolg und Intelligenz kann r=.60 erreichen. Der Zusammenhang zwischen Intelligenz und akademischem Erfolg sinkt je höher die betrachtete Bildungsebene. Intelligenz wird assoziiert mit Berufserfolg und Studienerfolg. Aktuelle Metaanalysen zum Zusammenhang von Intelligenz und Erfolg: Korrelation von .25 und Cohen d=.52 (Effektstärke) Es gibt also einen mittleren Effekt.
  • Flynn- Erffekt. Gemessener IQ wird von Dekade zu Deakde (alle 10 Jahre) um 3-7 Punkte höher. Insgesamt aber ungeklärt. Mögliche Ursachen: Testvertrautheit: IQ-Test sehr verbreitet und dadurch immer bekannter Soziologische Bedingungen: Durch kompexere Umwelt werden Test-Fähigkeiten geübt. Ernährung: Verbesserte Ernährung hilft bei besserer Bearbeitung Weltkriege: Keine Weltkriege mehr Bildungsniveau: Durchschnittliches Niveau hat zugenommen.
  • Biologische Grundlagen der Intelligenz: Kopf/Hirngröße: Mittlere Korrelation r=.15 bei Zusammenhang mit Intelligenz. Die Zusammenhänge sind jeweils bei Frau und Erwachsenen größer als bei Männern und Kindern. Männer haben zwar ein größeres Hirn, aber weniger gefurcht. (Durchschnittlich 4 IQ Punkte mehr) Gehirnfunktionalität: Neuronale Effizient: Intelligentere aktivieren kleinere Bereiche und brauchen weniger Energie. Kausaler Zusammenhang ist nicht eindeutig. Faktoren für Unterschiede sind Myelensierung der Achsen/Dendritenausbildung/ Abbau  überflüssiger Synapse/ Funktion des präfrontalen Kortex. Frauen zeigen mehr neuronale Intelligenz. Erblichkeit: Einfluss der Gene wird über Heritabilität h² bestimmt: h²=Vargen /Vartotal. Die Gesamtvarianz ergibt sich aus genetischer und Umwelt-Varianz. Alternativ: Falconer Formel h²=2* (rEZ-rZZ). Dabei ist rEZ die Korrelation der Intelligenzmaße von Eineiigen und rZZ zweiigen  Zwillinge. Eineiige zusammen ausgewachsene r=.86 / Eineiige getrennt aufgewachsene r=.75/ Zweiige zusammen r=.60. FAZIT: weder Gene noch Umwelt determinieren Intelligenz.
  • Intelligenz steigern nach Hernstein und Murray: Bessere Ernährung, bessere Vorschule, Adoption von schlechten Umgebung in eine gute Umwelt
  • Interventionsprogramme zur Steigerung des IQ: von Hernstein und Murray: Head Start Project: 1 jähriges Intensivprogramm für sozialen Aufstieg bedürftiger Familien. Kurzfristiger Erfolg um 10 IQ Punkte. Perry Preschool Program: Kognitive Instruktion für farbige Kinder mit geringem IQ. Nach 2 Jahren Unterschied um 11 PUnkte. Mittelfristiger Erfolg. Abecedrian Project: Schwangere wurden ausfindig gemacht, die ein behidnertes kind auf die Welt bringen könnten. Eine Gruppe ab 1 LM in Tagespflege. Intensive Betreuung, kognitive Stimulation bis 5 Jahre. 0.5 Standardabweichung über Vergleichsgruppe. Vorteil nach 7 Jahren auffindbar. Milwaukee Project: Vorläufer zum Abecedarian Project. Kinder wenig intelligenter Mütter in Tagespflege. Große Steigerung. Kein Unterschied im schulischen Erfolg.
  • Soziale Intelligenz/Kompetenz: Fähigkeit Durchsetzungs-/Beziehungsfähigk zu sein (Thorndike) Seit der Einführung des Begriffs zyklisches Forschungsinteresse. Soziale Intelligenz überlappt mit Selbstdarstellung und emotionaler Intelligenz. Man unterscheidet die: Wahrnehmungkomponente: kognitive Empathie: Fähigkeit andere Personen einschätzen und verstehen zu können Emotionale Empathoe: Fähigkeit Gefühle anderer nachvollziehen/miterleben zu können. Handlungskomponente: Fähigkeit andere beeinflussen zu können und dabei weise zu handeln. Fähigkeit Verhalten einer sozialen Situation anzupassen AUFGABE WÄRE: Hypothetische soziale Probleme lösen und durch Verhaltensbeobachtung in inszenierten sozialen Situationen erfassen. Weitere Bestimmungsstücke: Gedächtnis für soziale Sachverhalte (stark kulturgebunden), Expertenähnliche Wissenstrukturen.
  • Komponenten Sozialer Intelligenz nach Peter Orlik: Allgemeine Fähigkeit mit Menschen umzugehen. Einsetzen von Techniken zur Beeinflussung von Menschen Kenntnisse der Regeln des sozialen Lebens. Sensibilität für Verhaltensweisen anderer Wahrenhmungsfähigkeit für momentae innere Befindilichkeiten anderer.