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Diese Lektion wurde von Hromi4 erstellt.
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- Integratives Rahmenmodell: Von Süß Dimensionen sozialer Intelligenz: (INSGESAMT 5!) Soziales Verständnis Soziale Wahrnehmung Soziales Gedächtnis Soziale Flexibilität und Kreativität Soziales Wissen Dimensionen emotionaler Intelligenz: Emotionswahrnehmung Emotionsverständnis Emotionsmanagement Selbstregulationsfähigkeiten (Emotionsregultion) Praktische Intelligenz: Bewältigung von Alltagssituationen Moderatorvariablen: Soziales Engagement, Altruismus, Self-Monitoring, Verträglichkeit/Extraversion Performance: Sozial Intelligentes/Kompetentes Handeln, Kontext Bewertungsmaßstab: Grad der Zielerreichung, Soziale Akzeptanz
- Historische Ansätze zur Erfassung von sozialer Intelliogenz: GWSIT: George Washington Social Intelligence Tests: Judgement in social situations: Mögliche Lösung für hypothetisches Problem finden. memory for names and faces: Vorher betrachtete Fotos sollen wieder erkannt werden observation of human behviour: Menschliches Verhalten soll als richtig oder falsch eingestuft werden. regonition of mental state behind words: Zu einem vorgegebenen Zustand soll eine Emotion ausgewählt werden. sense of humor: Bestes Ende für einen Witz wird ausgesucht. CBU: Six Factor Test of Social Intelligence: Expression Grouping (Klassen): Aus 4 Alternativen soll ein Gesichtsausdruck ausgewählt werden, der am besten zu 3 anderen passt. Missing Pictures (Systeme): Eine Sequenz von Ereignissen muss durch ein letztes Foto beendet werden Missing Cartoons (Systeme): Aus 4 Alternativen soll ein Cartoonbild ausgewählt werden damit die Sequenz vollständig ist. Picture Exchange (Transformationen): Eine Geschichte soll andere Bedeutung durch neues Foto bekommen. Social Translation (Transformation): Cartoon Prediciton (Implikation) Erarbeitung einer Bildgeschichte
- Skalen zur Selbsteinschätzung sozialer Kompetenzen: BIP: Bochumer Inventar zur Berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung: misst soziale Kompetenzen (Wahrnehmungs-, Handlungsaspekte), berufliche Orientierung, Arbeitsverhalten, Psychische Konstitution INSGESAMT 4!. Wird im Selbsturteil erfasst und im Fremdurteil eingeschätzt. Gießen-Test: Soziale Orientierung die für klinische Bereich relevant sind. NEO-PI-R: Einige Dimensionen betreffen soziale Kompetenzen: Soziale Befangenheit (N), Herzlichkeit/Geselligkeit/Durchsetzungsfähigkeit (E), Altruismuis/Entgegenkommen (A/V). ICQ: Interpersonal Competence Questionaire: Person schätzt dabei Fähigkeiten auf Likert-Skala. Initiierung von Interaktion und Beziehungen, Behauptung persönlicher Rechte und Fähigkeiten andere zu kritisieren. Preisgabe persölicher Infos, Emotionale Unterstützung anderer Effektive Handhabung interpersonaler Konflikte.
- Verhaltensbeobachtung und Einschätzung sozialer Kompetenzen: Assesment Center als multimodales diagnostisches Instrument: Es wird soziale Intelligenz im Verhalten beobachtet. Meist werden Mikroaspekte des Verhaltens sorgfältig beobachtet. Magdeburger Test zur sozialen Intelligenz: erfasst Handlungskomponente. Soziale Intelligenz ist dabei ein Leistungskonzept. Erfassung von sozialen Verstänndis, sozialer Wahrnehmung, sozialen Gedächtnis mittels MTMM-Ansatz.
- Emotionale Intelligenz/Kompetenz: Fähigkeitskomponenten: Emotionswahrnehmungssensibilität: Eigene Gefühle und Gefühle anderer beobachten und erkennen. Emotionsdiskriminationskompetenz: Eigene Gefühle und Gefühle anderer unterscheiden können. Emotionsregulationskompetenz: Beobachten und unterscheiden von Eigenen/fremden Gefühlen zur Steuerung des eigenen Denkensn und Handelns nutzen
- Meyer und Salovey: What is emotional intellegence? Abgrenzung: Seit 18 Jhdt. 3-Teilung des Geistes nin Kognition, Affekt, Motivation. Emotionen gehören zu Affekten. Entwicklung des Konzept: Definition, Möglichkeiten zur Erfassung, Dokumentation partieller und kompletter Unabhängigkeit von bekannten Intelligenzen: Hohe Korrelation zwischen Konzepten: Sie sind gleich Niedrige/Mittlere Korrelation: Die Konzepte unterscheiden sich Keine Korrelation: Das neue Konzept ist unterschiedlich, da es etwas komplett anderes misst. Anschließend Aufzeigen, dass das Konzept das Verhalten vorhersagt. Bewertung: Messung der Emotionalen Intelligenz sollten eine Art aus dem 4 Branch Modell erfassen. Messungen sollten direkt sein und keine Selbsteinschätzung. Messungen sollten mehrere Arten aus dem 4 Branch Modell verbinden.
- 4 Branch Model of Emotional Intelligence Von Meyer und Salovey: Emotionsregulation zur Förderung des emotionalen und intellektuellen Wachstums: Emotionen offen begegnen, Gefühlen hingeben&abwenden, Emotionen reflektiert beobachten, Emtionen bewerkstelligen/Moderation negativer Emotionen und Förderung positiver Emotionen. Verstehen/Analysieren von Emotionen: Benennung von Emotionen/Verbindung zwischen Beziehungen und tatsächlichen Emotionen erkennen, Emotionen hinsichtlich sozialer Beziehungen interpretieren, Komplexe Gefühle verstehen, Übergänge zwischen Emotionen erkennen. Förderung des Denkens durch Emotionen: Schwerpunktsetzung der Gedanken, ausreichende Lebendigkeit/Zugänglichkeit der Emotionen um sie generieren zu können, Stimmungsschwankungen verändern die Perspektive, emotionale Zustände fördern spezifische Problemlösung. EMotionswahrnehmung bei sich und anderen/emotionale Expressivität: Emotionen bei sich anhand physischen Zustands erkennen, Emotionen bei anderen anhand Kunstwerken/Sprache/Äußerlichkeiten erkennen, Emotionen richtig ausdrücken, Zwischen echten und unechten Gefühlsausdrücken unterscheiden können.
- Was ist MSCEIT: mayer-salovey-caruso-emotional-intelligence-test: Leistungstest der emotionalen Intelligewnz zur Erfassung von 4 Bereichen der emotionalen Intelligenz.
- Selbstbeurteilungsverfahren zur Erfassung emotinaler Intelligenz: Bar-On Emotional Quotient Inventory EQI Trait-Meta-Mood-Scale TMMS Trait emotional Intelligence Questionaire TEIQue
- EQi Bar-On Emotional Quotien Inventory: 5 Merkmalsbereiche: Intrapersonelle Fähigkeiten Interpersonelle Fähigkeiten Anpassungsfähigkeit Stressmanagement Stimmungslage 15 Dimensionen: Emotionales Selbstbewusstsein Selbstsicherheit Empathie Stresstoleranz Impulskontrolle Gütekriterien: Interne Konsistenz: Gut Retest-Reliabilität: Hoch Faktorielle Validität: nicht eindeutig
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- TMMS Trait-Meta-Mood-Scale: Menschen unterscheiden sich im Ausmaß in dem sie Gefühle bzw. Stimmungen beachten, bewerten und regulieren. Personen wurden Videos von Autounfällen gezeigt und später die Gedanken erfasst. 3 Subskalen: Attention: Aufmerksamkeit für emotionale Inhalte Clarity: Klasheit der Emotionswahrnehmung Mood repair: Beeinflussbarkeit negativer Emotionen Gütekriterien: Diskriminant/Konvergent: Bestätigt Prädikative Validität: Nur Clarity zeigte Stimmungsverbesserung nicht mood repair.
- TEIQue: Trait emotional Intellegence Questionaire: 4 Faktoren: Wohlbefinden, Selbstkontrollfertigkeiten, Emotionale Fertigkeiten, Soziale Fertigkeiten. 15 Facetten.
- Kreativität Defintion: Guilford: Fähigkeit zu divergentem/schöpferischem Denken: Komponenten: Problemsensitivität, Denkflüssigkeit, Originalität, Flexbilität, Elaboration. Kreativität als mehrstellige Relation: Eine Person ist kreativ, wenn andere ihr Produkt kreativ/originell finden. Kreativ bedeutet dass etwas neuwertig aber auch angemessen und nützlich ist. Kreativität kann sowohl proaktiv, als auch reaktiv sein. Sie schafft also neue Herausforderungen und löst alte Probleme. Somit trägt sie psychischer und physischer Gesundheit bei.
- Kreative Person nach Barron und Harrington: Wertschätzung ästhetischer Quellen Breite Interessen Offenheit für Komplexitität Energie Unabhängigkeit von Bewertungen anderer Intuition und Slebstvertrauen Fähigkeit Widersprüche auszulösen Vereinbarkeit von offensichtlichen konfligierenden Eigenschaften im Selbstkonzept Starke Auffassung der eigenen Person als kreativ Intrinistische Motivation ABER unterschiedliche Domänen erfodern unterschiedliche Ressourcen, um kreative Produkte zu erzeugen. Alle sind nicht vertreten.
- In kreativen Personen vereinbare Widersprüche: Csikszentmihalyly: Energie und Entspannung Konvergierendes und divergierendes Denken Disziplin und Spiel Imagination und Realitätssinn Extraversion und Introversion Demut und Stolz Androgynität Traditionell und Bildstürmerisch Leidenschaft und Objektivität Leid und Freude.
- Kreativitätsförderne Umwelteinflüsse: Freiheit und Autonomie Gute Rollenmodelle Ressourcen Ermutigung
- kreativitäthindernde Einflüsse: Fehlen von Respekt Fehlen von Autonoomie und zeitlicher Ressourcen Starker Wettbewerb und unrealistische Erwartungen
- Stabile Kreative Werke: Bücher, Gemälde
- Flüchjtige Ephemere Performanuen: Theater, Tanz, Musik
- Probleme die eine valide Erfassung von Kreativität erschweren: Kreative Ideen sind außergewöhnlich und selten Kreative Prozesse sind außergewöhnlich und nicht voll determiniert Kreative Prozesse basieren auf multiplen Determinanten Kreative Merkmale auf Seiten der Person sind multidimensional Kreative Leistungen sind bereichspezifisch Bewertung von Lösungsideen hängt von Vorerfahrungen und subjektiven Einschätzungen der Beurteiler ab.
- Erfassung von Kreativität: TSD-Z: von Urban und Jellen: basiert auf theoretischen Überlegungen von Guilford. Für Gruppenleistungen geeignet und für Individualdiagnostik geeignet. Screening-Instrument zur Einschätzung des kreativen Potentials. Ab 4 Jahren. Ziel ist die Erfassung unter/überdurchschnittlicher Fähigkeiten. Rein zeichnerische Aspekte, um Kulturfairness zu gewähren. Es wird versucht quantiative und qualitative Merkmale zu beachten. Termaterial: 6 figurale Elemente zum weiterzeichnen. ASK: Autor Schuler/Hell: Dauert Länger als TSD-Z (70 Minuten). Für Deutschsprachige Erwachsene mit Abitur. 3 Aufgabengruppen schlussfolgerndes Denken und 4 Aufgabengruppen kreatives Denken (Sätze kombinieren, Hypothesen generieren, Bedingungsgefüge definieren, Kategorien bilden)
- ASK Analyse der Schlussfolgernden und Kreativen Denkens: Von Schulre und Hell Altersbereich: Junge Erwachsene mit Abi Anwendung: Einzel/Gruppe Dauer: 97 Min Theorie: Thurstone: Word fluency/induktion, Reasoning UND Jäger: Einfallsreichtum/Verarbeitungskapazität Aufbau: Modul Schlussfolgerndes Denken: Infos interpretieren und Schlussfolgerungen ziehen und Tatsachen von Meinungen unterscheiden Modul Kreatives Denken: Sätze kombinieren, Hypothesen generieren, Bedingungsgefüge definieren und Kategorien bilden. Erfasste Bereiche: Schlussfolgerndes Denken und kreatives Denken. Gütekritierien: Objektivität ist gegeben. Reliabilität: Interne Konsistenz unterschätzt Werte, da Korrektur nicht erfolgte/akzeptabel. Vaidität: Konstrukt=angemessen und Generalfaktormodell unpassend /Referenzverfahren (BIS) angemessen
- Eigenschaften Definition: Zeitlich stabile Disposition die transituativ konsistent auftritt. Hypothetische Konstrukte, die aus beobachtbarem Verhalten abgeleitet werden.
- Persönlichkeitsbereiche nach funktionaler Verwandtschaft (Asendorpf): Physische Attraktivität (Gestalt) Temperament und interpersonelle Stille Fähigkeiten Handlungsdispositionen EInstellung Selbstkonzept und Wohlbefinden.
- 5-Faktoren Modell der Persönlichkeit: Big 5: Neurotizismus, Extraversion, Offenheit für Erfahrungen, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit. (= OCEAN: Openness, Conscioentiousness, Extraversion, Agreeableness, Neuroticism) Kritik: Sind 5 ausreichend? Fehlende Intraindivideuelle Organisation.
- Persönlichkeitsstruktur des FFM: Interventionsbedingte Veränderungen der 5 basalane Eigemschaften werden nach Sosta und McCrae über Veränderung ihrer biologischen Grundlage mediiert. Sedimetationshypothese: Persönlichkeitsmerkmale die besonders bedeutsam sind für alltägliche Interaktion, schlagen sich in Alltagssprache nieder. (Konstruktion nach lexalischem Ansatz) Traitwörter: Indikator für Bewertungen von Beobachters eines potentiellen Betrag eines Akteurs zu einer Gruppe
- Für Faktoren und 30 Facetten: Eine weitere Differenzierung der 5 Faktoren ergab je 6 Subfaktoren, die im NEO-PI-R (Persönlichkeitsfragebogen zur Erfassung der BIG 5) mit je 8 Items erfasst werden. Neurotizismus: N1 Anxiety (Ängstlichkeit), N2 Angry Hostility (Reizbarkeit), N3 Depression, N4 Self Consciousness (Soziale Befangenheit), N5 Impulsiveness (Impulsivität), N6 Vulnerability (Verletzlichkeit) Extraversion: E1 Warmth (Herzlichkeit), E2 Gregariousness (Geselligkeit), E3 Assertiveness (Durchsetzungsfähigkeit), E4 Activity, E5 Excitement-Seeking (Erlebnishunger) E6 Positive Emotions (Frohsinn) Openness: O1 Fantasy, O2 Aesthetics, O3 Feelings, O4 Actions, O5 Ideas, O6 Values Agreeableness: A1 Trust, A2 Straightfordwardness (Freimütigkeit), A3 Altruism, A4 Compliance (Entgegenkommen), A5 Modesty (Bescheidenheit), A6 Tender-Mindedness (Gutherzigkeit) Conscientiousness: C1 Competence, C2 Order (Ordnungsliebe), C3 Dutifulness (Pflichtbewusstsein), C4 Achievement Striving (Leistungsstreben), C5 Self-Discipline, C6 Deliberation (Besonnenheit)
- Evolutionspsychologische Perspektive bei den Big 5: Hogan: Selbstdarstellung ist eine achaische, unbewusste, biologisch bedingte menschliche Tendenz. Um überhaupt am sozialen/kulturellen Leben teilhaben zu können ist es nltig eine soziale Identität zu entwickeln. Um in solchen hierarchisierten Gruppen überleben zu können, müssen Personen zwei partiell inkompatible Probleme lösen: Status und Popularität/Zugehöriskeit erlangen. Um solchen Status und Zugehörigkeit zu erlangen, vermitteln Personen Selbstbilder, die sich bei den Beobachtern als Reputation konzeptualisieren. Traitwörter sind Bewertungen von Beobachtern zum potentiellen Beitrag eines Akteurs zu seiner Gruppe. Traitwörter bzw. Reputationen indizieren also, wie Beobachter den potentiellen Beitrag des Akteurs für die Gruppe bewerten. Die beiden postulierten Bedürfnisse nach Status und Zugehörigkeit finden sich im interpersonalen Zirkumplex wieder. Im englischen werden diese Begriffe mit agency (Macht, Kompetenz, Stärke, Cleverness) und communion (Wärme, Kooperation, Bindung, Liebe) beschrieben. Persönlichkeitseigenschaften wurden entwickelt, um das Überleben und Fortpflanzen zu optimieren. Gewissenhaftigkeit und Verträglichkeit sind dabei besonders rrelevant. Nach Goldberg werden zunächst folgende Fragen beantwortet: Ist X aktiv/dominant/passiv/unterwürfig? Ist X verträglich oder unverträglich? Ist auf X verlass? Ist X verrück oder stabil? Ist X klug oder dumm?
- Instrumente zur Erfassung der Big 5 Kommerziell: NEO-PI-R und NEO-FFI Kostenlos: BFI (BFI-K), TIPI, IPIP
- Alternative Persönlichkeitsinventare statt Big 5: HEXACO-PI-R Superumary Personality Inventroy Hamburger Persönlichkeitsinventar 16 PF-R Minnesota Multiphastic: Personality Inventory 2.
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- NEO-FFI: Autor: Borkenau und Ostendorf/2007 Altersbereich: Ab 16 Jahren, Anwendung 14-16 Legitim/keine Norm Anwendung: klinisch/pädagogische Psychologie/berufsbezogene Anwendungsfächer Dauer: 10 Minuten Persönlichkeitstheorie: Big 5 Testart: Paper-Pencil Verfahren (Kurzversion NEO-PI) Aufbau: 60 Items, Je 12 pro Dimension, Abstand der Items maximal Erfasster Bereich: Big 5 Gütekritierien: Objektivität: Vollständig gegeben Reliabilität: Innere Konsistenz akzeptabel und Retest zufriedenstellend Validität: Konstrukt:Interkorrelation der Skalen gering und Kriterium:Keine Studien vorhanden Akzeptanz/soziale Validität: nicht angesprochen Kritik: Fokus der Anwendung liegt eher in Forschung nicht in Personalwesen
- NEO-PI-R Autor: Ostendorf und Angleitner/ 2004 Deutsche Version genehmigt Alter: Ab 16, es gibt diverse alterspezifische Normen Anwendung Berufsberatung und Berufseignungsdiagnostik in Einzel und Gruppen Selbst-/Fremdeinschätzung. Dauer: 30-40 Minuten Persönlichkeitstheoire: Big 5 Testart: Paper-Pencil-Verfahren Aufbau: 240 Items, je 48 pro Dimension, je 8 pro Facette Erfasste Bereiche: Big 5 und je 6 Facetten Gütekriterien: Objektivität ist gegeben Reliabilität: Cronbach alpha ist hoch, Stabilitätskoeffizient ist hoch, Profilreliabilität ist hoch Validität: Konstrukt gegeben und Kriterium keine erhoben. Interne Konsistenz von Persönlichkeitsdimensionen liegt bei .90 Korrelation zwischen Fremd und Selbsteinschätzung liegt bie .30 Kritik: robust gegen verschiedene Beurteilergruppen, vier Faktoren sind kulturübergreifend replizierter. Blinder Empirismus: Gebrauch der Faktorenanalyse bei Annahme symmetrischer Relationen und Abhängigkeit von Stichproben. Teilweise fehlende Orthogonalität der Dimensionen. Anzahl der Dimensionen zu gering. Annahme Simple Structure bei Querladungen auf andere Faktoren.
- BFI-K Big Five Inventory BFI-K Autor: Rammstedt und John Anwendung: Mart-/Meinungsforschung, Gruppenbefragung Dauer: unter 2 Minuten Persönlichkeitstheorie: Big 5 Testart: Fragebogen Aufbau: 21 Items, je 4 für Extraversion, Verträglichkeit, Gewissenhaftigkeit, Neurotizismus, 5 für Offenheit. Erfasste Bereiche: Big 5 Gütekritierien: Reliabilität: Interne Konsistenz okay, Stabilität hoch Validität: Interkorrelation: vergleichbare Muster und Konkurrent gegeben. Kritik: Erfassung der Dimension erfolgt ökonomisch, hinreichend reliabel und valide
- MMPI-2: Minnesota Multiphasic Personality Inventory: Autor: Hathaway und McKinley/ 2000 Ursprünglich wurde eine objektive Diagnose und Klassifizierung psychischer Störungen angestrebt. Alter: Deutsche Norm: 18-70 Jahre Anwendung: Klinik, Persönlichkeitsforschung, Einzel/Gruppe Dauer 45 Minuten Testart: Breitbandtest Aufbau: 576 Items, 10 basisskalen (Hypochondie, Depression, Hysterie/Konversionsstörung, Psychopathie/Soziopathie/Antisoziale PS, Männliche/weibliche Interessen, Paranoia, Psychasthenie, Schizophrenie, Hyponanie, Soziale Introversion. 3 Gültigkeitsskalen: Lügensakala, Seltenheitsskala, Korrekturskala Gütekritieren: Objektivitität: gegeben Reliabilität: Interne Konsistens mäßig-hoch und Retest mäßig hoch Validität: keine deutsche Studie Es liegen Kennwerte über Stabilität der Messergebnisse vor Kritik: Externale Skalenkonstruktion wurde nicht repliziert. Inhaltliche Inhomogene Skalen -->niedrige Konsistenzmaße. Keine Validierungsstudie. Sinnvolle Konsten-Nutzen Relation scheint fraglich.
- Persönlichkeitsentwicklung: Stabilität und Veränderung über die Lebensspanne
- Persönlichkeitsveränderung: Stabilität und Veränderung durch kontrollierte Intervention.
- CFT 20-R Culture Fair Tests von Rudolf Weiss/2006 Alter: 8-19 Jahre sowie 20-60 Jahre. Vorwiegend Gruppentest, Einzeltest möglich Dauer 60 Minuten Intelligenztheorie: Cattell: 2 Komponenten Theorie Testart: Multiple Choice, 5 Antworten Erfasste Bereiche: g Faktor nach Spearmann/Catell und nach BIS (Operativ: Verarbeitungskapazität; Inhaltlich: figural-bildhaftes Denken) Einsatzbereich: Schulpsychologische Beratung, Erziehungsberatung, Berufsberatung, Forschung. Aufbau: 2 Testteile mit 4 Stubtests bei insgesamt 101 Items (Reihenfortsetzen, Klassifikaiton, Matrizen, Topologien) Gütekritieren: Gute Durchführungs, Auswertungsobjektvitität. Mittlere Trennschärfe für alle Subtests. Hohe Reliabilität nach Speermann-Brown r=.96. 3 Faktoren nach PCA (Gesetzmäßigkeiten erkennen, Schlussfolgern, beziehungsstiftendes Denken). Korrelation mit konstruktfernen niedriger als mit konstruktnahen Tests. Keine Angabe zur prognostischen Validität. Kritik: Caroll: Fluider Intelligenz zuzuordnen. Jakobs: Test ist reliabel, objektiv, valide. Sprachfreiheit, Fehlende Grenzen des Tests. Bei unterdurchschnittlichen Werten sollte HAWIK eingesetzt werden. Nach CFT hochbegabte Kinder hatten häufig in komplexeren Verfahren keine Hochbegabung mehr. Ökonomie
- Definition von Persönlichkeit Einzigartiges, relativ stabiles, den Zeitablauf überdauerndes Verhaltenskorrelat. (Differentielle Psychologie) Komplexe Organisation von Kognitionen, Emotionen und Verhalten Umfasst Strukturen und Prozesse und spiegelt nurture und nature wieder. Schließt die Auswirkungen der Vergangenheit sowie Konstruktion der Gegenwart und Zukunft mit ein
- Ebenen der Persönlichkeit 1. Verhaltensgewohnheiten und Reaktionsmuster: Habits: Erlernte Verknüpfungen zwischen Reizen/Reizkonfigurationen. 2 Bestimmungsstücke: Beobachtbares Verhalten UND nicht beobachtbare Bereitschaft/Tendenz zu Verhalten Homonymische Kontinuität: Kontinuität desselben phänotypischen Verhaltensmusters über die Zeit Heterotypische Kontinuität/Koheränz: Kontinuität des genotypischen Merkmals. Tiefe der Verankerung habituellen Verhaltensmusters: Evolutionär genetische Veranker: Verhalten basiert auf biologisch-genetischen Faktoren. Begründbarkeit: problematisches Verhaten ist mit Glaubenssystem verbunden das nur schwer widerlegbar ist. Jemand der Angst hat sein Haus zu verlassen findet tausend belege dafür. Reichweite: Generalisierungsgrad des Glaubenssystems: Mich liebt niemand bestimmt alle Bereiche des Alltags. Stabilität/Veränderung über die Lebensspanne: Homotype Veränderung aber heterotype Kontinuität. Veränderung durch Intervention: Veränderung durch Umlernen ist möglich. 2. Middle Level of Personality: Umfasst Pläne, Ziele, Strebungen, Projekte, Taktiken, Strategien -->Personal Concerns/characteristic Adaption. Werden in Forschungsansätzen zu personal Objects, Personal Striving, life tasks, current concerns untersucht Verändern sich über die Lebensspanne in Abhängigkeit von variierenden Bedingungen 7 Phasen Modell der Selbstmangementtherapie Stabilität/Veränderung über die Lebensspanne: Normative Veränderungen über die Lebensspanne (Heirat, Kinder, Beruf) Veränderung durch Intervention/Therapie: Veränderung von vagen Zielen durch Präzisierung, Konkretisierung, Hierarchisierung, Zerlegung im 7-Phasen-Modell der Selbstmanagement Therapie. 3. Basale Eigenschafsdimensionen: Traits: relativ nicht-Konditionale. Kontext-unspezifische, lineare Vergleichsdimensionen der Persönlichkeit basic tendence: basale Eigenschaftsdimensionen Stabilität/Veränderung: Erst zwischen dem 50-70 Jahr relativ hohe differentielle Stabilität. Veränderungen verlaufen meist in positiver, sozial erwünschter Richtung. Intervention: Interventionsbedingte Veränderungen sind möglich, mediiert über Veränderung der biologischen Grundlagen. 4. Life narrative/Lebensmythos: Herstellung des eigenen selbst/eigener Identität Integration, Einheit, Kohärenz und Sinn (der Identität) Anwendung erst in später Adoleszenz/frühes Erwachsenenalter Auf dieser Ebene treten die meisten Veränderungen auf. Stabilität/Veränderung: Ständiges Gestalten in Richtung einer besseren (kohärenteren) Form ab dem frühen Erwachsenenalter. Intervention: Erkennen, Fördern und Umgestalten des persönlichen Mythos durch tiefenpsychologische Ansätze.
- Ergebnisse aktueller Längsschnittstudien: zum Thema Persönlichkeitsebenen. Alle Dimensionen des FFM weisen Veränderungen nach dem 30 LJ auf. Deutlichste Veränderungen treten im jugen Erwachsenenalter auf. Relativ hohe Differentielle Stabilität wird erst zwischen 50 und 70 LJ erreicht. Persönlichkeitsveränderungen veraufen zumeist in positiver/sozialer erwünschter Richtung.
- Motiv Definition: Auf ein Ziel gerichtetes Personen-/Persönlichkeitsmerkmal, welches interindividuell unterschiedliche Aktivierbarkeit erklärt, welches auf ein Ziel gerichtet ist. Motive sind Dispositionen und Voraussetzung für Motivation. Latente Bereitschaft emotional auf Reize/Ereignisse zu reagieren, zur Ermgölichung einer Annäherung an Zielzustände. Ein Motiv energisiert, orientiert, selegiert Verhalten, das für seine Befriedigung relevant ist. Motiv ist eine Eigenschaft einer Person. Neue Forschungsansätze untersuchen Motive mit Priming.
- Leistung Definition Leistung ist ein Produkt von Wollen und Können: Gute Leistung is tbedingt durch Fähigkeit und Motivation diese zu zeigen. Schlechte Leistung kann bedingt sein durch mangelnde Fähigkeit oder mangelnde Motivation. Nur so nebenbei: Wenn die Schulnoten bei einem kognitiven Leistungstest unter dem erwarteten Niveau bleiben, kann ein Schüler als Unterachiever (Minderleister) identifiziert werden. DIe Fähigkeiten sind dann nicht Ursache der schlechten Leistung, sondern andere Punkte,
- Motivation Definition: Individuelle Aktivierung aller psychischen Funktionen zur Erreichung eines Ziels. Mack: Motivation beschreibt den Zusammenhang zwischen Handlung, Zielen und Zielauswahl, reguliert demnach die Richtung, Intensitöt, Dauer des Verhaltens. Rheinberg: Motivation ist die aktivierende Ausrichtung des momentanen Lebensvollzugs auf ein positiv bewerteten Zielzustand. Mook und Rudolph: Motivation kann definiert werden als die Gesamtheit der Prozesse die zielgerichtetes Verhalten auslösen und aufrechterhalten.
- Anzahl und Klassen von Motiven Murray: Er zählt verschiedene needs (Bedürfnisse) auf Primäre Bedürfnisse: 17 viszerogene/physische Bedürfnisse (Wasser Nahrung Sex...) Sekundäre Bedurfnüsse: 27 psychologische Bedürfnisse Außerdem unterscheidet er zyklische (Nahrung) und regulatorische Bedürfnisse(Kältevermeidung). Eine weitere Klassifizierung macht er mit Richtung oder Valenz der Bedürfnisse. Es gibt demnach positiv (aufsuchende) Bedürfnisse wie sozialer Anschluss und negative (vermeidende) Bedürfnisse wie Leidvermeidung. Eine letzte Differenzierung betrifft die Gegenüberstellung von manifesten ( frei im offenen Verhalten kommen sie zum Ausdruck: objektiviert) oder latenten (in spielerischem oder Fantasieverhalten: Halbobjektiviert/subjektiviert) Bedürfnissen. Dabei interagieren die Bedürfnisse miteinander und beeinflussen sich positiv/negativ. Kritik: Scheffer und Heckhauser. Plädieren für eine breitere Betrachtung von Bedürfnissen. Alternativ: biogene und soziogene Motive oder implizite und explizite Motive.
- Leistungsmotiv Beispiele: Ernteerfolg beim Farmer oder Berufserfolg und Einkommen. Keine Zusammenhänge bei Schulleistung, da Schule stark reglementiert ist. Anreize wie Schwierigkeiten, Neuheit, Abwechslungsreichtum, Selbstbestimmtheit, Feedback fehlen dort, weswegen Leistungsmotive sich selten in der Leistung wiederfinden. Murray: Eine schwierige Aufgabe meistern, etwas besser und schneller tun, Probleme überwinden, einen hohen Standard erreichen, das eigene Talent beweisen, andere im Wettbewerb übertreffen. Leistungsmotiv ist die Eigenschaft zur Beschreibung inwieweit eine Person Leistung zeigen will und sich ehrgeizige Ziele selbst vornimmt. Maßstab wird definiert durch Konkurrenz. Hypothese: There will be a significant association between achievement motivation and entrepreneurial performance. Mittlere Korrelation zwischen Leistungsmotivation und Arbeitsleistung bliegt bei r=.46 -->Hypothese gilt als bestätigt.
- Anschlussmotiv: Motivation Bekanntschaften zu machen und Beziehungen einzugehen, sowie warme und freundschaftliche Beziehungen aufrechtzuerhalten. Andere grüßen, lieben, kooperieren, einvernehmlich umgehen. Furcht vor Zurückweisung und Hoffnung auf Anschluss. Solche Menschen halten anderen für ähnlicher, sehen andere in einem bessere Licht, wirken freundlicher,sie haben mehr Zuversicht und angenehme Gefühle im Umgang mit anderen und sie mögen andere mehr/werden gemocht. Sie telefonieren mehr, schreiben mehr Briefe, besuchen andere häufiger und sind beliebter. Merkmale von Personen mit hoher Furcht vor Zurückweisung: fühlen sich in sozialen Situationen überfordert und wirken in diesen Gefühlen ansteckend, sind weniger zuversichtlich, verspannter, ängstlicher, sehen sich unbeliebter und einsamer, obwohl sie genausoviel mit anderen interagieren, haben weniger soziales Geschicht und ihr Verhalten hinterlässt in ihnen ein Gefühl der Inadäquatheit und Unfähigkeit mit sozialen SItuationen umzugehen. Beide Motivkomponenten korrelieren nur gering miteinander.
- Machtmotiv: Diposition, durch Kontrolle über Mittel/Personen, das Verhalten auf befriedigende Ergebnisse auszurichten. Heckenhaus: Formen von Macht: legitime Herrschaft, Autorität, anerkannte Führung, Einflussnahme, Erziehung, Interessenausgleich, Gruppenzusammehalt. Arten manifester Macht: Belohnungsmacht, Bestrafungsmacht, Legitimierte Macht, Vorbildmacht, Expertenmacht, Informationsmacht. Machtquelle: Besitz, Prestige, Status, Führungsposition, Information. Negative Komponenten: Furcht vor Zuwachs eigener Machtquelle, Furcht vor Verlust eigener Machtquelle, Furchst vor eigener Machausübung, Furcht von Gegenmacht, Furcht vor Erfolglosigkeit des eigenen Machtverhaltens. Machtmotivierte haben mehr Ämter in Organisationen, kandidieren mehr für einflussreiche Kommissionen, arbeiten mehr in Redaktionen von Zeitungen und Radios der Uni mit, bevorzugen häufiger Sportarten mit Wettkampfcharakter und erreichen darin Meistertitel, schreiben mehr Leserbriefe, Wählen häufiger Manipulationsberufe wie Lehrer/Geistlicher/Psychologe/Journalist, haben unscheinbare Freunde, haben früh Sex, erscheinen in Diskussion intiativreicher und mitreißender, sind in Aussprachegruppe nicht hilfreich, geben vor bessere Noten zu haben als in echt, besitzen höufig Prestigegüter (bessere Autos), trinken mehr Alkohol, nehmen an Wettspielen teil, lesen häufiger Sexjournale/Sportjournale.
- Messung des Leistungsmotivs: MAN UNTERSCHEIDET 3 Kategorien: Direkte Verfahren: Befragung der Person nach ihren expliziten Motiven durch Fragebogen oder Interview: MARPS (Mehrabian achievement risk preference scale) AMS (Achievement Motives Scale) LMT (Leistungsmotivationstest) Projektive Verfahren: Erfassung impliziter Motive durch uneindeutige Testsituation: Rorschachtest TAT (Thematischer Auffassungstest): Heckenhausen erntwickelt eine Version die Hofnung auf Erfolg und Furcht vor Misserfolg messbar machen. Objektive Verfahren: Randerscheidung/Indikatoren zur Leistungsmotiv-Beurteilung: Realistische vs. unrealistische Veränderungen des Anspruchsniveaus vs. Atypisiche Verschiedubung des Zielniveaus Bevorzugung mittlerer Schwierigkeit vs. Einfache Aufgabe vs. Extrem schwere Aufgabe. Latenzzeiten bei Wahl leistungsbezogener vs Leistungsfreier Tätigkeiten. Problem beim TAT ist, dass Obejktivität und Reliabilität bedroht sind. Ein weiterüfhrender Ansatz ist das Leistungsmotivgitter (LMG: Ebenfalls eine Messmethode) Es ist ein Semiprojektives Verfahren, das Elemente von TAT und Fragebögen verbindet (18 Bilder und Auswahl der richtigen Aussagen). Die Auswertung erfolgt nach folgenden Motiven: Hoffnung auf Erfolg HE Furcht vor Misserfolg 1 FM1: Entpsircht einer aktiven Misserfolgsvermeidung Furcht vor Misserfolg 2 FM2: Entspricht einer passiven Misserfolgsfurcht. Außerdem misst der MMG ebenfalls das Leistungsmotiv. Multi-Motiv-Gitter
- Messung des Anschlussmotivs: Direkte Verfahren: Fragebögen beide von Mehrabian. affiliative tendency sensitivity to rejection Projektive Verfahren: TAT WIRD IMMERNOCH ANGEWENDET Test of Insight Semi-projektiv: Anschluss Gitter von Sakolowksi Anschlussgitter: Verbindung von TAT und Frageblgen (Vorgabe von 20 Bildern und Auswahl einer zutreffenden unter verschiedener Aussagen) Auswertung vom AG: Hoffnung auf Anschluss HA: Hoffnungsvolle Bereitschaft, Situationen aktiv zu gestalten (HA1) und Situationsoptimismus (HA2). Furcht vor Zurückweisung FZ: Furcht vor fehlerhaftem handeln (FZ1) und Resignation/ Desinteresse (FZ2) DIe mittels AnschlussGitter und Fragebogen ermittelten Kennwerte korrelierten kaum miteiander.
- Messung von Machtmotiv: TAT: Veroff: versucht nicht nur die aufsuchende Komponente, sondern auch die vermeidende Komponente zu erfassen: Insgesamt erfasst der Veroff-TAT mehr die Furcht vor Machtlosigkeit als das Bestreben Macht zu erlangen Uleman: Gegenposition zu Veroff: Erfasst vor allem das Bestreben nach Macht. Synthese von Murray, Veroff, Ulemann hat Winter: Seine Version beinhaltet beide. Die Korrelation zu den TATs von Winter korrellieren zu den anderen mit r=.39 und 47. Hohe Ausprägung der positiven/aufsuchenden und der negativen/inhibiorischen Komponente führt zu sozial akzeptierter Machtausübung. Macht-Motiv-Gitter: semi-projektives Verfahren. Vorgabe von 18 Bildern und Auswahl von Aussage. Auswertung: Hoffnung auf Kontrolle und Furcht vor Kontrollverlust Theoretisch abgeleitete Virgaben: Situationsbezogen: In Situation gibt es Interaktion mit mind. einer Person; Verschiedene Situationen müssen bei der Interaktion verwirklicht sein; Interaktion variiert bei den Situationen, indem Verfügungsgewalt über Ressourcen und soziale Position realisiert werden. Personenbezogen: Die eigene soziale Kompetenz wird bewertet; Ein Handlungsergebnis wird in Hinblick auf die Realisierung von Kontrolle bewertet; Affektkonsensequenzen von Kontrolle werden bewertet.