Psychologie (Wolfradt) MLU (Fach) / Allgemein- und Persönlichkeitspsychologische Grundlagen (Lektion)

In dieser Lektion befinden sich 252 Karteikarten

Allgemein und persönlichkeitspsychologische Grundlagen im Modul Psychologie

Diese Lektion wurde von larsolino erstellt.

Lektion lernen

  • Forschungsmethoden sind wichtig, weil... ...unsere Wahrnehmung verzerrt ist und wir nur schlecht der Intuition vertrauen können...um den Zufall aus der systematischen Erkenntnis herauszuhalten...um Fragen der psychologischen Forschung empirisch überprüfen zu können...um wissenschaftliche Ergebnisse verstehen zu können...um wissenschaftliche Ergebnisse beurteilen zu können...weil subjektiv intuitive Entscheidungsprozesse fehlerhaft sind _Methoden der Psychologie
  • Drei Gründe warum Forschungsmethoden wichtig: -Beschreibung-Erklärung-Vorhersage _Methoden der Psychologie
  • Die zwei Grundorientierungen in der Psychologie sind... ...die geisteswissenschaftliche Orientierung (Idiographie) und die naturwissenschaftliche Orientierung (Nomoethik) _Methoden der Psychologie
  • Die Ziele der geisteswissenschaftlichen Orientierung sind... Die Ziele der naturwissenschaftlichen Orientierung sind... ...die Suche nach dem Einmaligen und Unverwechselbaren...die Forderung nach Konkretheit ...die Suche nach allgemeingültigen Gesetzen...die Suche nach Verallgemeinerungen über alle Menschen, um zentrale Dimensionen zu finden _Methoden der Psychologie
  • Die Methoden der Geisteswissenschaftlichen Orientierung haben zum Ziel: Die Methoden der naturwissenschaftlichen Orientierung haben zum Ziel: ...die Beschreibung komplexer Gegenstände ...Analytisches Denken und Experimente _Methoden der Psychologie
  • Bei der deduktiven Herangehensweise (top-down) wird... Bei der induktiven Herangehensweise (bottom-up) wird... ...von Theorien, also Gesetzen und Prinzipien aufVerhaltensweisen und Eigenschaften von Individuen geschlossen. ...von Verhaltensweisen und Eigenschaften von Individuen aufTheorien, also Gesetze und Prinzipien geschlossen _Methoden der Psychologie
  • Unter einer Theorie versteht man... ...ein System von Definitionen, Annahmen und Schlussfolgerungen zu einem bestimmten Themenbereich _Methoden der Psychologie
  • Notwendige Voraussetzungen für eine Theorie sind... Zusätzliche Voraussetzungen für eine Theorie ist... ...logische Konsistenz und begriffliche Präsision ...das die Theorie nicht im Widerspruch zur beobachtbaren Realität stehen darf _Methoden der Psychologie
  • Theorien müssen... ...an der Realität überprüft werden und prinzipiell der Möglichkeit des Scheiterns ausgesetzt werden Versifizierung vs Falsifizierung _Methoden der Psychologie
  • Bei einer Einzelfallstudie... ...findet eine intensive Beobachtung des einzelnen Individuums statt um universelle Prinzipien aufdecken zu können. _Methoden der Psychologie
  • Bei einer Feldbeobachtung... ...geht es um das Beobachten und Erfassen von Verhalten in natürlichen Situationen unter Verzicht auf Manipulation und Kontrolle der Situation _Methoden der Psychologie
  • Eine Studie kann stattfinden... im Feld - natürliche Umwelt-korrelational/deskriptiv (quasi experimentell)-Beziehungen zwischen Variablen im Labor - kontrolliertes Umfeld-experimentell-Manipulation von Variablen _Methoden der Psychologie
  • Ziel der Repräsentativen Befragung ist... ...charakteristische Merkmale einer oder mehrerer Bevölkerungsgruppen über eine Zufallsstichprobe zu beschreiben _Methoden der Psychologie
  • Es gibt zwei Stichprobenbeziehungen... Einfache Sticheprobe-gleiche Chance ausgewählt zu werden Quotenstichprobe-Merkmale werden festgelegt _Methoden der Psychologie
  • Zu den Methoden der Selbstbeurteilungserfassung gehören... ...die Methoden zur Erfassung von Selbstbeurteilungsdaten: Fragebogen und Interview ...die Messung von Einstellungen: Likert Skala, Method of summated ratings _Methoden der Psychologie
  • Zu den vier Schritten bei der Fragebogenentwicklung zählen... -Sammeln-Vorlegen-Itemanalyse-Aufsummierung _Methoden der Psychologie
  • Folgende Verzerrungen können bei einer Befragung auftreten: (5) -Soziale ErwünschtheitTendenz des Befragten sich eher positiv darzustellen-Hinweise im UntersuchungskontextAnhaltspunkte für den Befragten welche Reaktionen erwartet werden-KonfundierungEinfluss geht auf eine Drittvariable zurück-Falscher KonsenusTendenz der Überschätzung eigener Einstellungen-InterventionenCoverstory, nicht reaktive Methoden, postexperimentelle Befragung _Methoden der Psychologie
  • Eine Korrelation... ...gibt die Stärke des Zusammenhangs von zwei Merkmalen bzw. Variablen anKorrelationskoeffizient r=+ (Richtung) 0.37 (Stärke) _Methoden der Psychologie
  • Nach Lewin ist Verhalten eine Funktion... ...von P. und Umwelt _Methoden der Psychologie
  • Unter einer illusorischen Korrelation versteht man... ...die Wahrnehmung eines nicht existierenden Zusammenhangs _Methoden der Psychologie
  • Experimente dienen... ...der Bestimmung von Ursache-Wirkungsbeziehung zwischen zwei Variablen -Die unabhängige Variable wird manipuliert um die Wirkung auf eine abhängige Variable zu überprüfen. _Methoden der Psychologie
  • Abhängige Variable sind... ...das was gemessen wird (z.B. Zeiten, Häufigkeiten, Intensitäten) _Methoden der Psychologie
  • Placeboeffekt ist das Ergebnis eines Experiments, bei dem... ...die Wirkung ausschließlich durch die Erwartung einer Wirkung zustande kommt. _Methoden der Psychologie
  • Ein Doppelblindversuch ist... ...ein experimentelles Vorgehen bei dem sowohl Teilnehmer als auch Mitarbeiter des Versuchsleiters nicht wissen welche Versuchsbedingungen die Teilnehmer erhalten. _Methoden der Psychologie
  • Eine Versuchsbedingung ist... ...die Bedingung eines Versuchs bei dem die Teilnehmer einer Behandlung unterzogen werden, die in diesem Fall die unabhängige Variable darstellt. _Methoden der Psychologie
  • Eine Kontrollbedingung ist... ...eine Bedingung, die im Gegensatz zur Versuchsbedingung steht und bei der Evaluation der Wirkung als Vergleich herangezogen wird. _Methoden der Psychologie
  • Unter einer Zufallszuweisung oder Randomisierung versteht man... ...das die Teilnehmer an der Versuchs- und an der Kontrollbedingung zufällig ausgewählt werden, um die existierenden Unterschiede zu reduzieren. _Methoden der Psychologie
  • Nenne die drei Maße der zentralen Tendenz bei der Datenbeschreibung! -Modalwert: Der am häufigsten auftretende Wert-Mittelwert: Addition sämtlicher Werte geteilt durch die Gesamtzahl der Werte-Median: Wert der die Verteilung in der Mitte teilt _Methoden der Psychologie
  • Nenne die zwei Maße der Variabilität (Dispersionsmaße) bei der Datenbeschreibung! -Variationsbreite (Streubreite, Varianz, range): Differenz zwischen dem höchsten und dem niedrigsten Wert einer Verteilung-Standardabweichung: Streuung der Daten um den Mittelwert _Methoden der Psychologie
  • Nenne die vier notwendigen Bedingungen der Interferenzstatistik... -Nur repräsentative Stichproben sind aussagekräftig-Beobachtungsdaten mit geringer Streuung sind zuverlässiger als solche mit großer Streuung-Große Stichproben sind besser als kleine-Statistische Signifikanz drückt die Wahrscheinlichkeit aus, mit der ein Ergebnis auf Zufall zurückzuführen ist. Sie sagt nichts über die Bedeutung des Ergebnisses aus _Methoden der Psychologie
  • Interne Validität sagt aus... ...das Veränderungen der AV durch Manipulation der UV zurückgehen _Methoden der Psychologie
  • Externe Validität sagt aus... ...das sich Beziehungen auch auf andere Kontexte und Personengruppen übertragen lassen. _Methoden der Psychologie
  • Konstruktvalidität sagt aus... ...das AV und UV die theoretischen Konstrukte, die sie abbilden sollen auch messen. _Methoden der Psychologie
  • Der Versuchsleitereffekt beschreibt den Vorgang, dass ...die Forschungshypothese des Versuchsleiters über nonverbale Reaktionen gegenüber der Vpn vermittelt wird und sich die Vpn nun hypothesenkonform verhält. -Ein Gegenmittel sind Doppelblindversuche _Methoden der Psychologie
  • Eine selbsterfüllende Prophezeiung ist... der Prozess in dem Erwartungen über eine P. oder Gruppe zur Erfüllung dieser Erwartungen führen. _Methoden der Psychologie
  • Wahrnehmung ist ein Prozess bei dem... ...die Sinnesrezeptoren und das Nervensystem Reizenergien aus der Umwelt empfangen und als sensorische Informationen darstellen. _Wahrnehmung
  • Die Aufgabe der Psychophysik ist... ...herauszufinden welche Beziehung zwischen physikalischen Reizen und dem Verhalten oder mentalen Erlebnis steht, das durch die Reize hervorgerufen wird. -Wie viel Zucker muss in den Kaffee damit er süß schmeckt _Wahrnehmung
  • Die Signalentdeckungstheorie (SET) hilft... ...bei der Vorhersage wie und wann das Vorhandensein eines schwachen Reizes unter Hintergrundstimulationen wahrzunehmen ist. -Die Signalwahrnehmung ist abhängig von der Erfahrung, den Erwartungen, der Motivation und dem Grad der Müdigkeit der P. _Wahrnehmung
  • Die Unterschiedsschwelle ist nach Fechner... ...der kleinste physikalische Unterschied zwischen zwei Reizen der noch als Unterschied erkannt wird _Wahrnehmung
  • Das Webersche Gesetz ist eine Regel... ...nach der sich zwei Reize (Standardreiz und Vergleichsreiz) um einen konstanten minimalen Prozentsatz unterscheiden müssen, damit der Unterschied zwischen ihnen wahrgenommen wird. _Wahrnehmung
  • Eine subliminale Wahrnehmung liegt vor, wenn... ...die Wahrnehmung unter der absoluten Schwelle liegt _Wahrnehmung
  • Unter der sensorischen Adaptation versteht man... ...die verminderte Empfindlichkeit gegenüber Reizen aufgrund konstanter Stimulation(z.B. Wasssertemperatur im Schwimmbad) _Wahrnehmung
  • Die Transduktion ist ein Prozess bei dem... ...unsere Sinnessysteme Reizenergie in Nervenimpulse umwandeln. _Wahrnehmung
  • Akkomodation und Konvergenz tragen nur... ...im Nahbereich bis zu 2 Metern zur Tiefenwahrnehmung bei. _Wahrnehmung
  • Unter Konvergenz beim Auge versteht man... ...die Drehung der Augäpfel zum Fixationspunkt _Wahrnehmung
  • Reaktion der Retina auf Licht: Durch Licht werden Fotorezeptoren stimuliert, die über chemische Veränderungen neuronale Impulse zum Sehnerv (Nervus Opticus) leiten, wo sich keine Rezeptoren befinden (Blinder Fleck) _Wahrnehmung
  • Durch Stäbchen kann der Mensch... ...schwarz/weiß und hell/dunkel sehen! _Wahrnehmung
  • Durch Zapfen kann der Mensch... Farben sehen und scharf sehen. _Wahrnehmung
  • Bei der visuellen Informationsverarbeitung werden... ...Impulse über den Thalamus zum visuellen Kortex (Occipitallappen) weitergeleitet. _Wahrnehmung
  • Bei der Parallelverarbeitung werden... ...mehrere Aspekte eines Objektes oder Problems gleichzeitig verarbeitet _Wahrnehmung