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Psychologie (Wolfradt) MLU (Fach) / Allgemein- und Persönlichkeitspsychologische Grundlagen (Lektion)

Allgemein und persönlichkeitspsychologische Grundlagen im Modul Psychologie

Diese Lektion wurde von larsolino erstellt.

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  • Bei der visuellen Informationsverarbeitung treten folgende Prozesse nacheinander auf: 1. Retinale Informationsverarbeitung 2.Merkmalserkennung 3. Abstraktion 4. Wiedererkennen _Wahrnehmung
  • Nach der Dreifarbentheorie von Helmhotz und Young... ...gibt es auf der Retina Rezeptoren für die drei Grundfarben. Durch die Kombination der Zapfen ergeben sich andere Farben. -Subtraktives oder Additives Farbmischen _Wahrnehmung
  • Nach der Gegenfarbentheorie werden... Hering ...die Impulse nur einer Farbe (Rot) in den Thalamus geleitet und gleichzeitig die Gegenfarbe (Grün) gehemmt. -grünlichesrot ist nicht möglich!-weitere Gegenfarbenpaare sind Gelb/Blau und Schwarz/weiß _Wahrnehmung
  • Mit Hilfe der Farbkonstanz können... ...gekannte Gegenstände auch unter stark wechselnden Lichtverhältnissen mit gleichbleibender Farbe wahrgenommen werden. _Wahrnehmung
  • Im Ohr erzeugt die Anzahl der Schwingungen (Frequenz)... ...die Tonhöhe. -kurze Wellen haben eine hohe Frequenz und damit eine hohe Tonhöhe _Wahrnehmung
  • Bei der Geräuchlokalisation besagt die Ortstheorie von Helmholtz, dass Helmholtz ...die Tonhöhe der Erregung eines bestimmten Ortes der Basilarmembran der Kochlea entspricht. Was bedeutsam ist für höhe Töne. _Wahrnehmung
  • Bei der Geräuchlokalisation besagt die Frequenztheorie, dass ...die Anzahl der übertragenen Nervenimpulse der Frequenz eines Tones entspricht. Was bedeutsam ist für tiefe Töne. _Wahrnehmung
  • Bei der Formwahrnehmung besagen die Gesetze der Gestalt, dass es die Tendenz gibt... ...Stimuli zu kohärenten Gruppen zusammenzufassen. Wertheimer-die Summe ist mehr als die Summe seiner Teile _Wahrnehmung
  • Unter der Querdisparation versteht man... ...die Tatsache das unsere Augen auseinander stehen und wir daher unterschiedliche Bilder auf beiden Netzhäuten sehen. -Das Ausmaß der Unterschiedlichkeit lässt Rückschlüsse auf die relative Entfernung zu Objekten zu.-Das visuelle System interpretiert somit die horizontale Versetzung in zwischen zwei Bildern als räumliche Tiefe in der dreidimensionalen Welt _Wahrnehmung 
  • Die Abbildungsgröße eines Objekts auf der Netzhaut hängt... ...von der Größe des Objekts und von seiner Entfernung ab. _Wahrnehmung
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  • Phänomene der Tiefenwahrnehmung sind: (3) Der Texturgradient-gleichabständige Strukturen erscheinen weiter entfernt je dichter sie gepackt sind. Interposition-verdeckende Objekte werden als näher wahrgenommen Relative Höhe-Objekte die sich näher am Horizont befinden werden als weiter entfernt interpretiert _Wahrnehmung
  • Unter der Wahrnehmungskonstanz versteht man, dass... ...Objekte unverändert wahrgenommen werden auch wenn sich Beleuchtung und retinale Bilder verändern. _Wahrnehmung
  • Beispiele für die Größe-Entfernung-Beziehung sind... (4) ...die Ponzo Täuschung, ...die Mond-Täuschung...die Müller-Lyer-Täuschung...der Ames-Raum _Wahrnehmung
  • Aufgrund der Helligkeitskonstanz nehmen wir... ...Objekte mit einer konstanten Helligkeit wahr auch wenn die Beleuchtung sich verändert _Wahrnehmung
  • Wenn man eine sensorische Deprivation hat, hat man Probleme damit... ...waagerechte Formen wahrzunhmen, wenn man seit der Geburt nur senkrechten Linien ausgesetzt war. _Wahrnehmung
  • Bei der Wahrnehmungsinterpretation hat man ein Wahrnehmungsset, was bedeutet... ...etwas bestimmtes bekanntes wahrzunehmen und nicht etwas anderes! z.B. Schreien des Kindes, Karrikatur einer Person, Zentrierung des einen Auges im Bild durch den Maler, Auge-Mund im Gesichtsschema -Wahrnehmung als top down Prozess _Wahrnehmung
  • Inhalte des Gedächtnisses sind... 1. Sinnesemfindungen und Wahrnehmungen von Räumen und Gegenständen 2. Vorstellungen und Gedanken 3. Gefühle und Stimmungen 4. Bedürfnisse, Absichten und Handlungen _Gedächtnis
  • Das Gedächtnis ist notwendig um... ...Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mieinander zu verbinden. _Gedächtnis
  • Zu den Funktionen des Gedächtnisses gehören... ...die Identifizierung von P. ...Wahrnehmung zeitlich erstreckter Ereignisse ...Wahrnehmung von Räumen ...Ausführung von Handlungen ...Koordination im zeitlichen Zusammenhang _Gedächtnis
  • Zu den Methoden der Gedächtnisprüfung gehören... (6) 1. Die freie Wiedergabe (Reproduktion)2. Die Vorhersage (Antizipation)3. Paarlernen4. Wiedererlernen (Ersparnismethode)5. Wiedererkennen (Rekognition)6. Methode der Erinnerungshilfen (cued recall) _Gedächtnis
  • Unter Enkodierung (Einprägen) versteht man... ...einen Prozess der eine mentale Repräsentation im Gedächtnis aufbaut _Gedächtnis
  • Unter Speicherung versteht man... ...das Behalten enkodierter Informationen über eine Zeitspanne hinweg _Gedächtnis
  • Unter Abruf (Erinnern) versteht man... ...die Wiedergewinnung gespeicherter Informationen im Gedächtnis _Gedächtnis
  • Das Mehrspeichermodell des Gedächtnisses nach Atkinson und Shiffrin unterscheidet... ...das sensorische Gedächtnis, das Kurzzeitgedächtnis, das Langzeitgedächtnis.
  • Im Arbeitsgedächtnis nach Bradley koordieniert ...ein zentrales Kontrollsystem (Zentrale Exekutive) den Fluss der eingehenden Informationen durch Aufmerksamkeitsverteilung und Zuweisen von Verarbeitungsstrategien. -Ihm zugeordnet sind zwei Hilfssysteme: eine phonologische Rückkoppelungsschleife und ein visuelle-räumliches System _Gedächtnis
  • Das Kleinhirn ist zuständig für... ...die Konditionierung und implizites Gedächtnis _Gedächtnis
  • Der Hippocampus ist zuständig für... ...die räumlich zeitliche Integration _Gedächtnis
  • Der Gyrus Cinguli ist zuständig... ...für die Aufmerksamkeit _Gedächtnis
  • Der präfrontale Kortex ist zuständig für... ...die Verarbeitung von Informationen -ist das Arbeitsgedächtnis _Gedächtnis
  • Die Amygdala ist zuständig für... ...die Angstkonditionierung und emotional gefärbte Erinnerung (Traumata) _Gedächtnis
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  • Nenne die fünf Gedächtnissysteme mit denen des menschliche Gehirn arbeitet und die die entsprechende Aufgabe des Systems! 1. Das episodische System-Verarbeitung von Erlebnissen 2. Das Wissenssystem-Verarbeitung von Schulwissen 3. Das prozedurale System -Speichert Fähigkeiten, z.B. radfahren 4. Das Priming-System-unbewußtes Einprägen von Informationen 5. Das perzepturelle Gedächtnis-Ermöglicht Wiedererkennen bekannter Reize _Gedächtnis
  • Nenne die fünf Gedächtnissysteme mit denen das menschliche Gehirn arbeitet und die entsprechende Aufgabe des Systems! 1. Das episodische System-Verarbeitung von Erlebnissen 2. Das Wissenssystem-Verarbeitung von Schulwissen 3. Das prozedurale System -Speichert Fähigkeiten, z.B. radfahren 4. Das Priming-System-unbewußtes Einprägen von Informationen 5. Das perzepturelle Gedächtnis-Ermöglicht Wiedererkennen bekannter Reize _Gedächtnis
  • Stresshormone wie Adrenalin bewirken... ...eine Veränderung der Gedächtnisorganisation (es wird Glukose für eine beschleunigte Hirnaktivität bereitgestellt) _Gedächtnis
  • Stresshormone wie Adrenalin bewirken... ...eine Veränderung der Gedächtnisorganisation (es wird Glukose für eine beschleunigte Hirnaktivität bereitgestellt) _Gedächtnis
  • Starke Emotionen mit hoher Erregung bedeuten... ...starke Erinnerungen _Gedächtnis
  • Das Stirnhirn und die Schläfenlappenspitzen... ...rufen Informationen ab, verknüpfen sie und leiten sie über motorische Systeme zur Handlungsumsetzung. -z.B. Wiedererkennen einer Pe. löst lächeln aus _Gedächtnis
  • Das limbische System... überprüft den Inhalt der Informationen und weist ihnen Speicherplätze zu. _Gedächtnis
  • Störungen des Gedächtnisses sind... ...die Retrograde Amnesie-Unfähigkeit bereits gespeicherte Informationen wieder abzurufen ...die anterograde Amnesie-Unfähigkeit neue Informationen langfristig zu speichern ...Hypermnesie-Fähigkeit sich an viele Details zu erinnern Hypomnesie-Unfähigkeit sich an Dinge zu erinnern Paramnese-Deja vu _Gedächtnis
  • Unter der automatischen Verarbeitung verstehen wir... Unter bewusster Verarbeitung verstehen wir... ...die bewußte Enkodierung von beiläufigen Informationen sowie von erlernter und inzwischen wohlbekannter Information ...eine Form der Enkodierung die Aufmerksamkeit und bewußte Anstrengung erfordert. _Gedächtnis
  • Zu den Enkodierungsphänomenen gehören... ...der next-in-the-line Effekt-P. erinnern sich schlecht an den Namen ihres Sitznachbarn, wenn sie selbst gleich drankommen ....Informationen vor dem Schlafen werden nur selten erinnert ...der Spacing Effekt-Tendenz das durch zeitlich versetztes Lernen bessere langzeitbehaltenserfolge erzielt werden als bei massivem Üben ...der serielle Positionseffekt-P. erinnern sich sofort an die letzten Punkte einer Auflistung (Recancy Effekt), später jedoch erinnern sie sich am besten an die ersten Items der Liste _Gedächtnis
  • Eine tiefergehenden Verarbeitung eines Wortes über semantische Enkodierung... ...sorgt später für eine bessere Wiedererkennung als durch eine oberflächliche Verarbeitung durch Merken des äußeren Erscheinungsbildes oder des Klanges. _Gedächtnis
  • Unter Chunking versteht man... ...das Organisieren einzelner Items in handhabbare oder vertraute Einheiten z.B. Unsere 9 Planeten _Gedächtnis
  • Erklärungen für das Vergessen sind... (3) 1. Es wurde kein relevanter Abrufreiz gefunden 2. Es gibt Interferenzen. Proaktive und retroaktive Hemmung können den Abruf beeinträchtigen 3. Die Information wird im Langzeitgedächtnis durch neue Informationen überschrieben. _Gedächtnis
  • Sieben Gründe warum uns das Gedächtnis im Stich lässt... Sünden des Vergessens1. Gestesabwesenheit2. Vergänglichkeit (Speicherzerfall)3. Abblocken (Zungenspitzenphänomen) Sünden der Verzerrung1. Fehlatribution (Informationsquellenverwechslung)2. Beeinflussbarkeit (Fehlinformationen durch Suggestion)3. Verzerrung (Färbung durch Überzeugungen) Sünde der Aufdringlichkeit1. Persistenz (Unangenehme Erinnerungen lassen sich nicht ausschalten) _Gedächtnis
  • Unter Quellenamnesie oder Quellenfehlatribution versteht man... ...die Zuschreibung eines Ereignisses zu einer falschen Quelle -Zusamen mit dem Fehlinformationseffekt ist die Q. die Ursache für falsche Erinnerungen _Gedächtnis
  • Lernen ist... ...die relativ beständige Veränderung im Verhalten eines Organismus aufgrund von Erfahrungen _Lernen und Konditionierung
  • Lernprozesse vermitteln... ...Gewohnheiten (Bedanken) und Fertigkeiten (Autofahren) _Lernen und Konditionierung
  • Das Lernen grenzt sich von folgenden Prozessen ab... _Lernen und Konditionierung ...Ermüdung-Verhaltensänderungen durch Veränderung in den körperlichen BedingungenNachlassen der Kraft bei Marathon, etc...) ...Reifung-Prozesse sind angeboren/genetisch bedingt (Sprache, etc...) ...Prägung-angeborene Reaktionstendenz innerhalb einer sensitiven Phase und instinktgesteuert(Nachfolgeverhalten der Gänse, etc...) ...Gewöhnung-Erlöschen nicht-spezifischer Reaktionen bei wiederholter Darbietung(Hintergrundgeräusche, etc...) _Lernen und Konditionierung
  • Assoziatives Lernen als Lernprozess besagt... _Lernen und Konditionierung ...das bestimmte Ereignisse zusammengehören -Bei den Ereignissen kann es sich um zwei Reize = Klassisches Konditionieren oder um eine Reaktion und ihre Folgen handeln = operantes Konditionieren _Lernen und Konditionierung
  • Konditionieren nennt man... _Lernen und Konditionieren ...den Prozess des Erlernens von Assoziationen _Lernen und Konditionieren