Entwicklungspsychologie (Gallschütz) MLU (Fach) / Prüfungsfragen (Lektion)
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Im Modul Psychologie an der MLU
Diese Lektion wurde von larsolino erstellt.
- Eine aktive Genom-Umwelt-Kovarianz liegt vor, a) wenn Menschen genetisch beeinflusste Tendenzen haben, sich passende Umwelten zu suchen,b) wenn soziale Umwelten auf genetisch beeinflusste Persönlichkeitseigenschaften reagieren,c) wenn genetisch Verwandte außer den Genen durch ihr Verhalten auch eine entsprechende Umwelt "automatisch" mitliefern.d) keine der genannten Alternativen ist richtig Siehe Korrelation zwischen Genetik und Umwelt ...Passive Korellation oder Kovarianz/Passunggeschieht ohne Zutun der Genomträger und der sozialen Umwelt. Genetisch Verwandte liefern außer den Genen durch ihr Verhalten auch eine entsprechende Umwelt automatisch mit Evokative/reaktive KorrelationUmwelt reagiert auf genetisch beeinflusste Merkmale des Individuums Aktive KorrelationGenetisch bestimmte Tendenzen bestimmte Umwelten aufzusuchen, passend zu machen oder herzustellen
- Kann man das "Phänomen des kognitiven Egozentrismus" als ein sozial-unerwünschtes Persönlichkeitsmerkmal oder als ein nicht vorhandenes räumliches Vorstellungsvermögen sehen Beides Nein! "Egozentrismus: Damit bezeichnet Piaget in seiner Entwicklungstheorie die mangelnde Fähigkeit des Kindes im präoperatorischenStadium, den Standpunkt eines anderen Menschen einzunehmen."Zitat aus Myers, Psychologie, S. 162
- Durch die Zwillingsforschung wird unter anderem nach Antworten auf folgende Fragen gesucht? a) Welchen Anteil haben Erbe und Umwelt an der Entwicklung eines Merkmals?b) Welchen Anteil haben Erbe und Umwelt an der Entstehung von Merkmalsunterschieden?c) Welche Faktoren haben welchen Einfluss auf die Intelligenzentwicklung?d) keine der genannten Alternativen ist richtigz.B. Intelligenz Welchen Anteil haben Erbe und Umwelt an der Entstehung von Intelligenzunterschieden
- Mit zunehmenden Alter A) steigt die Bedeutung genetischer Faktoren für die Entwicklung,B) nimmt die Bedeutung genetischer Faktoren ab,C) bleibt die Bedeutung genetischer Faktoren gleich.D) keine der genannten Alternativen ist richtig Gegensätzlich gilt: Im Bereich der kognitiven Fähigkeiten gilt, das die im frühen Kindesalter sehr bedeutende Familienumwelt, im Laufe der Entwicklung für die Erklärung individueller Unterschiede an Bedeutung verliert.
- Mit dem Begriff der Äquilibration erklärt Piaget A die Aneignung der Welt durch kognitive Schemata,B den Prozess, mit dem aus vorhandenen neue Informationen erzeugt werden,C die Anpassung von kognitiven Schemata.D keine der genannten Alternativen ist richtig Assimilation und Akkomodation stellen Teilkomponenten der Anpassung = Adaption des Individuums an die Umwelt dar. Ziel ist die Herstellung immer adäquaterer Gleichgewichtszustände = Äquilibrium Assimiliation:Anpassung der Umwelt an den OrganismusIntegration neuer Informationen an bereits vorhandene StrukturenQuantitativer Zuwachs an Informationen Akkommodation:Anpassung des Organismus an die UmweltStrukturelle Veränderung der kognitiven StrukturenQualitative Änderung Für Piaget sind diese beiden Prozesse untrennbar miteinander verbunden. 2 Seiten einer Medaille
- In der Bindungstheorie von John Bowlby werden Erkenntnisse verwendet von Der Psychoanalyse Bindungstheorie-Erkenntnisse ausEvolutionstheorie, Psychoanalyse, Ethologie, Systemtheorie, Experimentelle Psychologie
- Exosystem ist ein Grundbegriff aus der A) Sozial- kulturellen Entwicklungstheorie von L. Wygosky,B) Ökologischen Systemtheorie von U. BronfenbrennerC) Psycho- sozialen Entwicklungstheorie von E. EriksonD) keine der genannten Alternativen ist richtig Ökologische Systemtheorie Bronnfennbrenners-Das Ökologische System Mikrosystem-Muster von Tätigkeiten, Beziehungen und Setting Mesosystem-Wechselbeziehungen zwischen Settings an denen der Mensch aktiv beteiligt ist Exosystem-Settings, an denen der Mensch nicht direkt beteiligt ist, in denen aber für ihn bedeutende Ereignisse stattfinden Makrosystem-Kultur, Subkultur, Zeitkultur
- Autonome Moral kennzeichnet Piaget unter anderem dadurch, A) dass moralische Regeln an Autoritäten gebunden sind, von diesen vorgegeben und verändert werden,B) dass moralische Urteile durch Beachtung von Handlungsabsichten getroffen werden,C) dass Strafe als Vergeltung angesehen wird.D) keine der genannten Alternativen ist richtig Quelle: Stangls Arbeitsblätter ...Autonomes Stadium (ab Ende des Grundschulalters)-Kinder beurteilen eigenes Verhalten-Kinder lernen, das Moral in Zusammenhang mit der aktuellen Situation steht-Gleichaltrige spielen eine große Rolle Moralstufen von PiagetTheorie die aus 3 Stadien bestehtamoralisches Stadium (bis zum 5 Lebensjahr)-Alles erlaubt, das keine Bestrafung mit sich bringt und alles verboten, was bestraft wird heteromoralisches Stadium (ab Vorschulalter)-Alles was als gut bezeichnet wird und vorgemacht wird ist erlaubt-Regeln sind nötig, weil Kinder noch sehr egozentrisch denken Autonomes Stadium (ab Ende des Grundschulalters)-Kinder beurteilen eigenes Verhalten-Kinder lernen, das Moral in Zusammenhang mit der aktuellen Situation steht-Gleichaltrige spielen eine große Rolle Faktoren von denen die Kinder beeinflusst werden hängen von Reifungsprozesse und Einflüssen aus der Umgebung ab
- Das konventionelle unterscheidet sich vom postkonventionellen Stadium nach Kohlberg hinsichtlich A) der Berücksichtigung des Kosten-Nutzen-Prinzips und der Bedürfnisbefriedigung,B) der Berücksichtigung universeller ethischer Prinzipien,C) der Berücksichtigung von Gerechtigkeitsmoral.D) der Kontextabhängigkeit.
- In der Theorie der psycho-sozialen Entwicklung von Erik Erikson a) wird die Entwicklung der Perspektivenübernahmefähigkeit dargestellt,b) werden zentrale Lebenskonflikte in einer universalen Stufenfolge dargestellt,c) wird die Bindungsentwicklung thematisiert,d) keine der genannten Alternativen ist richti...Universale Stufenfolge psycho-soziale Konflikte Stufenabfolgfe:-Urvertrauen vs Urmisstrauen > orals sensorisch-Autonomie vs Scham und Zweifel > Muskulär-anal-Initiative vs Schuldgefühl > Lokomotorisch-genital-Fleiss vs Minderwertigkeitsgefühl > Latenz-Identität vs Rollendiffusion > Pupertät und Adoleszenz-Intimität vs Isolierung > Frühes Erwachsenalter-Generativität vs Stagnation > Erwachsenenalter-Ich-Integrität vs Verzweifelung > Reife
- Die Grundannahme konstruktivistischer Entwicklungstheorien ist Das Entwicklung kontextgebunden istDas Entwicklung eine Funktion des Alters istDas vor allem frühkindliche Erfahrungen die weitere Entwicklung prägenKeine Quelle: Stangls ArbeitsblätterDie konstruktivistischen Ansätze gehen nach Neubert, Reich & Voß (o.J.) davon aus, dass Lernen ein konstruktiver Prozess ist und behaupten, dass jeder Lerner auf der Grundlage seines "Experience" lernt, dabei eigene Werte, Überzeugungen, Muster und Vorerfahrungen einsetzt.
- Theory of mind (TOM) ist A) eine mentalistische Alltagspsychologie, die sich auf Bedürfnisse, Überzeugungen usw. bezieht,B) ein wissenschaftliches Konzept zur Beschreibung und Erklärung sprachlicher Kompetenzen,C) ein wissenschaftliches Konzept über die sozio- kognitive Entwicklung von Kindern.D) keine der genannten Alternativen ist richtig Entwicklung der Theory of Mind (TOM) von Bischof und Köhler-Annahmen über Bewußtseinsvorgänge, von denen der gesunde Menschenverstand ausgeht, um Verhalten zu erklären > Mentalistische Alltagspsychologie -TOM bezieht sich auf Bedürfnisse oder desiersÜberzeugungen oder beliefsWahrnehmnungenEmotionen Entwicklung verläuft-1. Lebensjahr: Bezugnahme auf soziale Signale-2. Lebensjahr: Phantasie- und Symbolspiel, Empathiefähigkeit-3. Lebensjahr: Gebrauch metalistischer Ausdrucke, Unterscheidung zwischen wirklichen und vorgestellten Objekten, Vorhersage des Verhaltens Anderer-ab dem 4 Lebensjahr: Andere bewußt täuschen, falsche Meinungen bei sich selbst und anderen erkennen, Perspektiven anderer übernehmen, Wirklichkeit und Schein unterscheiden
- Mögliche Identitätsstadien im Jugendalter nach der Konzeption von Marcia sind Moratorium Identität im Jugendalter-Identitätsstadien nach Marcia:Erarbeitete Identität,Moratorium (kritische Identität)Foreclosure (übernommene IdentitätDiffuse Identität -Weiterentwicklung des psychosozialen Entwicklungskonzepts Erik Erikson-Tatsächliche Identitätsstatus einer P. ergibt sich anhand der beiden Dimensionen Commitment (Selbstverpflichtung bzw. Anerkennung politischer und religiöser Werte) und Expolation (Suche nach Möglichkeiten und Alternativen) definieren
- Die Quellen von Entwicklungsaufgaben sind nach Havighurst Keine Sondern: Drei Quellen -Physische Reifung-Gesellschaftliche Erwartungen-Individuelle Zielsetzungen und Werte Entwicklungspsychologie des Jugendalters: 2 Theoretische PositionenEntwicklungsaufgabe > LernaufgabeEntwicklung > Lernprozess
- Individuelle Akzelleration ist... Das eine Person sich im Vergleich zum Altersdurchschnitt schneller entwicklet Quelle: Spektrum Lexikon der Psychologie Akzeleration: Beschleunigung von physischer und/oder psychischer Entwicklung Dezeleration: Verlangsamung in einem oder beiden Teilbereichen Individueller Akzeleration: Wenn sich ein Individuum, verglichen mit Gleichaltrigen, im Entwicklungstempo durch einen Reifevorsprung unterscheidet (Reifung). Individueller Dezeleration: Reiferückstand, verglichen mit einer Gleichaltrigen-Population
- Bei einer Querschnittuntersuchung kommt es zu a) kommt es zu einer Konfundierung von Alters- und Testzeitpunkteffekt,b) kommt es zu einer Konfundierung von Kohorten- und Testzeitpunkteffekt,c) kommt es zu einer Konfundierung von Alters- und Kohorteneffekt,d) keine der genannten Alternativen ist richtig Quelle: MietzelMan vergleicht zu einem Zeitpunkt Personen mit unterschiedlichem Alter. Aus den Mittelwerten ergibt sich dann z.B. der Altersverlauf eines untersuchten Merkmals Andere Untersuchungsmethoden sind:Längsschnittmethode: Konfundierung von Alters- und TestzeitpunkteffektZeitwandel-Methode: Konfundierung von Kohorten- und Testzeitpunkteffekt
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- Entwicklung umfasst Veränderungen im Erleben und Verhalten, -Die nach dem Kriterium des Alters geordnet werden können Entwicklung:Veränderungen im Lebenslauf, die einen......geordneten...kumulativen...gerichteten Verlauf haben...die nach dem Kriterium des Alters geordnet werden können...bei denen interindividuelle Unterschiede erkennbar sind
- ? Exogenistische Entwicklungstheorien erklären Entwicklung Durch das Wirken von Lernprozessen Theoriefamilien der EntwicklungspsychologieEndogenistisch: Umwelt passiv, Person passiv-Entwicklung des Menschen im genetischen Bauplan Exogenistisch: Umwelt aktiv, Person passiv-Entwicklung des Menschen durch Manipulation durch die Umwelt Konstruktivistisch: Umwelt passiv, Person aktiv-Entwicklung durch aktive Rolle der Person Interaktionistisch: Umwelt aktiv, Person aktiv-Entwicklung durch Interaktion (aktive Rolle der Person und der Umwelt)
- Urvertrauen ist ein Grundbegriff aus der psycho-sozialen Entwicklung Eriksons Siehe 8 Stufen der psycho-sozialen Entwicklung von Erik Erikson
- Durch Zwillingsforschung wird unter anderem nach Antworten auf folgende Fragen gesucht A) Welchen Anteil haben Erbe und Umwelt an der Entwicklung eines Merkmals?B) Welchen Anteil haben Erbe und Umwelt an der Entstehung von Merkmalsunterschieden?C) Welche Faktoren haben Einfluss auf die Intelligenzentwicklung?D) keine der genannten Alternativen ist richtig
- Mit dem Umfüllversuch wollte Piaget nachweisen a) die Entwicklung der räumlichen Vorstellungsfähigkeit,b) das Mengen-Invarianz-Verständnis von Kindern,c) die Fähigkeit, logisch schlussfolgern zu können,d) keine der genannten Alternativen ist richtigAufgaben Piagets zur Invarianz (Konservierung) Siehe Entwicklungsstadien Piagets:Kinder im voroperationalen Stadium können noch keine Invarianz (Erhaltung) von Mengen erkennen.
- Als Indikator für die Bindungsqualität werden im Fremde-Situationen-Test benutzt a) Das Verhalten des Kindes bei der Trennung von der Bindungsfigurb) Das Verhalten der Mutter bei der Wiedererkennungc) Der Einfluss der Fremden auf das Explorationsverhalten des Kindesd) Keine der genannten Alternativen ist richtig Entwicklung des Verhaltenssystems Bindung Quelle Wikipedia: Untersuchungsgegenstand ist in erster Linie die kindliche Reaktion in den Trennungs- und Wiedervereinigungsmomenten, um die individuellen Unterschiede in der Bewältigung von Trennungsstress festzustellen Siehe auch: Kriterien für das Vorhandensein von Bindung -Präferenz für Bindungsfiguren-Nähe zu Bindungsfiguren-Heftige Reaktion bei Trennung-Verhalten bei Wiedervereinigung-Bindungsfigur als sichere Basis (z.B. zur Exploration) Ontogenistische Stufen -Vorphase-Entstehende Bindung-Ausgeprägte Bindung-Reziproke Beziehung
- Die Theorie der kognitiven Entwicklung von Piaget wird kritisiert hinsichtlich, A des Auftretens von KreisprozessenB Ihrer Verwendbarkeit im praktischen ZusammenhängenC keine genannte Antwort trifft zu
- Feinfühliges Verhalten (nach M. Ainsworth) ist gekennzeichnet durch eine positiv akzeptierende Haltungeine Sensitivität der Wechselseitigkeit Determinanten der Bindung, z.B. Feinfühligkeit:-Sensitivität, positiv-akzeotierende Haltung, Synchronisation, Wechselseitigkeit, Unterstützung, Stumulation Bindungstyben:A: sicherB: unsicher-vermeidendC: unsicher-ambivalentD: desorganisiert/desorientiert
- Das Mesosystem umfasst nach Bronfenbrenner die Wechselbeziehungen zwischen den Settings, an denen der Mensch aktiv beteiligt ist Mikrosystem: Muster von Tätigkeiten, Beziehungen, Rollen und SettingsMesosystem: Wechselbeziehungen zwischen den Settings, an denen der mensch aktiv beteiligt istExosystem: Settings an denen der mensch nicht direkt beteiligt ist, in denen aber für ihn signifikante Ereignisse stattfindenMakrosystem:Kultur, Subkultur, Zeitkultur
- Das Mesosystem umfasst nach Bronfenbrenner die Wechselbeziehungen zwischen den Settings, an denen der Mensch aktiv beteiligt ist Mikrosystem: Muster von Tätigkeiten, Beziehungen, Rollen und SettingsMesosystem: Wechselbeziehungen zwischen den Settings, an denen der mensch aktiv beteiligt istExosystem: Settings an denen der mensch nicht direkt beteiligt ist, in denen aber für ihn signifikante Ereignisse stattfindenMakrosystem:Kultur, Subkultur, Zeitkultur
- Das Denken eines Vorschulkindes ist nach Piaget typischerweise charakterisiert A Durch logisches Schlussfolgerung auf konkreten EbenenB Durch tertiäre KreisprozesseC Keine genannte Antwort trifft zu GrundbegriffePeriode der sensomotorischen Intelligenz (0-2)-z.B. Reflexe beim NeugeborenenPeriode des voroperationalen Denkens (2-7)-z.B. Zentrierung auf einen oder wenige AspektePeriode der konkreten Operationen (7-11)-z.B. Konkrete OperationenPeriode der formalen Operationen (ab 11)-z.B. Abstraktheit, Reflexivität
- Frühkindliche Erfahrungen, insbesondere die psycho-sexuelle Entwicklung sind in dieser Theorie von zentraler Bedeutung A das ist eine richtige Antwort auf die Frage nach dem Wesen endogenistischer EntwicklungstheorienB das ist eine richtige Antwort auf die Frage nach dem Wesen Exogenistischer EntwicklungstheorienC wenn keine Antwort richtig ist, muss eine andere Frage gestellt worden sein
- Bei Längsschnittuntersuchungen A kommt es zu einer Konfundierung von Alters und KohorteneffektB sind die Stichproben zu unterschiedlichen Zeitpunkten hinsichtlich einer oder mehrerer Variablen unterschiedlichC keine genannte Antwort trifft zu
- Durch Zwillingsforschung sind unter anderem Aussagen möglich wie A in einer Population sind Intelligenzunterschiede zu 50 % auf genetische Unterschiede zurückzuführenB die Intelligenzentwicklung wird zu etwa 70 % durch genetische Faktoren bestimmtC keine genannte Antwort trifft zu Sie Anlage und Umwelt:In einer Population sind 50% der Intelligenzunterschiede auf genetische Einflüsse zurückzuführen
- Säkuläre Akzeleration ist Dass sich im Generationsvergleich das Menachealter nach vorn verlagert hat Quelle: Spektrum Lexikon der PsychologieSäkulare (lat.: Saeculum = Jahrhundert) Akzeleration, beispielsweise die durchschnittliche Vorverlagerung des (Lebens-) Zeitpunktes der Menarche, als Reifekriterium der (weiblichen) Pubertät, hat als Vergleichsmaßstab den durchschnittlichen Entwicklungsstand Gleichaltriger über verschiedene Jahrgänge bzw. Generationen.
- Endogenistische Entwicklungstheorien klären Entwicklungen A vor allem durch Wirken von LernprozessenB vor allem durch die Eigenaktivität des sich entwickelnden SubjekteC keine genannte Antwort ist richtig sondern: Genetischer Bauplan bestimmt die Entwicklung. Fähigkeiten müssen lediglich reifen
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- Heteronome Moral kennzeichnet Piaget dadurch a) dass moralische Regeln an Autoritäten gebunden sind, von diesen vorgegeben und verändert werden,b) dass moralische Urteile durch Beachtung von Handlungsabsichten getroffen werden,c) dass Strafe als Wiedergutmachung angesehen wird.d) keine der genannten Alternativen ist richtid
- Zone der nächsten Entwicklung ist ein Grundbegriff aus der a) Sozial-kulturellen Entwicklungstheorie von L. WYGOSKY,b) Ökologischen Systemtheorie von U. BRONFENBRENNER,c) Psycho-sozialen Entwicklungstheorie von E. ERIKSON.d) keine der genannten Alternativen ist richtiZur sozial-kulturellen Sichtweise (Kulturhistorische Schule) -Lew Wygotsky-Psychische Phänomene treten in der Entwicklung zweifach auf (als intra- und als interpsychisches Phänomen)-sozialer Konstruktivismus-Interiorisation-Zone der nächsten Enmtwicklung-Kulturvergleichende Studien
- Das Exosystem umfasst nach Bronfenbrenner Settings an denen der Mensch nicht direkt beteiligt ist, in denen aber für ihn signifikante Ereignisse stattfinden
- Die Theorie der kognitiven Entwicklung von Piaget wird kritisiert. Er unterschätzt die Kompetenz des Säuglings Strukturgenetische Perspektive (Piaget) - Kritik -Piaget unterschätzt die Kompetenz des Säuglings-Einzelne Entwicklungsschritte werden heute anders gesehen, z.B. Objektpermanenz und Egozentrismus-Frage ist auch wie die kognitive Entwicklung nach der Adoleszenz weitergeht, z.B. postformale Stufen-Kritik am Stufenkonzept
- Der Einfluss der Erbanlagen auf die Entwicklung im Verlauf des Kindes- und Jugendalters... A Nimmt abB Nimmt zuC Bleibt gleichD Keine
- Die Theorie der kognitiven Entwicklung nach Piaget ist eine... A Sozial-Kulturelle TheorieB Exogenistische TheorieC Strukturgenetische TheorieD Psychodynamische Theorie
- Das Äquilibrationsprinzip in der Theorie von Piaget besagt... A Das Erreichen eines Gleichgewichts durch Akkomodation und EnkulturationB Das Erreichen eines Gleichgewichts durch Akkomodation und AssimilationC Das Erreichen eines Gleichgewichts durch Assimilatio und EnkulturationD Keine
- Was fördert die Entwicklung einer sicheren Bindung beim Kind? Elterliche Feinfühligkeit (Sensitivität)Ein moderner Erziehungsstil (Toleranz)Eine entwicklungsgerechte Organisation von Entwicklungsimpulsen (Optimierung)Keine
- Welcher Identitätsstatus gehört nicht in das Modell von Garcia? A Difuse IdentitätB PatchworkeridentitätC MoratoriumD Übernommene Identität
- Heteronome Moral ist nach Piaget gekennzeichnet durch... A Orientierung an PrinzipienB Handlungsintention als BeurteilungskriteriumC Handlungsausgang als BeurteilungskriteriumD Hierarchische Integration von Beurteilungsperspektiven
- Erik Erikson verwendet in seiner Theorie der psycho-sozialen Entwicklung... A Psychoanalytische EntwicklungsauffassungenB Kulturanthropologische ErkenntnisseC Systemtheoretische ErkenntnisseD Psychotherapeutische Erfahrungen
- In der modernen Entwicklungspsychologie des Jugendalters wird Jugend gesehen als A Werk der Natur und Werk der GesellschaftB Werk der Natur und Werk seiner SelbstC Werk der Gesellschaft und Werk seiner SelbstD Keine Sondern: Der Jugendliche als Werk seiner Selbst
- Das Denken eines Grundschulkindes ist nach Piaget typischerweise charakterisiert... A Durch Animismus, Finalismus, ArtifizialisierungB Durch Beschäftigung mit dem Möglichen und und durch Schlussfolgern auf abstrakter EbeneC Durch logisches Schlussfolgern auf konkreter EbeneD Durch Integration beider Formen der Reversibilität (Inversion und Reziprozität)
- Die Entwicklung einer Theory of MInd (TOM) macht es Kindern möglich... A Andere Personen bewußt zu täuschenB Invarianten im Denken zu entdeckenC Inklusionsprobleme zu lösenD Keine
- Das Denken ist nach Piaget im Jugendalter typischerweise charakterisiert a) durch tertiäre Kreisprozesse,b) durch die Beschäftigung mit dem Möglichen und durch Schlussfolgern auf abstrakter Ebene,c) durch logisches Schlussfolgern auf konkreter Ebene,d) keine der genannten Alternativen ist richtig
- Mit dem Begriff der Akkomodation erklärt Piaget a) die Aneignung der Welt durch kognitive Schemata,b) den Prozess, mit dem aus vorhandenen neue Informationen erzeugt werden,c) die Anpassung von kognitiven Schematad) keine der genannten Alternativen ist richtig
- Durch Rollenkonformität wird in der Entwicklungstheorie von Kohlberg moralisches Urteilen charakterisiert auf a) Entwicklungsstufe 1b) Entwicklungsstufe 3c) Entwicklungsstufe 5d) keine der genannten Alternativen ist richti
- Frühkindliche Erfahrungen, insbesondere die psycho-sexuelle Entwicklung sind in dieser Theorie von zentraler Bedeutung A Das ist eine Grundannahme exogenistischer EntwicklungstheorienB Das ist eine Grundannahme konstruktivistischer EntwicklungstheorienC Das ist eine Grundannahme psychoanalytischer EntwicklungstheorienD Keine der genannten Theorien ist richtig
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