Rechtskunde (Fach) / GFK II Nr. 4 - Spezielle Eigenschafte n wichtiger Stoffgruppen und bedeutender E (Lektion)

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  • Nach Gefahrstoffverordnung bestehen für Tätigkeiten mit krebserzeugenden und erbgutverändernden Gefahrstoffen ergänzende Schutzmaßnahmen. Welche der aufgezählten Aussagen ist zutreffend? a Stoffe sind krebserzeugend, wenn sie mit dem Gefahrenhinweis H350 (Kann Krebs erzeugen) zu kennzeichnen sind. b Zu den krebserzeugenden Gefahrstoffen zählen auch Buchenholzstaub und Eichenholzstaub. c Zu den krebserzeugenden Gefahrstoffen zählen auch Azofarbstoffe mit einer krebserzeugenden Aminkomponente. d Zu den krebserzeugenden Gefahrstoffen zählen auch Gemische, die einen Gehalt gleich odergrößer 3 % Methanol enthalten a,b,c
  • Welcher Stoff wirkt krebserzeugend? a Ätznatron b Asbest c Salmiakgeist 35 % d Benzidi b,d
  • Welcher der folgenden Stoffe ist kanzerogen? a Benzol b Pyridin c Toluol d Hydrazi a,d
  • Welcher der folgenden Stoffe ist kanzerogen? a Benzol b Pyridin c Toluol d Hydrazi a,d
  • Welcher Stoff passt vom Gefährlichkeitsmerkmal nicht zu den anderen aufgeführten Stoffen? a Benzol b Asbest (Feinstaub) c Zinkchromat d Ammoniumnitrat d
  • Wozu wird Salpetersäure verwendet? a zum Füllen von Akkumulatoren b zum Herstellen von Düngemitteln und Sprengstoffen c zum Ätzen von Glas d zum Oxidieren und Nitrieren chemischer Verbindungen b,d
  • Konzentrierte Schwefelsäure a hat eine starke Wasser entziehende Wirkung. b ruft bereits in geringen Mengen Verätzungen hervor. c setzt beim Verdünnen mit Wasser Wärme frei. d wird am ungefährlichsten durch tropfenweise Zugabe von Wasser verdünnt. a,b,c
  • Giftige Gase erkennt man manchmal am typisc hen Geruch. Wie riecht Schwefelwasserstoff? a wie bittere Mandeln b wie Knoblauch c wie faule Eier d Es ist geruchlos c
  • Schwefelwasserstoff ist a ein akut toxisches Atemgift mit einem typischen Geruch. b ein Gas, bei dem Reihenvergiftungen beschrieben sind. c ein Gas mit einer reizenden Wirkung. d ein geruchloses Gas, das wegen seiner hohen Affinität zum Hämoglobin den Sauerstofftransport im Blut blockiert a,b
  • Welche Aussage über Reizgase ist richtig? a Reizgase sind typische Nervengifte. b Praktisch alle Reizgase bewirken unmittelbar nach der Exposition Krankheitserscheinungen. c Typische Reizgase sind Methan, Ethan und Propan. d Reizerscheinungen können im Allgemeinen bei Einhaltung des AGW-Wertes nicht auftreten b,d
  • Welche Schutzmaßnahme ist bei unbeabsichtigter Freisetzung von Chlor zu treffen? a Zündquellen beseitigen b umgebungsluftunabhängiges Atemschutzgerät benutzen c Dämpfe mit Wasser niederschlagen d geeignete Absorptionsmittel anwenden b,c
  • Welche Aussage trifft für Chlor zu? a Chlor ist bei Normalbedingungen eine farblose Flüssigkeit. b Chlor kann durch Säuren aus hypochlorithaltigen WC-Reinigern freigesetzt werden. c Chlor dient zur Desinfektion von Trinkwasser. d Chlor ist zur Begasung in Gewächshäusern zugelassen b,c
  • Chlor a ist eine hellbraune Flüssigkeit. b ist ein Atemgift. c dient zur Desinfektion von Trinkwasser. d dient zur Desinfektion des Wassers in Frei- und Hallenbädern b,c,d
  • Chlor a ist ein grünliches Gas. b ist ein brennbares Gas. c kann sich aus bestimmten WC-Reinigern entwickeln. d ist krebserzeugen a,c
  • Worauf beruht die charakteristische Giftwirk ung von Chlorgas bei inhalativer Aufnahme? a auf der Bildung von Salzsäure infolge des Vorhandenseins von Feuchtigkeit b auf der stark oxidierenden Wirkung c auf der Eiweißfällung d auf der Fettlöslichkeit von Chlor a,b
  • Was muss bei Tätigkeiten mit Chloraten beachtet werden? a In Kontakt mit oxidierbaren Substanzen besteht die Gefahr der Selbstentzündung. b Die Aufbewahrung muss unter Lichtausschluss erfolgen. c Sie sollen nicht ins Feuer geworfen werden. d Es besteht Explosionsgefahr beim Mischen mit organischen Stoffen a,c,d
  • Welche Eigenschaft besitzt Natriumchlorat? a Es zerstört das Pflanzengewebe. b Es fördert Brände. c Es ist wasserunlöslich. d Es bildet zusammen mit Schwefel und organischen Verbindungen explosive Gemische a,b,d
  • Welche Aussage über Natriumchlorat trifft zu? a Es darf nur in Papiersäcken aufbewahrt werden. b Es kann in Gegenwart von Kohle oder Schwefel explodieren. c Es ist ein Salz der Chlorsäure. d Es ist als Unkrautvertilgungsmittel nicht zugelassen b,c,d
  • Erkennen Sie typische Einsatzbereiche für Natriumfluorid! a Düngemittel b in der Glasindustrie c Farbstoffgewinnung d Kariesprophylax b,d
  • Welche Wirkung tritt bei akuter oraler Vergiftung mit Natriumfluorid auf? a Blockierung von Enzymen b Narkotische Wirkung auf das ZNS c Störung des Blut bildenden Systems d Verätzung der Magen-Darm-Schleimhaut d
  • Wozu wird Flusssäure verwendet? a zum Ätzen von Glas b zum Füllen von Akkumulatoren c zum Löten d zum Reinigen von Fassaden a,d
  • Welche Eigenschaft von Flusssäure macht den Kontakt mit ihr gefährlich? a Flusssäure ruft schwere Verätzungen der Haut hervor. b Flusssäure kann Krebs erzeugen. c Flusssäure ruft Verbrennungen durch Selbstentzündung hervor. d Flusssäure ätzt Schutzbrillen aus Kunststoff an a
  • Aus welchem Material sollte ein Gefäß sein, in dem Flusssäure aufbewahrt wird? a Quarzglas b Polyvinylchlorid c Keramik d Polyethyle b,d
  • Wie muss Flusssäure aufbewahrt werden? a unter Paraffin oder Petroleum b an einem kühlen, aber frostsicheren Ort, unter Verschluss in einem Behältnis aus Eisen c unter Wasser in einem Glasgefäß, das in einer mit Sand gefüllten Blechbüchse im Giftschrank steht d keine Aufbewahrung in Glasgefäßen d
  • Welche Aussagen zu Eigenschaften konzentrierter Fluorwasserstoffsäure sind zutreffend? a Sie wirkt stark oxidierend. b Sie hat ausgeprägte hautschädigende Eigenschaften. c Sie ist stark hygroskopisch. d Zur Aufbewahrung sind Gefäße aus silikathaltigen Materialien (Glas, Keramik) erforderlich. b
  • Welcher der folgenden Stoffe ist nach der CLP-Verordnung [VO (EG) Nr. 1272/2008] als hautätzend der Kategorie 1 eingestuft? a Ätznatron b Flusssäure c Cyanwasserstoff d Diethylethen a,b
  • Welcher der folgenden Stoffe ist nach der CLP-Verordnung [VO (EG) Nr. 1272/2008] als hautätzend der Kategorie 1 eingestuft? a Ätznatron b Flusssäure c Cyanwasserstoff d Diethylethen a,b
  • Welche Aussage zu Natriumnitrit ist zutreffend? a Es handelt sich um eine organische Verbindung. b Es ist im Nitrit-Pökelsalz enthalten. c Es ist als reiner Stoff nach der CLP-Verordnung [VO (EG) Nr. 1272/2008] als akut toxisch der Kategorie 1, oxidierender Feststoff der Kategorie 1 eingestuft. d Es ist ein Methämoglobinbildner und damit besonders gefährlich für Säuglinge b,c,d
  • Natriumnitrit a ist nach der CLP-Verordnung [VO (EG) Nr. 1272/2008] als akut toxisch der Kategorie 1 eingestuft. b ist nach der CLP-Verordnung als oxidierender Feststoff der Kategorie 1 eingestuft. c wird in der chemischen Industrie zur Herstellung von Farbstoffen verwendet. d ist im so genannten „Nitritpökelsalz" enthalten a,b,c,d
  • Kreuzen Sie die Stoffgruppe an, die vornehmlich brandfördernde Eigenschaften besitzt a Chlorate b Sulfate c Nitrite d Chlorid a,c
  • Wie muss Roter Phosphor aufbewahrt werden? a unter Paraffin oder Petroleum b nicht über Raumtemperatur, unter Verschluss in einem feuerfesten Behältnis c unter Wasser in einem Glasgefäß, das in einer mit Sand gefüllten Blechbüchse im Giftschrank steht d keine Aufbewahrung in Glasgefäßen b
  • Wie muss Gelber Phosphor aufbewahrt werden? a unter Paraffin oder Petroleum b an einem kühlen, aber frostsicheren Ort, unter Verschluss in einem feuerfesten Behältnis c unter Wasser in einem Glasgefäß, das in einer mit Sand gefüllten Blechbüchse im Giftschrank steht d keine Aufbewahrung in Glasgefäßen c
  • Gelber Phosphor a ist dasselbe wie weißer Phosphor. b ist nach der CLP-Verordnung [VO (EG) Nr. 1272/2008] als akut toxisch eingestuft. c ist an der Luft selbstentzündlich. d muss unter Wasser aufbewahrt werden a,b,c,d
  • Welche Modifikation des Phosphors ist nach der CLP-Verordnung [VO (EG) Nr. 1272/2008] als akut toxisch eingestuft? a Gelber Phosphor b Roter Phosphor c Schwarzer Phosphor d keine der drei a
  • Gelber Phosphor a muss unter Wasser aufbewahrt werden. b muss unter Petroleum oder Paraffinöl aufbewahrt werden. c wird nach oraler Vergiftung durch Gabe von Rizinusöl oder Butter aus dem Körper entfernt. d erzeugt bei Hautkontakt Brandwunden a,d
  • Wofür wird Wasserstoffperoxid eingesetzt? a als Verdünner für Anstrichstoffe b als Bleichmittel c als Desinfektionsmittel d zur Trinkwasserbehandlun b,c,d
  • Wofür wird Wasserstoffperoxid eingesetzt? a als Kraftstoff für Modellbaumotoren b als Füllung von Akkumulatoren c als Bleichmittel d als Desinfektionsmitte c,d
  • Welche Aussage zu Cadmium und Cadmiumverbindungen ist richtig? a Die biologische Halbwertzeit im menschlichen Körper beträgt weniger als 5 Jahre. b Cadmiumchlorid gehört zu den krebserzeugenden Stoffen gemäß GefStoffV. c Cadmiumverbindungen können sich auch im menschlichen Organismus anreichern (z.B. Itai- Itai-Krankheit). d Cadmium und seine Verbindungen sind als Stäube und Aerosole Atemgifte b,c,d
  • Was ist Cadmium? a ein Mineralsalz b eine starke Lauge c ein Schwermetall d eine Chlorverbindun c
  • Welche Eigenschaft hat Cadmiumoxid? a Es ist nach der CLP-Verordnung [VO (EG) Nr. 1272/2008] als karzinogen der Kategorie 1B eingestuft. b Es besitzt eine hohe Persistenz. c Aerosole und Stäube dieses Stoffes wirken als toxische Atemgifte. d Es ist gewässergefährdend. a,b,c,d
  • Welche Aussage zu Eigenschaften, Wirkungen und Verwendung von Quecksilber und seinen Verbindungen trifft zu? a Metallisches Quecksilber verdampft schon bei Zimmertemperatur. b Quecksilberverbindungen dürfen zur Wasseraufbereitung eingesetzt werden. c Die Dämpfe des metallischen Quecksilbers wirken toxisch auf den Menschen. d Mikroorganismen in Böden und Sediment en können anorganische Quecksilberverbindungen durch Methylierung in gefährlichere metallorganische Verbindungen umwandeln a,c,d
  • Welches sind charakteristische Wirkungen und Symptome einer chronischen Quecksilberdampfvergiftung? a Knoblauchgeruch der Atemluft b Gelbsucht c Schädigung des Zentralnervensystems mit Wahrnehmungs- und Bewegungsstörungen d Entzündung von Mundschleimhaut und Zahnfleisch (Quecksilbersaum) c,d
  • Welcher Gesundheitsschaden kann durch das Einatmen von Quecksilberdämpfen entstehen? a Stomatitis, Zahnverlust b Anämie c Gelenkschmerzen, Taubheit in Extremitäten d Erblindung a,b,c,d
  • Was ist die herausragende Giftwirkung von Quecksilberverbindungen? a auffällige Bleichung der Haut b sofortige Erblindung c starke Nervenschädigung d Störung der Blutbildung im Knochenmark c
  • Leitsymptome bei chronischen Metallvergift ungen können Gedächtnisstörung, Kopfschmerzen und Nervosität sein. Für welche der genannten Metalle treffen diese Leitsymptome zu? a Chrom b Blei c Cadmium d Quecksilber b,d
  • Welche Eigenschaften haben Thalliumverbindungen? a Sie erhöhen bei Giftaufnahme die Neigung zu Blutungen, so dass das Blut in die Muskulatur, die inneren Organe, die Körperteile etc. austreten kann. b Sie sind nach der CLP-Verordnung [VO (EG) Nr. 1272/2008] als akut toxisch eingestuft. c Sie besitzen eine hohe Persistenz. d Sie sind Atemgifte b,c
  • Welche der folgenden Substanzen sind besonders wassergefährdend? Wählen Sie die beiden gefährlichsten aus! a Altöl b Chromtrioxid („Chromsäure", in der Galvanik verwendet) c Wasserstoffperoxid d Zitronensäur a,b
  • Welche Aussage zu Kaliumpermanganat ist richtig? a Kaliumpermanganat besteht aus dunkelvioletten Kristallen. b Kaliumpermanganat ist ein starkes Oxidationsmittel. c Kaliumpermanganat ist ein starkes Reduktionsmittel. d Kaliumpermanganat zerfließt an der Luft und setzt Blausäure frei a,b
  • Welcher der folgenden Stoffe ist nach der CLP-Verordnung [VO (EG) Nr. 1272/2008] als akut toxisch eingestuft? a Arsenverbindungen b Lindan c Ätzkali (Kaliumhydroxid) d Natriumchlora a,b
  • Welche Aussage zu Eigenschaften und Wirkungen von Cyaniden ist zutreffend? a Wässrige Alkalicyanidlösungen zeigen einen niedrigen pH-Wert (saurer Bereich) und sind in diesem Milieu besonders stabil. b Aufgrund der starken Komplexbildung auch bei Edelmetallen haben Cyanide in der Galvanotechnik große Bedeutung. c Die akute Wirkung des Cyanids beruht auf der Komplexbildung mit dem Eisen des Blutfarbstoffs (Hämoglobin). d Gebundenes Cyanid in den Kernen einiger Obstarten und Bittermandeln kann insbesondere bei Kleinkindern zu akuten Vergiftungen führen b,d