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Biologie (Fach) / Zellbiologie (Lektion)

Tierische und pflanzliche Biologie der Zellen und Gewebe

Diese Lektion wurde von susey_26 erstellt.

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  • Fokalkontakte typische Aheftungsstrukturen an Gewebekulturzellen, die sich an der Oberfläche eine Kulturschale festsetzen. Die Plasmamembran enthält im Bereich eines Fokalkontaktes gehäufte Integrine, welche die Beschichtung der Kulturschale mit dem actinhaltigen Filamentsystem des Cytoskeletts verbinden
  • Folgestrang der DNA Tochterstrang, der bei der Replikation diskontinuierlich synthetisiert wird, seinen Namen trägt er, weil seine einzelnen Abschnitte erst dann initiier werden können, wenn die Ausgangsstränge sich getrennt und ein weiteres Stück der mtrize freigelegt haben
  • freies Radikal sehr reaktionsfähigesAtom oder Molekülmit einem einzelnen ungepaarten Elektron
  • funktionelle Gruppe Atomgruppen,die als Einheit wirksam werden und vielfach das chemische und physikalische verhalten der größeren organichen Moleküle beeinflussen, zu denen sie gehören
  • G1 Phase im Zellzyklus das Stadium zwischen der mitose und dem Beginn der DNA Synthese
  • G2 Phase im Zellzyklus das Stadium zwischen dem Ende der DNA Synthese und dem Beginn der M Phase
  • Gametophyt haploides Stadium im Lebenszyklus von Pflanzen, der im Sporophytenstadium mit der Bildung von Sporen beginnt. Im Gametophytenstadium entstehen durch Meiose die Gameten
  • Gap Junctions Kontaktstellen an denen die Kommunikation von Tierzellen stattfindet. Die Plasmamembranen benachbarter Zellen nähern sich bis 3nm an und die Lücke wird von dünnen "Strängen" oder " MOlekülröhren" überbrückt
  • Gärung anaerober Stoffwechselweg: Pyruvat wird in ein einfacheres Molekül ( je nach dem Organismus häufig Lactat oder Ethanol) gespalten und NAD* wird regeneriert, so dass es in der Glykolyse, dem vorgeschalteten Weg des GLucoseabbaus, wieder verwendet werden kann
  • Gefrierätzen Analyseverfahren: Gewebe wird der Gefrierbruchtechnik unterworfen und dann kurzfristig einem VAkuum ausgesetzt, so dass über und unter den Bruchflächen jeweils eine dünne Eisfläche verdunstet und elektronenmikroskopisch erkennbare Merkmale freigesetzt werden
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  • Gefrierbruch Analyseverfahren: Eine GEwebeprobe wird eingefroren und dann mit einem Messer geschnitten. Dabei bricht der Gewebeblock in der Ebene des geringsten Widerstandes, häufig zwischen den Lagen einer Doppellipidschicht. Anschließend beschichtet man die freigelegten Flächen mit Metallen, und es entsteht ein dunkler Abdruck, den man elektronenmikroskopisch untersuchen kann.
  • Gelfiltration Verfahren zur Reinigung von Proteinen oder Nucleinsäuren aufgrund ihrer Molekülmasse. Für die Trennung sorgt ein Material aus winzigen porösen Kügelchen, diese werden in eine Säule gefüllt, durch die man die Proteinmischung langsam hindurchlaufen lassen kann
  • Gen eine erbeinheit, die über die Ausprägung eines Merkmals bestimmt, aus molekularbiologischer Sicht ein DNA Abschnitt, der die Information für ein einziges Polypeptid oder RNA Molekül einschließlich der transkribierten, aber nicht codierenden REGIONEN  enthält
  • genetische Karte Zuordnung genetischer Marker zu bestimmten Stellen auf einem Chromosom aufgrund der Rekombinationshäufigkeit
  • genetische Prägung unterschiedliche Expression von Genen ausschließlich auf Grund der Tatsaceh, dass sie aus der Ei- oder Samenzelle stammen
  • genetische Rekombination Umverteilung der Gene auf den Chromosomen während der Meiose, Ursache ist das Brechen und Wiederverbinden homologer Chromosomenabschnitte
  • genetischer Code Zusammenhang zwischen Nucleotidsequenz der DNA und der Struktur der von ihr codierten Proteine
  • genetischer Polymorphismus Stelle im Genom, an der sich bei den Individuen der Spezies häufig Unterschiede finden
  • Genom Gesamtheit der einzigartigen genetischen Information einer Spezies von Lebewesen. Entspricht der DNA eines haploiden Chromosomensatzes
  • Genregulationsprotein Protein, das eine bestimmte Basensequenz in der DNA erkennt, mit hoher Affinität an diese Sequenz bindet und so die Genexpression beeinflusst
  • gesättigte Fettsäuren Fettsäuren, deren Kohlenstoffatome ausschließlich durch einfachbindungen verbunden sind
  • gesteuerter Kanal Ionenkanal, der je nach seiner Konformation den zugehörigen gelösten Ionen den Durchtritt gestattet oder auch nich, Je nach dem, welcher Vorgang die Konformationsänderung auslöst, unterscheidet man zwischen Spannungsgesteuerten und lingandengesteuerten Kanälen
  • gestückelte Gene Gene mit intervenierenden Sequenzen
  • glattes ER Teil des Er, an den keine Ribosomen angeheftet sind. Die Membranelemene des glatten eER sind meist röhrenförmig und bilden im Cytoplasma ein verzweigtes System. Seine Funktionen sind je nach Zelltyp unterschiedlich und umfassen u.a. die Synthese von Stereoidhormonen, die Entgiftung vielfältiger organischer VErbindungen, die Mobilisierung von GLucose aus Glucose6Phosphat sowie die Bereitstellung von Calciumionen
  • Gleichgewichgtsskonstante Konzentrationsverhältnis von Ausgangsstoffen und Produkten im Gleichgewichtszustand einer chemischen Reaktion
  • globuläres Protein Protein mit kompakter kugelähnlicher Tertiärstruktur
  • Glykokalix Schicht, die dicht an der Außenfläche der Plasmamembran anliegt. Enthält Membran-Kohlenhydrate und Substanzen, die von der ZElle in die Umgebung abgegeben wurden und dort in enger Nachbarschaft der Zelloberfläche verbleiben
  • Glykogen Stark verzweigtes Polymer aus glucoseeinheiten, vorwiegend mit  alpha(1-4) glykosidischen Bindungen, dient in den meisten Tierzellen als Speicher für schnell verfügbare Energie
  • Glykolipide Von Sphingosin abgeleitete Lipidmokelüle die an Kohlenhydrate gekoppelt sind, häufig aktive Bestandteile von Plasmamembranen
  • Glykolyse Der erste Reaktionsweg des Glucoseabbaus, erfordert keinen Sauerstoff und endet mit der Entstehung von Pyruvat
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  • Glykosidische Bindung Chemische Bindung zwischen Zuckermekülen
  • Glykosilierung Angedrungen von Zuckergruppen an Proteine oder Lipide
  • Glyoxysomen Organellen in Pflanzenzellen, Ort enzymatischer Umsetzungen wie die Umwandlung gespeicherter Fettsäuren in Kohlenhydrate
  • Golgi Apparat System glatter Membranen die eine charakteristisch geformte Struktur bilden, diese besteht aus abgeflachten scheibenförmigen Zisternen mit verdicktem Rand und assoziierten Vesikeln und Röhren. Der Golgi Apparat dient vor allem der Weiterverarbeitung von Proteinen, die im endoplasmatidcuen retikulum synthetisiert würden und hier spezifisch modifiziert werden
  • G-Proteine GTP bindendes Protein, das als Ein- und Ausschalter für Zellaktivitäten dient
  • Grana Geordnete Stapel aus Thylakoiden
  • Grün fluoreszierendes Protein Fluoreszierendes Protein der Qualle a.v., wird häufig verwendet, um Abläufe in lebenden Zellen zu verfolgen. Meist koppelt man das GFP Gen an ein Gen, für das man sich interessiert und dann schleust man die DNA die das Fusionsprotein codiert, in die zu untersuchende Zelle
  • GTPass aktivierende Proteine Proteine die an G-Proteine binden und damit deren GTPase Aktivität anregen. Deshalb verkürzen GAPs die Dauer einer vom G-Protein vermittelten Reaktion
  • Halbwertszeit Maß für die Instabilität eines Radioisotops: die Zeit, in der die Hälfte des radioaktiven Materials zerfällt
  • Hämolyse Auflösung der Membran roter Blutzellen, im Labor bringt man die Zelle zu diesem Zweck in eine hypotonische Lösung sodass sie anschwellen platzen und ihren Inhalt freisetzen
  • Haploid Zustand, in dem nur ein Chromosom eines homologen Paares vorhanden ist
  • Helicase Protein, das einen DNA Doppelstrang auseinander windet. In der Reaktion wird die durch ATP Hydrolyse freigesetzte Energie zur Auflösung der H-Brücken  verwendet, welche die beiden Stränge zusammenhalten
  • Heterochromatin Chromatisch das während der Interphase kondensiert wird
  • Hitzeschockreaktion Aktivierung der Expression zahlreicher Gene als Reaktion auf eine Temperaturerhöhung. Die Produkte dieser Gene, darunter einige Chaperone, unterstützen die Erholung des Organismus von den schädlichen Auswirkungen der hohen Temperaturen
  • Homologe Chromosomen Gepaarte Chromosomen diplomier Zellen, die jeweils eine der beiden Kopien des genetischen Materials enthalten
  • Hybridisierung Die erneute Zusammenlagerung komplementärer DNA Einzelstränge, die zuvor denaturiert wurden
  • Hybridisierung Die erneute Zusammenlagerung komplementärer DNA Einzelstränge, die zuvor denaturiert wurden
  • Hypertonisch Eigenschaft eines Kompartiments in dem eine höhere Konzentration gelöster Stoffe herrscht als in einem anderen Kompartiment
  • Hypotonisch Eigenschaft eines Kompartiments, in dem eine niedrigere Konzentration gelöster Stoffe herrscht als in einem anderen Kompartiment
  • Initiation Erster Schritt bei der Synthese einer Polypeptidkette: Das Ribosom heftet sich an einer festgelegten Stelle an die mRNA so dass die gesamte Information im richtigen Leseraster abgelesen wird
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