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Chirurgie (Fach) / Viszeralchirurgie (Lektion)

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  • Plummer-Vinson-Syndrom - Definition Erkrankung unbekannter Ätiologie bei Eisenmangelanämie mit Ausbildung von fibrinösen Membranen am Ösophaguseingang, begleitet von einer Glossitis. Klinik: Dysphagie Cave: Karzinomatöse Entartung; ...
  • Divertikel - Definition Ausstülpung umschriebener Wandanteile von Hohlorganen
  • Echte Divertikel - Definition Bestehend aus allen Wandschichten des betreffenden Hohlorganes einschließlich Muskelschicht.
  • Falsche Divertikel - Definition Die Mukosa und die Submukase des Hohlorgans stülpt sich durch eine muskuläre Lücke nach Außen vor
  • Puslionsdivertikel - Definition Wandausstülpungen, die durch erhöhten intraluminalen Druck bei angeborener oder erworbener lokaler Muskelschwäche entstehen und zu einer Schleimhautvorhwölbung durch die Muskellücle hindurchführen. ...
  • Traktionsdivertikel - Definition Ausziehung sämtlicher Wandschichten nach außen; meist durch Adhäsionen bei entzündlichen oder postentzündlichen Vorgängen in die Umgebung, bsp. Lymphknotentuberkulose im Hilusbereich
  • Zenker-Divertikel - Synoym und Definition Synoym: auch Pharyngoösophageales Divertikel, Grenzdivertikel Definition: falsches (Pulsions-) Divertikel, das sich durch eine muskuläre Schwachstelle im Bereich der Pars horizontalis des M. cricopharyngeus ...
  • Zenker-Divertikel - Klinik Dysphagie Druckschmerz Globusgefühl Hustenreiz Foetor ex ore
  • Zenker-Divertikel - Diagnostik Ösophagusbreischluckuntersuchung Endoskopie (CAVE Perforationsgefahr)
  • Zenker-Divertikel - Therapie kollare Freilegung mit Divertikelabtragung  Myotomie des OÖS Minimalinvasives Vorgehen (Endoskopische Septotomie)
  • Wo sind Ösophagusdivertikel lokalisiert? 70% als Zenkerdivertikel 20% als parabronchiale Divertikel 10% als epiphrenale Divertikel
  • Traktionsdivertikel - Definition Echte Divertikel die fast ausschließlich im mittleren Ösophagusdrittel lokalisiert sind Entstehen durch narbige oder entzündlichen Zug von paratrachealen oder bifuraken Lymphknoten und bilden so einen ...
  • Ösophaguskarzinom - Histologie Plattenepithelkarzinom (85%) treten meist im mittleren und unteren, selten oberen Drittel auf Metastasierung v.a. in regionäre LK Barret-Karzinom tiefes invasives Wachstum glanduläre Diffenzierung ...
  • Kolorektales Karzinom - TNM-Klassfikation T1 Lamina muscularis mucosae+Tela submucosa T2 Lamina muscularis propria T3 Subserosa oder umliegendes Fettgewebe T4 Nachbarorgane N1 1-3 regionäre LK N2 min 4 regionäre ...
  • Latente Hyperthyreose - Therapie Keine zwingende Therapieindikation
  • Manifeste Hyperthyreose - Therapie Thyreostatika bis zur  euthyreoten Stoffwechsellage Definitive Therapie: Radiojodtherapie oder OP (Thyreodektomie)
  • M. Basedow - Wann operieren? In der Regel Therapie zuerst mit Thyreostatika (1/3 der Patienten mit Spontanheilung) Bei wiederholten Hyperthyreoserezidiven besteht eine Indikation zur definitiven Therapie (RJT oder OP) Große Struma, ...
  • Schilddrüsenkarzinome - Epidemiologie   ca. 1-3/100.000 Einwohner Frauen absolut häufiger betroffen am häufigsten sind differenzierte Schilddrüsenkarzinome (papillär/follikulär) das medulläre Karzinom macht 5-10% der malignen Schilddrüsenerkrankungen ...
  • Schilddrüsenkarzinome - Ätiologie, Pathogenese Eine Strahlenexposition erhöht das Risiko für das Auftreten eines differenzierten Schilddrüsenkarzinoms Das medulläre Karzinom tritt in einer spontanten und einer hereditären Variante auf Das anaplastische ...
  • Schilddrüsenkarzinome - Klinik Rasche Größenzunahme Heiserkeit oder tastbare LK B-Symptomatik fehlt in der Regel Papilläres Karzinom: betrifft überwiegend jüngere Menschen, metastasiert lymphogen. Follikuläres Karzinom: metastasiert ...
  • Schilddrüsenkarzinome - Diagnostik   Feinnadelpunktion nur in der Lage, ein papilläres/medulläres Karzinom sicher zu diagnostizierten, bei unklarem oder follikulärem Befund aber keine sichere Aussage möglich! Im Ansschluss histologische ...
  • Medulläre Schilddrüsenkarzinome - Ursachen Meistens genetisch, aber auch sporadisch   MEN 2a (Medulläres Schilddrüsenkarzinom, Phäochromozytom und Hyperparathyreoidismus) MEN 2b (Medulläres Schilddrüsenkarzinom, Ganglioneuromatose, Marfanoider ...
  • Wann stellen Sie die Indikation einer Schilddrüsen-OP? ...   Konservativ nicht therapierbar (Autonomie, M. Basedow [progrediente Orbitopathie, erfolglose Thyreostatikatherapie]) Größenprogredienz (große Struma II und III°) Malignomverdacht (Punktionszytologie, ...
  • OP-Vorbereitung vor Thyreoidektomie Präoperativ Eutyhreose anstreben (Verhindertung einer post-operativen hyperthyreoten Krise Zwei Maßnahmen: Thyreostatika für min. 6 Wochen und Jodid Plummerung (Jodid in Hohen Mengen legt Schilddrüse ...
  • Schilddrüsenkarzinome - Resektionsausmaß? Papilläre Mikrokarzinome (pT1, <1 cm): Hemityhreoidektomie oder Dunhill-OP (Hemithyreoidektomie+subtotale Resektion auf der Gegenseite) Der Rest: Tyreoidektomie und zentrale Neckdissection, bei medullären ...
  • Neckdissection Zentral paratracheal, infra- und suprathyreoidal bis zur A. carotis unter Einschluss der submandibuläten Lymphknoten Lateral Zwischen A. carotis und M. Trapezius, von V. subclavia kaudal bis zum ...
  • Schilddrüsenkarzinome - TNM T-Stadien T1: < 1cm T2: 1-4 cm T3: > 4 cm T4: kapselüberschreitend N-Stadien N0: keine LK Metastasen N1a: ipsilateral N1b: bilateral
  • Thyreoidektomie - post-OP Komplikationen Recurrensparese (Heiserkeit, Stridor, Atemnot) Hypocalciämie (Kribbelparästhesien, Trousseau (Pfötchenstellung nach BD-Manschette: und Chvostek (Fazialis-Übererregbarkeit) Nachblutung (Schwellung ...
  • Schilddrüsenkarzinome - Prognose (5 Jahres ÜR) Papillär 93% Follikulär 85% Anaplastisch 6-12 Monate nach Diagnose Medullär 60-70%
  • Schilddrüsenkarzinome - Post-operative Therapie differenzierte Schilddrüsenkarzinome (Ausnahme papilläres Mikrokarzinom) --> Radiojodtherapie (Residuelle Zellen!) Hormonsubustiturion (supprimiert TSH und damit auch Tumorzellen) Perkutane Strahlentherapie ...
  • MEN I Manifestationen   Hyperparathyreoidismus Prolactinom Insulinom Nebennierenrindenhyperplasie/-Adenom  
  • Irisblendenphänomen Zeichen eines Hämangioms (in Leber) im Nativ-CT ist das Hämangiom hypodens, nach intravenöser Kontrastmittel-Bolus-Applikation finden sich in der Frühphase ein knötchenförmiges peripheres Enhancement, ...
  • Akute Pankreatitis - Definition Oberbauchschmerzen mit Serum-Amylase Erhöhung um das 3x der Norm
  • Akute Pankreatitis - Ätiologie Biliär 40% Äthyltoxisch 40% Idiopathisch 10% Andere 10% (OP, ERCP, traumatisch, medikamentös, Hyperkalziämie, Hyperlipidämie, Schock, genetisch, toxisch, Virusinfektionen (z.B. Mumps)
  • Akute Pankreatitis - Leitsymptome Ausstrahlender Oberbauchschmerz mit Serum-Amylase und Lipase Erhöhung  Die Symptome (mit absteigender Häufigkeit)   Gürtelförmige Bauchschmerzen Übelkeit, Erbrechen Paralytischer (Sub-) Ileus ...
  • Akute Pankreatitis - Verlaufsformen interstitiell-ödematös (selbstlimitierend, Mortalität <1%) 80% nekrotisierend (Komplikationen, Mortalität 10-20%) 10-20%
  • Akute Pankreatitis - Lässt Lipase Rückschluss auf ... Nein! Bei Totalnekrose des Pankreas kommt es zu einem raschen Abfall bis hin zur Normalisierung.
  • Akute Pankreatitis - Anamnesefragen Alkoholkonsum Gallensteine Koliken Stuhlentfärbung Urindunkelfärbung
  • Akute Pankreatitis - Wie kann man eine biliäre Genese ... 1. Labor Cholestase-Parameter AP γGT Bilirubin Transamninasen (GPT) 2. Sonographie 
  • Akute Pankreatitis - Was spricht für eine nekrotisierende ... CRP > 150 mg/L Schmerzbeginn (>24 h spricht eher für schweren Verlauf) Hyperglykämie (>125 mg/dL) Weitere Faktoren Leukozytose >16/nL >55 Jahre BMI>30 Hypokalziämie LDH>350 U/L
  • Akute Pankreatitis - Bildgebung Sonographie   Beurteilung der Gallenwege CT (Punktion, Drainage), erst nach 7-10 Tagen bei klin. schwerem Verlauf, keine initale Verbesserung klinisch/laborchemisch uneindeutige Diagnose Die Diagnose ...
  • Akute Pankreatitis - Antibiose? Nur bei nekrotisierender Prankreatitis: evtl. Imipenem 
  • Akute Pankreatitis - Wann ERCP? Bei nachgewiesener biliärer Genese! Darstellung des Pankreasganges ist kontraindiziert Zeitraum: Sofort (Cholangitis/Cholangiosepsis), sonst binnen 72 h
  • Akute Pankreatitis - Schmerztherapie   keine ausreichenden Daten, Procain wohl nicht ausreichend analgetisch Opiate nicht indiziert wegen Papillenspasmus, ggf. Buprenorphin und Pentazocin Analgetische Alternativen: PDA, Ketamin, NSAR ...
  • Akute Pankreatitis - Ernährung und Volumen Früher Beginn enterale Ernähgung Monitoring mit PiCCO; ITBV und EVLW (extravaskuläres Lungenwasser)
  • Akute Pankreatitis - Therapie von Nekrosen   Primäre spricht auch hier nichts gegen konservatives Vorgehen CT-gesteuerte Punktion und Drainage Endoskopisch-mikroinvasive Maßnahmen falls nicht erfolgreich offene OP Nekrosektomie  
  • Akute Pankreatitis - OP-Indikation   schwierig/uneinheitlich möglichst 10-14 Tage nach Schmerzbeginn bei infizierten Nekrosen Intraabdominelles Compartment Syndrom  
  • Akute Pankreatitis - Wann MRT mit MRCP? eher untergeordnete Rolle bei Hinweisen auf biliäre Genese Sonderformen Pancreas divisum und Autoimmunpankreatitis
  • Akute Pankreatitis - Lokale und systemische Komplikationen ... Lokal (Sub)-Ileus Pseudozysten Abszesse Pleuraerguss Systemisch Glukosurie Sepsis Kreislaufschock Steoffwechselstörungen
  • Akute Pankreatitis - Therapiealgorithmus Interstitielle Form: Behandlung auf Normalstation, elektive CHE bei biliärer Genese Nekrotisierend: Intensivbehandlung, Antbiose, ggf. Nekrosektomie, anschließend CHE

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