Motivation (Fach) / Kognitive Kontrolltheorien (Lektion)

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Kognitive Kontrolltheorien

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  • Welche 2 Formen von Motivationsprozessen gibt es (julius Kuhl)? Selektionsmotivation: (Motivation i.e.S.) Realitätsorientierung  --> motivationale BW Realisierungsmotivation (Volition): Realisierungsorientierung --> volitionale BW
  • Wodurch wird die Realisierung einer Handlungsalternative untersützt? durch Handlungskontrollstrategien Funktion: Abschirmung, Unterdrückung, Aufschub von konkurrierenden Motivationstendenzen Grundlage: metakognitives Wissen über eigene Verhaltenssteuerung (-> Selbstkontrolle)
  • Welche Arten von Handlungskontrolle gibt es? - Umweltkontrolle : bedingen so arrangierenm dass realisierung gefördert wird (handy aus) - Aufmerksamkeitskontrolle: auf Infos gerichtet, die realisierung fördern - Enkodierkontrolle : relevante Reizmerkmale werden tiefer enkodiert - Emotionskontrolle: generierung absichtsförderlicher Emotionen - Motivationskontrolle: positive Anreize des Ziels fokussieren - Misserfolgsbewältigung: Ablösung von unerreichten Zielen
  • Was ist die Voraussetzung für Belohnungsaufschub? Kinder warten länger, wenn sie über metakognitives Selbstkontrollwissen verfügen (Ablenkung, QUelle nicht anschauen) < 5 J.: unzureichendes Wissen 5-6 J.: spontaner Gebrauch von Selbstkontrollstrategien ab ca. 10 J.: Wissen vorhanden
  • Einfluss von Handlungs- und Lageorientierung auf Zielrealisierung`? Lage- und Handlungsorientierung sind Persönlichkeitsdispositionen   L     gefährdet Zielrealisierung , brauchen länger für Entscheidungen ,sind ablenkbarer  H     Realisierungsmotivation förderlich
  • Was sind Exekutivfunktionen und wann werden sie benötigt? Mechanismus, der sensorische und motorische Prozesse bezüglich eines gemeinsamen Themas koodiniert   nötig bei: reizunabhängigem Verhalten - neuen, ungeübten Handlungen - Abschirmung und Inhibition störender Reize
  • Was sind die Funktionen des präfrontalen Kortex? -Koordination und Konfiguration sensorischer, kognitiver und motorischer Systeme im Sinnes übergeordneter Ziele -Flexible Anpassung des Verhaltens an wechselnde Ziele und Kontextbedingungen -Planung neuer oder ungeübter Handlungen - Unterdrückung automatisierter / impulsiver Reaktionen - Inhibition störender Reize   --> Grundlage für reizunabhängiges und flexibles Verhalten
  • Wie können die Funktionen des präfrontalen Kortex getestet werden? 1) Kognitive Flexibilität ->Wilconsin Card Sorting Test (WCST) Perseverative Fehler bei Frontalhirnverletzung 2) mangelnde Steuerung durch Ziele Goal Neglect Buchstabenüberwachungsaufgabe ( +rechts - links) Perseveration 3) Aufrechterhaltung und Abschirmung von Information Auditory delayed matching-to-sample mit Distraktoren: Frontal viel schlechter --> ABschirmungsproblem 4) Beeinträchtigte Inhibition habitueller Reaktionen Utilisation behaviour Patienten führen Gewohnheitshandlungen mit Alltagsgegenständen durch ( Brille aufsetzen, Stiftkappe auf und absetzen, schreiben...) --> Mangelnde Hemmung von Gewohnheitshandlungen    
  • Welche Ergebnisse liefert das Experiment zur Inhibition emotionaler Reaktionen? Aktivität in limbischen Hirnregionen beim Anschauen erotischer Filme ohne Unterdrückungs sexueller Erregung Aktivität im rechten Frontalhirn und rechten Gyrus cinguli während der Unterdrückung