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Station (Fach) / Wetzlar aktuell (Lektion)

Was man auf der 5a so braucht.

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  • Clomipramin trizyklisches Antidepressivum Cave: nicht verwechseln mit Thiaziddiuretikum Chlortalidin
  • Clenbuterol wie Formoterol ein lang wirksames beta-Mimetikum bei Asthma Cave: Fenoterol ist ein kurz wirksames beta-Mimetikum
  • Clomethiazol Indikation? Alternative bei NW? = Distraneurin (R) wirkt sedativ und antikonvulsiv,   bei Delirium tremens (=Alkoholdelir),  bei HOPS (Hirnorganisches Psychosyndrom) macht akute kardiale und pulmonale NW und darf daher nur unter stationären Bedingungen gegeben werden. Beim Auftreten von NW werden statt Clomethiazol Benzodiazepine gegeben.
  • Clonidin (Catapressan®) bei hypertensiver Krise, wenn gleichzeitig Tachykardie besteht. α2-Agonist an zentralen Präsynapsen -> Sympathikus↓
  • Clopidogrel Markenname? Was muss man beachten?   Plavix®, Iscover ® ADP-Antagonist bei ASS-Unverträglichkeit Cave: Aktiver Metabolit entsteht durch Cyp-2C19, worüber Omeprazol und Lansoprazol abgebaut werden. Bei gleichzeitiger Einnahme sinkt daher der Wirkspiegel von Clopidogrel.
  • Clopidogrel / Prasugrel / Ticragrelor und Ticlopidin ADP-Rezeptroantagonisten an Thrombozyten Antidot bei Blutungskomplikationen:  Thrombozytenkonzentrate
  • Colestyramin und Colestipol   hemmen Resorption lipophiler Stoffe im Darm: Cholesterin häufig als Ergänzung zu Statinen aber auch als Antidot bei Digitoxin-Vergiftung. (unwirksam bei Digoxin)
  • Cotrimoxazol Trimethoprim + Sulfamethoxazol bei Harnwegsinfektionen Mittel der Wahl bei Pneumocystis-carinii-Pneumonien bei Wegener-Granulomatose
  • D2-Antagonisten KI? = Prokinetikafördern periphere Magenmotorik und blockieren Area postrema (Area postrema liegt außerhalb der Bluthirnschranke) Domperidon (Motilium®)nicht ZNS gängig, wirkt aber trotzdem an Area postrema Metoclopramid (=MCP)ZNS-gängig -> dadurch neuroleptische Nebenwirkungen,KI: Morbus Parkinson und Restles-Legs-Syndrom
  • Dihydralazin was muss man beachten? = Nepresol (R) Vasodilatation (unbekannter Mechanismus) Anwendung bei hypertensiver Entgleisung macht Reflextachykardie, daher in Kombination mit β-Blockern
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  • Dimetinden NW? Fenestil (R) Antiallergikum (H1-Antagonist) ausgeprägte cholinerge Nebenwirkungen: Unruhe, Tremor
  • Diuretikum bei Aszites   Spironolacton (Aldosteronantagonist) auch Eplerenon ist ein Aldosteronantagonist, wird aber bei Herzinsuffizienz angewendet.auch Triamteren ist ein K-sparendes Diuretikum, bei Leberinsuffizienz allerdings kontraindiziert
  • Donepezil ZNS-gängiger ACh-Esterase-Hemmer bei M.Alzheimer und Demenz
  • Elimination von Statinen Parvastatin als einziges Statin renal die anderen über Cytochrom P-450
  • Finasterid 5-alpha-Reduktase Hemmer verhindert Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron bei benigner Prostatahyperplasie bei androgen bedingtem Haarausfall
  • Flutamid 5-alpha-Reduktase-Hemmer verhindert Umwandlung von Testosteron in Dihydrotestosteron zur palliativen Anwendung
  • Formoterol lang wirksames beta-Mimetiumin Kombination mit Budesonid = Symbicort (R) nicht verwechseln mit Fenoterol =Berotec (R), das ein kurz wirksames beta-Mimetikum ist.
  • Galantamin ZNS-gängiger ACh-Esterase-Hemmer bei Alzheimer mit zusätzlich analgetischer Wirkung
  • Glitazone machen Fett-, Muskel- und Leberzellen empfindlicher gegenüber Insulin und verringern so die Insulinresistenz. z.B. Pioglitazon
  • H1-Rezeptorblocker / Antihistaminika über H1 wird Vasodilatation, Erbrechen und Tag-Nacht-Rhythmus vermittelt. Antagonisten daher bei Erregungszuständen und Schlafstörungen: Diphenhydramin Promethazin (Atosil®) als Antialergika: Cetirizin (gering ZNS-gängig, macht müde) Loratidin und Terfenadin (nicht ZNS-gängig) Dimetinden (Fenestil, ZNS-gängig) als Antiemetikum: Dimenhydrinat (Vomex ®)
  • H2-Antihistaminika hemmen Magensäuresekretion Ranitidin Cimetidin
  • Keine Ca-Kanal-Blocker bei Herzinsuffizienz, weil sie wirken negativ inotrop nicht mit β-Blockern kombinieren, wegen der Gefahr eines AV-Blocks
  • KI von Glimepirid = Amaryl (R) aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe KI: Leber und Niereninsuffizienz
  • Lisurid und Pregolid Dopamin-Agonisten
  • Memantin NMDA-Antagonist als Antidementivum wird wie Amantadin auch bei M. Parkinson eingesetzt. Amantadin jedoch nicht bei Demenz.
  • nicht-Benzodiazepin-Agonisten wirken auch am GABA-A-Rezeptor, aber etwas geringer und haben geringeres Abhängigkeitspotential Zopiclon Zolpidem Zaleplon
  • Niedrigpotente Neuroleptika zur Sedierung   Pipamperon  =Dipiperon® Melperon       =Eunerpan® Cave: nicht verwechseln mit Domperidon, einem Dopaminantagoisten bei Übelkeit.
  • Nitroglycerin vs. Natriumnitroprussid Nitroglycerin senkt Vor- und Nachlast Natriumnitroprussid senkt nur die Nachlast
  • Parkinsontherapie   L-Dopa (+Carbidopa oder Benserazid, periphere Decarboxylasehemmer) Dopamin-Agonisten(auch bei Restless-Legs, Amenorrhö, Akromegalie, Hyperprolaktinämie)[NW: plötzliche Schlafattacken] Bromocriptin Ropinirol Lisurid und Pregolid Pramipexol MAO B-Hemmer: Selegilin Rasagilin Anticholinergikum: Biperidin (Akineton®)dämpft Plussymtomatik wie Rigor und Tremor, On-pff-PhänomenKI: Minussymptomatik NMDA-Antagonist: Amantadin
  • Perchlorat Thyreostatikum hemmt die Aufnahme von Iod
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  • Pramipexol Dopamin-Agonist
  • Prasugrel ADP-Rezeptroantagonist an Thrombozyten
  • Probenecid Urikosurikum
  • Promethazin wie Diphenhydramin H1-Antagonist bei Erregungszuständen und Schlafstörungen
  • Raloxifen   nicht-steroidaler Östrogen-Rezeptormodulator bei Osteoporose -> agonistisch im Knochengewebe-> antagonistisch an Gebärmutter und Brust
  • Sulfonylharnstoffe bei Leber und Niereninsuffizienz? Repaglinid  und  Gliquidon üblich sind sonst:     Glibenclamid     Glimepirid = Amaryl (R), ist länger wirksam.
  • Ropinirol Dopamin-Agonist
  • Rückfallprophylaxe bei Alkoholikern   Psychotherapie Acamprosat(reduziert Glutamat, das im Gehirn von Alkoholikern erhöht ist)
  • Schleifendiuretika Wirkung, NW   Furosemid = Lasix (R) Torasemid = Torem (R) Etacrynsäure hemmen Na/K/2Cl-Kanalin der Henle-Schleife bewirken Ca-Ausscheidung und Mg-Rückresorption-> Therapie bei Hyperkalzämie NW wie Thiazide:   Hyperurikämie und Hyperglykämie,   aber Hypokalzämie
  • schnell wirksame β2-Mimetika bei Asthma Salbutamol (β2-selektiv, daher kaum systhemische NW)
  • Senkung des portalen Drucks nicht-selektive Betablocker, z.B. Propranolol(senken den kardialen Auswurf als Kurzzeitbehandlung) bei einer aktiven Ösophagusblutung kann auch Terlipressin (Vasopressin = ADH-Analogon) gegeben werden.
  • Sitagliptin gehört zu den s.g. Gliptinen DPP4-Inhibitorhemmt Dipepdidylpepdidase 4, die das von den Mukosazellen produzierte Glukagon-Like-Peptid 1 (GLP-1) abbaut, das wiederum die Freisetzung von Insulin steigert. zur Therapie, aber nicht zur Monotherapie des Diabetes mellitus Typ 2
  • Statin, das renal eliminiert wird Pravastatin   Statine verabreicht man übrigens abends 0-0-1
  • Stufen-Therapie bei Asthma Stufe 1immer kurzwirksames β2-Mimetikum     Salbutamol = Sultanol (R) oder Broncho Inhalat (R)     Fenoterol =Berotec (R) Stufe 2+ Kortikosteroide inhalativ     Budesonid = Pulmicort (R)     Beclometason = Junik (R) Stufe 3+ langwirksames β2-Mimetikum oral     Formoterol = Foradil (R) Stufe 4+ Leukotrienrezeptor-Antagonist oder TheophyllinMontelukast Stufe 5+ Kortikosteroide per os     Prednisolon
  • Stufentherapie Typ II Diabetes   Stufe 1Sport und Gewichtsreduktion Stufe 2Sulfonylharstoff (z.B. Glibenclamid) oderMetformin (bei Übergewicht) Stufe 3 + Acarbose Stufe 4+ Sulfunylharnstoff Stufe 5Metformin oder Sulfonylharstoff + Insulin kurzwirksame Insuline (2h):   Insulin lispro und aspartat Verzögerungsinsulin (24h):   Insulin glargin Diabetiker bekommen immer eine kardiale Stufendiagnostik, da sie das gleiche Risiko wie nicht Diabetiker mit durchgemachtem Infarkt haben.
  • Sulfonylharnstoffe   Blockade von K-Kanälen in den β-Zellen des Pankreas, dadurch Depolarisation und Öffnung spannungsgesteuerter Ca-Kanäle, dadurch steigt die Insulinausschüttung. Glimepirid (Amaryl®) KI: Leber und Niereninsuffizienz, dann Gliquidon Repaglinid Glibenclamid
  • Therapie der benignen Prostatahyperplasie alpha-1-Blocker:                      Doxazosin, Tamsulosin 5-alpha-Reduktasehemmer:  Finasterid
  • Therapie der Osteoporose   Basis:                               Kalzium und Vit. D3 Bisphosphonate:             z.B. Aldronat (NW: aseptische Kiefernekrose) Östrogen-Rezeptor-Modulator: Raloxifen (NW: Thrombose) Parathhormon-Analoga: Teriparatid RANKL-Antikörper:                   Denosomab
  • Therapie des akuten Asthmaanfalls 1) 2-4l O2 2) inhalativ kurzwirksames β-Mimetikum       z.B. Salbutamol =Sultalol (R) oder Fenoterol = Berotec (R)    bei schwerer Spastik Terbutalin i.v. (β2-Mimetikum)    + 25-50mg Prednisolon i.v. oder p.o. 3) im schweren Anfall auch Ipratropiumbromid =Atrovent (R) inhalativ 4) bei Lebensgefahr Theophyllin und Magnesium i.v.    (Theophyllin im Notfall immer i.v.)
  • Therapiealternative bei Penicillinallergie Makrolide