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Station (Fach) / Wetzlar aktuell (Lektion)
Was man auf der 5a so braucht.
Diese Lektion wurde von IlseWatt erstellt.
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- Austin-Flint-Geräusch diastolisches Geräusch bei Aortenklappeninsuffizienz durch den diastolischen Reflux gesteigerte Füllungsvolumen des linken Ventrikels -> rumpelndes Geräusch in der späten Diastole durch Behinderung des Mitralsegels mit Punctum maximum über der Herzspitze.
- Cockroft-Gault-Formel zur Abschätzung der glomerulären Filtrationsrate GFR = [ (140 - Alter) x Körpergewicht / 72 x Krea ] x0,85 bei Frauen genauer ist die MDRD-Formel, aber komplizierter zu rechnen
- De-Ritis-Quotient AST/ALT- Quotient >1 -> schwere Leberschädigung, z.B. chron. Hepatitis oder Leberzirrhose
- Duke-Kriterien zur Bestimmung einer Endokarditis-Wahrscheinlichkeit Hauptkriterien: positive Blutkultur neu aufgetretene Klappeninsuffizienz Vegetatioen Nebenkriterien: Fieber Osler-Knötchen (Mikroembolien) Janeway-Läsionen (Hämorrhagien)
- Einteilung des Kolorektalen-Karzinoms und Therapie Einteilung nach Dukes A (T1 oder T2) En-bloc ResektionB (T3 oder T4) Kolon-CA: Operation Rektum-CA: neoadjuvante Radiochemotherapie, adjuvant 5-FUC (ab N1) Kolon-CA: Operation und adjuvant 5-FU +Oxaliplatin Rektum-CA: neoadjuvante Radiochemotherapie, adjuvant 5-FU +OxaliplatinD (ab M1) keine OP, Polychemotherapie
- Endokarditis Prophylaxe bei Amoxicillin Allergie Cave: Penicilline haben Kreuzallergie mit Cephalosporinen, dahereinmalig Clindamycin (Sobelin) 30 bis 60 Minuten vor dem Eingriff !! keine Prophylaxe bei Gastro- und Koloskopien !! zur Therapie der Endokarditis: Ampicillin +Sulbaktam (Unacid) oder Amoxicillin + Clavulansäure (Augmentan) +Gentamicin (Aminoglycosid) über 4 bis 6 Wochen
- Erreger der akuten vs. subakuten bakterielle Endokarditis: akute bakterielle Endokarditis:-> beta-hämolisierende Streptococcensubakute bakterielle Endokarditis (E. lenta):-> Streptococcus viridans meist nach Endokarditis rheumatica
- Frequenzkontrolle bei VHF bei Herzinsuffizienz: β-Blocker + Digitalis sonst: β-Blocker oder VerapamilCave: auf keinen Fall gemeinsam geben, das macht AV-Block!
- Gilbert-Meulengracht vs. Dubin-Johnson Gilbert-Meulengracht : Bilirubin-Konjugation gestört -> indirektes Billi erhöht Dubin-Johnson: Ausscheidung des konjugierten Billis gestört -> direktes Billi erhöht
- Glasgow Coma Scale Augen öffnenspontan =4, Aufforderung = 3, Schmerz =2, keine =1 Verbale Kommunikationorientiert =5, desorientiert =4, nur Worte =3, unverständlich =2, keine =1 Motorische Reaktionauf Aufforderunge =6, gezielte Schmerzabwehr =5, ungezielt =4, Beugesynergismen =3, Strecksynergismen =2, keine =1
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- Glomerulonephritiden sind abakterielle Entzündungen der GlomeruliDiagnosestellung durch NierenbiopsieBehandlung mit Kortison ohne nephrotisches Syndrom: IgA-Nephritis (M. Berger) = mesengiale GN Alport-Syndrom (X-Chromosomaler Defekt im Kollagen IV -> nur Männer, gleichzeitig besteht oft Innenohr-Schwerhörigkeit) postinfektiöse / postsrteptokokken GN (Volhard Trias: Makrohämaturie, Hypertonie, Ödememe, aber Protein <3g/d) Rapid Progressive GN (idiopatisch, oder glomeruläre Manifestation einer Vaskulitis: M. Wegener, Good-Pasture) mit nephrotischem Syndrom
- hypertensive Krise Medis (5x), Dosierung und Kontraindikation > 230/130 mmHg bestehende RR-Mediaktion erhöhen, dann 1. Wahl: Nifedipin = Adalat (R) 5-10 mg als Zerbeißkapsel KI: Angina pectoris, AKS innerhalb der letzten 4 Wo Nitroglyzerin = Nitrolingual (R) 0,4 mg als Zerbeißkapsel oder 2‑3 Hübe à 0,4 mg KI: Sildenafil (Viagra) Urapidil =Ebrantil (R) 25‑50 mg i. v. KI: Schwangerschaft Clonidin = Catapressan (R) KI: AV-Block 2° und pAVK 75‑150 µg langsam i. v. Dihydralazin = Nepresol (R) 1/4 bis 1/2 Ampulle i.v. = 6 - 12 mg KI: kardiale Hypertrophie und Klappenstenose, Aortenaneurysma
- Infekt- / Tumoranämie normochrome (kann auch hypochrome), mikrozytäre Anämie Transferrin erniedrig, Ferritin erhöht DD: bei Eisenmangel ist Ferritin erniedrigt bei Hämochromatose stark erhöht.
- Interferon-γ-Test zum Nachweis eines Kontakts mit Mycobacterium tuberculosis er wird nicht durch eine BCG-Impfung beeinflusst, erlaubt aber keine Unterscheidung zwischen latenter, aktiver oder überstandener Tuberkulose.
- Leitsymptome des primären Hyperparathyreoidismus Abgrenzung zum sekundären Hyperparathyreoidismus Hyperkalziämie + erhöhte alkalische Phosphatase (weil Osteoklasten aktiviert werden) Symptom: Stein-, Bein-, und Magenpein Nephrolithiasis diffuse Osteopenie gastrointestinale Ulcera beim sekundären Hyperparathyreoidismus ist AP erhöht, das Kalzium aber erniedrigt. Nebenschilddrüsen reagiert auf einen niedrigen Kalzium-Wert mit vermehrter Parathormonausschüttung -> Osteoklasten werden aktiviert, aber Ursache ist eine chronische Niereninsuffizienz (Vit D3-Mangel) oder Störungen im Vitamin D3-Stoffwechsel (z. B. bei Leberzirrhose oder fehlender Sonnenlichtexposition) Darmerkrankung (Resorption verminder)
- Metacholin-Test Parasympathomimetikum wird in steigenden Konzentrationen inhaliert und die FEV1 gemessen -> zur Abklärung eines hyperreagiblen Bronchialsystems
- nephritisches vs. nephrotisches Syndrom nephritisch:Hämaturie, Proteinurie, Nierenfunktionseinschränkung nephrotisch:Proteinausscheidung >3g/d, Hypalbuminämie mit Ödemen, Hyperlipidämie
- Plethora zu viel Blut -> rotes Gesicht und blaue Schleimhäute
- Polyzystische Nierenerkrankung 1) autosomal dominant: Zysten auch in anderen Organen, Hirnarterienaneurisma2) autosomal rezessiv: juvenile Form mit schlimmerem Verlauf
- rapid progressiv GN idiopatisch, oder glomeruläre Manifestation einer Vaskulitis: M. Wegener, Good-Pasture AK gegen Basalmembran -> Halbmondbildungmit Lungenbeteiligung = Good-Pasture-Syndrom mit c-ANCA = Wegener-Granulomatose Cave: nicht verwechseln mit Immunkomplex-Nephritis (mambranöse GN) bei M. Wegener und Good-Pasture, wobei es sich um Ablagerungen von Immunkomplexen handelt und ein nephrotisches Syndrom auftritt.
- Ratschow-Lagerungsprobe zur pAVK-Diagnostik der liegende Patient hebt seine Beine für 10 Minuten in die Höhe und kreist dabei mit den Füßen. Bei manifester pAVK kommt es zu ischämischen Schmerzen und nach dem Hinsetzen zu einer verzögerten Reperfusion.
- Schilling-Test zur Diagnostik eines Vit. B12-Mangels man gibt Kobald-markiertes Vit. B12 erst ohne, dann mit Intrinsikfaktor und bestimmt die Ausscheidung im Urin
- Stadieneinteilung des Prostata-Karzinoms Gleasson-Score das Grading der beiden häufigsten Zellpopulationen wird addiert: 1+1= 2 am besten differenziert 5+5=10 am schlechtesten
- Systolikum mit Fortleitung in die Axilla vs. Systolikum mit Fortleitung in die Carotiden Fortleitung in die Axilla -> Mitralinsuffizienz Fortleitung in die Carotiden -> Aortenstenose
- Vorgehen im anaphylaktischen Schock i.v. Zugang Adrenalin (=Epinephrin) + Elektrolytlösung (Bronchodilatation + RR steigern) erst dann Antihistaminika und Prednison
- wenn PTT verlängert, Quick und Blutungszeit jedoch normal, dann Hämophilie A oder B
- Zollinger-Ellison-Syndrom = Gastrinom neuroendokriner Tumor, 80% im Pankreas, 20% im Duodenumproduziert Gastrin -> Hyperazidität mit Magenulcera und Durchfälle
- α-Methyldopa bei Schwangerschaftshypertonie oder in Kombination mit Diuretika Dopa wird durch Dopa-Decarboxylase zu Dopamin und Noradrenalinα-Methyldopa wird zu α-Methyldopamin und α-Methylnoradrenalin α-Methylnoradrenalin wirkt schwächer und ist Agonist an präsynaptischem α2-Rezeptpr im ZNS -> Sympathikus↓
- β1-selektive β-Blocker wirken bevorzugt am Herzen, Einsatz auch bei COPD möglich. Metoprolol Bisoprolol Atenolol Nebivolol (zusätzlich vasodilatativ durch NO-Freisetzung) Celiprolol (zusätzlich vasodilatativ durch agonistische Wirkung an β2-Rezeptoren)
- 5-α-Reduktase-Inhibitoren Flutamid (palliativ) Finasterid Dutasterid 5-alpha-Reduktase wandelt Testosteron in das biologisch wirksame Dihydrotestosteron um. Seine Blockierung wirkt damit antiandrogen. -> bei Prostata-CA und benigner Prostatahyperplasie
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- 5-HT1-Agonisten Triptane und Ergotamin Akutbehandlung von Migräne und Cluster-Kopfschmerz
- 5-HT3-Antagonisten =Setrone (ausschließlich) bei zytostatikainduziertem Erbrechen
- Acamprosat Rückfallprophylaxe bei Alkoholikern senkt den Glutamat-Spiegel im Gehrin
- Adalimumab gibt man bei? wie Infliximab TNF-alpha-Antagonist bei M. Crohn, rheumatoider Arthritis, M. Bechterew, ... Cave. Etanerecept ist löslicher TNF-Rezeptor mit gleicher Wirkung
- Aliskiren direkter Renin-Inhibitoren wie ACE-Hemmer und AT1-Blocker zur Therapie des Bluthochdrucks und bei Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom)
- Amantadin NMDA-Antagonist, gleichzeitig auch Agonist am Dopamin-Rezeptor,-> bei M. Parkinson verhindert Uncoating von Influenza A Viren
- Anfallsprophylaxe bei Epilepsie 1. Wahl:Valproinsäure = Ergenyl (R) (hepatotoxisch) als Co-Medikation: Lamotrigin (hemmt Freisetzung von Glutamat) 2. Wahl:Carbamazepin (2. Wahl weil Agranulozytosegefahr) 3. Wahl:Primidon (wird zu Phenobarbital) Bezodiazepine nur im akuten Anfall Status epilepticus:- Benzodiazepine z.B. Lorazepam = Tavor (R)- wenn keine Besserung Valproinsäure oder Phenytoin- wenn keine Besserung Narkose mit Thiopental oder Propofol
- Anticholinergika Botylscopolamin (Buscopan®) bei Koliken Biperiden = Akineton (R) bei Parkinsonplussymptomen, On-Off-Phänomen, bei Frühdyskinesien unter Neuroleptikatherapie Scopolaminwirkt nur bei Kinetosen u. im Gegensatz zu Atropin sedierend Oxybutinin bei Harndrang
- Anticholinergikum bei Parkinson Biperidin (Akineton®) dämpft Plussymtomatik wie Rigor und Tremor und On-Off-Phänomene KI: Minussymptomatik
- Antithrombin III physiologischer Gerinnungshemmer Anwendung bei Hämodialyse, Plasmapherese, … auch initial bei DIC, sobald Blutungen auftreten allerdings FFP
- Anwendung von Carbamazepin und Phenytoin? Wichtige NW? blockieren Na-Kanäle in Axonen bei fokaler Epilepsie Carbamazepin 2. Wahl weil Agranulozytose Phenytoin auch im Status epilepticus macht Gingivahyperplasie und stört den Folsäurehaushalt -> megaloblastäre Anämie Phenytoin außerdem als Antidot bei Überdosierung von Herzglykosiden
- Atracurium nicht-depolarisierende Muskelrelaxanz wird mittels Hoffman-Reaktion ausgeschieden, daher bei terminaler Nieren insuff. geeignet.
- Bakteriostatische Antibiotika Vier Makroben suhlen ihre Füße unter Linden im Chlor. • Tetra(vier)zycline • Makrolide • Sulfonamide (Cotrimoxazol) • Fusidinsäure • Lincosamide (Clindamycin) • Chloramphenicol
- Benserazid peripherer Dopa-Decarboxylasehemmer
- Biguanide Metformin hemmt die Resorption von Glukose in Darmepithelzelle hemmt oxidative Phoshorylierung und fördert somit anaerobe Glykolyse hemmt Glukoneogenese -> Glukosekonzentration↓ Laktat↑ KI: schlechte O2-Versorgung: also nicht bei respiratorischer oder kardialer Insuffizienz nicht bei Niereninsuffizienz Krea >1,2 mg/dl (rein renale Elimination) -> Gefahr der Laktazidose
- Bisphosphonate enden alle auf -dronsäure oder -dronat hemmen Osteoklasten NW: aseptische Knochennekrosen, besonders Kieferknochennekrose Aldronat (Alendronsäure) Ibandronat (Ibantronsäure) Zoledronat (Zoledronsäure)
- Bromocriptin Dopamin-Agonist
- Carbidopa peripherer Dopa-Decarboxylasehemmer
- Chlortalidon Thiaziddiuretikum Cave: nicht verwechseln mit dem trizyklischen Antidepressivum Clomipramin
- Cholinesterase-Hemmer nicht ZNS-gängig bei Myastenia gravis und zur Antagonisierung von Muskelrelaxantien Neostigmin Pyridostigmin ZNS-gängige bei Alzheimer Rivastigmin Donepezil Tacrin (hepatotoxisch) Galantamin (zusätzlich stark analgetisch) als Antidot bei: Atropin, Scopolamin, Amphetamin und trizyklischen Antidepressiva