Psychologie (Fach) / Bildung (Lektion)

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  • 1) TIMSS/PISA 2) Lebenslanges Lernen 3) integratives Rahmenmodell   3) psy Handeln in breites Feld von Erziehen, Lernen Bilden sys. einzuordnen
  • Bildung auf 2 Ebenen Formale Eben Inhaltliche Ebene aktuell Prozess= Art/Aufbau der wünschenswerten Persönlichkeitsauspräg Produkt= überdauernde Ausprägung   davon ist "gebildeter" Mensch abhängig   beruflich-fahcliche Qualifikation + sozio-kulturelle Kompetenz
  • Barz 2 Komponenten, unabhängig vom Milieu, konstitutiv   1: verfügbare Wissensbestände + kulturelle Fähigkeit 2: komunikative Kompetenz + Ausstrahlung
  • Hentig theortisch-normative Unmenschlichkeit, Wahrnehmung Glück, Wille zur Verständnigung, Bewusstsein eigener Geschichtlichkeit, Wachheit letzte Fragen, Selbst/Verantwortung --> nicht operationalisierbar
  • Baumert Universalien/ Bindungsziele kulturelle Basiskompetenz Orientierungswissen (Allg Bildung) soz-kog und soziale Kompetenzen
  • Strukturmodell Bildungskarriere Aufgabenbereiche Handlungsebenen 3 Dimensionen, 15 Module, 105 Segmente   Modul: alle 3 Dimensionen Segment: eindeutige Position auf 1 Dimension   praktisch anwendbare Rahmenstruktur Verortung (Zsh) Spezialisierung (Schwerpunkt + Profilbildung)
  • Grundlagen und Anwendungsorientierung Dualismus überwundenfunktionale Einheit (Forschung + Praxis) Quadrantenmodell: Verzahnung Erkenntnis+Anwednungsziel ("used-inspired basic research")  
  • Säug/Klein Primärer Entwicklungs+Bildungskontext Eltern und Geschwister
  • Säuglingsalter Erweiterteneugeborenen Phase 1 Lebensjahr (4-12 MOnate)   1-3 Mon: Motorik, neurologische Fkt, Reflexe   4-12 Mon: kognitiv, sozial, emotionale Kompetenz
  • Kleinkindalter 2-3 Lebensjahr   "infancy" 11/2- 2Jahre: rudimentäre Sprache "toddler": 2-3Jahre: unsicheres Fortbewegen   "kompetenter Säugling": Fähigkeiten vor Beginn der Sprache
  • "organisiertes" Verhalten der Säuglinge Reflexe, SInnesleistungen, psy-phy Teilsysteme Orientierung, Habituation, Selbstregulation   interindividuelle Unterschiede: Reife, Stabilität, Elastizität dieser Systeme
  • Risiken Frühgeborene vor 37 SSW oder <2500g   geringere Erregungskontrolle Höhere Reizschwelle: schlechte Infoverarbeitung+integration nachteilige Entwicklung: kog Leistung/Motorische Kraft/ Koordination    intrauterine Erfahrungen: Hirn (Reifung+ Erfahrung) --> vorgeburtlicher Lernprozess
  • Kompetenzen Säuglingsalter Fortbewegung Nahrungsaufnahme Kommunikation
  • 3 Mon- 1 Jahr motorische Funktion (Greifen, Krabbeln, SItzen) Sehfähigkeit Wachphasen Interaktion mit Eltern Gehirnwachstum längere Aufmerksamkeitsphasen zielgerichtetes Schauen
  • Neurologischer Reifungsschub Aufschub/Unterdrückung von Reaktionstendenzen Wahlmöglichkeiten Steigerung Gedächtnisleistung
  • Kognitive Fähigkeiten vor Sprachbeginn Kontingenzen Kausalrelationen Kategorien Konzepte
  • Entwicklungsaufgaben (Walters& Sroufe) 0-3 Mon: phy Regulation (E:Pflegeroutinen) 3-6 Mon:  Spannung handhaben (E: Interaktion: Sensitiv/kooperativ) 6-12 Mon: effetive Bindung aufbauen (E: Erreichbarkeit/Antwortbereitschaft) 12-18 Mon: erfolgreiche Exploration (E: sicherer Bezugspunkt)
  • Betreuungsleistungen (Bornstein) 1) körperlich-gesundheitliche Fürsorage (nurturant caregiving): Schutz + Überwachung 2) Soziale Anregung (social): visuelle, verbale, affektive, körperliche Verhaltensweisen der Eltern (interaktiver Austausch) 3) Anleitung (didactive): Interesse außerhalb der Dyade --> Anregung zur Interaktion mit Umwelt 4) Gestaltung der physischen Umwelt (material): Bereitstellung materieller Umweltgegebenheiten (Spielzeug)
  • Immitationslernen wechselseitig erst ahmt Mutter Kind nach, dann Kind Mutter Synchronizität + Kontingenz im Interaktionsverhalten!!!--> Unterschiede: inadäquates Elternverhalten: beeinträchtigte Synchronizität
  • Kommunikation +Spracherwerb Ammensprache: kindgerechte Sprechweise (erhöhte Prosodik) Prosodik: aufmerksamkeitslenkend und verhaltensregulierene Funktion ab 6 Mon: aktiver Kommunikationspartner   Scaffolding: Strukturierung, die Raum für Eigenleistung lässt + somit Lernfortschritt unterstützt sprachliche Stimulation unterliegt enormer Variation stabile Unterschiede im sprachlichen INPUT
  • Stabilität individuelle Unterschiede/Kontinuität (Bornstein) Entw stabil +kontinuierlich : Sprache Entw instabil +kontinuierlich: soziales Spiel Entw stabil+ Zunahme: didaktische Stimulation Entw instabil+ Zunahme: Erwachsenensprache Entw stabil + Abnahme: kindgerechte Sprechweise Entw instabil+ Abnahme: sizale Stimulation
  • Komplementäre Verhaltensysteme :Mutter+ Kind Bindungssystem sucht Nähe zur BP Fürsorgesystem der BP aktiviert Schutzverhalten   Bindung+Exploration wechselseitig   wichtige Ressource: belastenden Sitautionen +interner Emotionsregulation
  • Entwicklung sozial-emotionaler Bindung (Bowlby) Vorphase: nicht spezifisch gebunden; Signale ohne Bezug 3 Monate: eine /wenige spezifische Person 7-8 Monate: Beziehung zu BP intensiviert -->Objekt/Personenpermanenz: vermissen+aktives Nähe suchen 3 Jahre: zielkorrigierte Partnerschaft: Kommunikation an situative Gegebenheit   sichere Bindung: Temperamentsunterschiede, mütterl. Feinfühliskeit Sicherheitsgefühl + ommunikationsfähigkeit   Internal Working Modell :Modellvorstellung, frühe Bindungserfahrungen, Handlungsgrundlage, "überarbeitbar"
  • Entwicklung von Autonomie- Kleinkindalter Aktionsradius erweitert  eigener Wille Hineinführen in Gemeinschaft mentale Repräsentation verändert Erleben Vorstellung+ Phantasie Symbolisierung+Abstraktion durch Sprache Entdeckung innerer psy Welt Regeln/Strukturen des soz Miteinander
  • Entwicklungsaufgaben des Kleinkindes (Edwards& Liu) Autonomie+ Unabhängigkeit Selbstkonzept+reflexion Emotions- und Impulskontrolle Empathie, Moral, Verhaltensstandards Hineinwachsen in Gemeinschaft
  • Leitprinzipien für Förderung anhaltender Lernmotivation Sicherung des Bedürfnisses nach sozialer Eingebundenheit Grundbedürfnis: Autonomie+Kompetenzerleben   Individuation: Abgrenzung aus Symbiose mit Muttertolleriert+ unterstützt von Mutter (Handlungsspielräume) Trotzphase: Widertsand+ neg Verhalten Höhepunkt (2Jahre)erste erzieherische Bemühungen (Schutz Gefahr+soz Regeln)   Sozialisationsbereitschaft compliance: Kooperation bei elterlicher AnleitungFreude an eig Kompetenz : wenn Handlungen sich in Anweisungen der Eltern einpassen
  • Lenkungs+Kontrollstrategien Scaffolding, Anleitung, Kontrolle ohne Macht -->höhere Kooperation   Körperliche Strafen, Liebesentzug --> negative Effekte   autoritativer Erziehungsstil: liebevolle Zuwendung + moderate Kontrolle -->vorteilhaftaber: Eröffnung von Handlungsspielräumen+Anleitung der Aktivität
  • Spiegelbild 18 MonateVergleich von Personen Zunahme spontaner Nachahmung (Gleichaltrige/geschlechtliche) --> Entw sozialer Identität + Aufmerksamkeitsrichtung anderer erkennen und folgen können + andere als Lehrer nutzbar machen zu können +Grundlage für Empathie (Rollenübernahme) -->Vorläufer der theory of mind (Infostand anderer berücksichtigen)
  • Riskio und Schutzfaktoren (Kleinkind) Frühgeburt, Armut, psy Erkrankung --> nicht zwangsläufig Entwicklungsstörung = resiliente Kinder Bewältigungsressourcen nach Wustmann: schützende individuelle Faktoren (Temperament, Selbstreguliereungsfähigkeit) Faktoren innerhalb der Familie (Bezugsperson, wertschätzend) Bildungsinstitutionen (wertschätzendes Klima, klare Regeln, pos Peerkontakte)  Eigenschaften resilienter Kids: nach Autonomie strebend, gute Kommunikations+Bewegungsfähigkeiten, können Hilfe erbitten
  • Unterschiedliche Entwicklung nach sozio+ökonomischen Ressourcen Mütter mit geringer Bildung +depriviert: seltener Vorsorge, ungünstiges Gesundheitsverhalten während der SS Verfügbarkeit von Explorations+Spielmöglichkeiten Menge+Vielfalt sprachl Anregung -->Auswirkung Sprach/Intelligenzentwicklung + kog Leistungsfähigkeit ¡ schon im Alter von 5 gravierende Effekte Armutsphasen in Intelligenzentwicklung sichtbar
  • Elternbildung: Arten der Prävention universell= richtet sich an alle   selektiv= richtet sich an Risikogruppen   indiziert= Eltern+Kinder mit bestehenden Problemen
  • Opstapje Frühprävention Programm zur Kompetenzförderung in armutsgefährdenten Familien Stärkung der Erziehungskompetenz Anregung durch Hausbrsuche  einfach vor Kindergarten nachhaltige Effekte: Eltern einbeziehen --> primäre Interaktionspartner
  • Außerfamiliäre Betreuungsangebote Kindergrippe (6M-3J): in kleinen Gruppen (6-12) gegen Entgelt, halb/ganztag Kindergruppe (1-3J): individuell Kindertagespflege (<3jährige): privat, Tagesmütter, familiennah Kooperationseinrichtung: Zusammenschluss von Krippe und Kindergarten , halb/ganztag Kindertagesheim: Kindergarten, ganztägig   Skepsis! aber: nicht alle Eltern können Kinder optimal fördern --> unterschiedl Startchancen
  • Aktuelle Forschungbefunde zu außerfamiliärer Betreuung hohe Betreeungsqualität kein Konkurrenzverhältnis Feinfühligkeit keine Gefahr für Mutter-Kind-Qualität familiär + instituionell -->kompensatorisch & Chancen durch soz Kontakte
  • Zukunft des Themas (Außerfamiliäre Betreuung) bio.phy Entwicklungsprozesse + Erfahrungslernen ineinander  welche Phase günstig für Lernbedingung spez Anregungen + Lernbedingung wie wichtig frühe Erfahrung? -->späterer Entwicklungsverlauf   mehr Aufmerksamkeit für außerschulische Kinderbetreuung!- wichtiger Sozialisationskontekt- Auswirkung auf Familie, Demographie, Volkswirtschaft- Erleichtert Entscheidung für Kind, soziale Netzwerke
  • Vorschulische Bildung- Entstehung  Betreuungsaspekt: Vorbeugung vor Verwahrlosung --> Insdustrialisierung Friedrich Fröbel : begründet Kindergarten 1840 Ambivalenz zu Bewahr- Bildungsfunktion integrierte Aufgabenstellung der Bildung, Betreuung, Erziehung BBE   Bildungsforschung: vernachlässigt, Kontext bildungspolitischer Reformen
  • Fröbel- Pädagogik Einheit. Individuum, Gott, Natur -->im Spiel -->angeleitetes Spiel  
  • Montessori selbstkorrigierend, keine Anleitung durch Erzieher erforderlich innengesteuerte Entwicklung sinsible Phasen natürliche Entwicklung Sinnesschulung
  • Waldorf antroposophisch 1 Jahrsiebt :körperliche Nachahmung + harmonaische Sinneseindrücke Naturmaterialien lebendige Eindrücke+Phantasie erziehende Person =Vorbild
  • 20 Jahrhundert: einzelwissenschaftliche Ansätze - Reifungstheoretische Kindergartenpädagogik Hall & Gesell Entwicklungsnormen (Altersstufen/ Fertigkeiten) --> Grundlage um erzieherischen Prozess zu gestalten naturgegebene Entfaltung + störende Einflüsse abwehren
  • 20 Jahrhundert: einzelwissenschaftliche Ansätze - Funktionsorientierter Ansatz Milieu-lerntheoretische Wende EInzelfunktionen des psy Apparats (Wahrnehmung, Denken, Gedächtnis) isoliertes TrainingSchulvorbereitung = Lernspiele, Arbeitsblätterfrühe Anregung -->keine INtegration in didaktisches Konzept  
  • Situationsansatz 70er, prägt bis heute Kindergartenpädagogik Kind=aktiver Gestalter Neugier durch Entwicklungsreize und Entfaltungsmöglichkeiten nicht isoliert, sondern in praktisches Handeln gebunden außerinstitutionelle Lebensbezüge+ generationsübergreifendes Lernen --> Ich-Autonomie, Sach-Kompetenz, Solidarität
  • Prozessqualität Interaktion, proximale Merkmale räumliche-materielle Umwelt
  • Strukturqualität "distale" Bedingungen Rahmen für Interaktionsgeschehen - Größe, E-K-Schlüssel, Qualifikationen  
  • Orientierungsqualität jeweilige Curriculum Konzeptionen/Ziele/Werte Bild vom Kind
  • Faktoren für die Teilnahme an vorschulischer BBE Humankapitaltheorie sozio-ökologischer Ansatz Einstellung der Eltern Akzeptanz+Bewertungdes soz Umfelds der Eltern Einkommen Bildungshintergrund BBE hoher ökonomischer Nutzen (geringe Kosten im Vergleich)  
  • Early Childhood Environment Rating Scale (ECERS-R) Zusammenhand zw Prozessqualität und Struktur/Orientierungsqualität Bsp: Qualifikation des Personals und PQ (pos) Voraussetzung: direkte Beobachtung   Studie USA: keine Beziehung zw PQ und Ausbildungsniveau Folge: notwenig, aber nicht hinreichende Bedingung
  • Strukturelle Bedingung günstigerer E-K-S --> höhere PQ bessere räumliche Bedingen --> höhere PQ bessere Bezahlung--> höhere PQ Aspekte der OrientierungsQ wenig individuumsbezogen -->negative PQ "späte" Etnwicklungserwartungen -->negative PQ subjektorientiert -->positive PQ 25-50% der PQ durch Variablen der SQ+OQ erklärt!
  • Bildungsoutcomes Kurzfristig: Vorschule: kog/sprach/soz/Wortschatz Zsh zw Q&Outcome aber: NICHD: längere Betreuung-->mehr Auffälligkeiten Mittelfristig: Schulleistung/soz/Integration = allg Schulerfolghöhere Q--> bessere kog Outcome im Kindergarten                 --> bessere Sprach/Matheleistung gegen Ende der 2Klasse                -->6 jährige: höhere Sprachkompetenz+ Bewältigung                -->5 Klasse: bessere Leistungen in Lesen/Mathe aber: Schule entscheidene Rolle!
  • Early Childhood Longitudinal Study Rückstände durch guten Unterricht in Lesen ausgleichbar Deutschland: KindergartenQ erklärt genausoviel Varianz wie GrundschulQ