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- F40.0 Agoraphobie Min 2.: in Menschenmengen, auf öffentlichen Plätzen, bei Reisen mit weiter Entfernung von Zuhause/alleine Panik bei dem Gedanken, zu kollabieren und hilflos in der Öffentlichkeit liegen zu bleiben Angst beim Fehlen eines sofort nutzbaren Fluchtwegs, „Platzangst“
- F40.0 Agoraphobie -Min 2.: in Menschenmengen, auf öffentlichen Plätzen, bei Reisen mit weiter Entfernung von Zuhause/alleine -Panik bei dem Gedanken, zu kollabieren und hilflos in der Öffentlichkeit liegen zu bleiben -Angst beim Fehlen eines sofort nutzbaren Fluchtwegs, „Platzangst“
- F40.1 Soziale Phobie Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen in verhältnismäßig kleinen Gruppen, nicht Menschenmengen, niedriges Selbstwertgefühl/ Angst vor Kritik Sekundäre vegetative Probleme (Erröten, Händezittern, Übelkeit, Stuhllassen..)
- F40.2 Spezifische (isolierte) Phobien auf ganz bestimmte Situationen beschränkt (zb Klaustrophobie), =/ Agoraphobie: Ausmaß der Angst beständig
- F41.0 Panikstörung Unvorhersehbare Panikattacken (Minuten) mit plötzlichem Beginn, angstfreie Zwischenzeiten o Herzklopfen, Erstickungsgefühle, Schwindel
- F41.1 Generalisierte Angststörung Frei flottierende Angst an den meisten Tagen, mindestens mehrere Wochen o Sorge, Spannung
- 4 Komponenten der Angst · Emotional: Gefühl in der Falle zu sitzen , Kognitiv: „Ich schaffe es nicht!“ „Ich drehe durch!“ · Vegetativ: Schwitzen, Zittern, schnelle Herzschlag , Motorisch: wegrennen, angreifen; erstarren
- 6. Die grundlegenden Daten zur Epidemiologie, Verlauf von Angststörungen kennen Lebenszeitprävalenz: 9 bis 25 % (sehr häufig) Beginn: 15 – 16 Soziale Phobie, 23-29 Panikstörung, GAD nach 25
- Ätiologie von Angststörungen -biologische Faktoren Biological preparedness (Seligman) § Reize, die evolutionsbiologisch eine Bedrohung für das Überleben darstellten, lösen eher Angst aus Vulnerabilität: besondere Reagibilität der Stressachse (Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-System / Hypersensitivität auf CO2-Inhalation „falscher Erstickungsalarm“ -Zwei-Faktoren-Theorie der Angst (Miller & Mowrer) Entstehung der Angst durch Klassische Konditionierung (und Reizgeneralisierung) Aufrechterhaltung der Angst durch operante Konditionierung o Kl. konditionierten Reize lösen Angst & Flucht/Vermeidungsverhalten aus-> Angstabbau-> wird gelernt und nie die gegenteilige Erfahrung gemacht (Reize meist nicht gefährlich / Angst unnötig), Angst bleibt bestehen und wird nicht verlernt
- Systematische Desensibilisierung Wolpe Stimuli werden hierarchisch in sensu in entspanntem Zustand dargeboten Begonnen wird mit am wenigsten aversiven Reiz Prinzip der Gegenkonditionierung: nur noch selten eingesetzt
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- Habituationstraining Vorgehen beschreibt eine schrittweise und systematische Darbietung der aversiven Situation in der Realistät wobei mit schwachen Reizen begonnen wird (Verhaltenstherapie Standard)
- Flooding (Marks) Wirkung: Konfrontationsverfahren Aversive Stimuli werden unmittelbar in der Realität in höchster Intensität dargeboten Ø Physiologische Habituation während der Übung, Kognitive Neubewertung zwischen den Übungen
- Pharmakotherapie von Angststörungen -Benzodiazepine (z.B. Diazepam, Lorazepam) o akut: gut wirksam; chronisch: Gefahr der BZD-Abhängigkeit -Antidepressiva o Langfristige Behandlung mit SSRI (z.B. Fluoxetin, Citalopram) o. Duale AD (z.B. Venlafaxin) o Wirkung nach 2-4 Wochen, ausreichend lange behandeln, sonst Rezidivrisiko hoch
- 1. Wissen, was die wichtigsten Charakteristika von Zwangssymptomen sind Zwangsgedanken oder und –handlungen kompensieren Spannungen und Angst o Aufdringlich, unangemessen, rufen Angst / Unbehagen hervor o als eigene Gedanken/Impulse erkennbar, Versuch gegen Zwangssymptome anzugehen (Widerstand) Inhalte Zwangsgedanken: Kontamination, Verschmutzung, Aggression, Zufälliges Unglück
- 2. wesentlichen Unterschiede zwischen Zwangs-/ anderen psychopathologischen Symptomen (z.B. Wahn, Sucht) Differentialdiagnosen Depression, Psychose, Neurologische Erkrankungen (Tumoren, Gilles de la Tourette) Zwanghafte (anankastische) Persönlichkeitsstörung
- 3. Wissen, was die wichtigsten Hypothesen zu möglichen Ursachen der Zwangsstörung sind neuroanatomische Hypothese: Gating Theorie (Basalganglienveränderungen), durch PET gestützt, Funktionsstörungen in dieser Hirnregion-> erhöhter Glucoseumsatz sowie reduzierte Durchblutung Neurotransmitter-Hypothese (Serotonin, aber nach Absetzen Rückfall in Symptomatik) Lerntheoretische Modell:Vermeidung von Angst durch Zwangshandlungen (=operante Konditionierung), Struktur nimmt Angst
- 4. Wissen, welche evidenz-basierten Therapien der Zwangsstörung es gibt, ungefähre Erfolgschancen -Unbehandelt chronischer Verlauf -Medikamentöse Therapie SSRIs, 40-60% kein befriedigender Erfolg, Symptombesserung -KVT Kognitive Verhaltenstherapie -Verhaltensanalyse: SORK-Schema / S-O-R-K-C-Modell von Kanfer und Saslow
- Zwangsstörung Medikamentöse Therapie SSRIs doppelt so hoch dosiert wie bei Depression) 40-60% kein befriedigender Erfolg, Symptombesserung o besonders bei schwerer Symptomatik muss mit persistierender Restsymptomatik gerechnet werden
- Zwangsstörung -Kognitive Verhaltenstherapie - Reizkonfrontation/ Exposition (Hierarchisierung schwieriger Situationen), -Psychoanalyse keine Symptomreduktion
- Verhaltensanalyse: SORK-Schema / S-O-R-K-C-Modell von Kanfer und Saslow - Lerntheoretisches Modell zur Strukturierung diagnostischer Informationen -Grundlage für systematische Verhaltensmodifikation o S – Stimulus o O – Organismus o R – Reaktion o K – Kontingenz o C – Consequenz bestimmtes Verhalten R (Reaktion) wird unter vorausgehenden situativen Bedingungen S (antezedente Stimuli, respondentes Lernen) gezeigt, und durch nachfolgende Konsequenzen C (Konsequenzen, operantes Lernen) aufrechterhalten, wobei der Organismus O mit seinen Eigenschaften bereits Voraussetzungen schafft und die Kontingenz K, mit der Konsequenzen C Verhalten R folgen, für die Ausbildung und Stabilität von Verhaltensmustern eine Rolle spielt. (Kontingenz- Kontinguität) Ø Zwang KVT + SSRI 87,5% / KVT+ Placebo 60% Therapieresponder
- F45 somatoforme Störungen -da kein Zugang zu eigenen (negativen) Emotionen besteht, werden diese über den Körper kompensiert -> körperliche Beschwerden ohne organische Grunderkrankung, unbehandelt chronischer Verlauf -Weigerung zu akzeptieren, dass keine organische Ursache zugrundeliegt -Verhaltenstherapie + tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie - Pharmakotherapie wenig gesichert
- 1. Polysymptomatische körperliche Beschwerden F45.0 Somatisierungsstörung o Multiple und wechselnde körperliche Symptome über min. 2 Jahre F45.3 somatoforme autonome Funktionsstörungen o Symptome eines Organs, umschriebenes vegetatives System
- 2. Monosymptomatische körperliche Beschwerden · F45.4 anhaltende somatoforme Störung o Dauernder quälender Schmerz im Vordergrund , ohne organische Ursache
- 3. Körperliche Beschwerden, Angst unerkannte schwere körperliche Erkrankung zu haben/ bekommen · F45.2 Hypochondrische Störung o Überzeugung an somatischer Erkrankung (Entstellung) zu leiden o Beschreibung spezifischer Symptome, Krankheit kann benannt werden
- F44 dissoziative Störungen (Konversionsstörungen) Klinische Symptome, Körperliche Phänomene Aktute Belastung wird durch dissoziative Symptome kompensiert, Dissoziation wird danach auch bei geringeren Belastungen ausgelöst =Fähigkeit zur bewussten Beeinflussung/ Kontrolle für bestimmte psychische und körperliche Bereiche ist gestört - „Abspaltung“ vom normalen Bewusstsein -Nachweis einer psychogenen Verursachung, zeitlicher Zusammenhangs mit psychosozialer Belastung Abwehrmechanismus/ Neutralisierung subjektiv unerträglicher Inhalte Ausschluss körperlicher Erkrankung Klinische Symptome Veränderte Selbstwahrnehmung (z.B. Depersonalisation) veränderte Wahrnehmung der Außenwelt (z.B. als Derealisation) Bewusstseinsstörung, z.B. als Trance Störung der Erinnerungsprozesse, dissoziative Amnesie Körperliche Phänomene oft als scheinbar neurologische Symptome, z.B. dissoziative Lähmunge o Psychoanalytische Psychotherapie
- 4. Neurobiologische& psychologische Modellvorstellungen der Dissoziation · Dissoziative Phänomene sind primär adaptiv, reduzieren Anspannung (negative Verstärkung), leicht konditionierbar · Sie stehen in Zusammenhang mit stark aufgeladenen dysfunktionalen Schemata und heftigen Emotionen · behindern deshalb neue Lernprozesse -erschweren situationsadäquate Interpretation der Realität & sinnvolle Handlungsentwürfe Grundanspannung-> Aversiver Stimulus, Konflikt ->Dissoziation)
- 5. wesentliche therapeutische Optionen Dissoziation kennen dissoziative Phänomene durchbrechen -> wer dissoziiert lernt nichts Neues, frühe Anzeichen erkennen, Prozess unter Kontrolle bekommen (durch Bewegung, starke gesetzte Reize (Kältereiz; Riechfläschchen) nicht „überführen“, vorsichtig und allmählich ein Bewusstsein dafür schaffen, dass sich psychische Probleme in körperlichen Phänomenen ausdrücken können
- F43.0 Akute Belastungsreaktion akute (ungewöhnliche) Belastung führt zu unangepassten Verhaltensmustern vorübergehende die innerhalb Minuten beginnt und spätestens nach drei Tagen abklingt (4 Wochen) o Bewußtseinseinengung, verminderte Aufmerksamkeit, Desorientiertheit, Rückzug (Stupor) oder Überaktivität (panische Angst mit vegetativer Symptomatik)
- F43.1 Posttraumatische Belastungsstörung Symptome · Verzögerte (6 Monate) Reaktion auf Situation außergewöhnlicher Belastung/ katastrophenartigen Ausmaßes, (bei fast jedem würde Ereignis tiefe Verzweiflung hervorrufen) o Beobachtung kann ausreichen, Neigung zur Chronifizierung · Intrusives Wiedererleben o Sinnesempfindungen erinnern bis hin zu subjektivem Wiedererleben (flash backs) · Vermeidungsverhalten o Ort oder Person, Ablenkung zb Grübeln · Min 1: Teilweise/komplette Unfähigkeit sich zu Erinnern Erhöhtes physiologisches Erregungsniveau Schlafstörungen, Reizbarkeit, Konzentrationsschwierigkeiten, übermäßiges Wachsamkeit/ Schreckhaftigkeit · Zudem Häufig: sozialer Rückzug, Gefühl von Betäubtsein, emotionaler Stumpfheit, Gleichgültigkeit (planen nicht, keine Freude)
- F43.2 Apassungsstörungen -Während dem Anpassungsprozess nach entscheidender Lebensveränderung/ nach belastenden Lebensereignissen, Zeitlicher Abstand < 3 Monate Gefühl unmöglich zurechtzukommen, vorauszuplanen oder in gegenwärtiger Situation fortzufahren, Einschränkung bei Bewältigung alltäglicher Routine, depressive Stimmung/Angst/Besorgnis,
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- 1. Klassifikation der Schlafstörungen -Dyssomnien F 51.0 nicht-organische Insomnie F 51.1 nicht-organische Hypersomnie F 51.2 nicht-organische Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus -Parasomnien · F 51.3 Schlafwandeln, F 51.4 Pavor nocturnus, F 51.5 Alpträume
- F 51.0 nicht-organische Insomnie o Einschlaf/Durchschlafschwierigkeit, Schlechte Schlafqualität (hohe Prävalenz), Sorge über Konsequenzen
- F 51.1 nicht-organische Hypersomnie Vermehrtes Schlafbedürfnis trotz ausreichender Schlafdauer (Schlafapnoe-Syndrom, Narkolepsie) Narkolepsie: Störung der Schlaf-Wach-Regulation (Imperative Einschlafattacken, Kataplektische Attacken..) o Therapie: REM-Schlaf unterdrückende trizyklische Antidepressiva (z.B. Clomipramin) Schlafapnoe: lautes, unregelmäßiges Schnarchen, nächtliche Atempausen, Tagesmüdigkeit, Adipositas o Therapie: Gewichtsreduktion, Alkohol und Nikotinkarenz, Vermeiden der Rückenlage im Schlaf
- F 51.2 nicht-organische Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus o Übermäßige Schläfrigkeit/ Insomnie infolge einer Diskrepanz zwischen eigenem Schlaf-Wach-Muster und umweltbedingtem Schlaf-Wach-Zeitplan (verzögerte Schlafphase, Schichtarbeit)
- Parasomnien Psychische Dekompensation im Schlaf · F 51.3 Schlafwandeln, F 51.4 Pavor nocturnus, F 51.5 Alpträume
- 2. Ursachen von Insomnien/ Hypersomnien im Rahmen psychischer Störungen (Depression, Manie,..) Substanzinduziert
- 3. Behandlungsansätze bei Insomnien Erkennung und Behandlung der zugrunde liegenden Ursache o Psychische Störungen, Medikamente, Alkohol, Drogen, Körperliche Erkrankungen Chronisch Primäre Insomnie: Aufklärung und Beratung, Schlafhygiene, Entspannungsverfahren, Spezifische Psychotherapie, Pharmakotherapie
- 4. Einteilung sexueller Störungen F52 Sexuelle Funktionsstörung Störungen mit verminderter Appetenz, Störung der sexuellen Erregung (Erektion), Orgasmusstörung F65 Störungen der Sexualpräferenz · Exhibitionismus, Fetischismus, Pädophilie, (Sado)masochismus Störungen der Geschlechtsidentität · Diskrepanz zwischen biologischem Geschlecht und selbst erlebtem Geschlecht
- 5. Erektile Dysfunktion Multifaktorielle Genese · Organisch o Körperliche Erkrankungen, Medikamente · Psychisch o Psychische Erkrankungen, Partnerschaftsprobleme
- Erektile Dysfunktion Diagnostisches Vorgehen Multifaktorielle ätiologische Klassifikation o Sexualanamnese o Somatische Anamnese
- Erektile Dysfunktion Therapeutische Ansätze Behandlung psychischer und organischer Grunderkrankungen Beeinflussung von Risikofaktoren Umstellung der Medikation
- 6. Grundzüge der Diagnostik und Therapie von Störungen der Sexualpräferenz -verhaltenstherapeutische Interventionen o Reduktion bzw. Kontrolle sexuell devianten Verhaltens o Verbesserung bzw. Aufbau üblichen, nicht-devianten sexuellen Verhaltens o SKT Soziales Kompetenztraining, Veränderung kognitiver Verzerrungen, Stimuluskontrolle -Hormonelle Kastration
- 6. Grundzüge der Diagnostik und Therapie von Störungen der Geschlechtsidentitätsstörungen sich über Jahre erstreckende Behandlung mit schrittweiser Anpassung an das gewünschte Geschlecht Transsexuellengesetz - „geschlechtserhaltende“ Psychotherapie plus Hormone (nach 1 J.) plus Operation (nach weiteren 1,5 J.), 2 Gutachten vom PT und unabhängiges GA
- 1. Definieren können, was eine Persönlichkeitsstörung ist Rigide und unflexible Handlungsmuster in mehreren Funktionsbereichen Andauerndes Verhaltensmuster mit Beginn in Kindheit oder Jugend deutliches subjektives Leiden des Betroffenen (oder andere unter ihm) deutliche Einschränkungen der beruflichen und sozialen Leistungsfähigkeit Nicht durch andere psychische oder körperliche Erkrankung erklärbar
- Hauptgruppe A („sonderbar, exzentrisch“) Paranoide PS (F 60.0) Selbstbezogenheit, überempfindlich auf Zurücksetzungen, mißtrauisch Schizoide PS (F 60.1) emotionale Kühle, Gleichgültig Lob/Kritik, lieber allein, kein Gespür für soziale Normen
- Hauptgruppe B („dramatisch, emotional oder launisch“) (Nur Namen) Dissoziale PS (F 60.2) Borderline PS (F 60.31) Histrionische PS (F 60.4) Narzistische PS (F60.8)
- Hauptgruppe C („ängstlich und furchtsam“) -zwanghafte PS (F 60.5) Perfektionismus, der Fertigstellung von Aufgaben behindert, übermäßige Zweifel/ Vorsicht -ängstlich -vermeidende/selbst unsichere PS (F 60.6) „ich bin unzulänglich, nichts wert“ , Angst vor Kritik und Ablehnung , Minderwertigkeitsgefühle -abhängige PS (F 60.7) Unfähigkeit, alleine zurecht zu kommen, Furcht, verlassen zu werden,
- 3. Risiken von Persönlichkeitsstörungen kennen Verlauf anderer Erkrankungen durch Persönlichkeitsstörung negativ beeinflusst
- Therapie von Persönlichkeitsstörungen/ Borderline-Störung -Psychotherapie und Soziotherapie besser als Psychopharmakotherapie (Polypharmazie vermeiden) o Für Aripiprazol (atypisches Neuroleptika) und Stimmungsstabilisierer beste Evidenz Dialektisch behaviorale Therapie der BPS (Linehan): Ziel ist Verbesserung von Verhaltensfertigkeiten 1.Streßtoleranz-Techniken, 2.Emotionsmodulation, 3.Zwischenmenschliche Fertigkeiten, 4.Innere Achtsamkeit Schematherapie (Young) o Wichtige Elemente: Schemata und Modi (Entstehung: Bestimmte Kernbedürfnisse der Patienten sind in der Vergangenheit nicht erfüllt worden) o Betonung überdauernder, häufig rigider Muster im Umgang mit bestimmten schwierigen Situationen
- 1. die charakteristischen Symptomkomplexe der ADHS kennen, Kernsymptome · Aufmerksamkeitsstörung Flüchtigkeitsfehler, Schwierigkeiten, Aufmerksamkeit länger zu fokussieren in Gesprächen nicht zuhören, in Gedanken abdriften Vermeidung von länger andauernden geistigen Anstrengungen, hohe Ablenkbarkeit · Hyperaktivität viel Bewegung, motorische Unruhe bei ruhigen Tätigkeiten (Wippen, Trommeln, Nägelkauen) Vermeidung von langen ruhigen Tätigkeiten (Restaurant, Kino, Meetings, Langstreckenflüge) · Impulsivität mit Antwort herausplatzen, bevor Frage zu Ende gestellt ist Schwierigkeit mit Warten , Stören/Unterbrechen anderer (im Gespräch, bei Tätigkeit)