Gynäkologie (Fach) / Gyn alles (Lektion)

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M****i :-D

Diese Lektion wurde von lalast67 erstellt.

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  • Tokolyse Cerclage Tokolyse in 24.-34. SSW mit beta2Sympathomimetikum Fenoterol oder Oxy-Rez.-Antagonist Atosiban   Cerclage mittels Tabaksbeutelnaht Risiko für Vorz. Blasensprung und Chorioamnitis Indikation: Trichterbildung, Zervixlänge <1,5cm (ein Kind), <2,5cm (Zwillinge) Notfallcerclage bei Fruchtblasenvorfall ab 20.SSW Ultima ratio
  • RDS-Prophylaxe = Lungenreifung zwichen 24.-34. SSW 12mg Bethametason i.m. im 24h-Abstand oder 4x6mg Dexamethason volle Wirkung nach 24h NW: DM-Entgleisung durch insulinantagonstische Kortisolwirkung
  • Vorzeitiger Blasensprung Tests Sterile Spekulumeinstellung vor 37.SSW Zervikal/Vaginalabstrich Amnion-Nachweis durch: - IGF1-Test (Amnicheck, hohe Sensitivität) oder Actim-PROM-Test - Lackmus-/Bromthymoltest (Lackmuspapier färbt sich blau)
  • Vorzeitiger Blasensprung Vorgehen >34.SSW: 12h warten, wenn keine Geburtsstar dann PGE2-Salbe bei unreifer Zervix oder Oxyinfusionen bei reifer Zervix 24.-34.SSW: wenn keine infektion SS hinauszögern, evtl. Lungenreife, Tokolyse bismax. 48h zur Lungenreifung, Amnionauffüllung, Sectio möglichst erst nach 32.SSW 20.-23. SSW: Tokolyse bei Uteruskontraktionen, Antibiose, Amnioaufflg. < 20.SSW: sehr schlechte Prognose, Wiederverschluss nur nach Amniozentese zu erwarten, evtl. Abbruch in Erwägung ziehen.
  • Sono-Zeichen Mehrlingsschwangerschaften T-Zeichen (11.-14.SSW) -> Monochorionizität (schmaler rechtwinkliger Amnioansatz) Lamda-Zeichen -> Dichorionizität (lamdaförmiges Gewebe zw. beiden Amnionhäuten)
  • Hyperthyreose in SS Ungefährlicher als Hpothyreose Therapie mit Thyreostatika: Propylthiouracil -> keine Kombi mit SD-Hormonen!
  • Dead-fetus-Syndrom mütterliche DIC (Verbauchskoagulopathie) wenige Wochen nach Absterben der Frucht.
  • Amnioninfektions-Syndrom v.a. aufsteigende beta-hämolysierende Streptokokken Gruppe B Klinik: Druckschmerzhaftigkeit Uterus, fötides Fruchtwasser, CTG: fetale Tachykardie, Fieber, Leukozytose, CRP hoch
  • Pudendusblockade Analgesie N. pudendus bei erhaltenem Pressreflex transvaginale Punktion mit Iowa-Trompete unterhalb Spina ischiadica heute aber häufiger PDA
  • Führende Strukturen Schädellagen Normalbefund: Hinterhauptslage große Fontanelle - Vorderhauptslage -> Seitlagerung kleine Fontanelle - Roederer-Kopfhaltung -> alles gut Stirn - Stirnlage -> bei ausbleibender VEränderung -> Sectio Kinn - Gesichtslage -> Lagerung auf Seite des kindlichen Kinns: wenn Drehung des Kindes zur Symphyse dann VE, wenn nicht sek. Sectio
  • Einstellungsanomalien des Kopfes korrekte Einstellung, wenn nicht das Hinterhaupt führt hoher Geradstand = Pfeilnaht von Symphyse bis Sakrum -> Kopf 90° vor querovalem Beckeneingang -> Seitlagerung, sonst Sectio tiefer Querstand = Pfeilnaht quer, 90° verdreht auf Beckenboden ->Seitlagerung, nach 30 Min. Vakuumextraktion Scheitelbeinstellung SBS = Kopf quer über Beckeneingang und Asynklitismus (Kopf nah vorne oder hinten geneigt)  - Pfeilnaht zur Symphyse -> hintere SBS -> geburstunmögliche Lage - Pfeilnaht zum Os sacrum -> vordere SBS (vorderer Asynklitismus) -> Geburtsversuch hintere Hinterhauptslage = Kopf regelrecht gebeugt, Rücken zeigt zumOs Sacrum statt zur Symphyse -> Seitlagerung + evtl. große Episiotomie
  • Schulterdystokie hoher Schultergradstand (Besonders gefährlich - turtle sign)= Schulter längs auf querovalem Beckeneingang, eine Schulter bleibt hängen tiefer Schulterquerstand = beide Schultern bleiben stecken Therapie: tiefer Schulterquerstand -> weite Episiotomie hoher Schultergeradstand -> tokolyse, Episiotomieerweiterung, McRoberts-Manöver, kein Zug am Kopf!, Ultima Ratio: Narkose und manuelle Entwicklung der zweiten Schulter
  • Armvorfall Armvorliegen = FB intakt, Arm vor vorangehendem Kindsteil zum Liegen Amrvorfall = Fb geplatzt, Vorfall von Hand oder sogar Arm oft bei Schädel und Querlagen CAVE: Blasensprengung bei Querlage wegen Armvorfall-Gefahr kontrindiziert! Therapie: Beckenhochlagerung oder Narkose plus manuelle Entwicklung
  • Def Geburtsstillstand > 2h in Eröffnungsphase >1h in Austreibungsphase
  • Zangenmeister-Handgriff zum Ausschluss eines Kopf-Becken-Missverhältnis Normalbefunde: Stufe zwischen Symphyse und Kindskopf tastbar
  • Dammriss Def. Grad 1 = Hautriss Grad 2 = Dammuskulatur bis max. an Sph. externus Grad 3 = zusätzlich externer Sph. betroffen (3a <50%, 3b >50%, 3c komplett) Grad 4 = Rektum mitbetroffen
  • Plazentalösungsstörung Einwachsen von Chorionzotten zum (Placenta accreta) oder ins (Pl. increta) Myometrium oder sogar in Serosa (Pl. percreta) Ausbleiben der Nachgeburstperiose >30 Min, starke Blutverluste >300ml Therapie: Oxy, Credé-Handgriff, Zug an Nabelschnur, manuelle Ausschabung
  • atonische Nachblutung >500ml nach vaginaler Geburt oder >1000ml nach Sectio Credé-HG: wehensynchroner Druck der Fundus uteri nach unten Hamilton-HG: Faust presst in der Scheide nach oben, andere Hand von ausser dagegen Fritsch-HG: große Labien gegen Vulva drücken + Credé von oben
  • Vakuumextraktion MM und Fuchtblase voll eröffnet Höhenstand mind. I+3 nicht vor 34.SSW!
  • Wochenfluss 1. Woche Lochia rubra: blutig 2. Woche Lochia fusca: braun-rötlich 3. Woche Lochia flava: gelblich 4. Woche Lochia alba: weißlich
  • Antibiose Puerperalsepsis Cafezolin+Metronidazol+Aminoglykosid oder später Imipenem
  • Therapie Mastitis puerperalis Kühlung Mich abpumpen - NICHT STILLEN! nach 1 Tag persistierendem Fieber Antibiose mit Penicillinen plus Bromocriptin zur Laktationshemmung