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Klin (Fach) / Klinische Begriffe (Lektion)
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Diese Lektion wurde von fujiu erstellt.
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- F10.10 = Alkoholmissbrauch mit akuter Intoxikation Welche Ziffer steht wofür im Code? F -> Psychische und Verhaltensstörungen1 -> Störungen durch Substanzen0 -> Alkohol.1 -> Missbrauch0 -> mit akuter Intoxikation
- Integratives Erkärungsmodell für Alkoholabhängigkeit (Was sind die 3 Teufelskreise, worin bestehen diese?, was sind die Folgen?) Alkohol wirkt enthemmend/stimulierend bzw. dämpfend/beruhigend wirkt auf 3 Teufelskreise:- Intrapsychischer Teufelskreis (Beeinträchtigte Selbstwahrnehmung, unrealistische Wirkungserwartung, Copingdefizite, suchtbezogene Grundannahmen)- Neurobiologischer Teufelskreis (Toleranzsteigerung, Endorphinmangel, Suchtgedächtnis, Cue reactivity)- Psychosozialer Teufelskreis (Gestörte Trinkkultur, veränderte Familieninteraktion, soziale Folgeschäden, Mangel an Alternativressourcen) --> jeder der 3 Teufelskreise erhöht den Anreiz und führt zu Automatisierung des Konsums: Zurück zum Anfang
- Spezifische Kognitionen bei Anorexie und Bulimie (Was sind Beispiele?) z.B.: - Nur wenn ich schlank bin, bin ich ein wertvoller Mensch- Wer zunimmt, hat einen schwachen Charakter / ist nicht perfekt- Schokolade / Fleisch / etc. verwandelt sich direkt in ein Fettpolster- Wenn ich anfange zuzunehmen, wird das unendlich so weiter gehen
- Kognitives Erklärungsmodell für Bumilie (Teufelskreismodell) Angst vor Gewichtszunahme--> Einschränkung des Essens--> Ständiges Hungergefühl--> Heißhungerattacken / Kontrollverlust--> Schuld / Scham--> führt wieder zu Angst vor Gewichtszunahme
- Biologische Faktoren / Neurochemische Prozesse bei Störungen des Sozialverhaltens (Welche Befunde über Serotonin-Transmittersystem; autonomes Nervensystem; HHNA?) - Niedriger Serotoninspiegel kann agressives Verhalten vorhersagen- Verringerte Aktivität des autonomen Nervensystems - Verringerte Aktivität der HHNA
- Ueber welchen Zeitraum noch vorübergehende Ticstörung; ab wann chronische motorische oder vokale Ticstörung? unter 12 Monate -> vorübergehende Ticstörung über 12 Monate -> chronische mot./vok. Ticstörung
- Neurochemische Prozesse bei Depression im Kindes und Jungedalter (Welche Neurotransmitter sind betroffen?; Welches andere System ist betroffen?) Dysregulationen in der Aktivität von Transmittersystemen:- Störungen in der Aktivität von monoaminen Transmittern wie Noradrenalin, Serotonin und Dopamin.- Störungen in der Aktivität der Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierenrinden-Achse mit ihren Botenstoffen Kortikotropin-Releasing-Hormon (CRH), adrenokortikotropes Hormon (ACTH) und Kortisol.
- Welchen Einfluss hat elterliche Depression auf Ausbildung einer Depression im Kindes- und Jugendalter? Stellt einen starken Prädiktor dar.
- Duale Repräsentationstheorie von Brewin, Dalgleish und Joseph (1996) bei PTBS (Welche 2 Arten von Repräsentationen im Gedächtnis gibt es? Welche liegt bei traumabezogenen Inhalten vor?) Erinnerungen im Gedächtnis auf 2 Arten repräsentiert:- VAM: »verbally accessible memory«, intentional abrufbar und für Bewertungen zugänglich- SAM: »situationally accessible memory«, oberflächliche,reizbezogene, direkt mit den Primäremotionen verknüpfte Repräsentation ohne Bezug zu Bewertungen oder Bedeutungen, die nicht intentional (z. B. Flashbacks oder physiologische Erregung) zugänglich ist und durch passende Stimuli evoziert werden kann Bei Traumata Enkodierung besonders in Form von SAM
- Neurobiologische Grundlagen von Substanzstörungen: Unterscheidung vier neurobiologischer Systeme (Baler und Volkov, 2006) (Welche 4?) 1. System für Belohnungserwartung (Nucleus accumbens und ventrales Pallidum)2. Gedächtnis- und Lernsystem (Amygdala und Hippocampus)3. Motivations- und Antriebssystem (orbitofrontaler Kortex)4. Kognitives Kontrollsystem (präfrontaler Kortex und Gyruc cinguli)
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- Suchtgedächtnis (Was für Auswirkungen auf neurophysiologischer Ebene?) Sensitivierung entsprechender Hirnstrukturen des limbischen Systems (durch Bildung von mehr Rezeptoren oder Rezeptorveränderung)
- In welcher Hirnregion haben Personen mit Drogensucht oft Defizite? 2/3 der Drogenabhängigen Defizite im präfrotalen Kortex (assoziiert mit kogntivem Kontrollsystem)
- Funktionales Rückkopplungsmodell der Substanzabhängigkeit. (Nach Küfner,2000) (Welche 2 Rückkopplungsmechanismen? Auf welches System wirken diese jeweils?) Nach Konsum psychotroper Substanzen können 2 Rückkopplungsmechanismen gestört sein:- positive Rückkopplung: Droge bewirkt Ende der Entzugserscheinungen, wirkt stark entspannend, stimulierend oder wird sozial verstärkt (= positive Verstärkung)--> Wirkung auf das Belohnungssystem - negative Rückkopplung: negative Intoxikationsfolgen und negative soziale Folgen bleiben aus (= negative Verstärkung)--> Wirkung auf das Kontrollsystem
- Relevante Transmittersysteme bei der GAS - GABA-System (Mangel an hemmenden Transmittern)- Serotonerges System (Niedrige oder erhöhte Transmitteraktivität und Rezeptorspezifität)- Noradrenerges System (reduzierte Rezeptorsensitivität)
- Hirnareale, die mit GAS assoziiert sind und ihre Funktion - Frontalkortex (Sorgen)- Basalganglien (motorische Anspannung)- Thalamus (Hypervigilanz)- Temporallappen (autonome Veränderungen)
- neurobiologisches Modell der GAS (Thayer und Lane, 2000) Patienten können Aufmerksamkeit nicht von Furchtreizen abziehen, weil bestimmte Hemmungsmechanismen dysfunktional sind, ihre Anspannung sinkt nicht und Herzratenvariabilität ist dementsprechend gering.
- Welche Erziehungsstile erhöhen das Risiko für die Entwicklung einer GAS? - kritischer, ablehnender, zurückweisender Erziehnugsstil- noch mehr bei überbehütetem überkontrollierendem Erziehungsstil
- Funktionsmodelle der Sorgen bei GAS (Welche Rolle haben Sorgen bei GAS? Welche 2 Merkmale durch die sich Personen mit GAS von Gesunden unterscheiden? - exzessive, subjektiv unkontrollierbare Sorgen stehen im Zentrum der GASUnterscheidung von Gesunden durch: 1.in der Wahrnehmung von Gefahrenreizen (Aufmerksamkeit ist stärker auf diese ausgerichtet; geringere Unsicherheitstoleranz, Unklarheiten und unsichere Ausgänge sind nur schwer auszuhalten)2. In der Reaktion auf potenzielle Gefahren (ist stärker als bei Gesunden in Form von Sorgen, Sorgen erfüllen vermutlich subjektiv positive Funktion)
- Vermeidungstheorie der Sorgen und der generalisierten Angststörung von Borkovec (Was soll mit Sorgen erreicht werden? Was passiert wirklich?) Sorgen tragen dazu bei, physiologischen Stress zu reduzieren und starke autonome Erregung zu verhindern, während der Sorgen dominieren verbale Inhalte gegenüber bildhaften Vorstellungen; aber Sorgen werden nicht habituiert und haben starken Wiederholungscharakter, je länger Patienten sich sorgen, umso unangenehmer und unkontrollierbarer werden Sorgen wahrgenommen.
- Probleme in der Informationsverarbeitung bei GAS (Welche Biases und Probleme treten auf?) - Aufmerksamkeitsbias – Aufmerksamkeit auf Gefahr und Bedrohung- Interpretationsbias – negative Ereignisse als wahrscheinlich angenommen, mehrdeutige Situationen als bedrohlich interpretiert- Gedächtnisbias (implizites, nicht explizites Gedächtnis) – bedrohliche Informationen werden schneller enkodiert als nicht bedrohliche- Geringe Problemorientierung – geringes Vertrauen in die Problemlösung, geringe wahrgenommene persönliche Kontrolle- Inadäquate Problemlösung – längere Entscheidungsprozesse, umfangreiches Sammeln von Beweisen, mehr abstrakte im Vergleich zu konkreten Problemelaborationen
- Welche 2 Kategorien unterscheidet man bei Substanzstörungen? A) Störungen durch/infolge Substanzkonsum– Substanzabhängigkeit– Substanzmißbrauch B) Substanzinduzierte Störungen, z.B.– Substanzintoxikation– Substanzentzug– Substanzinduzierte(s):• Delir• Demenz• psychotische Störung• Affektive Störung• Angststörung• Sexuelle Funktionsstörung• Schlafstörung
- Unterschiede in der Klassifikation von Substanzstörungen in ICD und DSM (in welchen Kapiteln jeweilige Störungen beschrieben?) In ICD-10 sind alle Störungen durch psychotrope Substanzen (sowohl Störungen durch Substanzkonsum als auch substanzinduzierte Störungen) in einem Kapitel eingeordnet: „Psychische und Verhaltens-störungen durch psychotrope Substanzen“ (F1)Im DSM-IV finden sich Störungen durch psychotrope Substanzen in 2 Kapiteln:– Kapitel „Delir, Demenz, Amnestische und Andere kognitive Störungen“• Substanzinduziertes Delir (Substanzintoxikationsdelir und Substanzentzugsdelir)• Persistierende Substanzinduzierte Demenz• Persistierende Substanzinduzierte Amnestische Störung– Kapitel „Störungen im Zusammenhang mit Psychotropen Substanzen“• Substanzabhängigkeit• Substanzmissbrauch• Substanzintoxikation• Substanzentzug
- Wie verlaufen Persönlichkeitsstörungen typischerweise? Persönlichkeitsstörungen bleiben nach Diagnose in ihrer Störungsspezifität weitgehend unverändert, im Verlauf der Zeit schwächen sie ab und sind im Alter nur sehr abgeschwächt zu finden.
- Wann dürfen Persönlichkeitsstörungen nur diagnostiziert werden? (3 Kriterien) - Es sich um ein überdauerndes Muster des Denkens, Verhaltens, Wahrnehmens und Fühlens handelt, welches durchgehend unflexibel und wenig angepasst ist- Sie wesentliche Beeinträchtigungen der Funktionsfähigkeit verursachen- Und sie Leidensdruck bei den Betroffenen erzeugen
- Prädiktoren für einen günstigen Verlauf bei Schizophrenie (einige nennen) - Gute prämorbide Anpassung- Akuter Erkrankungsbeginn- Vorwiegend Positivsymptome- Ländlicher Hintergrund- Unterstützendes Umfeld (Familien mit geringer Expressed Emotion)- Weniger belastende Ereignisse- Höheres Alter bei Ersterkrankung- Weibliches Geschlecht- Fehlen hirnstruktureller Auffälligkeiten- Kurze Dauer der akuten Symptome
- Prä- und perinatale Risikofaktoren für Schizophrenie (einige nennen) - Geburtskomplikationen verdoppeln in etwa das Risiko an Schizophrenie zu erkranken- "Season of birth": Wintermonate (auf Südhalbkugel unklar)- Erkrankungen oder Unterernährung der Mutter während der Schwangerschaft- Ältere Väter (vgl. Mutationsrate der Spermien)
- Social-Causation-Hypothese (Social-Stress-Hypothese) bei Schizophrenie in niedrigeren Klassen mehr Stress und Belastung bei weniger sozialer Nähe also anfälliger für Schizophrenie
- Social-Drift-Hypothese (Social- Selection- Hypothese) bei Schizophrenie bereits premorbid erhebliche Beeinträchtigungen bei späteren Schizophreniekranken, was zu sozialem Abstieg führt (trifft wahrscheinlich eher zu)
- 4 Modellperspektiven in der klinischen Psychologie (welche?) - neurobiologische Perspektive- kognitiv-behaviorale Perspektive- psychodynamische Perspektive- integrative Perspektive
- Vier Manifestationsebenen von psychischen Störungen (welche?) 1. Erleben und Äußern von Gefühlen2. Denken, urteilen, lernen3. Verhalten 4. Körperliche, biologische Phänomene --> Eine alleine reicht nicht zur Diagnose aus, besonders wichtig ist Erleben und Verhalten
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- Definition: Pathogenese Hierunter werden die Gesetzmäßigkeiten des weiteren Verlaufs einer Krankheit verstanden.
- Einwände gegen den Krankheitsbegriff (Warum lieber "Störung"?) - Störungen lassen sich nur selten auf spezifische neurologische Dysfunktionen, köperliche Defekte usw. eindeutig zurückführen- mögliche Stigmatisierung, Annahme der Krankenrolle
- 4 Phasen des Lernprozesses bei Modelllernen (Bandura) (1) Aufmerksamkeit – Modell muss beachtet werden, wahrscheinlicher, wenn Beziehung intensiv/ höherer sozialer Status(2) Behalten – Beobachtetes in leicht erinnerbare Schemata gewandelt(3) Reproduktion – abhängig von Erwartungen es Beobachters, die er an Verhalten knüpft(4) Motivation – motivierter, wenn Modell erfolgreich oder eine Belohnung erfolgt
- Bedeutung von Stressoren beim Rückfall bei Zwangsstörungen aus psychobiologischer Sicht (Was haben Stressoren auf neuropsychologischer Sicht für Auswirkungen?) - Selbst unspezifischer Stress (der nichts mit dem Inhalt von Zwangsgedenken/-handlungen zu tun hat) führt oft zu einem Rückfall- Erklärung durch Ingangsetzung von komplexem psychobiologischem System, das dazu führt, dass auf alte, pathologische Muster zurückgegriffen wird.
- Funktionen von Hormonen (welche gibt es?) - tragen zur Entwicklung und Reifung des Körpers bei- fördern die Aufrechterhaltung von Gleichgewichtsprozessen (Homöostase)- Verändern die Aktivität von Neuronen und peripheren Zellen- tragen zur Reproduktionsfähigkeit bei
- Psychische Störungen im Kleinkindalter (Was sind die 3 häufigsten?) Die drei am häufigsten beschriebenen Syndrome sind:- Exzessives Schreien im 1. Lebensjahr, - Schlafstörungen, - Fütter- und Gedeihstörungen
- Aetiologie von Regulationsstörungen (Beispiele für Erklärungsansätze?) - Veränderung der sensorischen Erregbarkeit und Erregungsmodulation -> Ursachen bei exzessivem Schreien: zentralnervöse Unreife, pränatale Stressbelastung und organische Risikofaktoren (z. B. Kolliken, Krämpfe).- dysfunktionales Zusammenspiel zwischen – entwicklungsbedingt noch begrenzten – selbstregulatorischen Fähigkeiten des Kindes sowie regulatorischer und didaktischer Unterstützung intuitiver elterlicher Früherziehung.- gestörte Bindungserfahrungen.- Partnerschaftskonflikte der Eltern.- Störungen auf Seiten der Eltern: psychopathologische Auffälligkeiten inkl. Wochenbettdepressionen, Persönlichkeitsstörungen und Überforderungssyndrome einschl. Angst-, Stress- und Konfliktbelastungen während und nach der Schwangerschaft.
- Prävalenz von Fütterstörungen (% für Fütterstörungen + % mit zusätzlicher schwerer Gedeihstörung) 25% aller Kinder weisen Fütterprobleme auf 1-2% mit schwerer Gedeihstörung.
- Prävalenz von Schlafstörungen als Regulationsstörung im Kleinkindalter Prävalenzen je nach Alter zwischen 10-30%
- Prävalenz von exzessivem Schreien als Regualtionsstörung im Kleinkindalter Prävalenzen in Deutschland 16,3%
- National Center for Clinical Infant Programs (1999): Zero – to – three: multiaxiales Klassifikationssystem, entwickelt speziell für die Altersgruppe der 0- bis 3- Jährigen (Welche 5 Achsen gibt es?) Achse I: Beschreibung der primären DiagnoseAchse II: BeziehungsstörungenAchse III: Pädiatrische und EntwicklungsstörungenAchse IV: Psychosoziale StressorenAchse V: Funktionales und emotionales Entwicklungsniveau
- DSM-IV: Kriterien Autistische Störung A. Es müssen mindestens sechs Kriterien aus (1), (2) und (3) zutreffen, wobei mindestens zwei Kriterien aus (1) und je ein Kriterium aus (2) und (3) stammen müssen:(1) qualitative Beeinträchtigung der sozialen Interaktion in mindestens zwei der folgenden Bereiche:(a) ausgeprägte Beeinträchtigung im Gebrauch vielfältiger nonverbaler Verhaltensweisen wie beispielsweise Blickkontakt, Gesichtsausdruck, Körperhaltung und Gestik zur Steuerung sozialer Interaktionen,(b) Unfähigkeit, entwicklungsgemäße Beziehungen zu Gleichaltrigen aufzubauen,(c) Mangel, spontan Freude, Interessen oder Erfolge mit anderen zu teilen (z.B. Mangel, anderen Menschen Dinge, die für die Betroffenen von Bedeutung sind, zu zeigen, zu bringen oder darauf hinzuweisen),(d) Mangel an sozio-emotionaler Gegenseitigkeit; (2) qualitative Beeinträchtigungen der Kommunikation in mindestens einem der folgenden Bereiche:(a) verzögertes Einsetzen oder völliges Ausbleiben der Entwicklung von gesprochener Sprache (ohne den Versuch zu machen, die Beeinträchtigung durch alternative Kommunikationsformen wie Gestik oder Mimik zu kompensieren),(b) bei Personen mit ausreichenden Sprachvermögen deutliche Beeinträchtigung der Fähigkeit, ein Gespräch zu beginnen oder fortzuführen,(c) stereotyper oder repetitiver Gebrauch der Sprache oder idiosynkratische Sprache,(d) Fehlen von verschiedenen entwicklungsgemäßen Rollenspielen oder sozialen Imitationsspielen (3) beschränkte, repetitive und stereotype Verhaltensweisen, Interessen und Aktivitäten in mindestens einem der folgenden Bereiche:(a) umfassende Beschäftigung mit einem oder mehreren stereotypen und begrenzten Interessen, wobei Inhalt und Intensität abnorm sind,(b) auffällig starres Festhalten an bestimmten nichtfunktionalen Gewohnheiten oder Ritualen,(c) stereotype und repetitive motorische Manierismen (z.B. Biegen oder schnelle Bewegungen von Händen oder Fingern oder komplexe Bewegungen des ganzen Körpers),(d) ständige Beschäftigung mit Teilen von Objekten.B. Beginn vor Vollendung des dritten Lebensjahres und Verzögerungen oder abnorme Funktionsfähigkeit in mindestens einem der folgenden Bereiche:(1) soziale Interaktion,(2) Sprache als soziales Kommunikationsmittel oder(3) symbolisches oder Phantasiespiel.C. Die Störung kann nicht besser durch die Rett-Störung oder die Desintegrative Störung im Kindesalter erklärt werden.
- Wirkrichtung des Zusammenhangs von Arbeitslosigkeit und Depression (in welche Richtung?) "Depression and unemployment: Panel findings from the Epidemiologic Catchment Area study" --> Arbeitlos zu werden hat das Risiko für Depression mehr als verdoppelt, Arbeitslosigkeit geht Depression vorraus
- Umgang mit Problemverhalten: Studie von Huh et al.: Zusammenhang von Problemverhalten und Erziehungsstil (Was ist Prädiktor?) Problemverhalten anscheinend besserer Prädiktor für Erziehungsstil, als andersherum.
- Arbeitlosigkeit als Risikofaktor für psych. Störungen: Was ist wahrscheinlich wichtiger: Der "Sinnverlust" durch Verlust des Arbeitsplatzes oder die finanzielle Belastung/Armut? Entscheidender ist wahrscheinlich die finanzielle Belastung (-> erklärt auch, warum Auswirkungen in armen Ländern größer sind)
- Attributionsverzerrung (Was ist ein Beispiel dafür) Schuld wird tendentiell immer eher bei anderen gesucht, als bei sich selbst.
- Neuroanatomische Veränderungen bei Störungen des Sozialverhaltens (Temporallappen: Womit in Verbindung?, Amygdala: Womit in Verbindung?) Temporallappen:Funktionen wie das Empathieempfinden Die verminderte Aktivität der Amygdala geht mit Defizitenin der Emotionswahrnehmung und -verarbeitung einher
- Richtlinienverfahren, die zur Abrechnung mit den Krankenkassen zugelassen sind (welche 3?) - die analytische Psychotherapie- die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie- die Verhaltenstherapie
- Welche 2 Anerkennungsverfahren für Therapieformen gibt es? - berufsrechtliche Anerkennung - sozialrechtliche Anerkennung
- Andere pathologische Formen exzessiver Verhaltensweisen außer pathologischem Glücksspiel (welche gibt es?) - Pathologische Computernutzung- Pathologisches Kaufen- Pathologisches Arbeiten- Pathologisches Sporttreiben- Pathologisches Sexualverhalten