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Klin (Fach) / Klinische Begriffe (Lektion)
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Diese Lektion wurde von fujiu erstellt.
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- 3 Phasen bei der Entwicklung einer Substanzabhängigkeit (vgl. Schumann, Augustin, Duwe & Küfner, 2000) - Zeit des Erstkonsums - eine Gewöhnungsphase - eine Abhängigkeits- und Aufrechterhaltungsphase
- Persönlichkeitsfaktoren, die das Risiko für Substanzabhängigkeit erhöhen (Beispiele?) bzw. senken (Schutzfaktoren) (Beispiele?) Risikofaktoren:- niedriges Selbstvertrauen (?) - „Reward Dependence“ (niedrig als Risiko)- „Harm Avoidance“ (niedrig als Risiko)- „Novelty Seeking“ (hoch als Risiko)- impulsives und aggressiv-antisoziales Verhalten Schutzfaktoren: - positive Emotionalität- familiäre Unterstützung- stabile familiäre Kohäsion (Rollen und Beziehungsregeln)
- Integratives Modell der Depression (erweitertes Vulnerabiltäts-Stress-Modell) Prädisponierende Faktoren – Distale Risikofaktoren:- Demografische Faktoren- Biologische Faktoren- Persönlichkeitsfaktoren- usw...führen zu einer erhöhten Vulnerabilitäthinzu kommen jetzt möglicherweise schwerwiegende Ereignisse / Belastungen auf die mit bestimmten Reaktionsmustern reagiert wird (aus biologischer, kognitiver, sozial-interaktiver Perspektive) diese führen zur Entstehung der Depression kommt es weiterhin zur mangelnden Hemmung der Dysregulation -> begünstigt Chronifizierung, Rückfälle, Wiedererkrankung
- Faktoren, die sich ungünstig bzw. günstig auf den Verlauf von Anorexie auswirken - Ungünstige: Heißhungerattacken und Erbrechen, besonders niedriges Gewicht am Anfang, längere Krankheitsdauer und erhöhte Zwanghaftigkeit- Günstige: jüngeres Alter bei Erkrankungsbeginn, kürzere Dauer, histrionische Persönlichkeitszüge
- Wie häufig sind Persönlichkeitsstörungen in der Bevölkerung und was sind die häufigsten Persönlichkeitsstörungen? 5-10% diagnostizierte Persönlichkeitsstörungen in der Bevölkerungam häufigsten schizotypische (2-6%), dependente (2-7%) und zwanghafte (2-6%)
- Was sind die 4 Ebenen des allgemeine Krankheitsparadigmas? - Krankheitsursachen- Krankheit (pathologische Veränderungen)- Kranksein (Beschwerden, Symptome, Befunde)- Krankheitsfolgen Ebenen beeinflussen sich wechselseitig
- Welches Temperamentsmerkmal steht in Verbindung mit der Entwicklung einer sozialen Phobie? Behavioral Inhibition bei Kindern: Tendenz zur Zurückhaltung in sozialen Situationen sowie zu verstärkter physiologischer Aktivierung (Schüchternheit)
- Was ist jeweils der Kern von Lernzielen (Mastery goals) und Leistungszielen (Performance goals) und worin unterscheiden diese sich? Lernziele (Mastery goals): Entwicklung von Fähigkeiten, Erfolg und Niederlage werden mit persönlichen Standards evaluiert- Bespiele: Ich möchte französisch lernen, ich möchte verstehen, wie Motivation funktioniert, ich möchte lernen, wie man Auto fährtLeistungsziel (Performance goals): Validierung der eigenen Fähigkeiten durch bessere Leistungen als andere, Erfolg und Niederlage werden im Vergleich mit anderen evaluiert- Bespiel: Ich möchte eine 1 auf dem Zeugnis, ich möchte besser sein als alle anderen, ich möchte die Fahrprüfung bestehen
- Welche Ergebnisse gibt es zur Effektivität von Lernzielen (Mastery goals) und Leistungszielen (Performance goals)? Vor allem korrelative Studien im pädagogischen Bereich:Lernziele: produzieren Interesse (emotionale Reaktion, charakterisiert durch gesteigerte Aufmerksamkeit und Involviertsein)- Tiefere Lernstrategien - Elaborieren des Materials- Verbinden mit anderen Inhalten- Material selbstrelevant machen Leistungsziele:Ergebnisse weniger konsistentManchmal:- Oberflächliches Lernen wie das Auswendiglernen von Fakten- Angst während des Lernens und des Tests- Selbsthandicapping- Procrastination (Beginnen mit dem Lernen immer wieder aufschieben)- Lange Aufbleiben vor dem Examen --> Erklärung für schlechte Leistung: spätes Anfangen und müde seinAber: Viele andere Studien finden positive Zusammenhänge- Annäherungs- vs. Vermeidungs- Leistungsziele- Negative Zusammenhänge besonders für Vermeidungs-Leistungsziele („Ich möchte keine schlechte Note schreiben“)
- Welche Aussagen zur Wirkung von Mastery und Performance Goals macht das Kurzzeiteffekt-Modell? Welche das Mediationsmodell? Welche das Langzeiteffekt-Modell? Was kann man daraus für die optimale Motivation schlussfolgern? Im Kurzzeitmodell:- Mastery Goals wirken vor allem positiv auf das Interesse und das Vergnügen- Performance Goals wirken vor allem positiv auf die NotenIm Mediationsmodell:- Mastery Goals wirken wieder positiv auf Vergnügen und Interesse, aber durch gesteigertes Interesse auch indirekt positiv auf die Endnote (-> positiver Effekt auf Endnote wird durch Interesse mediiert)- Performance Goals wirken wieder direkt positiv auf die Endnote Im Langzeitmodell:- Mastery Goals wirken wieder positiv auf Vergnügen und Interesse, aber durch gesteigertes Interesse auch positv auf die Anzahl der gewählten Kurse- Performance Goals wirken wieder direkt positiv auf die den Semsterdruchschnitt und damit indirekt auf den Gesamtdurchschnitt --> Schlussfolgerung:- Optimale Motivation setzt sich aus Kombination von Mastery und Performance Zielen zusammen (-> jeweils individuelle Beiträge zur Motivation und Leistung)- Spaß an Vorlesung sagt nichts vorher, tiefgehendes Interesse beeinflusst die akademische Laufbahn
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- Welche Rolle haben implizite Theorien bei Rückschlägen? Welches Verhalten/Eigenschaft sollte man loben, ob implizite Theorien positiv zu beeinflussen? - Durch Intervention (Blackwell et al. 2007) konnte gezeigt werden, dass Herstellung von Incremental Beliefs positive Auswirkungen auf Leistung (in Mathe) und den Umgang mit Herausforderungen hat - Beeinflussung von impliziten Theorien:Lob für Anstrengung besser als für Fähigkeit