VWL (Fach) / Budgetrestriktion und Nutzenfunktion (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Simonee erstellt.

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  • Was ist die Budgetgerade? Die Budgetgerade ist der geometrische Ort  aller Güterbündel, bei denen das Konsumbudget ausgeschöpft ist
  • Warum ist die Budgetgerade eine Gerade? die Preise sind gegeben >>> als Konstanten zu betrachten und darum >>> eine Gerade
  • Wie sieht die Budgetbeschränkung als Graph aus? Die Budgetbeschränkung ist als Graph eine Gerade.
  • Was sagt die Gleichung P2/P1 in dem Zahlenbeispiel 2 ME2 / 1 ME1? Dass ich bei ausgeschöpftem Budget auf 2 ME von Gut 2 verzichte um von Gut 1  1 Mengeneinheit mehr zu bekommen
  • Was sind Lageparameter an einer Kurve?   Was sind Lageparameter an einer Kurve? Lageparameter sind Größen, die nicht direkt an den Achsen stehen (x1 und x2   als Bezeichnung an den Achsen müssen wir ausschließen, der Rest muss Lageparameter sein          y = P1 * x1  + P2 * x2  y, P1 , und P2 sind Lageparameter)
  • Was entspricht der Steigung der Budgetgeraden? Die Steigung der Budgetgeraden entspricht dem umgekehrten negativen Preisverhältnis dx2/ dx1 = - P1 / P2
  • Beispiel: Wie wirkt sich das aus wenn zB P1 steigt? y/P1 bedeutet das ist die Maximalmenge von x1 (Gesamtes Budget ist für x1 ausgegeben worden) Antwort: die Maximalmenge sinkt, wenn der Preis für Gut 1 steigt                   die Steigung wird größer ( 2/3 ist größer als 1/3) die                      die Gerade wird also steiler (Im Diagramm rückt (der Punkt x1) die Gerade nach links, x2 sinkt nicht und darum stellt sich das wie ein Zeiger auf einer Uhr dar. )
  • Was entspricht der Steigung der Indifferenzkurve? dem umgekehrten, negativen Grenznutzenverhältnis dx2          dÚ´/ d´x1 —     = -  ———— dx1           dÚ´/ d´x2
  • Was ist im Nutzenmaximum identisch? Im Nutzenmaximum sind die Grenzrate der Substitution und das negative, umgekehrte Preisverhältnis identisch. (Grenznutzenverhältnis = Preisverhältnis) … sind die mit Preisen gewichteten Grenznutzen identisch   dU‘/dx1‘       dU‘/ dx2‘ ------------ = ------------------       P1                   P2
  • Was ist die Bedingung für ein Nutzenmaximum? Die Steigung der Budgetgeraden und der Indifferenzkurve sind Identisch dx2         dU‘/dx1‘            P1 ----- =( - ) -----------  = (- ) -----                   dx1          dU‘/ dx2‘           P2 oder besser *(-1) dann:     dx2         dU‘/dx1‘            P1 (-)----- =      -----------  =       -----       dx1          dU‘/ dx2‘         P2         |                    |                     |                   Grenznutzen-    Preisnutzen-                                    verhältnis Die Steigung der Indifferenzkurve entspricht dem negativen, umgekehrten Grenznutzenverhältnis
  • Was ist ein Gleichgewicht? Das ist eine Situation, in der nichts mehr verändert wird ZBsp. Das Nutzenmaximum ist ein Gleichgewicht für den Haushalt
  • Was sind die Lageparameter? Lageparameter sind aus Sicht des Haushaltes gegebene Größen (zB: y, P1 und P2 werden mit einem Waagerechten Strich über dem Buchstaben gekennzeichnet) Und darum kann sich die Lage der Budgetgeraden nicht mehr ändern.
  • Über was kann der Haushalt nicht entscheiden? Er kann nicht entscheiden über: -die Preise, diese sind gegeben. -das Budget, denn in dem Moment  der Güternachfrage ist die Entscheidung über Sparen und Konsum schon gefallen.
  • Wer ist der Entscheider? Der Haushalt Über was kann der Haushalt entscheiden? Der Haushalt kann über Gütermengen x1 und x2 entscheiden
  • Was erfasst der Einkommenseffekt?   Wie die Konsummengen sich verändern, wenn Preisänderungen das reale Einkommen verändern    
  • Was erfasst der Substitutionseffekt?     Wie die Konsummengen sich dadurch verändern, dass Preisänderungen das Preis- und und somit das Austauschverhältnis zwischen beiden Gütern verändern.
  • Was ist das reale Einkommen?     Die Gütermenge, die ein Haushalt mit seinem Einkommen kaufen kann Bsp.: nach der Preissenkung kann der  Haushalt mit demselben Einkommen  mehr Güter kaufen  
  • Als was läßt sich eine Preissenkung auch interpretieren?   (Ceteris paribus) als Einkommenserhöhung
  • Wovon hängt die Zusammensetzung des nutzenmaximierenden Güterbündels ab?   ·         Vom Einkommen ( Abstand der Budgetgeraden vom Ursprung) ·         Verhältnis der Güterpreise zueinander (Steigung der Budgetgeraden) ·         Form der Indifferenzkurven (Abbildung der Bedürfnisstruktur des Haushaltes)
  • Was bedeutet Ux1 Ux2 ----- = ----- ? P1 P2     Dass im Nutzenmaximum die mit den jeweiligen Güterpreisen –hier p1 und p2- Gewichtete Grenznutzen des Konsums –hier Ux1 und Ux2-  gleich sind. Der Haushalt schichtet solange seinen Konsum zwischen beiden Gütern um, bis er keinen Nutzenzuwachs mehr erhält.
  • Was ist die Grenzrate der Substitution?   Die GRS ist die Steigung der Indifferenzkurve und sie/diese ist im Nutzenmaximum gleich der Steigung der Budgetgeraden
  • Was ist die Preis-Konsumkurve ?   Die Preiskonsumkurve gibt den Zusammenhang zw. unterschiedl. Preisen und den entsprechenden Nachfragen wieder.
  • Was ist ein inferiores Gut?   Ist ein Gut, das weniger nachgefragt wird, wenn das Einkommen steigt  dx2/dy < 0 (man kauft bsp. keine billigen Nudeln sondern teurere…)
  • Was ist ein Sättigungsgut   Ist ein Gut bei dem  die Nachfrage mit zunehmenden Einkommen nicht steigt dx2/dy = 0 (einkommensunabhängiges Gut)
  • Was ist ein Nichtsättigungsgut? Ist ein Gut bei dem die Nachfrage mit zunehmenden Einkommen steigt dx2/dy  >  0 ( anderer Begriff ist auch „normales Gut“)
  • Was ist die Bedingung für ein Nutzenmaximum? Die Steigung der Budgetgeraden und der Indifferenzkurve sind Identisch dx2         dU‘/dx1‘            P1 ----- =( - ) -----------  = (- ) -----                  dx1          dU‘/ dx2‘           P2 oder besser *(-1) dann:     dx2         dU‘/dx1‘            P1 (-)----- =      -----------  =       -----       dx1          dU‘/ dx2‘         P2         |                    |                     |                   Grenznutzen-    Preisnutzen-                                    verhältnis Die Steigung der Indifferenzkurve entspricht dem negativen, umgekehrten Grenznutzenverhältnis
  • Gleichung des Arbeitsangebots Optimierungsproblem max! U= U ( F, y ) in einem Optimierungsproblem muß jede Variable zweimal vorkommen also brauchen wir noch zwei Gleichungen: darum gilt u.d.N.  (unter der Nebenbedingung)  y = w * ( T - F ) y= w * N                 (=Einkommensentstehungsgleichung) T= N + F T ist die verfügbare Zeit (etwa 24h am Tag) N ist die Arbeitszeit F ist die Freizeit Die Gleichungen zusammengefasst lautet: y = w * ( T - F )
  • Einkommensentstehungsgleichung (Arbeitseinkommen des Haushaltes)  y = w * N y ist das Einkommen N wie Number, sind die Anzahl der Arbeitsstunden und die übliche Bezeichnung für die Beschäftigung in der Volkswirtschaft, für die Arbeitszeit eines einzelnen Haushaltes w steht für Lohnsatz >>> englisch: wage
  • Zeitbudgetgleichung y = w * (T - F)
  • Was ist die intertemporale Nutzenmaximierung? Sparentscheidung eines Haushaltes Betrachtung über mehr als eine Periode
  • Was verändert und bestimmt die Lage einer Budgetgeraden? Die Lage der Budgetgerade verändert sich, wenn sich das Einkommen oder einer der Preise verändert:
  • Wie maximiert ein Haushalt seinen Nutzen? Er schichtet seinen Konsum zwischen den Gütern so lange hin und her bis er aus einer weiteren Umschichtung keinen Nutzenzuwachs mehr erzielt.
  • Was ist der optimale Konsumplan eines Haushaltes? Die Wahl des Konsumplanes ist gleichbedeutend mit der                                         Nutzenmaximierung
  • Was sind die Bedingungen für den optimalen Konsumplan? ( NUTZENMAXIMUM)? Der Haushalt erreicht bei positiven Mengen beider Güter sein Nutzenmaximum, wenn er das gesamte Einkommen ausgibt.   und wenn die GRS von Gut 2 durch das Gut 1 gleich dem Verhältnis der Preise von Gut 1 und Gut 2 ist
  • Wovon spricht man im Zusammenhang mit Preisänderungen? dem Einkommenseffekt und dem Substitutionseffekt
  • Was ist der Einkommenseffekt? der EK erfasst, wie sich Konsummengen dadurch verändern, dass Preisänderungen das reale Einkommen ändern
  • Was ist der Substitutionseffekt? Der SE gibt an, wie die Konsummengen auf die Veränderungen der Preisverhältnisse reagieren.
  • Was ist der Preiseffekt? der PE ist die Summe aus Einkommenseffekt und Substitutionseffekt
  • Wovon hängt der Preiseffekt ab? ob sich Einkommenseffekt und Substitutionseffekt gegenseitig verstärken oder entgegengesetzt verlaufen. Im letzteren Fall muß man beachten, welcher Effekt stärker ist.
  • Welche Bedingung besteht im Nutzenmaximum? Im Nutzenmaximum sind die mit den jeweiligen Güterpreisen gewichteten Grenznutzen des Konsums gleich Ux1 / P1 = Ux2 / P2
  • Formel für das Einkommen y = w * N
  • Gleichung der Budgetrestriktion ist T = N+ F = y/w +F T entspricht groß N "quer"
  • Was sind die drei Motive des Sparens? das Besitzmotiv um dauerhaft Vermögen aufzubauen das Konsummotiv um zukünftigen Konsum zu ermöglichen das Vorsichtsmotiv um bei unvorhergesehenen Einkommensschwankungen einen Puffer zu haben
  • Was drückt die Zeitpräferenzfunktion aus? Die Budgetbeschränkung und die Präferenzordnung des Haushalts bezüglich Gegenwarts- und Zukunftskonsum zur Ermittlung des Nutzenmaximums U = f (c1,c2)
  • woraus errechnet sich der größtmögliche Konsum in der ersten Periode? ... und in der zweiten Periode? c1max =  y10 + y20 / q   c2max = y20 + q * y10 q = 1 + i t = Anzahl der Perioden t ( t =1;2 )
  • wofür steht s1? s1 ist die positive oder negative Ersparnis des Haushaltes in der ersten Periode s1  = ( y10 - c1 ) c2  =    y20 + q * s1 das bedeutet, dass der Haushalt unter Berücksichtigung von Zinseinkommen oder Kreditkosten nicht mehr ausgeben kann, als er insgesamt verdient.
  • formulieren Sie die Budgetbeschränkung des Haushaltes B = x1 * P1 + x2 * P2 B steht für Budget, kann aber auch M oder y sein
  • Was versteht man unter einem Haushalt? Wirtschaftseinheit, die Einkommen erzielt und für Konsumzwecke verwendet Einkommen, das nicht ausgegeben wird, wird gespart Zweck der Aktivitäten: Bedürfnisbefriedigung
  • Was versteht man unter den Präferenzen eines Haushaltes? System vergleichender Bewertungen, die der Haushalt danach einordnet, wie wünschenswert sie für ihn sind
  • Welche Eigenschaften muß eine Präferenzordnung aufweisen, damit sie durch die Nutzenfunktion beschrieben werden kann? vollständig    X>Y   Y>X    X=Y transistiv      aus  X>Y   und   Y>Z   folgt   X>Z Erfüllen die Präferenzen eines Wirtschaftssubjektes alle Eigenschaften, so können sie durch eine Nutzenfunktion U = U (X) in dem Sinne dargestellt werden, wenn U (X) ≥ U (Y) gilt. Die Nutzenfunktion ordnet somit die Güterbündel gemäß den Präferenzen des Wirtschaftssubjektes.