Neuro (Fach) / NeuroFA (Lektion)
In dieser Lektion befinden sich 104 Karteikarten
xxx
Diese Lektion wurde von cmklingner erstellt.
- malignes neuroleptisches Syndrom seltene lebensbedrohliche Erkrankung die unter allen Neuroleptika auftreten kann Typische Trias: Rigidität Hyperthermie autonome Funktionsstörungen meist innerhalb von 2 Wochen nach Beginn einer Neuroleptikatherapie oder einer Dosissteigerung
- Neuroleptika- Rezeptorwirkungen anti-dopaminerg: Blockade der prä- und postsynaptischen D2-Rezeptoren (präsynaptisch: Steigerung der Transmitterfreisetzung; postsynaptisch: Blockade der dopaminergen Neurotransmission) (z.B. Olanzapin, Sulpirid) und der D4-Rezeptoren (z.B. Clozapin) anti-cholinerg:Blockade der Muscarinrezeptoren M1 – M4 (z. B. Olanzapin; Clozapin jedoch agonistisch an M4-Rezeptoren) anti-adrenerg: Blockade der α1-Adrenorezeptoren (z.B.Clozapin, Risperidon) anti-histaminerg: Blockade der H1-Rezeptoren (v. a.Clozapin, Quetiapin) anti-serotonerg: Blockade der 5-HT2A-Rezeptoren (v. a. Olanzapin, Risperidon, Clozapin)
- FACs Analyse FACS ist eigentlich die Abkürzung für Fluorescence-Activated-Cell-Sorter, im Falle von der Lymphomabklärung kann z.B. der Gehalt an DNA bestimmt werden und somit die Teilungsaktivität als Marker für die Malignität Vorwärtsstreulicht (FSC): Parameter, der gemessen wird, wenn das Licht entlang der Achse des Laserstrahls gestreut wird. Die Vorwärtsstreuung ist ungefähr proportional zurZellgröße. Zellgranularität (SSC): Parameter, der gemessen wird, wenn das Licht rechtwinkelig zum Laserstrahl gestreut wird. Dieser Parameter korreliert mit dem Gehalt der Zellgranula in der Zellen (Zellgranularität). So lassen sich Lymphozyten, Monozyten und Granulozyten anhand ihres FSC- und SSC-Wertes voneinander unterscheiden. Zusammensetzung der Oberflächenproteine (Antigene): nach vorheriger Behandlung mit Antikörpern, die an Fluorochrome gebunden sind, werden Oberflächenantigene erkannt. Dies erlaubt eine genauere Zuordnung der Zellen z. B. im Fall von Lymphozyten zu B-Lymphozyten oder T-Lymphozyten und im Fall von leukämischen Blasten zu Lymphoblasten oder myeloischen Blasten. Durch diese spezifische Zuordnung wird unter anderem die immunzytologische Charakterisierung von Leukämien und Lymphomen möglich.
- Neuroleptika - Wirkstoff-Rezeptor-Wirkhypothesen D2 und D1 Blockade Clozapin, Olanzapin, Quetiapin D3 bzw D4 Blockade zusätzlich zur D2 Blockade Amisulprid, Sulpirid (D3), Clozapin (D4) D2 und 5HT2-Blockade Clozapin, Olanzapin, Quetiapin, Risperidon, D2 und M-Rezeptorblockade Clozapin, Olanzapin Präferentielle Bindung an mesolimbische bzw. mesokortikale D2 Rezeptoren Amisulprid, Clozapin, Sulpirid