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Landwirtschaft (Fach) / Bodenkunde (Lektion)
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- Marschen, Form und Größe - Sehr Flach und ca. 550km lang gehen von den Niederlanden bis Dänemark
- Entstehung der Marsch Sie sind durch die Auswirkung des Meeresspiegel entstanden. Vor 25.000 Jahren lag der Meeresspiegel auf 100m unter NN, aber durch das Abschmelzen der Gletscher stieg dieser Rasant. Er stieg um bis zu 5m/Jahr Was wir heute als Marschen bezeichnen, war vor 6000 Jahren noch vom Meer überflutet. Mit Jeder Flut wurden die Marschen mit neuen Sedimenten überfluten, aber diese Überflutungen stoppten irgendwann.
- Typiches für die Marsch Wenige Bäume, viele Sträucher und krautige Pflanzen Nährstoffhaltiger und Fruchtbarer Boden Durch den Deichbau werden die Marschen als Landwirtschaftliche Nutzfläche geschütz
- Wie unterscheidet man Moore? Hochmoore Niedermoore
- Niedermoore: überall da, wo die Boden realtiv nährstoffreich und kalkhaltig sind. Moor entsteht durch offene Wasserflächen, die von Nährstoffreichem Böden umgeben sind. Der N-Gehalt in Niedermooren ist sehr hoch
- Hochmoore überall da, wo der Boden nährstoffarm ist. Der pH-Wert m Hochmoor ist niedrig, der Boden ist Kalkfrei und es gibt wenig Niederschläge in den Gebieten. Vorzugsweise in den Altmoränen zu finden (Weser-Ems). In Hochmooren sinkt man ein - keine Bäume, keine Sträucher, nur einfache Vegetation
- Flussauen Vor 10.000 Jahren flossen riesige Wassermassen durch die Urstomtäler. Heute sind diese Wassermassen stark zurück gegangen
- Wie entstehen Böden Alle Böden bauen sich aus Mineralien auf. Diese bauen die Erdkruste auf (Mineralogie). Es sind mehr als 2000 verschiedene Mineralien bekannt, die am Aufbau der Erdkruste beteiligt sind.
- 2 Übergruppen der Bodenbildenen Minerale 1. Übergruppe: Primäre Minerale 2.Übergruppe: Sekundäre Minerale
- Primäre Minerale Sie sind durch Abkühlung von Gesteinschmelzen enstanden, durch Abkühlung von Lava. Dabei kommen unterschiedliche hohe Temperaturen zur Auskristallisirung
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- 3 Gruppen der Primären Minerale: Quarz primäre Silikate Schwerminerale
- Sekundäre Minerale Sie sind Ergebnisse der Verwitterungen. Aus den Primären können sich sekundäre Minerale aufbauen.
- 3 Gruppen der Sekundären Minerale Tonminerale, Karbonate, Oxide & Hydroxide
- Primäres Mineral - Quarz - Ist ein Silikat und hat als Einzelmineral einen großen Einfluss auf den Erdkrustenaufbau (SiO2) mit 12% - eins der härtesten Mineralien, nur Diamant ist härter - Der Siliciumtetraeder ist für die Stabilität verantwortlich.
- primäre Silikate Sie haben einen Si-Tetraeder und einen AL-Oktaeder als Baustein Glimmer, Feldspat und Quarz sind primäre Silikate und im hohen Maß an der Bodenbildung beteiligt
- Schwerminerale der Name ist wegen der hohen Dichte enstanden. Chemisch gesehen sind es auch Silikate Ab einer Dichte von 2,9g/cm³ sind es Schwerminerale
- Podogenon Minerale Sekundäre Minerale
- Sekundäre Minerale machen x% der Erdkruste aus x = 8
- Tonminerale Enstehen durch Verwitterng der Primären Minerale und haben ein Nährstoffhaltevermögen, was für die Pflanzenernährung wichtig ist
- Carbonate Die wichtigsten Minerale sind: Calzid und Dolomit (wichtig für die Landwirtschaft), Entstehung durch Verwitterung primärer Minerale
- Oxide und Hydroxide Fe, Si, Al, MnSind für FARBGEBUNG des Bodens verantwortlich, Eingeschränktes Nährstoffhaltevermögen, Interessant für die Ökologie des Bodens
- 6 Formen der Physikalischen Verwitterung 1. Temperatursprengung 2. Frostsprengung 3. Salzsprengung 4. Feuchtewechsel 5. Pflanzenwurzeldruck 6. Abrieb bei Transport
- Physikalische Verwitterung Die chemische Zusammensetzung bleibt bestehen, nur die Größe wird verändert.
- Temperatursprengung gehört zur Physikalischen Verwitterung Ausdehen bzw Zusammenziehen des Gesteins, es wirken Spannungs - bzw. Zugkräfte
- Frostsprengung gehört zur Physikalischen Verwitterung Wasser dehnt sich bei Frieren aus um ca. 10%, beim Übergang von flüssig aus fest werden große Drücke aufgebaut, und Frostsprünge von +1° nach -1° in der Nacht sehr häufig
- Salzsprengung gehört zur Physikalischen Verwitterung Beruht auf sich auskristallisierende Salze, wenn diese sich ausdehnen, in ariden Gebieten mit negativen Wasserverhältnissen
- Feuchtewechsel gehört zur Physikalischen Verwitterung Wenn gesteine höhere Tongehalten im Böden, bei Feuchtigkeit ausdehnen und bei Trockenheit zusammenziehen
- Pflanzenwurzeldruck gehört zur Physikalischen Verwitterung Pflanzen wachsen in die Länge = danach in die Breite und die Wurzeln gehen auseinander, die Vorrausetzung hierfür ist weiches Gestein
- Abrieb bei Transport gehört zur Physikalischen Verwitterung Durch Wasser, Wind = bei Tansport kommt es zum Abrieb durch aufeinanderreiben der Gesteine
- Chemische Verwitterung Die Vorraussetzung, dass chemische Verwitterung schneller ablaufen kann ist physikalische Verwitterung, weil hier die Oberfläche vergrößert wird. Die chemische Verwitterung kann zu einer Zerkleinerung des Gesteins führen.
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- Lösungsverwitterung gehört zur chemischen Verwitterung Läuft durch Hydration ab und hängt mit dem Dipolcharakter des Wasser zusammen
- Hydrolyse gehört zur chemischen Verwitterung in unseren Breiten die wichtigste und häufigste der chemischen Verwitterung. Bausteine im Kristallgitterverband reagieren mit den OH- und H-Ionen. Bei einem Wasserüberschus reagieren diese mit den Kristallgitterbausteinen. Bei dem Silikat wird das Metall herausgelöst und ein H-Ion lagert sich an das Si. Nach diesem Prinzip werden die Makro - und Mikronährstoffe freigesetzt.
- Oxidationsverwitterung gehört zur chemischen Verwitterung ist unter unseren Klimatische Bedingungen nicht von hoher Bedeutung. Es werden hohe Temperaturen und gleichzeitig Feuchtigkeit benötigt.
- Komplexierung gehört zur chemischen Verwitterung Steine werden Löchrig. Pflanzenwurzel gibt Säure ab. Durch die Säureabgabe kann die Pflanze Nährstoffe aus dem Stein herauslösen.
- Silikate Salze und Ester der Ortho-Kieselsäure (Si(OH)4) und deren Kondensate.
- Tonminerale Hohe Bedeutung in der Landwirtschaft, da sie die Eigenschaften des Bodens ausmachen. Wesentliche Eigenschaft: Können Kationen im Boden festhalten und somit vor der Auswaschung schützen. Daher ist Kalium-Düngung auf Vorrat nur auf Tonböden möglich. N kann nicht gespeichert werden, weil es in Anionischer Form vorhanden ist
- Welche Minerale beeinflussen den Sauerstoff - und Wärmetransport im Boden Tonminerale
- Woraus entstehen Tonminerale aus primären Mineralien (Quarz und Silikate), die verwittern. Aus diesen Bausteinen bilden sich neue Minerale.
- In welche Untergruppen lassen sich Tonminerale einteilen? Zweischichtminerale Dreischichtminerale
- Zweischichtminerale kommen bei den Tonmineralen vor. Si-T und Al-O Verbunden sind sie durch den Ladungsausgleich des O-OH, also Wasser
- Dreischichtminerale Kommen bei den Tonmineralen vor. Hat ein AlO in der Mitte, oben und unten das Si-T. Ladungsaufgleich des O-OH hält die Bausteine fest
- KAK Kationenaustauschkapazität
- KAK der Zweischichtminerale sehr gering, da bei diesen der Abstand zwischen den einzelnen Mineralien zu gering ist
- KAK der Dreischichtminerale nicht geweitete können nur im geringen Umfang Mineralien aufnehmen. Die übrigen Mineralien erweitern bei Feuchtigkeit iren Rand und können vermehrt Kationen aufnehmen. Daher ist Tonboden nicht gleich Tonboden.
- wovon hängt die Leistungsfähigkeit von Tonböden ab? von den Mineralabständen
- Carbonate Durch Lösungsverwitterung werden Bausteine z.B. Kalksteine zerlegt. Diese gelangen in den Boden und erfahren dort eine direkte Neubildung.
- Wer ist für die Färbung der Böden verantwortlich? Oxide und Hydroxide hauptsächlich
- Schwarze Farbe des Bodens Mn-Hydroxid/Humusstoffe
- Rot/Braune Farbe des Bodens Fe-Hydroxid Al-Hydroxid Mn-Hydroxid
- Aus welchen Stoffbestandteilen setzt sich der Boden zusammen? Der Boden setzt sich aus Anorganischen sowieso organischen Substanzen zusammen. Sie werden als Substanzvolumen bezeichnet. Dazu kommt noch das Porenvolumen, dass in Grob-, Mittel- und Feinporen unterteilt wird.