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Landwirtschaft (Fach) / Bodenkunde (Lektion)

Bodenkunde Semester 2 BLW Osnabrück

Diese Lektion wurde von Goedi89 erstellt.

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  • Anorganische Stoffbestandteile Sie entstehen bei der Verwitterung der Gesteine = MINERALE      
  • Wann ist das Bodenskelett von Bedeutung? Bei steinigen Böden
  • 3 Gruppen der Korngrößenfraktion 1. Sand (größte Teilchen) 2. Schluff 3. Ton (kleinste Teilchen)
  • Was ist Lehm? Ein Gemisch aus Sand, Schluff und Ton
  • was bezeichnet der große Buchstabe bei der Bezeichung von Bodenarten? Die Hauptgruppe (z.B. S = Sand)
  • was bedeuten die kleinen Buchstaben bei der Bennenung von Bodenarten? Die Nebengruppen! (z.B. l = lehmig)
  • 4 Methoden der Bodenartbestimmung 1. Bodenprobe im Labor - labortechnische Bestimmung 2. Fingerprobe - Labortechnisch 3. Boden zum sieben 4. Boden von Kittstoffen bereien
  • Woraus bestehen die Organischen Stoffbetandteile des Bodens? Lebende Wurzeln (Bei höher entwickelten Pflanzen ca. 10%) Edaphon ca. 5-10% Organisches Substrat 80 - 85%
  • Was ist das Edaphon Es sind die Lebenden Mikroorganismen und Bodentiere
  • Woraus besteht das Organische Substrat? Aus Humus, im weitesten Sinne abgestorbene pflanzliche und tierische Stoffe und deren Umwandlungsprodukte
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  • Anteil der organischen Substanz in mineralischen Böden 2-5%
  • Anteil der organischen Substanz in Moorböden über 30%
  • Anteil der organischen Substanz in anmoorigen Böden zwischen 15-30%
  • Anteil der organischen Substanz in durchschnittlichen Deutschen Böden ca. 6%
  • was sind in organischen Substanzen u.a. eingebaut? Pflanzennährstoffe
  • Welcher ist der einzigste Nährstoff, der nicht über Verwitterung freigesetzt werden kann? Stickstoff
  • Möglichkeit der N-Gewinnung - Synthetisierung durch Blitzeinschläge (5-10kg N/ha/Jahr) - Leguminosen - Organische Substanz
  • Adsorptionsvermögen bzgl. KAK Huminstoffe besitzen eine Kationenaustauschkapazität (KAK). Sie ist wesentlich stärker als bei Tonmineralen.
  • Was benötigen Mikroorganismen als Lebensgrundlage? Kohlenstoffquellen
  • Nenne die Physikalische Wirkung der organischen Substanz - Organische Substanz wirkt verklebend -> Stabiliät bei Niederschlag - Aufgenommenes Wasser ist Pflanzenverfügbar (nFk!) - Organische Substanz wirkt auflockernd, Hohlräume (Mittelporen) werden geschaffen - Wärmehaushalt - "Elastizität", um nach der Belastung wieder in den Ausgangszustand zurückzukehren (konsistenzgrenze)  
  • Prunig Effekt Wenn man zu viel Gülle ausbringt, können sich Bakterien bilden, die die Huminstoffe zersetzen, somit könnte der gewünschte Effekt den Boden mit Humus anzureichern fehlschlagen.
  • Was sind Huminstoffe Huminstoffe sind tote organische Biomasse, die Licht und UV absorbieren und schwer lösliche Nährstoffe binden und so in Lösung halten können. Huminstoffe sind die braune Masse, die bei uns dem Boden die rotbraune bis dunkelbraune Färbung gibt. Huminstoffe werden über bestimmte physikalisch-chemische Eigenschaften nach einem Protokoll definiert, das vor mehr als 100 Jahren in der Bodenkunde entwickelt wurde und das heute noch seine Gültigkeit hat.
  • Streustoffe - werden auch als Nährhumus bezeichnet - unveränderte Pflanzenreste, tote Wurzeln, abgestorbene Organismen
  • Huminstoffe ist der Oberbegriff für... Fulvosäuren, Huminsäuren und Humine
  • Wodurch unterscheiden sich Fulvosäuren, Huminsäuren und Humine Durch Wasserlöslichkeit und saure Lösung. Von der Fulvosäure bis zu den Huminen nimmt die Molekülgroße zu. In wasser ist fast ausschließlich Fulvosäure gelöst
  • Wie lange dauert es, bis Streustoffe zersetzt werden? ca. 1-3 Jahre
  • In wie viel Phasen werden Streustoffe zersetzt?! 3 Phasen
  • Nennen Sie die drei Phasen der Streustoffzersetzung. 1. biochemische Initialphase (schnel) Zerfall hochpolymolekularer Bindungen in niedermolekulare Bindungen z.B. Protein in AS 2. mechanische Zerkleinerung: Durch Meso- und Makrofauna (v.a. Regenwürmer) und das Hineinziehen einer Biourbanisierung im Boden 3. Phase des mikrobiellen Abbaus und Umbaus: Aus der Zerlegung wird Energie gewonnen (Verdauung). Hierbei werden durch Mineralisation pflanzenverfügbare Baustoffe bereitgestellt.
  • Bioturbation Durchwühlen und Durchmischen des Bodens oder Sedimenten durch Lebewesen.
  • Fähigkeiten von Huminstoffen: Kationen festhalten die Wärme im Boden halten Wasserhaltevermögen
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  • Können Huminstoffe sich in ihrer äußeren Form verändern? Ja, da sie amorph und hochpolymere Koloide sind
  • Nenne die 3 Bausteine von Huminstoffen - Kern - verschiedene Brücken - Seitengruppen, die varbiabel am Kern sitzen können
  • Wodurch sind die Kerne von Huminstoffen miteinander verknüpft?!^ z.B. über Sauerstoff oder Kohlenstoffbrücken
  • Was halten die Seitengruppen der Carboxylgruppen fest? Nährstoffe
  • Fulvosäuren - Entstehung eines sauren Milieus - Nicht so hochmolekular - Bildung im sauren Boden - Huminstoffe sind gealterte Fulvosäuren - ein hoher Anteil der Seitengruppen ist mit Protonen abgesättigt = Schlecht - Kurze Ketten, können gut binden
  • Huminsäure - im schwach sauren Boden zu finden - kein so hoher Anteil von Seitengruppen, aber durch niedrigen pH besser Nährstoffverfügbar - Hochpolymerer als Fulvosäuren
  • Humine höheres Molekulargewicht als Fulvo - und Huminsäuren
  • Ton - Humus - Komplex (THK) Bei der Bildung von THK treffen anorganische und organische Bestandteile zusammen. Der Komplex hat eine besonders hohe Festigkeit
  • 3 unterschiedliche Bindungsformen des THK - Ionenbindung (mittelstarke Bindung) - Wasserstoffbrückenbindung (sehr schwach, beruht auf Dipolcharakter des Wassers) - Organische Dipole   Bei extremen Verhältnissen kann eine Bindung die andere ablösen. Daher ist der THK besonders stabil und sehr wertvoll. Der THK kann nur schwer zerstört werden. Die kann durch einen niedrigen pH-Wert erfolgen
  • Edaphon Gesamtheit der lebenden pflanzlichen und tierischen Organismen (ohne lebende Wurzeln und höhere Pflanzen)
  • In welche 3 Bereiche lässt sich das Edaphon unterscheiden? Ernährung, Lebensweise, Größe
  • Ernährung (Edaphon) Heterotrophe Organismen leben von organischer Substanz. Sie können in Saprophyten (Ernährung von toter org. Substanz) und Parasiten (Ernährung von lebender org. Substanz) eingeteilt werden. Autotrophe Organismen leben von anorganischer Substanz
  • Saprophyten Organismen, die sich von toter organischer Substanz ernähren
  • Parasiten Heterotrophe Organismen, die sich von lebender org. Substanz ernähren.
  • Lebensweise (Edaphon) Aerobe Organismen benötigen Sauerstoff zum Leben. Anaerobe Lebewesen können in Abwesenheit von Sauerstoff leben. Sie können Sauerstoffverbindungen reduzieren. z.B. Fe2O3 zu Fe2O2fakultativ anaerobe Organismen können sowohl mit als auch ohne Sauerstoff existieren.
  • Größe (Edaphon) Einteilung in pflanzliche Mikroorganismen (MO) und Bodentiere -Mikorflora (pflanzl. MO) -Mikrofauna (tierische MO) - Mesofauna (Kleintiere) - Makrofauna (Größere Kleintiere) - Megafauna (Großtiere)
  • Welche Beiträge leisten die Mikroorganismen der Mikroflora und Mikrofauna? - Mineralisation (bes. Bakterien) - Humifikation (bes. Strahlenpilze) - Zweitweilige Festlegung von Nährstoffen
  • Welche Pflanzlichen Mikroorganismen gehören zum Edaphon Bakterien Strahlenpilze Pilze Algen
  • Bakterien ( Pflanzliche MO) heterotroph und leben saprophitisch und i.d.R. anaerob Benötigen einen pH um 5,5 Bakterien benötigen Sauerstoff für die Mineralisation
  • Strahlenpilze (pflanzliche MO) sind für die Humifikation verantwortlich, also bauen Strahlenpilze auch schwer abbaubare Substanzen ab. Sie leben heterotroph und saprophytisch, können also ohne Sauerstoff und Wasser überleben. Sind wiederstandsfähiger als Bakterien