Biologie (Fach) / Grundlagen und Zellbiologie (Lektion)
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Was ist Biologie? Grundlagen aus der Chemie, Zellbiologie, Zellstoffwechsel, Vermehrung und Entwicklung der Zelle
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- Einfachzucker einfachste Kohlenhydrate. Ihre Moleküle sind die kleinsten Bausteine der Vielfachzucker.
- Einzeller Lebewesen, die aus einer einzigen Zelle bestehen. Sie pflanzen sich durch Teilung fort und kennen darum keinen Alterstod. Es gibt autotrophe und heterotrophe Arten.
- Eiweisse Eiweisse üben im Organismus unzählige Funktionen aus: Baustoffe des Plasmas, Enzyme, transport von Teilchen, stützen der Zelle, Bewegungen und beteiligt an der Abwehr.
- Eiweiss-Moleküle Die Makromoleküle der Eiwesse sind unverzweigte Ketten aus 20 verschiedenen Arten von Aminosäuren. Jedes Eiweiss hat eine bestimmte Primärstruktur mit einer charakteristischen Abfolge der Aminosäuren. Unter natürlichen Bedingungen hat jedes Eiweiss-Molekül auch eine bestimmte Gestalt.
- Eizelle grosser, unbeweglicher weibliche Gamet, der bei der geschlechtlichen Fortpflanzung mit dem männlichen Gameten zur Zygote verschmilzt.
- Elektrolyte Stoffe, deren wässrige Lösungen den Strom leiten, weil sie Ionen enthalten.
- Elektronenmikroskope Elektronenmikroskope arbeiten mit Elektronenstraheln, die viel kürzere Wellenlängen haben als das sichtbare Licht. die Elektronenstrahlen werden durch Magnetfelder gelenkt und gesammelt und auf einem Leuchtschirm sichtbar gemacht. Biologische Objekte müssen zur Betrachtung entwässer und präpariert werden. Die Beobachtung lebender Objekt ist im EM nicht möglich.
- Endocytose Zellen ohne Zellwand nehmen körperfremde Stoffe in eine Vakuole auf. Das Material wird vom Cytoplasma umflossen und durch ein Stück Zellmembran in eine Vakuole eingeschlossen. Es bleibt dabei ausserhalb des Plasmas.
- Endoplasmatisches Reticulum System von Kanälen und sackartigen Hohlräumen, die durch eine Membran begrenzt sind. Es durchzieht das ganze Cytoplasma und ändert seine Gestalt ständig. Das ER stellt Stoffe her und gibt diese in Vesikeln ab.
- raues ER trägt Ribisomen, an denen Aminosäuren zu Eiweissen verknüpft werden. Es produtiert vor allem Membranproteine, die Enzyme der Lysosomen und Eiweisse für den Export.
- glattes ER produziert die Membranlipide und trägt Enzyme für die Herstellung und den Abbau von Kohlenhydraten.
- Enzymaktivität zeigt sich in der Zahl der Substrat-Moleküle, die ein Enzym in einer Sekunde umsetzt. Sie wird von der Temperatur sowie von Aktivatoren oder Hemmstoffen beeinflusst. Häufig wird sie durch das Substrat erhöht und durch das Produkt vermindert.
- Enzyme Eiweisse, die eine bestimmte biochemische Reaktion katalysieren. Sie senken die aufzuwendende Aktivierungsenergie so stark, dass die Reaktion bei Körpertemperatur abläuft.
- Enzymsynthese Enzyme werden wie alle Eiweisse an den Ribosmomen durch die Verknüpfung von Aminosäuren in der von der mRNA diktierten Reihenfolge hergestellt. Die Synthese eines Enzyms wird vom Kern durch die Bildung der entsprechenden mRNA in Gang gesetzt, sobald das Enzym in der Zelle gebraucht wird. Der Kern regelt den Zellstoffwechsel über die Enzymsynthese.
- Enzymwirkung Das Substrat-Molekül wird an die aktive Stelle des Enzyms gebunden und verändert sich dabei so, dass es gespalten wird oder mit einem anderen Teilchen reagiert. Enzyme sind wirkungsspezifisch und substratspezifisch.
- Erbinformation Informatione für den Bau und die Leistung des Lebewesens. Sie ist in der DNA gespeichert und wird bei der Fortpflanzung an die Nachkommen vererbt.
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- essenziell Stoffe, die in der Nahrung eines Lebewesens enthalten sein müssen, weil sie im Körper nicht aufgebaut werden können. Für den Menschen sind es acht Aminosäuren und einige Fettsäuren.
