329

GPM 020321 (Fach) / GPM (Lektion)

GPM

Diese Lektion wurde von cuntho2427 erstellt.

Lektion lernen

Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.

Anzeige
  • Wie nennt man die gezeichnete Darstellung von Objekten? Symbole
  • Stellen Sie einen Bezug zwischen den Objekten und der Definition Anhand der Beschreibung einer EPK lässt sich die Definition nachvollziehen: - Sachlogische Reihenfolge: Die Funktionen sind in einer bestimmten Reihenfolge imKontrollfluss hintereinander angeordnet. - Zeitliche Reihenfolge:o Auf ein Ereignis folgt eine Funktion. Die Kante nach dem Ereignis aktiviert dieFunktion. D. h., erst wenn ein Ereignis eingetreten ist, kann eine Funktion beginnen.Hier ist die zeitliche Reihenfolge begründet.o Auf eine Funktion folgt ein Ereignis. Die Kante nach der Funktion erzeugt ein Ereignis,d. h., erst wenn eine Funktion beendet ist, tritt ein nachfolgendes Ereignis ein. - Ergebnis eines Prozesses ist die Leistung. Daher muss sie auch modelliert werden. DieLeistung wird mit dem letzten Ereignis verbunden. Das letzte Ereignis entspricht in der EPKder Leistung des Prozesses.
  • Sachlogische Reihenfolge - Sachlogische Reihenfolge: Die Funktionen sind in einer bestimmten Reihenfolge imKontrollfluss hintereinander angeordnet.
  • Zeitliche Reihenfolge - Zeitliche Reihenfolge:o Auf ein Ereignis folgt eine Funktion. Die Kante nach dem Ereignis aktiviert dieFunktion. D. h., erst wenn ein Ereignis eingetreten ist, kann eine Funktion beginnen.Hier ist die zeitliche Reihenfolge begründet.o Auf eine Funktion folgt ein Ereignis. Die Kante nach der Funktion erzeugt ein Ereignis,d. h., erst wenn eine Funktion beendet ist, tritt ein nachfolgendes Ereignis ein.
  • Ergebnis eines Prozesses ist die Leistung - Ergebnis eines Prozesses ist die Leistung. Daher muss sie auch modelliert werden. DieLeistung wird mit dem letzten Ereignis verbunden. Das letzte Ereignis entspricht in der EPKder Leistung des Prozesses.
  • Wie heißt das benutzte Modellierungswerkzeug, geben Sie bitte den exakten Produktnamen an. Welche Version des Tools haben Sie genutzt? UML: UML 2.5  ARIS Toolset: Aris 10 Architect and Designer
  • Präzisieren Sie bitte die Softwarebestandteile, indem Sie diese benennen und der Nutzungsform zuordnen. Das in der Übung verwendete Softwarewerkzeug zur Prozessmodellierung besteht aus zwei Komponenten, die beide in den Bereich „Software“ eingeordnet werden können und einer bestimmten Nutzungsform (Softwarearchitektur) entsprechen. Datenbank-Server - verwaltet die Abfragen und Zugriffe des ClientsClient - führt die Software aus.
  • In welchen der in der Veranstaltung erläuterten Modelltypen können Sie den Objekttyp „Funktion“ verwenden? EPK und BPMN 2.0
  • Bei der Entwicklung der ARIS-Architektur stehen fünf Fragestellungen im Mittelpunkt. Nennen Sie bitte drei davon. Es werden folgende Fragen gestellt: Wer ist verantwortlich? Wer führt aus? Mit welchen Ressourcen wird der Prozess unterstützt? Welche Wertschöpfung hat der Prozess (Outputleistung – Inputleistung) Welche Daten werden eingegeben und welche ausgegeben.
  • Zur Beschreibung ausführbarer Prozesse ist die eEPK nicht geeignet. Welche Sprache wird als geeigneter angesehen (bitte die Abkürzung auch ausschreiben). BPMN (Business Model and Notation) (2.0) - Im Gegensatz zur EPK wird BPMN nicht nur bei der fachlichenBeschreibung und Analyse von Prozessen eingesetzt, sondernkann auch zur Steuerung, Überwachung und Wartung einestechnisch umgesetzten Prozesses eingesetzt werden.
  • Anzeige
  • Die Hierarchieebene/ Klassifikation von Prozessen Ebene 1: Prozesslandkarte Die Prozesslandkarte stellt den Einstieg in die Geschäftsprozesse dar und unterscheidet bis zu 5 unterschiedliche Prozessbereiche. Vereinfacht kann man von Managementprozessen, Kernprozessen und Unterstürtzungsprozessen sprechen. Ebene 2: Prozessbereiche Prozessmodelle der Ebene 2 beschreiben die Funktionen der Ebene 1 genauer und zeigen Hauptprozesse teilweise als logische Abgolge oder auch in Verbindung mit Produkten und Leistungen, die aus hauptprozessen hervorgehen. Grafische Methode: Wertschöpfungskettediagramm. Ebene 3: Hauptprozess Ebene 3 umfasst Prozessmodelle, die Hauptprozesse deutlicher beschreiben. Sie zeigen den Geschäftsfluss des Hauptprozesses mit Hilfe von einzelnen Prozessen. Sie werden an dieser Stelle nach Kundensegmenten oder Absatzkanälen unterschieden. Grafische Methode: Ereignisprozesskette. Ebene 4: Prozess Ebene 4 enthält Modelle, die als Prozesse bezeichnet werden. Diese Modelle beschreiben eine Abfolge von Prozessschritten mit allen relevanten Informationen ( wie z.B. durchführender Person, verwendete IT- Systeme, benötigte Informationen, Schnittstellen zu anderen Prozessen. Damit sind die Modelle dieser Ebene am detailliertesten beschreiben. Grafische Methode: Ereignisprozesskette
  • Welche grafische Darstellungsmethode wählen Sie? Die Prozessvisualisierung ist die grafische Darstellung von Prozessen.
  • Prozesskategorien von grafische Darstellungsmethode/ Prozessvisualisierung Sie dient der Abbildung der zeitlich-sachlogischen Reihenfolge von Prozessschritten und hat die einheitliche und transparente Darstellung der erfassten Prozesse zum Ziel. Prozesskategorien:  - die Abbildung der zeitlich-sachlogischen Reihenfolge - einheitliche Darstellung - transparente Darstellung
  • End-to-end-Prozesse Ein End-to-end-Prozess ist ein Prozess, der aus sämtlichen zeitlich-logisch aufeinander folgendeTeilprozesse besteht, die zur Erfüllung eines konkreten Kundenbedürfnisses notwendig sind. DieBetonung von ‚End-to-end’ dient dazu, bewusst zu machen, dass sich dieser Prozess vom Bedarf des Kunden bis zur Leistungserbringung erstreckt und in der Regel abteilungsübergreifend ist.z.B.: Auftragsabwicklung. letzte-Funktion: Kundenbewertung erhalten oder anfordern.erste-Ereignis: Bedarf ist geweckt. -------------- - Das ablauforganisatorische Denken verändert sich, im Mittelpunkt steht der Kunde. Es entstehen End-to-end-Prozesse, die alle am Prozess beteiligten Partner mit einbinden und über Funktions- und Unternehmensgrenzen hinweg gehen. ------------ So können wir einen End-to-End-Geschäftsprozess definieren als die Abfolge aller notwendigen und direkt mit dem Geschäftsfall verbundenen Tätigkeiten zur Erstellung einer Leistung für einen Kunden, mit der bei diesem ein vorausgehender Bedarf gedeckt wird und die daher für diesen von Wert ist, samt der Zuordnung der dafür notwendigen Ressourcen. Konstitutive Elemente dieser End-to-End-Definition von Geschäftsprozessen sind damit: - Der vorausgehende Bedarf des Kunden am Anfang, der den Prozess über ein Ereignis auslöst- Die Leistung als Ergebnis des Prozesses für den Kunden, das den Bedarf deckt und damit für diesen einen Wert hat- Die Tätigkeiten oder Prozessschritte zur Erstellung der Leistung- Die Vollständigkeit aller direkt mit der Abwicklung des Geschäftsfalls verbundenen Tätigkeiten- Die Abfolgebeziehungen zwischen diesen Schritten- Die Zuordnung der für die Teilprozesse und Prozessschritte notwendigen Ressourcen Es sind diese Elemente, die einen echten End-to-End-Geschäftsprozess ausmachen und auf denen alle weiteren Überlegungen über ein Management echter End-to-End-Prozesse aufbauen
  • Beziehung zwischen Mengen 1:1 -> 1 zu 1 Beziehung: eineindeutige Beziehung.1:n -> 1 zu n Beziehung: eindeutige Beziehung. ( zwischen Modelltyp und Objekttyp) 1:1- Beziehung zwischen Mengen : Es handelt sich um eine eineindeutige Beziehung. Ein Begriff hat genau eine Bedeutung und eineBedeutung gehört genau zu einem Begriff. 1:N - Beziehung zwischen Mengen: Es handelt sich um eine eindeutige Beziehung. Ein Objekttyp kann durch mehrere Symbole dargestellt werden,ein Symbol gehört genau zu einem Objekttyp. M:N - Beziehung zwischen Mengen: Es handelt sich um eine vermaschte Beziehung. Ein Modelltyp gehört zu mehreren Objekttypenund ein Objekttyp kann mehreren Modelltypen zugeordnet werden.
  • Aufbauorganisation (im Projektmanagement) Die Projektorganisation wird unterteilt in:Aufbauorganisation -> Sie regelt die Zusammensetzung des Teams und die Kompetenzen.Ablauforganisation -> Sie unterteilt die komplexe Aufgabe in überschaubare Teilaufgaben, über deren zeitliche und logische Reihenfolge entschieden werden muss.
  • Aufbauorganisation Die Aufbauorganisation basiert auf langfristigen Entscheidungen der Unternehmensleitung zur Regelung der Beziehungen zwischen Personen, Abteilungen und Betriebsmitteln. Änderungen der Aufbauorganisation (z.B. Aufgabe von Geschäftsfeldern, Massenentlassungen, Zusammenlegung von Teilbetrieben, Produktionsverlagerungen) bezeichnet man als Restrukturierung.
  • Architektur Integrierter Informationssysteme (ARIS) Konzept zur Beschreibung verschiedener Sichten auf ein Informationssystem. Die Beschreibungsmethodik orientiert sich an den Geschäftsprozessen, die durch das Informationssystem unterstützt werden. Die einzelnen Sichten werden im Rahmen des Software Engineering, ausgehend von der Ebene des Problems in der Fachabteilung (Fachkonzept), immer weiter im Hinblick auf die DV-technische Umsetzung (DV-Konzept) bis hin zur Implementierung konkretisiert.
  • Anwendungssoftware Anwendungssoftware umfasst alle Programme, die direkt vom Anwender genutzt werden. Hierbei werden betriebswirtschaftliche, technische, branchenbezogene und Büro-Anwendungen unterschieden.
  • Anwendungsserver Ein Anwendungsserver (engl. Application) ist ein Server in einem Client-Server-Netzwerk, auf dem die Anwendungsprogramme wie Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Adressverwaltung, Kalender und die grafischen Programme laufen, auf die die Clients zugreifen können. Der Application Server teilt sich die Datenverarbeitung mit den Clients. Über ihn kann der Client Transaktionen ausführen oder Authentifizierungen für Verzeichnisse und Datenbanken durchführen. Application Server arbeiten mit einer bestimmten Anwendungsplattform wie .NET, Java Enterprise Edition (JEE) oder Apache. Bei Web-Anwendungen wird die Client-Server-Konstellation aus Webserver oder Web Application Server und Browser gebildet. Der Webserver liefert den Content für die Website und unterstützt den Benutzer beim Aufbau der Webseiten. Der Browser bildet den Client, der die Webseiten beim Webserver abruft.
  • Anwendungen, branchenneutrale Zu den branchenneutralen Anwendungen gehören (Standard-) Softwaresysteme, die in einem Unternehmen oder auch einer Verwaltung unabhängig von der Marktaktivität (Branche) bestimmte betriebswirtschaftliche Funktionen, z.B. Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Vertrieb u.v.m. unterstützen.
  • Alternativprozesse Geschäftsprozesse verlaufen nicht zwingend linear und können in Alternativprozesse zerfallen. So kann eine Funktion, wie beispielsweise die Prüfung eines Formulars durchaus mehrere Ergebnisse haben. Im ersten Fall kommt die Prüfung zum Ergebnis, dass das Formular vollständig und richtig ausgefüllt ist, im zweiten fehlen noch Angaben und in einem dritten können Angaben sogar falsch sein. Daher setzt sich der Prozess nach der erfolgreichen Prüfung in mehreren alternativen Schritten fort. Die Fortsetzung der alternativen Schritte werden Alternativprozesse genannt.
  • Agilität „Agility is the ability to be cheaper, better, and faster (more profitable) in a dynamic sea of change.“ Grundsätzlich stellt das Agilitätskonzept vor dem Hintergrund des dynamischen Wettbewerbs eine umfassende Antwort zur Begegnung der mit der Dynamik verbundenen Unsicherheit dar. Dabei ist Agilität sowohl auf aggregierten Ebenen wie Unternehmen als auch auf der Individualebene zu lokalisieren. Die unternehmerische Fähigkeit der Agilität umfasst neben technologischen auch personelle und organisatorische Fragestellungen. Auf abstrakter Ebene ist Agilität als umfassende Antwort auf die Herausforderungen der Dynamik zu verstehen, so dass Unternehmen auf sich rapide wandelnden, permanent fragmentierenden, globalen Märkten für qualitativ hochwertige, kundenkonfigurierte Produkte und Dienstleistungen profitieren. Agil zu sein, bedeutet Wandel geübt begegnen zu können. Inhaltlich setzt sich Agilität demnach sowohl damit auseinander, wie Unternehmen profitabel in turbulenten Märkten operieren können, als auch wie sie proaktiv Kapital aus der Turbulenz schlagen können, indem sie Wandel initiieren oder die Wettbewerbsspielregeln verändern. Ein agiles Unternehmen begegnet unerwarteten Veränderungen und profitiert idealerweise von diesen.
  • Agiles Unternehmen Unternehmen sind mit neuen Herausforderungen konfrontiert, schneller verändernde Marktbedingungen, technologische Veränderungen und neue Produkte sind nur noch für immer kürzere Zeitspannen wirklich profitabel. Das agile Unternehmen ist ein Organisationsmodell, welches viele Trends zusammenfasst, angefangen beim Lean Manufacturing bis hin zur agilen Softwareentwicklung.Die sieben Schlüssel zur Agilität sind:Weniger OrganisationsebenenStändiges LernenFokus auf MitarbeiterFokus auf TeamworkGemeinsamer WissenszugriffVerlagerung von Zuständigkeiten und Befugnissen auf untere EbenenMultitasking, Multiskilling und sich verändernde Arbeitsrollen 
  • Administrations- und Dispositionssysteme Administrationssysteme übernehmen Routinearbeiten, die insbesondere in der Bearbeitung von Massendaten bestehen. Administrationsaufgaben unterstützen den operativen Ablauf eines Unternehmens. Administrationssysteme erfassen die Daten auf Einzeldatenebene wert- und mengengenau. Ein typisches Beispiel ist die Auftragserfassung.Dispositionssysteme unterstützen bei kurzfristigen dispositiven Entscheidungen. Es erfolgt eine Auswertung der Massendaten auf der Basis von Verfahren des Operations Research. Ein typisches Beispiel ist die Bestimmung der optimalen Bestellmenge.
  • Ablaufsteuerung (Element Informationssystem) Die Ablaufsteuerung verknüpft Datenbasis und Anwendungssoftware, indem sie die Teilaufgaben und Transaktionen zeitlich, logisch und örtlich steuert. Dies bedeutet, dass festgelegt wird, wann eine Funktion auf welchem Rechner aufgrund welcher Vorgabe ausgeführt wird. Gleichzeitig bildet die Ablaufsteuerung über die Führung der Dialogschritte (Dialogsteuerung) die Schnittstelle zum Benutzer. Hier werden auch die so genannten Trigger festgelegt.
  • Ablauforganisation Die Ablauforganisation beruht auf kurz- bis mittelfristigen Entscheidungen der mittleren und unteren Führungsebene zur zeitlichen und räumlichen Strukturierung von Arbeitsabläufen. Die Regelung dieser Prozesse erfolgt auf der Basis einer zuvor geschaffenen Aufbauorganisation.
  • Business Process Reengineering (BPR) Business Reengineering ist eine radikale Methode, die Effektivität innerhalb eines Unternehmens zu steigern, die auf einer starken Reorganisation desselben basiert. Dabei werden die Aufgaben nicht auf die Abteilungen verteilt, sondern als Prozesse gesehen, die möglichst von einer Hand bzw. an einem Platz erledigt werden sollen. Es findet auch eine starke Revision des Kundenbildes statt: Kundenzufriedenheit wird in den Mittelpunkt gerückt. Dem Unternehmen kommen durch Business Reengineering direkt Vorteile zugute. Hierzu zählen - neben einer signifikant höheren Produktivität - vor allem der Vorsprung gegenüber der Konkurrenz durch radikale Verkürzung allzu langwieriger Produktions- oder anderer firmeninterner Abläufe. Es wird auch bei der ganzheitlichen Prozessrealisierung weniger spezialisiertes Personal benötigt. Sowohl das Unternehmen als auch seine Kunden profitieren von einem weiteren Merkmal des Business Reengineering, nämlich der Fokussierung auf Kundenaufträge (verbesserter Kundenservice).
  • Business Process Model Notation 2.0 (BPMN 2.0) Die Business Process Model and Notation (BPMN) ist ein Industriestandard der Object Management Group (OMG) und dient der grafischen Darstellung und Modellierung von Geschäftsprozessen. In Zusammenarbeit mit namhaften Unternehmen arbeitet die OMG an der Weiterentwicklung des Standards. In BPMN Version 1.0 und 1.1 (genannt „Business Process Modeling Notation“) sind die grundlegenden Sprachelemente und deren Bedeutung definiert. In BPMN Version 2.0 (genannt „Business Process Model and Notation“) werden diese Sprachelemente erweitert und präzisiert. Außerdem wird die Automatisierbarkeit von Geschäftsprozessen mit ausführungsnahen Sprachen, wie die Business Process Execution Language (BPEL), in dieser Version stärker berücksichtigt.
  • Business Process Automation (BPA) "BPA ist die Abkürzung für Business Process Automation  und bezeichnet das automatisierte Auslagern von Geschäftsprozessen. Ein Beispiel hierfür sind Workflow-Komponenten in Dokumenten Management  Systemen (DMS), die unter anderem die  Rechnungseingangsbearbeitung oder die Lieferscheinerstellung automatisiert durchführen. Ziel ist die Verringerung des personellen Aufwands und damit die Senkung der Kosten."
  • Anzeige
  • Branchenspezifische Referenzmodelle Ein Referenzmodell ist ein allgemeingültiges Modell für eine Klasse von Sachverhalten. Branchenspezifische Referenzmodelle beschreiben typische Abläufe/Prozesse bestimmter Wirtschaftszweige und sind unabhängig von Anwendungssoftwareprodukten. Ihre fachliche Fragestellungen beziehen sich auf betriebswirtschaftliche Aspekte.
  • Busines Process Management (BPM) Business Process Management ist das Management von ausführbaren Prozessen im Sinne des Workflowmanagements.
  • Bottom-Up Die Entwicklung der Pläne erfolgt von „unten nach oben“. Die untersten noch mit Planungsaufgaben betrauten Organisationseinheiten stellen zunächst für ihre Bereiche Detailpläne auf und reichen sie an die übergeordneten Instanzen weiter. Diese fassen die Teilpläne zusammen, koordinieren sie und reichen sie ihrerseits nach oben weiter, bis die Pläne schließlich an der Unternehmensspitze endgültig zu einem Gesamtplan geformt werden.
  • Blog Ein Blog oder Weblog ist eine regelmäßig aktualisierte Webseite mit chronologisch sortierten Beiträgen, wobei der aktuellste an erster Stelle steht. Die Inhalte können verschiedene Formate haben, auch ist die Integration von Bildern möglich. Vorteile von Blogs können vor allem in der zentralen Sammlung von positiven und negativen Meinungsäußerungen liegen. Um diese Informationsvielfalt beherrschbar zu gestalten, haben viele Unternehmen Regeln (Policies) aufgestellt, nach denen die Beiträge gestaltet werden müssen.
  • Big Data Das Volumen der weltweit zur Verfügung stehenden Daten (siehe Daten) verdoppelt sich nach aktuellen Berechnungen alle zwei Jahre. Der enorme Datenzuwachs in Wirtschaft, Forschung und privatem Umfeld ergibt sich aus der Digitalisierung von Inhalten sowie dem Austausch dieser Daten in „intelligenten Umgebungen“ (zum Beispiel über soziale Netzwerke [siehe Social Media]). Diese beschriebenen Datenbestände, die aufgrund ihres Umfangs, Unterschiedlichkeit oder ihrer Schnelllebigkeit nur begrenzt durch aktuelle Datenbanken und Daten-Management-Tools (siehe DBMS) verarbeitet werden können, werden als „Big Data“ bezeichnet.Neben der Zunahme des Datenvolumens lässt sich die Bedeutung von Big Data aber auch damit erklären, dass der betriebswirtschaftliche Wert von Unternehmensdaten zunehmend erkannt wird. Informationen, die sich aus Rohdaten erschließen lassen, stellen oft einen Wettbewerbsvorteil dar. Mit Hilfe von Big Data Analysen sollen Informationen in großen Datenmengen transparent für das Unternehmen aufbereitet werden, um dadurch Vorhersagen zu bestimmten Fragestellungen treffen zu können.Typische Big Data Anwendungsbeispiele sind dort zu finden, wo große Datenmengen zeitnah, oder nach sehr unterschiedlichen Kriterien zu analysieren sind. Als Beispiel kann die Echtzeitauswertung von Statistiken oder das Verarbeiten von Datenströmen aus Sensoren genannt werden.
  • Benutzer (Element Informationssystem) Der Benutzer ist bei der Mensch-Maschine-Interaktion der agierende Faktor. Da IuK-Systeme i.d.R. als dialogorientierte Systeme arbeiten bedeutet dies, dass nach der Eingabe durch den Benutzer direkt eine Verarbeitung im Rechner und eine sich daran anschließende Ausgabe erfolgt. Damit der Benutzer arbeiten kann, ist eine Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine erforderlich. In der Regel repräsentieren geeignete Benutzeroberflächen und entsprechende Ein- und Ausgabemasken der Software die Benutzeroberflächen.
  • Backoffice Die operativen CRM-Funktionalitäten umfassen alle Anwendungen, die den direkten Kontakt des Kundenbearbeiters mit dem Kunden unterstützen (Front Office). Die Funktionalitäten haben den Anspruch, den Dialog zwischen Kunden und Unternehmen sowie die dazu erforderlichen Geschäftsprozesse zu optimieren. CRM-Back-Office-Prozesse, wie z. B. die Weiterleitung von Beschwerden per definiertem Workflow, liefern dabei die Informationen, um einen zielorientierten Dialog mit dem Kunden zu führen. Die Back-Office-Prozesse bleiben dem Kunden folglich verborgen.  Um Insellösungen zu vermeiden, ist es dabei von Bedeutung, leistungsfähige Schnittstellen zwischen CRM System und dem ERP-(Enterprise Ressource Planning)-System des Unternehmens zu schaffen.
  • Customizing Bei Einsatz von Standardsoftware besteht die Notwendigkeit, die Software an die speziellen Unternehmensgegebenheiten anpassen zu können. Dies erfolgt durch Customizing.
  • Customer Relationship Management (CRM) Das Kundenbeziehungsmanagement (engl.: customer relationship management, Abkürzung: CRM) dient zur Identifikation, Gewinnung und Erhaltung von Kunden. Durch die Koordination der Kundenkontakte über alle Kanäle, Geschäftsbereiche, Abteilungen und geografischen Gebiete hinweg, soll die Kundenbindung verstärkt und der Nutzen jeder einzelnen Kundenbeziehung (Geschäftsbeziehung zum Kunden) maximiert werden. Das CRM umfasst alle Aktionen, welche auf bessere Kundenbindung abzielen. Voraussetzung dafür ist, dass CRM-Systeme über einen großen Umfang an Kundendaten verfügen, die in den bisher vorhandenen Systemen nicht erfasst waren. Diese Daten werden im Rahmen des CRM-Systems entsprechend aufbereitet und den Mitarbeitern in einem Call Center oder im Vertrieb zur Verfügung gestellt.
  • Crowdfunding Crowdfunding ist eine Form der Finanzierung durch eine Menge von Internetnutzern, welche oftmals bei Start-Ups genutzt wird. Im deutschsprachigen Raum ist auch der Begriff der Schwarmfinanzierung bekannt, der die Beziehung zwischen den Benutzern betont.Beim Crowdfunding wird zur Spende oder Beteiligung aufgerufen. Künstler, Aktivisten, Veranstalter und Unternehmer stellen ihre Projekte (siehe Projekt) dar und nennen die benötigte Summe sowie die zu erwartende Gegenleistung für die Unterstützer. Wenn innerhalb einer bestimmten Zeit die angegebene Summe erreicht wird, fließt das Geld an die Initianten, und die Idee wird umgesetzt.Auch im Bereich der Unternehmensfinanzierung hat Crowdfounding immer mehr an Akzeptanz (siehe Akzeptanz) gewonnen. In Deutschland ist „Seedmatch“ als Marktführer für Startup-Finanzierungen eine bekannte Plattform für Unternehmen, die ein Projekt mittels Schwarmfinanzierung beginnen wollen.Die Abbildung zeigt den typischen Ablauf eines Crowdfounding-Prozesses, von Projekterstellung, über erste Evaluation, der Bewerbung des Projektes bei den potentiellen Unterstützern und der finalen Finanzierung.
  • Crowd Sourcing Zusammengesetzt wird der Begriff „Crowdsourcing“ aus den Wörtern Crowd (Schwarm) und Outsourcing (siehe Outsourcing). Man spricht in diesem Zusammenhang auch oft von der sogenannten „Schwarmintelligenz“. Einzelne Aufgaben, die bisher intern bearbeitet wurden, werden an eine Vielzahl von Nutzern oder Interessenten ausgelagert und häufig in Form eines Wettbewerbes bearbeitet. Die Aufgabe kann sich dabei sowohl auf eine Innovation beziehen oder aber auf bereits bestehende operative Aktivitäten oder Produkte.Bekanntester Vertreter für die Anwendung des Crowdsourcing dürfte das Online-Lexikon Wikipedia sein, bei denen die Masse neue Artikel für das Onlinelexikon erstellt. Eine bekannte Plattform im Bereich des „Crowdsourcing“ ist „Clickworker“ bei denen Projekte (siehe Projekt) auf einer Plattform der Masse zugänglich gemacht wird, mit der Intention der Mitarbeit.Die Abbildung zeigt den typischen Ablauf eines Crowdsourcing-Projektes von der Definition der Aufgabe bis hin zur Implementierung dieser im Unternehmen.
  • Content-Management-System (CMS) Ein Content-Management-System (Redaktionssystem) unterstützt das Einfügen, Aktualisieren, Archivieren von Beiträgen in einem Repositorium (engl.: content repository), sowie deren Aufbereitung und inhaltliche Zusammenstellung in einer gemeinschaftlichen (collaborative) Weise. Zu den Teilaufgaben eines Content-Management-Systems gehören die Versionskontrolle, Sperren, Benachrichtigung, Rechteverwaltung, Definition von Freigabeabläufen, Integration mehrerer Informationsquellen, die gezielte Weitergabe von Inhalten an Dritte usw.  Von Content-Management-Systemen gibt es zwei wesentliche Ausprägungen. Enterprise Content-Management-Systeme verwalten, schützen, verteilen und rechnen Inhalte (bestehend aus digitalen Büchern, digitaler Videos und Musik) ab. Web-Content-Management-Systeme sind auf Internet-Formate ausgerichtet und haben Aufgaben wie z.B. Versionierung von Internet-Seiten, E-Commerce mit Bezahlfunktion, Unterstützung von Autoren bei der Inhaltserstellung und Publikation.
  • Cloud Computing Cloud Computing beschreibt die Bereitstellung von IT-Infrastruktur und IT-Leistungen, wie beispielsweise Speicherplatz, Rechenleistung oder Anwendungssoftware als Service über das Internet. Die Cloud Dienste werden dabei bedarfsgerecht und dynamisch abgerufen und nach einem nutzungsabhängigen Abrechnungsmodell berechnet.Der große Vorteil von Cloud Computing Lösungen im Gegensatz zu herkömmlichen Angeboten liegt in der Skalierbarkeit: Die Cloud Dienste können je nach Nutzungsgrad und Bedarf dynamisch angepasst werden. Des Weiteren lassen sich die Cloud-Dienste von unterschiedlichen Plattformen aus erreichen und sind somit universell einsetzbar.Cloud Computing entbindet den Nutzer von der kostenintensiven Bereitstellung, Installation und Betreuung eigener Rechensysteme. Dies ist der Grund dafür, dass seit einiger Zeit Großunternehmen Cloud Computing Dienste nutzen, da hierdurch sowohl die Verfügbarkeit der Anwendungen, als auch die Kosten planbar werden.Cloud-Dienste lassen sich grundsätzlich in drei Ebenen unterscheiden. Das ist zum einen „Infrastructure as a Service (IaaS) (siehe Infrastructure as a Service)“, bei der es um die Basisinfrastruktur (wie Rechnerkapazitäten, Speicherplatz etc.) geht, „Platform as a Service (PaaS) (siehe Platform as a Service)“, wo der Fokus auf der Bereitstellung von Anwendungssoftware über eine vordefinierte Schnittstelle liegt und „Software as a Service (SaaS)“ (siehe Software as a Service), die auch als „Software on demand“ bezeichnet wird.Neben den 3 Service-Ebenen der Cloud, lassen sich diese auch hinsichtlich ihrer Organisationsform in „Public-“ (öffentliche Lösung) (siehe Public Cloud), „Private-“ (unternehmensinterne Lösung) und „Hybrid-Clouds“ (Mischform) (siehe Hybrid Cloud) unterscheiden.In der Verwaltung der Rechenleistung sind zwei weitere Eigenschaften der Cloud zu finden. Zum einen, kann die Rechenleistung von mehreren Nutzern gleichzeitig genutzt (die Verteilung übernimmt die Cloud), zum anderen werden diese Ressourcen dadurch automatisch optimiert.
  • DV-Konzeptebene Werden die Inhalte des Fachkonzeptes in die Welt der Datenverarbeitung übertragen, geschieht dies in dem DV-Konzept. Hier wird die organisatorische Beschreibung der Zustände in die Sprache der Informationstechnik umgesetzt (Beispiel: Relationales Datenbankmodell). Siehe auch ARIS-Haus (ARIS-Phasenmodell).
  • Dispositive-Ebene Die Dispositive-Ebene (auch Middle-Management genannt) ist "die mittlere Führungs- bzw. Leitungsebene in Unternehmen und anderen Institutionen zwischen Top-Management und Lower-Management. Als Middle-Management gelten üblicherweise Abteilungsleiter, bspw. Betriebs- oder Fertigungsleiter, oder kaufmännische Ressortleiter. Sie verantworten organisationale Einheiten eines Unternehmens wie z.B. Produktions- oder Servicebereiche, Revision, IT oder Logistik etc., aber auch strategisch bedeutsame Entwicklungs-/Veränderungsprojekte."
  • Digitalisierung Ein essenzieller Schritt fand in den 1990er-Jahren mit den Anfängen und der Verbreitung des Internets sowie des World Wide Web statt. Die Technologien revolutionierten die Kommunikation innerhalb von Unternehmen sowie zwischen Unternehmen und ihren Partnern wie Zulieferern und Auftraggebern. Vor allem aber veränderten sie die Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Endkunden. Insofern wurden mit der Entwicklung des E-Commerce und des E-Business Ende der 1990er-Jahre wesentliche Grundlagen für die heutige Digitalisierung gelegt. Allerdings wurde damals die Informationstechnologie weiterhin vor allem dafür genutzt, bestehende Prozesse wie Logistik, Ein- und Verkauf, Marketing und Kundenpflege zu unterstützen. Die heutige Digitalisierung geht jedoch einen wesentlichen Schritt weiter: Unternehmen entwickeln heute auf der Basis von Informationstechnologien fundamental neue Geschäftsmodelle, Produkte und Dienstleistungen. IT-Innovationen dienen nicht nur der Unterstützung, sondern der radikalen Neugestaltung von Prozessen und Wertschöpfungsketten. So entstehen neue Wertschöpfungsnetze und die Strukturen und Kräfteverhältnisse ganzer Branchen verändern sich; traditionelle Branchengrenzen verschwimmen
  • Der Prozesssponsor Der Prozesssponsor fördert die Verbesserung der „End-to-End“-Prozesse einer Geschäftseinheit (BU), gemäß der strategischen Ziele. Die Aufgabe eines Prozesssponsors ist die Förderung der Akzeptanz der veränderten Ablauforganisation.
  • Der Prozessmitarbeiter/ Der Prozessexperte Die Prozessmitarbeiter haben Handlungsspielräume in Bezug auf Planung-, Entscheidung- und Kontrollbefugnisse. Sie sind die Fachexperten in Bezug auf die Ausführung und den Ablauf der Prozesse. Die Aufgabe eines Prozessmitarbeiters ist die Akzeptanz des Prozessmanagements und die Einhaltung seiner Vorgaben, für die Durchführung der Prozesse.
  • Der Prozesscontroller Der Prozesscontroller ist für die Planung der Ziele, der Kennzahlen, des Budgets und der Ressourcen eines Prozesses verantwortlich. Er erstellt die laufenden Kennzahlen, wertet sie aus, führt Soll-Ist Vergleiche durch und erstellt Prozessberichte. Die Aufgabe eines Prozesscontrollers ist die Herstellung einer zeitpunkt- und zeitraumbezogene Transparenz über einen bestimmten Prozess.
  • Der Process Performance Manager Der Process Performance Manager identifiziert wichtige Kennzahlen für kritische Prozessberechtigte, sammelt Daten über die Prozessleistung und erstellt Prozessreports. Die Aufgabe eines Process Performance Managers ist die Erstellung eines Katalogs von Kennzahlen, die im Rahmen des Prozesscontrollings berücksichtigt werden können.