329
GPM 020321 (Fach) / GPM (Lektion)
GPM
Diese Lektion wurde von cuntho2427 erstellt.
Diese Lektion ist leider nicht zum lernen freigegeben.
Anzeige
- Der Leiter des GPM-Kompetenzzentrum/ CPO Der CPO (Chief Process Officer) ist verantwortlich für die Einführung und das Management der GPM-Aktivitäten. Er gibt den Rahmen für die Weiterentwicklung und Integration des GPM vor. Die Aufgabe eines CPO ist die Errichtung von Standards zum Vorgehen und der angewendeten Methoden, Erarbeitung von Konventionen, Qualitätsstandards und Ausbildungsstandards
- Der GPM-Governance Manager Der GPM-Governance Manager ist verantwortlich für die Erstellung und Weiterentwicklung des GPM-Rahmenkonzepts (Architektur, Methoden, Standards, Werkzeuge). Die Aufgabe eines GPM-Governance Managers ist die Erstellung von allgemeingültigen Standards und Konventionen zur Verwendung von Methoden und Einsatz von Vorgehensmodellen.
- Der Geschäftsprozessmodellierer Der Geschäftsprozessmodellierer führt den eigentlichen Modellierungsvorgang durch. Mithilfe einer grafischen Modellierungsmethode (Beschreibungssprache) wird von ihm das Modell erstellt. Er hat Kompetenz im Umgang mit Modellierungssprachen und kann diese korrekt anwenden. Die Aufgabe eines Geschäftsprozessmodellierers ist die Erstellung eines korrekten Modells, das allgemeinverständlich, jedoch zielorientiert ist.
- Der Business Architekt Der Business Architekt ist verantwortlich für die Entwicklung der IT-Architektur harmonisiert mit der Prozessarchitektur. Die Aufgabe eines Business Architekts ist die Vorgabe eines verbindlichen IT-Rahmens, in welchen das GPM-Tool eingebettet werden soll.
- Datenintegration Unter Datenintegration versteht man die gemeinsame Nutzung derselben Daten durch mehrere betriebliche Funktionen. Die technische Realisierung erfolgt i.d.R. durch ein gemeinsames relationales Datenbankmanagementsystem mit zentralem Zugriff. Datenintegration trägt wesentlich dazu bei, dass die Übergangszeiten zwischen Teilschritten einer Vorgangskette und die Durchlaufzeiten des Gesamtvorgangs verkürzt werden.Vorteile: - Organisationsstrukturen bleiben weitgehend unberührt- Verminderung des Aufwands für Datenerfassung- höhere Datenintegrität- Reduzierung Speicherplatzbedarf aufgrund redundanzarmer Speicherung
- Datenbasis (Element Informationssystem) Die Datenbasis ist ein Element eines DV-gestützten Informationssystems. Sie hat eine besondere Bedeutung, da zentral oder dezentral gespeicherte Daten mit ihren Strukturbeziehungen die Auswertungsmöglichkeiten durch Anwendungsprogramme und freie Anfragesprachen bestimmen. Die Speicherung der für die Verarbeitungsfunktionen nach dem EVA-Prinzip erforderlichen Daten erfolgt in der Datenbasis. Die Speicherung kann entweder zentral oder dezentral erfolgen. Des Weiteren kann die Speicherung dateiorganisiert oder datenbankorganisiert sein. Die Datenbankorganisation ist aufgrund ihrer Flexibilität vorzuziehen
- Datenbanksystem Ein Datenbanksystem besteht aus einer Datenbank und der zugehörigen Datenbanksoftware. Sie wird Datenbankmanagementsystem (DBMS) oder auch Datenbankverwaltungssystem genannt.
- Daten Daten (engl.: data) stellen Informationen (das heißt Angaben über Sachverhalte und Vorgänge; engl: information) aufgrund bekannter oder unterstellter Abmachungen in einer maschinell verarbeiteten Form dar. Ein Mittel auf dem Daten aufbewahrt werden können, bezeichnet man als Datenträger (engl.: data medium).
- Datability Unter dem Begriff „Datability“ wird die Fähigkeit verstanden, große Datenmengen (siehe Big Data) in hoher Geschwindigkeit nachhaltig („Sustainability“), sicher („Security“) beziehungsweise verantwortungsvoll („Responsibility“) zu verarbeiten. Der Begriff setzt sich also immer aus dem Wort „Data“ und einem der verschiedenen „-bilitys“ zusammen.„Datability“ wurde als Begriff erstmalig durch die CeBIT 2014 geprägt, welche die starke Zunahme an zu verarbeitenden Daten erkannt und als Jahresthema gewählt hat. Diese neue Wortschöpfung soll also prägnant die wichtigsten Kernthemen rund um den Begriff Big Data zusammenführen.Im Rahmen einer Umfrage von Microsoft im Vorlauf zur CeBIT 2014, wurden durch die Nutzer noch die weiteren Begriffe „Productivity“ (Produktivätit) und „Creativity“ (Kreativität) zum neuen Oberbegriff Datability hinzugefügt
- Data-Warehouse Ein Data Warehouse ist ein Datenbestand, der aus unterschiedlichen unternehmensinternen und externen Quellen gespeist wird. Die Daten werden zuvor bereinigt, inhaltlich überprüft und gefiltert und technisch verdichtet, so dass sie als konsistente Ausgangsbasis für weitere Analysen durch dedizierte Analysewerkzeuge zur Verfügung stehen.
- Anzeige
- Datencluster Datencluster sind Objekttypen in ARIS. Sie fassen Entity- und Beziehungstypen zumeist aus betriebswirtschaftlicher Sicht zusammen, z.B. Kundenauftragspositionen und Kundenauftragskopf zum Kundenauftrag.
- erweiterte Ereignisprozesskette (eEPK) In Bezug auf das ARIS-Konzept sind vor allem erweiterte ereignisgesteuerte Prozessketten (eEPKs) bekannt. Diese unterscheiden sich von den EPKs durch die Verwendung von Elementen der unterschiedlichen Sichten. Dabei ergänzen zum Beispiels Organisationseinheiten oder Datenelemente die Grundelemente (Funktion, Ereignis, Prozessschnittstelle und Verknüpfungsoperator) einer EPK. Die Begriffe EPK und eEPK werden hier synonym verwendet sowie die Abkürzungen EPKs als Plural benutzt. […] Im Folgenden werden Modellierungsregeln aufgestellt […]. Regel 1 – Alle Elemente einer EPK müssen miteinander verbunden sein.Regel 2 – Ein Modell besitzt mindestens ein Start- und mindestens ein Endereignis.Regel 3 – Auf Funktionen folgt stets ein Ereignis und umgekehrt.Regel 4 – Nur Funktionen verfügen über eine Entscheidungskompetenz.Regel 5 – Erlaubt sind UND-, ODER- sowie ENTWEDER-ODER-Beziehungen.Regel 6 – Verzweigungen müssen mit der Verknüpfung zusammengeführt werden, mit der sie auch begonnen wurden.Regel 7 – Kanten dürfen nur einfach zu anderen Objekten gehen.Regel 8 – Prozessschnittstellen können eine Funktion ersetzen.Regel 9 – Rücksprünge gehen von einem Ereignis zu einem Konnektor.Regel 10 – Hinterlegungen besitzen Start- und Endereignisse des Ausgangsmodells
- ERP-System Unter ERP (Abkürzung für engl.: enterprise resource planning) versteht man ein aus mehreren Komponenten bestehendes, integriertes Anwendungspaket, das die operativen Prozesse in allen wesentlichen betrieblichen Funktionsbereichen unterstützt (Finanz- und Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Materialwirtschaft, Produktion, Vertrieb). Die Integration wird dabei von einer zentralen Datenbank getragen, wodurch Datenredundanz vermieden und integrierte Geschäftsprozesse ermöglicht werden.
- Erhebungsform Erhebungsformen sind unterschiedliche Techniken, um Informationen über die Geschäftsprozesse zu erlangen. Zu den Erhebungsformen zählen traditionelle Techniken, wie Interview, Fragebögen, Selbstaufschreibung der Beteiligten und Beobachtung durch den Erhebenden.
- Erfolgsfaktoren Beschreiben die 5 bis 9 wesentlichen Einflussfaktoren für den Gesamterfolg eines Unternehmens. Typischerweise werden immer wieder folgende Erfolgsfaktoren genannt: Kosteneffizienz, Qualität, Geschwindigkeit, Kundenzufriedenheit, Flexibilität und Innovationskraft.
- Ereignisprozesskette (EPK) Zur fachlichen Analyse und Dokumentation von Geschäftsprozessen wird häufig die Methode der Ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK) genutzt. Sie ist eine grafische Beschreibungs- oder Modellierungssprache. Mit wenigen Elementen und Symbolen lassen sich hiermit auch komplexe Geschäftsprozesse übersichtlich darstellen. Die vier Grundelemente einer EPK: EreignisEreignisse sind entweder Auslöser oder Ergebnisse von Funktionen. Die Durchführung einer Funktion führt stets zum Auftreten von mindestens einem Ereignis (im Sinne von „erledigt“). Außerdem stehen Ereignisse zu Beginn und zum Ende eines Prozesses. Beispiele für Ereignisse sind: Auftrag ist eingetroffen, Kunde hat Waren reklamiert, Mitarbeiter hat gekündigt. Ereignisse sind passive Komponenten und stets auf einen Zeitpunkt bezogen. FunktionEine Funktion ist eine Teilaufgabe, die innerhalb eines Geschäftsprozesses zu bearbeiten ist. Eine Funktion wird durch ein oder mehrere Ereignisse angestoßen. Funktionen sind aktive Komponenten, die etwas ausführen. OrganisationseinheitEine organisatorische Einheit kann ein Ort (Büro bzw. Abteilung) oder eine Person sein, die Funktionen zu bearbeiten hat. InformationsobjektZur Ausführung einer bestimmten Aufgabe werden Informationen benötigt. Diese Informationen stammen entweder aus einem Informationssystem oder aus externen Quellen.
- Ereignis Zur fachlichen Analyse und Dokumentation von Geschäftsprozessen wird häufig die Methode der Ereignisgesteuerten Prozesskette (EPK) genutzt. Sie ist eine grafische Beschreibungs- oder Modellierungssprache. Mit wenigen Elementen und Symbolen lassen sich hiermit auch komplexe Geschäftsprozesse übersichtlich darstellen. Die vier Grundelemente einer EPK: EreignisEreignisse sind entweder Auslöser oder Ergebnisse von Funktionen. Die Durchführung einer Funktion führt stets zum Auftreten von mindestens einem Ereignis (im Sinne von „erledigt“). Außerdem stehen Ereignisse zu Beginn und zum Ende eines Prozesses. Beispiele für Ereignisse sind: Auftrag ist eingetroffen, Kunde hat Waren reklamiert, Mitarbeiter hat gekündigt. Ereignisse sind passive Komponenten und stets auf einen Zeitpunkt bezogen. FunktionEine Funktion ist eine Teilaufgabe, die innerhalb eines Geschäftsprozesses zu bearbeiten ist. Eine Funktion wird durch ein oder mehrere Ereignisse angestoßen. Funktionen sind aktive Komponenten, die etwas ausführen. OrganisationseinheitEine organisatorische Einheit kann ein Ort (Büro bzw. Abteilung) oder eine Person sein, die Funktionen zu bearbeiten hat. InformationsobjektZur Ausführung einer bestimmten Aufgabe werden Informationen benötigt. Diese Informationen stammen entweder aus einem Informationssystem oder aus externen Quellen
- Enterprise Resource Planning (ERP) Unter ERP (Abkürzung für engl.: enterprise resource planning) versteht man ein aus mehreren Komponenten bestehendes, integriertes Anwendungspaket, das die operativen Prozesse in allen wesentlichen betrieblichen Funktionsbereichen unterstützt (Finanz- und Rechnungswesen, Personalwirtschaft, Materialwirtschaft, Produktion, Vertrieb). Die Integration wird dabei von einer zentralen Datenbank getragen, wodurch Datenredundanz vermieden und integrierte Geschäftsprozesse ermöglicht werden.
- Enterprise Architecture Management (EAM) Ein Element der IT-Strategie ist die Entwicklung eines IT-Bebauungsplans (auch Enterprise Architecture Management genannt). Er ist auch bekannt als: Unternehmensbebauungsplan, Bebauungsplan, IS-Plan bzw. Informationssystemplan, IT-Masterplan oder Rahmenarchitekturplan. Der IT-Bebauungsplan gibt Antworten auf folgende Fragen: Welche Informationssysteme haben wir derzeit im Einsatz?Welchen Releasestand haben die im Unternehmen eingesetzten Informationssysteme?Wann wurde ein Informationssystem eingeführt?Wann wird das nächste Release produktiv?Wann wird das Informationssystem abgelöst?Über welche Verbindungsstellen (Schnittstellen) werden die verschiedenen Informationssysteme verknüpft?Welche Informationen werden ausgetauscht?Welches Informationssystem ist das „führende“ System, z. B. für Kundendaten?Wo werden z. B. Kundendaten erfasst und geändert?Wohin werden die Änderungen der Kundendaten weitergeleitet? (z. B. muss eine Änderung der Kundenanschrift wegen Umzug des Kunden im Vertriebssystem und in der Finanzbuchhaltungssoftware bekannt sein)Wo (welche Organisationseinheiten) und wofür (welche Geschäftsprozesse) setzen wir im Konzern bzw. Unternehmen Standardsoftware des Herstellers XYZ ein?Wo und wofür lässt sich die Standardsoftware weiterhin einsetzen?
- Elementarfunktion Funktionen können auf verschiedenen Verdichtungsstufen beschrieben werden. Je höher der Detaillierungsgrad einer Funktion, umso schärfer ist die Beschreibung. Die Funktion kann somit auf verschiedenen Hierarchiestufen verwendet werden. Vom Funktionsbündel oder einer komplexen Funktion lässt sich eine Aktivität bis hin zur Elementarfunktion gliedern. -Funktionsbündel setzen sich aus einer Vielzahl von Tätigkeiten zusammen.-Funktionen lassen sich weiter untergliedern und gehen direkt in ein Funktionsbündel ein.-Teilfunktionen werden entweder in weitere Teilfunktionen zerlegt oder in Elementarfunktionen.-Die Elementarfunktion ist betriebswirtschaftlich nicht mehr sinnvoll zerlegbar.
- Eingabedaten Als Eingabedaten bezeichnet man die Daten, die zur Ausführung einer Funktion benötigt werden (EVA-Prinzip). In der EPK werden Eingabedaten als Cluster modelliert.
- Effizienz Beurteilungskriterium, mit dem sich beschreiben lässt, ob eine Maßnahme geeignet ist, ein vorgegebenes Ziel in einer bestimmten Art und Weise (z.B. unter Wahrung der Wirtschaftlichkeit) zu erreichen. In der Informatik:Merkmal der Softwarequalität, v.a. auf Inanspruchnahme der Hardware-Ressourcen (Hardware) bezogen. Arten:(1) Laufzeit-Effizienz: Ist gegeben, wenn ein Softwareprodukt möglichst geringe Rechenzeiten im Computer verursacht (hohe Ausführungsgeschwindigkeit der Programme). (2) Speicher-Effizienz: Möglichst geringer Speicherbedarf im Arbeitsspeicher.
- Effektivität Beurteilungskriterium, mit dem sich beschreiben lässt, ob eine Maßnahme geeignet ist, ein vorgegebenes Ziel zu erreichen.
- Ebenenkonzept (ARIS) Das Ebenenkonzept von ARIS unterteilt jeweils die fünf Beschreibungssichten von ARIS (siehe auch ARIS-Haus) in drei Ebenen. Zu den Ebenen gehören die Fachkonzeptebene, die DV-Konzeptebene und die Implementierungsebene.
- E-Learning Unter E-Learning werden alle Arten und Formen des Lehrens und Lernens verstanden, die beim Gestalten, Organisieren und Realisieren der Prozessabläufe digitale Technologien einsetzen.
- E-Business Electronic Business ist der Oberbegriff für alle elektronischen Geschäftsaktivitäten. Von der Funktion (siehe Funktion) her geht es beim E-Business um elektronisch ausgeführte Geschäftsaktivitäten und um elektronisch beeinflusste Unternehmensprozesse (siehe Geschäftsprozesse). Unter die Geschäftsaktivitäten fallen alle den Geschäftsverkehr beeinflussende Aktivitäten wie das Marketing, die Werbung, der Handel und Verkauf von Gütern und Dienstleistungen. Darüber hinaus geht es um außerbetriebliche Unternehmensprozesse, welche die Kommunikation und die Zusammenarbeit mit den Kunden unterstützen.E-Business ist eine Web-basierte Technologie (siehe Web 2.0), mit der die Geschäftsaktivitäten schnell, weltweit und kundenorientiert erfolgen können. Darüber hinaus können über E-Business geschäftsrelevante Daten zwischen Systemen und Unternehmen ausgetauscht werden. Kunden, Lieferanten, Administrationen und Behörden können über speziell eingerichtete Netzwerke kooperieren und mittels Supply Chain Management (siehe Supply Chain Management) unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten aufbauen.Die Zugehörigkeit der einzelnen Teilbereiche kann anhand der beiliegenden Abbildung nachvollzogen werden.
- Fachkonzept Es enthält die fachlichen Anforderungen an Software im Rahmen eines Pflichtenhefts. Es beinhaltet folgende Punkte: - Definition des betriebswirtschaftlichen Leistungsumfangs der Software - Datensituation im künftigen Anwendungsbereich/ Unternehmen, z.B. Darstellung eines Datenmodells/ Darstellung der Relationen- Darstellung der Funktionen, z.B. durch Funktionsdiagramme- Darstellung der Abläufe/ Prozesse z.B. durch EPK
- Fachkonzeptebene Aufgabe der Fachkonzeptebene ist es, Prozesse fachlich aufzunehmen (Ist-Aufnahme), um weitestgehend unabhängig von Produkten über die fachliche Abwicklung (Soll-Konzept) zu entscheiden. Ergebnis der Fachkonzeptebene sind fachliche Modelle, die mit den Fachabteilungen abgestimmt worden sind
- Frontoffice Die operativen CRM-Funktionalitäten umfassen alle Anwendungen, die den direkten Kontakt des Kundenbearbeiters mit dem Kunden unterstützen (Front Office). Die Funktionalitäten haben den Anspruch, den Dialog zwischen Kunden und Unternehmen sowie die dazu erforderlichen Geschäftsprozesse zu optimieren. CRM-Back-Office-Prozesse, wie z. B. die Weiterleitung von Beschwerden per definiertem Workflow, liefern dabei die Informationen, um einen zielorientierten Dialog mit dem Kunden zu führen. Die Back-Office-Prozesse bleiben dem Kunden folglich verborgen. Um Insellösungen zu vermeiden, ist es dabei von Bedeutung, leistungsfähige Schnittstellen zwischen CRM System und dem ERP-(Enterprise Ressource Planning)-System des Unternehmens zu schaffen.
- Führungssysteme Führungssysteme unterstützen die Führungsprozesse im strategischen Management. Des Weiteren haben sie ebenso wie Dispositionssysteme, die jedoch im Wesentlichen das untere, in manchen Fällen auch das mittlere Management unterstützen, die Aufgabe, bei kurzfristigen Entscheidungen den sachbezogenen und zeitkritischen Informationsbedarf der Führungsebene abzudecken. „Hierbei geht es um die Bereitstellung und Analyse unternehmensinterner Daten aus den Administrations- und Dispositionssystemen, unternehmensexterner Daten und quantitativer sowie qualitativer Zielvorgaben.“ […] Führungssysteme werden auch unter dem Begriff Business Intelligence zusammengefasst.In der klassischen Literatur wird bei den Führungssystemen zwischen Führungsinformationssystemen (FIS), auch Executive Information System (EIS) genannt, und Entscheidungsunterstützungssystemen (EUS) oder Decision Support Systeme (DSS) unterschieden
- Anzeige
- Die vier Grundelemente einer EPK: EreignisEreignisse sind entweder Auslöser oder Ergebnisse von Funktionen. Die Durchführung einer Funktion führt stets zum Auftreten von mindestens einem Ereignis (im Sinne von „erledigt“). Außerdem stehen Ereignisse zu Beginn und zum Ende eines Prozesses. Beispiele für Ereignisse sind: Auftrag ist eingetroffen, Kunde hat Waren reklamiert, Mitarbeiter hat gekündigt. Ereignisse sind passive Komponenten und stets auf einen Zeitpunkt bezogen. FunktionEine Funktion ist eine Teilaufgabe, die innerhalb eines Geschäftsprozesses zu bearbeiten ist. Eine Funktion wird durch ein oder mehrere Ereignisse angestoßen. Funktionen sind aktive Komponenten, die etwas ausführen. OrganisationseinheitEine organisatorische Einheit kann ein Ort (Büro bzw. Abteilung) oder eine Person sein, die Funktionen zu bearbeiten hat. InformationsobjektZur Ausführung einer bestimmten Aufgabe werden Informationen benötigt. Diese Informationen stammen entweder aus einem Informationssystem oder aus externen Quellen.
- Funktionen (Element Informationssystem) Betriebswirtschaftliches Wissen, dessen direkte Umsetzung in IT-Systeme durch ihre Einprogrammierung in Anwendungssoftware erfolgt, ist in der Komponente Funktionen enthalten (Element eines DV-gestützten Informationssystems). Dabei gehen sowohl betriebswirtschaftliche Entscheidungsregeln wie Losgrößenformeln als auch organisatorische Abläufe in die Programme ein. Der Begriff Funktionen ist weit gefasst und beinhaltet hier die für klassische betriebswirtschaftliche Anwendungen bestehenden Anwendungsprogramme, weiter Modell- und Methodenbanken, Anfragesprachen und Auswertungssysteme, wie sie von Datenbanksystemen oder Planungssprachen zur Verfügung gestellt werden, sowie wissensorientierte Dialogsysteme der künstlichen Intelligenz.
- Funktionsanalyse Die Funktionsanalyse ist eine Aufgabe der Funktionssicht von ARIS. Bei der Funktionsanalye werden alle Bearbeitungs- und Verarbeitungsschritte eines Prozesses ermittelt und mittels von Funktionsbäumen in ihrer Hierarchie zugeordnet und dokumentiert.
- Funktionsintegration Unter Funktionsintegration versteht man, dass Funktionen, die bisher von verschiedenen Arbeitsplätzen (Stellen) durchgeführt wurden, nun an einem Arbeitsplatz zusammengefasst werden. Wesentliche Voraussetzung hierfür ist die Datenintegration. Vorgehensweise:Grundfunktionen wie Datenerfassung, Sachbearbeitung und Steuerung der Funktionen an einem Arbeitsplatz zusammenführenFunktionen die bisher aus Gründen der Spezialisierung getrennt waren, an einem Arbeitsplatz zusammenfassenVorteile:Verminderter Koordinationsaufwandkürzere Übertragungs- und Einarbeitungszeitenhöhere Auskunftskompetenz an einem Arbeitsplatz
- GPM-Projektleiter Der GPM-Projektleiter ist zuständig für die Aufgaben des Projektmanagements im Zusammenhang mit der Einführung eines Prozesses. Die Aufgabe eines GPM-Projektleiters ist ein strukturiertes und standardisiertes Prozessmanagement
- Gamification Unter „Gamification“ versteht man die Übertragung von spieltypischen Elementen und Vorgängen in Zusammenhänge, die im Allgemeinen nicht als Spiel bekannt sind. Ziele von Gamification sind Motivationssteigerung und Verhaltensänderung bei Anwenderinnen und Anwendern. Zu den spieltypischen Elementen gehören Beschreibungen (Ziele, Beteiligte, Regeln, Möglichkeiten), Punkte, Preise und Vergleiche. Zu den spieltypischen Vorgängen zählt die Bewältigung von Aufgaben durch individuelle oder gemeinschaftliche Leistungen.Gamification ist ein Begriff aus dem Bereich des E-Learning. Ein typisches Anwendungsbeispiel ist eine Lernsoftware (siehe Abbildung), welche durch die zusätzlichen, spieltypischen Elemente den Nutzer stärker Motivieren soll.
- Geschäftsmodell Ein Geschäftsmodell ist die Grundlogik eines Unternehmens, die beschreibt, welcher Nutzen auf welche Weise für Kunden und Partner gestiftet wird. Ein Geschäftsmodell beantwortet die Frage, wie der gestiftete Nutzen in Form von Umsätzen an das Unternehmen zurückfließt. Der gestiftete Nutzen ermöglicht eine Differenzierung gegenüber Wettbewerbern, die Festigung von Kundenbeziehungen und die Erzielung eines Wettbewerbsvorteils. Ein Geschäftsmodell beinhaltet folgende Dimensionen und Elemente: -Die Kundendimension beinhaltet die Kundensegmente, die Kundenkanäle und die Kundenbeziehungen.-Die Nutzendimension beinhaltet die Leistungen und den Nutzen.-Die Wertschöpfungsdimension beinhaltet die Ressourcen, die Fähigkeiten und die Prozesse.-Die Partnerdimension beinhaltet die Partner, die Partnerkanäle und die Partnerbeziehungen.-Die Finanzdimension beinhaltet die Umsätze und die Kosten. Die Zielsetzung ist, die Geschäftsmodell-Elemente so miteinander zu kombinieren, dass sich die Geschäftsmodell-Elemente gegenseitig verstärken. Somit ist es möglich, Wachstum zu erzielen und gegenüber Wettbewerbern schwer imitierbar zu sein.
- Geschäftsprozess Unter einem Geschäftsprozess versteht man die Abfolge von Tätigkeiten zur Schaffung eines Beitrags zur Wertschöpfung und zum finanziellen Erfolg des Unternehmens.Alle Geschäftsprozesse sind auf konkrete, marktrelevante Ergebnisse der Geschäftstätigkeit ausgerichtet. Sie laufen quer durch die Abteilungen Entwicklung, Produktion und Vertrieb. Sie enden nicht an den Unternehmensgrenzen, sondern beziehen Lieferanten und Kunden mit ein.Geschäftsprozesse überwinden die klassische Trennung in Ablauf- und Aufbauorganisation. und arbeiten unternehmensübergreifend und beziehen alle Geschäftspartner eines Unternehmens in die Modellierung (Gestaltung) des Prozesses ein.
- Geschäftsprozessmanagement Das Geschäftsprozessmanagement ist die Lehre, die sich damit befasst, wie Geschäftsprozesse in Unternehmen geplant, durchgeführt und kontrolliert werden.
- Geschäftsprozessmodell Geschäftsprozessmodelle bilden in der Regel folgende Aspekte ab: Prozess-Schritte, die zur Erstellung von Prozessleistungen erforderliche Tätigkeiten repräsentieren. Synonyme Begriffe sind Vorgang, Aufgabe, Funktion und Arbeitsschritt. Objekte werden in Prozessschritten bearbeitet und zwischen Prozessschritten ausgetauscht. Beispiele sind Aufträge, Reklamationen oder Angebote. Objekte werden durch Informationsträger unterschiedlicher Darstellungsformwie z. B. E-Mail, Fax, Beleg, Dokument usw. repräsentiert. Die Weiterleitung von Objekten wird als Objektfluss bezeichnet. Bedeutungsgleiche Begriffe sind Informationsfluss, Datenfluss und Dokumentenfluss. Abhängigkeiten zwischen Prozessschritten, die zeitlich, logisch oder technologisch bedingt sind, definieren die Ablauflogik eines Geschäftsprozesses. Analoge Begriffe sind z. B. Steuerfluss und Kontrollfluss. Aufgabenträger führen in Prozessschritten Tätigkeiten aus. Aufgabenträger sind z. B. Bearbeiter, Maschinen oder Programme. Alternative Begriffe sind Abteilung, Organisationseinheit, Funktionsträger usw..
- Geschäftsprozessoptimierung Die Geschäftsprozessoptimierung hat zur Aufgabe, die bestehenden Geschäftsprozesse im Ist zu dokumentieren, zu analysieren, Schwachstellen aufzudecken und aufgrund vorgegebener Zielsetzungen zu optimieren.Geschäftsprozessoptimierung kann als deutscher Begriff für das Business Process Reengineering (BPR) verstanden werden. Das Wesen klassischer BPR-Ansätze geht jedoch über die Zielsetzung der Geschäftsprozessoptimierung hinaus
- IT-Bebauungsplan Als ein Kernelement der IT-Strategie gilt die Entwicklung eines IT-Bebauungsplans. Er ist auch unter einer Reihe anderer Begriffe bekannt: Unternehmensbebauungsplan, Bebauungsplan, IS-Plan bzw. Informationssystemplan, IT-Masterplan oder Rahmenarchitekturplan. Der IT-Bebauungsplan beantwortet folgende Fragen: - Welche Informationssysteme haben wir derzeit im Einsatz?- Wer hat die Verantwortung für diese Informationssysteme?- Wann wurde ein Informationssystem eingeführt und welchen aktuellen Releasestand benutzen wir?- Wann wird das nächste Release produktiv und wann wird es abgelöst?- Über welche Verbindungsstellen (Schnittstellen) werden die verschiedenen Informationssysteme im Unternehmen verknüpft?- Welche Informationen werden an den Verbindungsstellen ausgetauscht?- Welches Informationssystem ist das „führende“ System, z. B. für Kundendaten oder Produktdaten?- Durch welche Abteilung mit welchem Informationssystem werden unternehmensweite Daten (z. B. Kundendaten) erfasst und geändert?Wohin werden die Änderungen weitergeleitet?Wo (welche Organisationseinheiten) und wofür (welche Geschäftsprozesse) setzen wir im Konzern bzw. im Unternehmen Standardsoftware des Herstellers XYZ ein?Wo und wofür lässt sich Standardsoftware weiterhin einsetzen?
- Ist-Aufnahme Gegenstand ist die vollständige und detaillierte Erstellung der Erhebung des Ist-Zustandes. Folgende Bereiche eines Prozesses werden bei der zyklischen Vorgehensweise beim Business Process Reengineering (Phasenkonzept) in der Erhebungsphase vollständig erhoben: - Aufbau- und Ablauforganisation (Organisationsstrukturen und Prozesse)- Daten- die allgemeine Aufgabengliederung (Funktionen)- Ist-Werte für die in der Definitionsphase festgelegten Kennzahlen
- Ist-Analyse Auf der Basis des Ist-Zustandes (Ist-Aufnahme) erfolgt die Ist-Analyse. Wesentliche Bestandteile einer Ist-Analyse bei der zyklischen Vorgehensweise beim Business Process Reengineering (Phasenkonzept) in der Erhebungsphase sind: - Erkennen von Schwachstellen, wie Medienbrüche, Organisationsbrüche, Doppelerfassungen oder redundante Datenhaltung- Aufzeigen von Verbindungen in Abläufen zu anderen internen oder externen Organisationseinheiten, um Auswirkungen der Reorganisation auf zunächst nicht im Aufgabenbereich stehende Einheiten berücksichtigen zu können- Markieren der Ist-Tätigkeiten, die bei der Auswahl von Informations- und Kommunikationssysteme durch diese unterstützt bzw. nicht unterstützt werden können- Diskussion und Einbeziehung der betroffenen Mitarbeiter, um Ideen der Beteiligten mitaufnehmen zu können und zu einer partizipativen Verwaltungsverbesserung zu gelangen.
- Inputleistung Als Inputleistung eines Geschäftsprozesses bezeichnet man die Menge an eingesetzten Ressourcen, die für die Ausführung eines Prozesses benötigt wird. Diese können sowohl Informationen als auch Güter sein
- Innovationsprozess Gerpott versteht den Innovationsprozess als eine Folge von Aktivitäten und Entscheidungen, die zur Vermarktung eines neuen Produktes oder zur Nutzung eines neuen Prozesses führen sollen. Diese Aktivitäten und Entscheidungen stehen in logischem und zeitlichem Zusammenhang. Vahs und Burmester charakterisieren den Innovationsprozess als unsicher (im Vergleich zu Routineprozessen) und zeigen auf, dass Innovationsentscheidungen mehrstufig und komplex sind. Gerybadze stellt in seinen Ausführungen die Frage nach dem Kern der Wertschöpfung innerhalb des Innovationsprozesses. Er unterscheidet hierbei drei Aktivitätsfelder, die den Kern der Wertschöpfung enthalten können. Zu diesen Aktivitätsfeldern gehören die Forschung und Entwicklung, die Prozesse bzw. Verfahren und die Kundenbedürfnisse.
- Informations- und Kommunikationssystem (IuK-System) Die Informations- und Kommunikationssysteme befassen sich mit der maschinellen (IT-gestützten) Erfassung, Verarbeitung, Speicherung und Weiterleitung von Daten und Informationen. Betriebswirtschaftliche Informationssysteme sind das Vehikel, um betriebswirtschaftliche Anwendungen mit der Informationstechnik zu verbinden. Daher werden Informations- und Kommunikationssysteme auch häufig als Anwendungssysteme bezeichnet. Ein Informationssystem hat die Aufgabe, betriebswirtschaftliche Funktionen zu unterstützen. Ein DV-gestütztes Informations- und Kommunikationssystem besteht aus der Datenbasis, den Funktionen, dem Benutzer und der Ablaufsteuerung, welche die beiden genannten Elemente miteinander verbindet und die Beziehung zum Benutzer herstellt. In ihrer Gesamtheit bilden die Module (Elemente) das integrierte Informationssystem, jedes Modul ist jedoch für sich getrennt wartbar, erweiterbar und austauschbar.
- Implementierungsebene In ARIS werden drei Phasen, sogenannte „Beschreibungsebenen“, unterschieden: Fachkonzept, DV- Konzept und Implementierung. […] In der Phase der Implementierung wird das DV-Konzept konkret durch Hardware- und Software-Komponenten realisiert. Hierzu gehören auch die Unterweisung und Schulung der beteiligten Mitarbeiter sowie die Übergabe an den Benutzer. In diesem einführenden ARIS-Buch wird ausschließlich auf Fachkonzeptebene gearbeitet.
- Hammer/Champy Business Reengineering ist eine radikale Methode, die Effektivität innerhalb eines Unternehmens zu steigern, die auf einer starken Reorganisation desselben basiert. Dabei werden die Aufgaben nicht auf die Abteilungen verteilt, sondern als Prozesse gesehen, die möglichst von einer Hand bzw. an einem Platz erledigt werden sollen. Es findet auch eine starke Revision des Kundenbildes statt: Kundenzufriedenheit wird in den Mittelpunkt gerückt. Dem Unternehmen kommen durch Business Reengineering direkt Vorteile zugute. Hierzu zählen - neben einer signifikant höheren Produktivität - vor allem der Vorsprung gegenüber der Konkurrenz durch radikale Verkürzung allzu langwieriger Produktions- oder anderer firmeninterner Abläufe. Es wird auch bei der ganzheitlichen Prozessrealisierung weniger spezialisiertes Personal benötigt. Sowohl das Unternehmen als auch seine Kunden profitieren von einem weiteren Merkmal des Business Reengineering, nämlich der Fokussierung auf Kundenaufträge (verbesserter Kundenservice).
- Lastenheft Der Begriff Lastenheft wird hier identisch zu dem Begriff Pflichtenheft verwendet (Siehe Pflichtenheft). Exakt muss es heißen Pflichtenheftund/ oder Lastenheft