Gesundheitspsychologie (Fach) / Kluge Vorlesung (Lektion)

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Kluge

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  • Drei Phasen des Stresses (K) - Alarmphase - Anpassungsphase - Erschöpfung
  • Hormone (K) - Adrenalin - Noradrenalin - Kortisol
  • Wandel vom Affen zum Menschen - Vor 8-9 mio Jahren Trennung vom Schimpansen, Gorilla und Menschen - Erforderliche Anpassung: Ernährung, Transformation der Bewegung vom Klettern zum Aufrechten gang
  • Vor/Nachteile des aufrechten Ganges - Effizientere Nahrungssuche und Minderung des Energieaufwandes- Entwicklung von Werkzeugen (Klettergreifhand mit Möglichkeit des Galoppierens)- Aber Verlust von Geschwindigkeit und des Klettervermögens
  • menschliche Entwicklung - 2. Vorteil des aufrechten Ganges- Hände wurden frei zum Graben- Knollen und Wurzel lagen tief und mussten mühsam ausgegraben werden- Hände mussten einen Stock fassen können, dh der Daumen wurde länger und die Finger kürzer
  • Vor 2.5 mio Jahren weiter Abkühlung führte zur Versteppung -> Wälder und Vegetation schrumpften Kulissen von Tarzan zu König der Löwen Entwicklung der Sammler und Jäger
  • Wandel zum Fleischfresser - 2.6 Mio Jahren erste Hinweis auf tierische Jagd - 5 mal höhere Energiedichte als Möhren - Protein und Fett, Salze Zink und Eisen- Beginn der Arbeitsteilung- Männer konnten 3000-6000 Kcal beschaffen- Aber: der Wandel von vegetarischen Zähnen war dem Kauen von Fleisch nicht angepasst
  • Homo erectus - Arbeitsteilung (Jäger und Sammler) - Kooperation - Entwicklung neuer Technologie zum Zerkleinern - Längere Strecken
  • Homo Sapiens - Vor 195.000 entstand die Gattung Homo Sapiens - Weitere Ausbildung des Gehirns - Kopfänderung ermöglichte die Sprache, förderte aber das Verschlucken - Vor 100.000 Jahren Beginn von Kultur: – Höhlenmalerei– Schmuck, Kleidung– Tauschhandel
  • Anpassungsstörungen der Neuzeit - Herzkrankheiten- Bestimmte Krebsformen- Osteoporose- Diabetes- Alzheimer- Karies+ Chronische Verstopfung, Plattfüße- Moderne Arbeitswelt: Depression und Angststörungen -> Viele Krankheiten beruhen auf Fehlanpassung -> Fehlanpassung entsteht durch Reiz, die zu stark, zu schwach oder zu neu sind
  • Atherosklerose - Sterbestatistik zeigt die Folgen der Atherosklerose: die drei führenden Erkrankungen in Deutschland, die zum Tode führen (50%) werden durch Gefäßverkalkung verursacht - Herzinfarkt - Thrombotische Schlaganfall - Folgen einer chronischen Minderperfusion
  • Entwicklung der Atherosklerose + Risikofaktoren - Kardiovaskuläre Risikofaktoren fördern das Einwandern von Monozyten in die Intima - Immunologische/inflammatorische Faktoren fördern die Phagozytose als Makrophage von oxidierten LDL – Endothelialen Dysfunktion durch Verdickung – Plaquebildung und Verdickung/Einengung des Lumens - Intimaverdickung oder Atherome unterhalten die Entzündung der Intima- Intima kann einreißen oder rupturieren, verheilen oder zum Verschluss des Gefäßes führen Risikofaktoren: Rauche, diabetes, erhöhtes Cholesterin
  • Krebs - Tumor: Geschwulst oder Schwellung unkontrolliertem Wachstums von Gewebe - Gutartige und bösartige Tumoren - Bösartige(maligne Tumoren) wachsen zerstörend in andere Gewebe und bilden Töchtergeschwülste
  • Kanzerogene - Substanzen die Krebsauslösen können- Schäden an der Erbsubstanz- Mutagene verursachen Mutationen- Karzinogene – Krebs Mehrstufen Modell vermutet verschiedene Faktoren der Entstehung: - Äußere Risikofaktoren- Unterschiedlich hoheindividuelle Zellteilungsrate- Fehler oder Fehlinformation bei der Regeneration in der Erbinformation- Genetische Instabilität: Je instabiler die Zell, desto Wahrscheinlicher der Tumor- Fehler bei der Ablesung der Erbinformation
  • Modell der Krebsentstehung -Klonal Evolutionstheorie nach Darwin - Tumorstammzelle verursacht durch schrittweise Veränderung bei der Erneuerung des Gewebes alternative Zellen, die in der Lage sind Metastasen zu bilden
  • Genetische Instabilität - Kopierfehler bei der Replikation - 10 Fehler sind zur Entstehung eine Tumors notwendig, aber führen meistens zum Zelltod - Doppelstrang DNA ist die Sicherung - Tumorsuppressorgene verlieren ihre Wirkung - Onkogene werden angeschaltet
  • Chronische Entzündung - Bildung von freien Radikalen - Freigesetzte Entzündungsmediatoren verursachen Mutationen und stimulieren Gefäßneubildung um den Tumor - Freigesetzte Wachstumsfaktoren stimulieren auch den Tumor - Entzündung führen zur Gewebsauflockerung und damit zur Einwanderung von Tumorzellen
  • Metabolische Syndrom - Übergewicht und Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung - Leberverfettung und Insulinresistenz - Insulin ist eine Wachstumsstimulator - Entzündungen im Bauchfett rufen chronischen Entzündungszustand hervor und fördern zusammen mit dem Hyperinsulinismus das Tumorwachstum
  • Fazit Krebs Je länger ein Mensch lebt und genetische Fehler akkumuliert, desto wahrscheinlicher ist die Entstehung von Krebs.
  • Homöopathie –  Samuel Hanemann (1755-1843)–  Selbstversuche mit Medikamenten–  Bei Einnahme von Chinarinde bekam er Fieber–  Schluss: Das beste Medikament sei jenes, dass ähnliche Symptome mache, wie die Krankheit Verschiedene giftige Substanzen sollten gegen Krankheiten helfenAber: sie töten auch!Verdünnung (durch Zucker, Alk, Wasser) sollte das Risiko minimierenDamit entstand weniger Schaden als durch die Kollegen - Man kann nichts falsch machen- Selbstheilungskräfte des Menschen sind enorm- Hat seinen Sinn in der Behandlung und Betreuung von banalen Krankheiten mit hoher -Selbstheilungsfähigkeit bei der „Chemie“ kontraindiziert ist
  • Cholesterin Bis 1990 wurde Cholesterin als Killer angesehenAmerikaner haben Milliarden Dollar in die Fettforschung investiert, aber kein einziges Leben gerettet1990 neue Ernährungsempfehlungen:55%KH, 30%Fett,1 5%ProteinSeit 1990 verdoppelt sich die die Anzahl der Diabetiker alle 8 Jahre
  • Auslöser von Stress - Infektion- Verletzungen- Operationen- Emotionale Belastungen, sowohl positiv als auch negativ ( Freude-Angst)- Krankheiten- Soziale Beziehungen