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Stoffwechsel (Fach) / Stoffwechsel (Lektion)

Stoffwechsel

Diese Lektion wurde von Lissyboesl erstellt.

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  • Was ist das gefährliche am Typ2 Diabetes # Das er sehr lange unentdeckt bleibt und sich in dieser Zeit schon die Spätkomplikationen manifestieren  # Es gibt sehr viele schwerwiegende Folgeschäden bei einem erhöhten Blutzuckerspiegel 
  • In welchen Symptomen unterscheiden sich Typ1 und 2 Diabetes # Typ 1: BZ Spiegel auch nüchtern deutlich erhöht - Erstmanifestation oft Koma - Typische Symptome: Polyurie und Polydypsie - Gewichtsverlust # Typ 2: BZ Spiegel nüchtern meist nicht erhöht - selten eine Erstmanifestation - Typische Symptome eher sehr spät
  • Welche Symptome zeigt ein Typ2 Diabetes # Erstmal keine typischen (Polyurie, Polydipsie und Gewichtsreduktion) # Hautjucken Symptome der Folgeschäden sind meist zuerst da:  # Harnwegsinfekte!!! # Mykosen, Furunkel # Schwäche # Sehstörungen 
  • Wie kommt es zu der Insulinresistenz der Zellen beim Typ2 Dia # ständiger Verzehr von schnell resorbierbaren KH  # Bewegungsmangel: Verlangsamter Abbau der Glukose # Dadurch:Empfindlichkeit der Zelle auf Insulin nimmt ab = Abhärtung gegen Insulin passiert, Zahl der INsulinrezeptoren gesunken
  • Was sind Risikofaktoren für Diabetes # Metabolisches Syndrom  # Übergewicht # Schwangerschaft # Stress # Bestimmte Medikamente
  • Ab wann ist der Blutzucker im Blut zu hoch (Nüchtern) # Ab 100mg/dl Krankhaft # Ab 120mg/dl Diabetes
  • Ab wann ist der Zuckerwert im Blut zu hoch (2h Wert) # Ab 140 krankhaft # Ab 200mg/dl Daibetes
  • Was kann den Blutzuckerwert beeinflussen # Essen # Menstruation # Medikamente # Magen Darm Geschwüre # Kalium niedrig
  • Was sind Diabetes Diagnosekriterien # Diabetes Symptome # Glukose im Blut zu einem beliebigen Zeitpunkt über 200mg/dl # Nüchternwert über 126mg/dl (keine Kalorien für 8h) # oGTT (oraler Glukosetoleranztest) 2h Wert über 200mg/dl
  • Was sollten Diabetiker kontrollieren lassen # 1-2/Y Blutfett, Leberwerte, Hormone, Kreatinin und Urin auf Albumin # 1/Y Augenarzt # 1/Y Neurologie # Regelmäßige med Fusspflege
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  • Warum sollte der Diabetiker seinen Urin auf EW untersuchen lassen # Glukose schadet den Glomeruli und mit der Zeit sind sie so geschädigt, dass sie zb Albumin durchlassen # Das kann dann zu einem Albuminmangel und das wiederum zu Ödemen führen 
  • Was ist das Ziel einer Diabetes Therapie # Normalisierung des Blutzucker Spiegels damit Glukose keinen Schaden anrichtet und Zellen gut versorgt sind
  • Welche Therapie muss Typ 1 Diabetes einhalten # Lebenslange Insulinnahme  # Dosis allerdings abhängig von schwere der Krankheit, Lebensumständen, Diät, Alter usw # Spezielle Diät und gezielte Bewegung von Vorteil
  • Was ist der Vorteil einer Insulinspritze im Gegensatz zu oraler Einnahme # Genau Dosierung
  • Wohin werden Insulinspritzen gegeben # Subkutan zb in Bauch # I.M # Venös nur kurzwirksames Normalinsulin
  • Welche Therapie ist beim Diabetes Typ 2 angezeigt # Hier wird versucht die insulinresistenten Zellen evtl wieder zu "heilen" # 1. Maßnahmen sind eine Gewichtsreduktion, regelmäßige Bewegung, Lebensführung usw # 2. Maßnahme: Orale Antidiabetiker (kein Insulin) # Nur wenn diese Maßnahmen nicht helfen, folgt die Insulinspritze # Ausnahme: Bei Langzeit-Diabetikern, bei denen die Insulinproduktion schon total versagt ist
  • Was bedeutet den Diabetiker "gut einstellen" # Den Blutzuckerwert auf 150-200mg/dl zu halten um Langzeitschäden zu vermeiden
  • Was beinhaltet eine diabetische Diät # Direkter Traubenzucker (Glukose) sollte vermieden werden (zb Haushaltszucker, Honig) # Polysacharide bevorzugen # Besser 6-7 kl Mahlzeiten nehmen # Wenig Alkohol # Typ 1 Diabetiker: KH in BE (Broteinheiten) zu sich nehmen (1 BE = 12g KH) um genaue Insulinmenge zu kennen, die er nehmen muss 
  • Welche weitere Tipps für Diabetiker sind sinnvoll # Regelmäßigen Tagesablauf haben  # Genug Bewegung aber besser nicht alleine # Haut und Fusspflege ernst nehmen wegen der Infektanfälligkeit (Zuckermilleu der Haut) # Med Fusspflege # Selbstkontrolle # Ärztliche Kontrollen
  • Welche verschiedenen Insulinarten gibt es # Kurzzeitinsulin, dass schnell wirkt aber nur kurz # Langzeitinsulin, dass länger braucht um zu greifen aber bis zu 28h wirken kann # Mischformen um beide Fälle abzudecken
  • Nenne grob diabetische Folgeerkrankungen # Makro- und Mikroangiopathien: Gefäßschädigungen = Durchblutungsstörungen # Polyneuropathien: Nervenfaserschädigungen # Nephropathie: Ablagerungen in Glomeruli durch Zucker führt zum Nephrotischen Syndrom  # Augen: Schädigungen der kleinen Gefäße der Augen, der Retina # Erhöhte Infektanfälligkeit: Durch zuckerhaltiges Haut und Schleimhautmilleu # Diabetischer Fuss: Kombination aus schlechter Durchblutung, erhöhte Infektanfälligkeit und Nervenschädigung # Diabetische Kardiomyopathie: Herzinsuffizienz 
  • Was sind diabetische Notfälle # Hyperglykämisches Koma # Hypoglykämischer Schock
  • Was ist das Hyperglykämische Koma # KOmazustand durch extrem hohen Blutzuckerspiegel (ab 350mg/dl) # Kann je nach Typ in zwei verschiedenen Verlaufsformen ablaufen: Ketoazidotisch bei Typ 1 und Hyperosmolar bei Typ 2 # Übergang zwischen beiden Formen kann fließend sein # Gemeinsame Symptome sind Fieber, verlangsamte Reflexe, schwacher Muskeltonus, weiche Augäpfel # ketoazidotisch: Azidose im Vordergrund - Peritonitis Symptome, Übelkeit und Erbrechen, Kussmaulatmung, Acetongeruch in Atemluft # hyperosmolar: Exzikkose im Vordergrund - heiße, trockene Haut, Polyurie, Durst, Tachykardie, 
  • Was ist der Unterschied zwischen Ketoazidotischen und Hyperosmolärem Koma # Beide sind Hyperglykämische Komen # Bei Hypersomolärem Koma (Dia Typ 2) ist BZ über 600mg/dl - Ketzoazidotisch (Typ 1) bei 350 # Großer Unterschied: Bei Typ 2 kommt es nicht zur Azidose weil meist keine Ketonkörper gebraucht werden weil noch etwas Glukose in Zellen ankommt (kein totaler Insulinmangel) # Der Blutzuckerspiegel ist dennoch mehr erhöht, weil die Pankreas oft noch mehr und mehr Insulin produziert weil die Zellen nach Glukose schreien
  • Was sind die Ursachen von den zwei diabetischen Notfällen #Hyperglykämisches Koma: Zu viel Zucker wurde aufgenommen oder zu wenig Insulin gespritzt bzw Erstmanifestation # Hypoglykämischer Schock: Zu viel Insulin gespritzt oder zu hoher Glukoseverbrauch in Zellen zb durch Anstrengung die der Körper ja nicht ausgleichen kann, weil er nicht so schnell oder gar nicht wirklich Glukose in Zellen bringt
  • Was ist ein Hypoglykämischer Schock # Unterzucker im Blut - Blutzucker fällt auf unter 50mg/dl # Durch so wenig Glukose im Blut ist die Energieversorgung für die Zelle nicht mehr gewährleistet # Gehirn schaltet dann Alarmmechanismus, wodurch es zu der Schocksymptomatik kommt: Zittern, Heißunger, Kaltschweißig, Herzklopfen
  • Was ist ein Hypoglykämischer Schock # Unterzucker im Blut - Blutzucker fällt auf unter 50mg/dl # Durch so wenig Glukose im Blut ist die Energieversorgung für die Zelle nicht mehr gewährleistet # Gehirn schaltet dann Alarmmechanismus, wodurch es zu der Schocksymptomatik kommt: Zittern, Heißunger, Kaltschweißig, Herzklopfen
  • Wie unterscheiden sich Hypoglykämischer Schock und Hyperglykämisches Koma # Maßgeblich in den Symptomen des VNS: # Hypoglykämie: Zittern, hypertoner Muskeltonus, kalt-schweißige Haut # Hyperglykämie: Hypotoner Muskeltonus, warm-trockene Haut, Fiebrig, Exsikkosezeichen und Ketoazidose Zeichen
  • Was kann das einzige Zeichen sein dass vielleicht auf einen aufkommenden hypoglykämischen Schock hindeutet # Agressives Verhalten (ungewohntes)
  • Erläutere den Pathomechanismus bei der Unterzuckerung # Gehirn empfängt Impuls das nicht mehr genug Glukose im Blut ist, um Energieversorgung zu gewährleisten # Aktiviert dann Mechanismus, um Glukose aus dem Glukagonspeicher (Leber/Muskeln) zu mobilisieren  # Ist der Speicher leer bzw ist der Glukosebedarf so hoch dass Speicher innerhalb kurzer Zeit aufgebraucht ist kommt es zum Schock/Koma
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  • Wie lange reicht der Vorrat/Speicher den der Körper an Glukose/Glukagon anlegt und wo sitzt er # 1/3 in Leber, 2/3 in Muskulatur # Speicher reicht ohne Belastung für ca 1 Tag - unter starker Belastung nur ca 90 Minuten  # Speicherleistung kann trainiert werden: Ausdauersportler haben zb größere Speicherkapazität
  • Was passiert wenn der Glukagonspeicher erschöpft ist und keine neue Glukoseaufnahme in Sicht ist # Körper benötigt Glukose und muss diese dann aus anderen Stoffen selbst synthetisieren zb Aminosäuren = Abbau von Muskelmasse # Für die Zellen, die nicht auf Glukose angewiesen sind, werden Fettsäuren zu Ketonkörper zur Energieversorgung umgewandelt # Diese Vorgänge sind eigentlich Notfallmechanismen für den Körper und es dauert etwas, bis diese einsetzten - in dieser Zeit kann es zur Unterversorgung und damit Koma kommen!
  • Welche Ursachen kann eine Unterzuckerung haben = Es wird mehr Glukose verbraucht, als verfügbar ist (Blut, Speicher) # Diabetes häufig: Zu hohe Insulindosis (alles Glukose wandert in Zellen), zu hohe Belastung (Glukoseverbrauch) bei nicht gesenkter Insulindosis, Typ 2 Diabetes Anfangsstadium (hier häufig zu hohe INsulinproduktion durch Kompensationsmechanismus) # zu wenig Glukoseaufnahme: Diät, Fasten # zu viel Verbrauch: starke Belastung  # zu viele schnelle KH (lassen BZ heftig Ansteigen - viel Insulin wird ausgeschüttet - Zucker geht in Zellen und es kommt manchmal zu kurzzeitigen Mangel) # Alkohol: Vermindert die Freisetzung von Glukagon aus Leber # HOrmonelle Störungen: Insulinom, Kortisol oder Adrenalin Mangel, SD Unterfunktion (Verstärkt die Insulinaufnahmefähigkeit in Zellen), Hormone die die Glykolyse beeinflussen fehlen # Lebererkrankungen: Speicherung versagt,Freisetzung versagt, Glukoneogenese gestört
  • Was ist die beste 1. Hilfe bei Hypoglykämischen SChock # Gabe von Traubenzucker
  • Gibt es spezifische Leitsymptome bei Stoffwechselstörungen # Nein, weil es ja auch darauf ankommt, welcher Stoffwechsel entgleist ist # Diabetes: Polydipsie und Polyurie # Gicht: charakteristische Schmerzzustände
  • Welche DD fallen dir bei Polyurie ein # Prostataerkrankungen # Herzinsuffizienz (eher Nachts)
  • Welche unspezifische Symptome lenken Verdacht auf SToffwechselstörung # Müdigkeit, Leistungsknick # Hautjucken # Infektanfälligkeit # Hautzeichen: Mykosen, Furunkel, brüchige Nägel # Sehstörungen  DD: Malabsorbtionsstörungen, Nährstoffmangel, Elektrolytstörungen
  • Was sollte man bei der Diagnose Diabetes Mellitus unbedingt nachfragen Um Verdacht/Risikohöhe für HerzKL Erkrankungen zu testen # Familienanamnese # Rauchen # Bewegung # Bestehende Hypertonie # Übergewicht: Seit wann # Vorhandensein von Beinschmerzen
  • Was kann bei der körperlichen Untersuchung auf Stoffwechselentgleisungen hindeuten # ERhöhter Blutdruck # Fehlende Pulse # Fehlende Reflexe # Zeichen auf diabetischen Fuss # Xanthelsamen, Xanthome # Gichttrophi # Haut: Infektionen, Furunkel, Ulcus Cruris # Struma # Lebervergrößerung # Strömungsgeräusche über großen Arterien (Hals, Oberschenkel) # BMI und Tailenumfang
  • Was können aus Naturheilkundlicher Sicht Ursachen für Stoffwechselentgleisungen sein # Psychisch: Stress, Konflikte # Medikamente wie zb Pille (lässt Blutfett ansteigen) # geschädigte Schleimhautflora/Darmflora
  • Was sollte passieren, wenn Verdacht auf Diabetes vorliegt # Unbedingt beim Hautarzt Laborwerte und Tests machen lassen  # Folgeuntersuchungen abklären lassen: EKG, Sono, Neurologische Tests, Augen, Herz/KL
  • Ganz grob: An welchen Faktoren wird das metabolische Syndrom diagnostiziert # Übergewicht Apfeltyp # Blutfettwerte: Erhöht # HDL: Gesenkt  # Hypertonie # Insulin: Insulinresistenz
  • Was kann man am metabolischen Syndrom gut beobachten # Dass SToffwechselstörungen meist miteinander in Zusammenahang stehen und oftmals im Kombination auftreten 
  • Was sind Xanthelsamen # Cholesterinablagerungen # gelblich, meist im Bereich der Augenlider # Nicht abwischbar, bilden sich selten zurück, sind aber "harmlos" # Deuten auf Fettstoffwechselstörung hin # Im Alter öfters zu sehen
  • Was sind Xanthome # gutartige Hautwucherungen durch Fetteinlagerung # gelb-rötlich # An Achilles/Fingerstrecksehne, Zwischenfingerfalten, Gesäß, Knie, Ellenbogen, Handflächen, Unterarmstreckseiten # Deuten auf eine Fettstoffstörung hin
  • Was ist Polydipsie und wie steht sie mit Diabetes im Zusammenhang # Übermäßiges, ständiges Durstgefühl und damit meist auch vermehrte Flüssigkeitsaufnahme # Bei Diabetes: Zu viel Glukose im Blut - will Körper loswerden - dadurch Harnproduktion angeregt (Polyurie) was zu einem gesteigerten Durstgefühl führt # Ansonsten auch andersrum: Polydipsie führt zu Polyurie # NIerenerkrankungen, NIeren IS (im Endstadium) # Alkoholkonsum # Medikamente wie Diuretika # Elektrolytstörunge: CA erhöht, KA zu niedrig # psychisch gesteigerte Trinkmenge # Dibatees Insipidus: ADH Mangel bzw ADH Resistenz # SChilddrüsenerkrankungen # Diarrhö # Morbus CUshing 
  • Was ist eine Hyperlipidämie # Erhöhung des Fettwertes im Blut zb Cholesterin oder Triglycerid
  • Welcher Wert ist bei einer Hyperlipidämie besonders zu beachten # LDL und HDL: Sie zeigen eine Erhöhung von Cholesterin im Blut (immer gebunden an Eiweiße) # Das LDL sollte so niedrig wie möglich sein: Größter Risikofaktor für Arteriosklerose # Das HDL sollte so hoch wie möglich sein: Sogar Schutz vor Arterisklerose
  • Welche Risiken birgt einer Hyperlipidämie # Arteriosklerose und damit verbunden KHK, Schlaganfall, arterielle Verschlusskrankheit
  • Was bedeutet der Wert VLDL Very Low Densitiy Lipoprotein = Cholesterinwert