pädagogisch-psychologische Diagnostik (Fach) / Aufgabenformen (Lektion)
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Vor- und Nachteile der wichtigsten Aufgabenformen, Anregungen für die Selbstkonstruktion, Problem der Ratewahrscheinlichkeit
Diese Lektion wurde von Badgirl67 erstellt.
- Anforderungen an Items -> Validität -> Genauigkeit -> schnelle und genaue Auswertbarkeit
- Freie Aufgabenformen es werden keine Antwortoptionen vorgegeben -> Frageform -> Ergänzungsform / Lückentext -> ökonomischste Form, weil nur eine einzige korrekte Lösung -> freie Kurzantwort
- gebundene Aufgabenformen es werden Auswahlantworten angeboten, von denen eine oder mehrere richtig sind -> Zweifach-Wahlaufgabe -> Mehrfach-Wahlaufgabe (MC) -> Zuordnungsaufgabe -> Umordnungsaufgabe
- Distraktor Falschantwort unter den Antwortmöglichkeiten bei MC-Aufgaben
- Multiple-Choice-Aufgabe -> Form der gebundenen Aufgaben -> besteht aus dem Aufgabenstamm und einer Reihe von Auswahlantworten, von denen mind. eine richtig ist Kritik: Ratemöglichkeit und fehlender Transfer des Gelernten auf andere Fragestellungen :/: -> Ratewahrscheinlichkeit sinkt bei Erhöhung der Auswahlantworten, -> Fragestellung so gestalten, dass sie analysiert werden muss -> "n aus N" - Aufgabe: mehrere richtige Antworten anbieten, die alle markiert sein müssen
- Itemformen in Persönlichkeitstests -> Zweifachwahlaufgaben; stimme zu / stimme nicht zu -> Mehrfachwahlaufgaben; was würden sie tun - a), b), c), d) -> Beurteilungsaufgaben; Ratingskalen (numerisch, verbal, symbolhaft)
- Anforderungen an Testaufgaben -> Items müssen verständlich sein (klare Formulierung, keine doppelte Verneinung) -> Items müssen inhaltlich auf das zu Messende ausgerichtet sein -> objektive Auswertbarkeit, präzise, eindeutige Auswertungsregeln -> ausreichende Menge an Items, Reliabilität und Valididtät steigen mit der Aufgabenzahl -> angemessene Schwierigkeit und hohe Trennschärfen -> innerhalb eines Tests /eines Untertests keinen Aufgabenwechsel
