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pädagogisch-psychologische Diagnostik (Fach) / KTT - Klassische Testtheorie (Lektion)

wurde aus Arbeiten von Charles Spearman entwickelt und befasst sich im Wesentlichen mit der Größe von Messfehlern

Diese Lektion wurde von Badgirl67 erstellt.

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  • Axiom als absolut richtig erkannter Grundsatz; gültige Wahrheit, die keines Beweises bedarf
  • Validität Belastbarkeit, Überprüfbarkeit, Echtheit
  • Reliabilität Genauigkeit, Zuverlässigkeit
  • Varianz Streuung, Spannbreite der Daten
  • Reliabilitätskoeffizent Verhältnisfaktor, der angibt inwieweit zwei Messwertgrößen sich gegenseitig bedingen
  • 1. zentrale Annahme = Existenzaxiom X = T + E -> der erzielte Testwert X besteht aus dem wahren Wert T und dem Messfehler E -> T ist nicht messbar, theoretischer Wert -> weder beweis- noch widerlegbar aber vernünftig T = X - E      E = X - T xi = ti + ei  -> für einzelne Person
  • 2. Grundannahme r (TE) = 0  es gibt keine Korrelation zwischen Messfehler und wahrem Wert -> Messfehler ist unabhängig und variiert zufällig in Größe und Richtung, bei gedachter unendlicher Wiederholung beträgt der Mittelwert aller Messfehler daher 0
  • 3. Grundannahme r (E1,E2) = 0 es gibt keine Korrelation zwischen Messfehlern aus verschiedenen Tests
  • Reliabilitätskoeffizient -> Verhältnisfaktor, nicht direkt messbar -> die Unterschiede der beobachteten Werte (Gesamtvarianz) resultieren prozentual in einem best. Verhältnis aus interindividuellen Unterschieden (wahre Varianz) in der tatsächlichen Merkmalsausprägung und aus Messfehlern (Fehlervarianz) z.B. r = 0.8 -> 80% interindiv. Unterschiede und 20% Messfehler -> Werte zwischen 0 und 1, umgekehrt proportional zu Fehlervarianz -> keine negativen Werte, weil Fehlervarianz nie größer als Gesamtvarianz rtt = ST2 / SX2  (wahre Varianz durch Testvarianz) rtt = 1 - SE2 / SX2 (Fehlervarianz durch Testvarianz)
  • Standardmessfehler -> gibt an, wie stark die Messwerte bei gedachter unendlicher Testwiederholung um den wahren Wert herum streuen -> Standardabweichung der theoretischen Verteilung der beobachteten Werte um den wahren Wert SE = SX (√1-rtt)
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  • Konfidenzintervall 1.) Vertrauensintervall, in dem der wahre Wert liegt -> mit bestimmter Wahrscheinlichkeit (meist 95%) liegt der wahre Wert in diesem Bereich, Irrtumswahrscheinlichkeit = 5% x - 1,96 * SE ≤ t ≤ x + 1,96 * SE           SE = SX (√1-rtt) (Konstante 1,96 aus z-Werte-Tabelle, zweiseitige Testung, normalverteilt, bei Irrtumswahrscheinlichkeit von 5%) (geringere Sicherheit als 95% bedeutet kleinere Intervalle und höhere Irrtumswahrscheinlichkeiten, andere Konstante) Konfidenzintervall 99% -> Konstante = 2,58 Konfidenzintervall 68% -> Konstante = 1
  • vier bedeutsamn Methoden der Reliabilitätsschätzung lassen sich aus den Axiomen der KTT ableiten -> Retest-Reliabilität -> Paralleltest-Reliabilität -> Split-Half-Reliebilität -> Interne Konsistenz (Crohnbachsalpha)
  • Axiome der KTT -> Verknüpfungsaxiom -> Existenzaxiom -> Unabhängigkeitsaxiom
  • Hauptgütekriterien -> Validität -> Objektivität -> Reliabilität
  • Methode zur Bestimmung der inneren Konsistenz eines Testes -> Cronbachs Alpha -> Berechnung eines bestimmten Reliabilitätskoeffizienten 
  • Nebengütekriterien -> Skalierung -> Unverfälschbarkeit -> Testökonomie