Psychosomatik und Verhaltensmedizin (Fach) / Subjektives Krankheitsmodell am Bsp koronare Herzkrankheiten (Lektion)

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Diese Lektion wurde von Lielielie erstellt.

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  • Was ist ein subjektives Krankheitsmodell? Ansammlung an Überzeugungen & Ansichten, die Pat über ihre Krankheiten haben und die auf Vorwissen & Lernerfahrungen basieren.
  • Warum sind subjektive Krankheitsmodelle relevant? Chronische Krankheiten haben fast immer ienen substantielen psychologischen AANteil!
  • Auf was hat das subjektive Krankheitsmodell Einfluss? Auswahl der Copingstrategien der Patienten Adhärenz zur Behandlung, zu medizinischen Empfehlungen Gesundheits- und in Anspruchsnahmeverhalten Krankheitsverlauf (zusätzlich zu med Fakt)
  • Woher kommen subjektive Krankheitsmodelle? (9) Sozialisation autobiographische Erinnerungen Modelllernen Medien, Freunde spezifische Erwartungen Kausual- & Kontrollattributionen Selbstwirksamkeitserwartungen Kohärenzempfinden Persönlichkeitsvariablen
  • Was sind Ziele des Modelles zur Selbstregulation von Leventhal? Wie kann man die Regulationsprozesse bei der Auseinandersetzung mit körperlichen Erkrankungen/ gesundheitlicher Bedrohung erklären? - bzw: Wie reagiert ein Individuum auf die wahrgenommene Bedrohung seinr Gesundheit?
  • Annahme bezüglich Krankheitsverhalten im Selbstregulationsmodel von Leventhal? KrV wird beeinflusst durch: kognitive (mentale Überzeugungen, Wissen, Annahmen, Modelle) & emotionale (Angst, Zukunftssorgen) Repräsentationen der jeweiligen Krankheit/Bedrohung
  • Was ist der Ausgangspunkt für das Selbstreguklationsmodell von Leventhal? (1970) Das Duale Prozess- Modell bzw Prallel-Response-Model
  • Was sind die Annahmen im Parallel-Response-Model/ Duale Prozessmodel? Krankheitsinformationen stimulieren 2 Prozesse: Gefahrenkontrolle & Furchtkontrolle
  • Was ist die Gefahrenkontrolle im Dual-Prozess-Modell von Leventhal? Repräsentatioin der objektiven Bedrohung Ziel: Reduktion der Gefahr Bsp bei Bluthochdruck: Vorsatz bilden, Gewicht zu reduzieren & Medis zu nehmen
  • Was ist die Furchtkontrolle nach dem Dualen Prozessmodell nach Leventhal 1970? Repräsentation der neg emotionalen Zustände Ziel: Möglichkeiten zur Reduktion der Angst/Furcht finden Bsp Bluthochdruck: Reduktion d Angst durch Selbstberuhigung/kogn Umbewertung: zu hoher Blutdruck ist doch gar nicht so schlimm
  • Was ist die Erweiterung des Dual Prozess Modells von Leventhal? das Common sense Model / Selbstregulationsmodel
  • Um was erweitert das Comon sense Model/ Selbstregulationsmodell von Leventhal das Dual Prozessmodel? - um Coping - um Bewertung des Copings - situationale Stumuli haben sowohl:   - emotionale als auch   - kognitive Repräsentationen
  • Erkläre das Common-sense-model of self-regulation of health and illnes! Vorhandensein eines situationalen Stimulus: Risiko- oder Krankheitsinformationen wird integriert in vorhandes Wissen gibt kognitive Repräsentation davon (Ursachen & Konsequenzen) & emotionale Repräsentationen (Angst) ==> Jeweils Teil von Gefahren bzw Furchtkontrolle ==> Jeweils ins Wechselwirkung mit Planung der Bewältigung der obj Bedrohung bzw der emotionalen Reaktion & Evaluation des BEwältigungsverhaltens
  • Was sind die 5 Hauptdimensionen der kognitiven Repräsentation von Krankheiten nach Leventhal? 1. Identität/Sympromatik 2. Ursache 3. Time/ Zeitverlauf 4. Konsequenzen 5. Behandlungs- bzw Kontrollmöglichkeiten
  • Was fällt unser Identität/Symptomatik? persönliche Annahmen, um welche Krankheit es sich handelt, welche Symptome dazu gehören, welche Bedeutung die Krankheit hat
  • Was gehört zu Verursachung/ Annahmen zur Ursache der Krankheit? genetisch ernähurngsbedingt Schicksal Rauchen Umweltfaktoren ..
  • Was gehört zu Zeitverlauf/timeline? akut zyklisch chronisch ..
  • Was gehört zu Konsequenzen? physich sozial ökonomisch ...
  • Was gehört zu Behanldungs- / Kontrollmöglichkeiten? wahrgenommene heilbarkeit, Kontrollierbarkeit
  • Nenne ein paar Beispiele für die Kausalattribution bei der Entstehung bei Krankheiten, Vermutungen zu Ursachen von Erkrankungen! Stress & Sorgen vererbt Bakterien & Viren Ernährungs- & Essgewohnheiten Zufall/Pech schlechte medizinische Versorgung in Vergangenheit Umweltverschmutzung eigenes Verhalten meine Einstellung bzw negatives Denken Familienprobleme & Sorgen Überarbeitung emotionales Befinden Alterungsprozess Alkohol Rauchen Unfall oder Verletzung Persönlichkeit Verändertes Immunsystem
  • Welche Formen von Kontrollattribution gibt es? Internal sozial external fatalistisch
  • Was entspricht internalen Kontrollüberzeugungen? Überzeugungen. selbst den Krankheitsverlauf beeinflussen zu können!
  • Was entspricht sozial externalen Kontrollüberzeugungen? Überzeugung, dass andere (Ärzte) den Krankheitsverlauf beeinflussen können
  • Was entspricht fatalistischen Kontrollüberzeugungen? Überzeugung, dass Krankheitsverlauf nicht gezielt beeinflusst werden kann
  • Wie kann man Krankheitsrepräsentationen messen? Illness Perception Questionnaire! IPQ bzw IPQ-R
  • IPQ? 5 Dimensionen Selbstbeurteilung Anpassung an versch Krankheiten
  • IPS-R? - Überzeugung bez Konntrollierbarkeit der Krankheit unterteilt in: persönliche & Behandlungskontrolle - Illness Coherence (Krankheit ins Weltbild?) - Emotionale Repräsentation neue Skala - Timeline + Items zur internen Konsistenz
  • IPQ Fazit? robust, detailliert, Briefversion, Selbstbeurteilung, Kurzform, leichte Handhabung --> Messung subj Krankheuutsmodelle
  • Welcheh Variablen erfasst die Studie zur Arbeitsfähigkeit nach Myokardioinfarkt? (Thema subj Krankheitsmodelle & deren praktischer Einfluss) Schwere der Krankheit Krankheitsrepräsentation Angst und STress Teilnahme an Reha Wiederientritt in Beruf Beeinträchtigung sexuellle Dysfunktion
  • Welche Krankheitsannahme hat welche Folgen? Krankheit ist kurzfristig und weniger ernst? frühere Rückkehr in Beruf
  • Welche Krankheitsannahme hat welche Folgen? Krankheit wird ausgelöst durch ungesunde Lebensweise 6 M später eher Einhaltung Diät, reduzierter Tabbakkonsum, mehr Sport im Vgl zu anderen Pat
  • Welche Krankheitsannahme hat welche Folgen? Krankheit ist verbunden mit einer großen Anzahl an Symptomen (high illness identity) Vorhersage von sexuellen Dysfunktionen (3-6 Mon)
  • Welche Krankheitsannahme hat welche Folgen? Krankheit hat schwerwiegende Konsequenzen Vorhersage von langsamer Wiederaufnahme von alltäglichen und sozialen Aufgaben
  • Welche Faktoren sagen (sig) Beeinträchtigung 3 Mo nach Herz OP voraus? IPQ R Summenscore R² .215 ** Age und Baseline Disability R² .211* ( Annahmen: lange phasenhafte Dauer, schwerwiegende Konsequenzen, hohe emotionale Belastung)
  • Womit hängt das subjektive Krankheitsmodell zusammen? psychische Belastung  (auf Grund körperl Erkrankung wie Krebs) IPQ Identität physischer Zusatnd (schlimmere Schuppenflechte) IPS Identität Bedeutsamkeit Komorbiditäten bei körp Erkrank (Depression, Ängste, Schmerz bei Rheuma ) IPQ versch Inanspruchnahmeverhalten // organimed Krankheitsverständ
  • Funfacts übers Herz, yay! ermüdungsfreier Muskel, Hohlorgan 300 g 60-8ß Schläge/Min 5l / min veg NS reguliert Funktionen 2 Herzkammern, 2 Vorhöfe, durch 4 Herzklappen getrennt, versorgt durch Koronararterien Muskulatur: Myokard, Herzkammern = Ventrikel
  • WIe wird Transport von Blut durch Herz ermöglicht?? Systole und Diastole
  • Systole Anspannung, leeres Herz,  systolischer Wert auf peak bei 120-130
  • Diastole Entspannung, Füllung, diastolischer Wert auf Peak bei 80
  • Was machen Herzkrankgefäße? - ausgehend von Aorta - umschließen wie Netz den Hohlmuskel LCA und CA jeweils zuständig für Versorgung best Bereiche
  • Herzkrankarterie=? Koronararterie (CA)
  • Was haben Sympathicus udn Parasympathikus am Herzen zu tun? antagonistische Wirkung bei Regulation d Herzfunktion kurzfristige Anpassung des Stoffwechsels & der Hämodynamik an aktuelle Erfordernisse (Frequenz hoch & runter) Sym: Anspannung, körperl Leistung, Steigerung Herzkraft & frequenz Para: Entspannung, Regenration, R
  • Baroreflex Hält Blultdruck im Gleichgewicht kurzfr Regulation auf Störeinflüsse ökonimischer Einsatz der Herzarbeit Barorezeptoren messen Blutdruckverändeurng ==> Feedbackschleife; Sekung &Erhöhung Herzfrequenz
  • Epidemiologie von Herzkrankheiten? Nord Süd Gefälle! 2-3x höher bei niedrigem SES DE mittlere Position bei kardiovaskulärer Sterblichkeit 45,6% häufigste Todesursache in Industrieländern
  • Folgen von Herz-Kreislauferkrankungen? - Auswirkung auf ganzen Körper - verantwortlich für 1/3 der Berufsunfähigkeitsrenten - eine der wirtschaftlich größten Herausforderungen für Gesundheitssystem
  • Welche Herzerkrankungen sind besonders folgenreich? KHK Herzinfarkt Schlaganfall
  • Leitsymptom für Erkrankungen der Herzkranzgefäße? Angina Pesctoris
  • Was ist Arterosklerose? - Vorstufe Herz-Kreislauf-Erkranungen - Chronischer Umbauvorgang der artiellen Gefäße  & Einengung des Volumens - Arterienverkalkung
  • Arterosklerotischer Prozess=? Ablagerung von Blultfetten, Blultgerinseln, Bindegeweben oder Kalk in den Gefäßwänden --> Verkalkung,---> Plaques Plaques verengen Gefäß können aufbrechen = Thrombenbildung, Gefäßverschluss ====> Ursache für Herzkreislauferkranungen
  • Was sagt erhöhte Depressionswerte bei Hypertonikern voraus? erhöhtes Risiko für Apoplex und KHK -Tod hohe Depr --> bis zu 2.9 fach  höheres Schlaganfallrisiko