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Entwicklungspsychologie (Fach) / 6 kognitive Entwicklung (Lektion)
6 kognitive Entwicklung
Diese Lektion wurde von jillian erstellt.
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- Was regt die Theorie Piagets an? die entwicklungspsychologische Forschung bis in die Gegenwart
- Was beeinflusst die Theorie Piagets? andere Disziplinen wie die Pädagogik oder kognitive Archäologie
- Was lässt sich zu Piagets Theorie kritisieren? die Kompetenzen der Kinder wurden tendenziell unterschätzt => Kinder können Aufgaben meist schon eher als von Piaget angenommen
- die Fähigkeit, sich selbst und anderen mentale Fähigkeiten zuzuschreiben Theory of Mind
- Theory of Mind - Definition die Fähigkeit, sich selbst und anderen mentale Zustände zuzuschreiben
- intuitive Psychologen Kinder entwickeln subjektive Theorien über das Funktionieren des Verstandes und dessen Einfluss auf das Verhalten
- Worüber bilden Kinder subjektive Theorien? über das funktionieren des Verstandes und dessen Einfluss auf das Verhalten
- Was müssen Kinder erst lernen zu erschließen? interne Zustände anderer Personen, deren Wünsche, Absichten und Überzeugungen
- Wodurch verstehen Kinder zunächst, dass andere Menschen mit ihren Handlungen Absichten bzw. Wünsche verfolgen? mentalistische Interpretationen
- mentalistische Interpretationen Durch mentalistische Repräsentationen verstehen Kinder zunächst, dass andere Menschen in ihren Handlungen Absichten verfolgen bzw. Wünsche umsetzen
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- Wenn Kinder lernen die internen Zustände anderer Menschen zu erschließen lernen sie das in welcher Reihenfolge? 1. mentalistische Interpreationen: Kinder verstehen, dass Menschen mit ihren Handlungen Absichten verfolgen 2. dass Menschen sich auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, weil sie eine bestimmte Überzeugung über einen Sachverhalt haben
- Was lernen Kinder später über das Verhalten von Menschen? dass sich Menschen auf eine bestimmte Art und Weise verhalten, weil sie eine bestimmte Überzeugung über einen Sachverhalt haben
- Befunde Smarties Aufgabe 3-Jährige können zwischen dem eigenen Wissen und dem eines anderen Kindes nicht unterscheiden 5-Jährige können das Nichtwissen eines anderen Kindes antizipieren
- Smarties-Aufgabe 1. Smarties-Aufgabe: - Smarties Dose, Kind wird gefragt was es in der Dose vermutet: Smarties - es wird nachgeguckt und findet Bleistifte - dann wird Kind gefragt was Freundin Sally in der Box vermuten würde => 3 Jährige: Bleistifte => 5 Jährige: Smarties
- Geschichte von Maxi - Maxi legt Schoki in grünen Schrank und geht spielen - Mutter nutzt etwas Schoki und legt sie dann in den blauen - Maxi kommt wieder, wo sucht er Schoki? 3-Jährige: blauer Schrank 4 bis 5-Jährige: grüner Schrank
- Was sind Experimente zur falschen Überzeugung? Smarties-Aufgabe Maxi-Geschichte
- 3-Jährige - Experimente zur falschen Überzeugung haben Schwierigkeiten sich vorzustellen, dass sich eien andere Person in einem falschen Glauben über einen bestehenden Sachverhalt befinden kann
- Womit haben 3-jähhrige Schwierigkeiten? sich vorzustellen, dass sich eien andere Person in einem falschen Glauben über einen bestehenden Sachverhalt befinden kann
- Experimente zur falschen Überzeugung - 4. Lebensjahre: Verständnis, dass sich subjektive Überzeugungen von der Realität unterscheiden beginnt sich zu entwickeln
- Was entwickelt sich erst ab dem 4. Lebensjahr: das Verständnis, dass sich subjektive Überzeugungen von der Realität unterscheiden
- Was sind 2 Erklärungen für die ToM-Entwicklung? 1. nativistische Position 2. empiristische Position
- nativistische Position es gibt ein ToM-Modul (hypothetischer Gehirnmechanismus) der speziell zum Verstehen anderer Menschen ist - dieser reift in den ersten 5 Lebensjahren aus
- empiristische Position: - alltagspsychologisches Verständnis wächst aus der Interaktion mit anderen Menschen
- Was ist ein Beleg für die empiristische Position? dass Vorschulkinder mit Geschwistern in Aufgaben über falsche Überzeugungen besser abschneiden als geschwisterlose Kinder
- Was sind die zentralen Veränderungen der Informationsverarbeitung im Kindesalter? 1. Einsatz effizienterer Gedächtnisstrategien 2. Effizientere Nutzung der Kapazität des Arbeitsspeichers 3. Zunahme automatisierter Informationsverarbeitung 4. Zunahme der Verarbeitungsgeschwindigkeit 5. Zunahme von semantsichem Gedächtnis
- Welches Paradigma wird eingesetzt um Gedächtnis und Lernen im Säuglingsalter zu untersuchen? das mobile conjugate reinforcement paradigm
- mobile conjugate reinforcement paradigm ist was für eine Ansatz? operantes Konditionieren
- mobile conjugate reinforcement paradigm vorgehen Tag 1: - Baseline-Kickrate wird ohne Verstäkrung erfasst, Mobile kann dabei angeschaut werden - dann Messung mit Verstäkrung: Mobile ist mit Fuß verbunden Tag 2: - Messung der Kickrate ohne Verstärkung
- Was lernt der Säugling im mobile conjugate reinforcement paradigm? das Mobile mit Fußtritten in Bewegung zu setzen
- Was ist die Annahme im mobile conjugate reinforcement paradigm? Wenn die Kickrate nach Verstärkung > Baseline-Kickrate, so hat das Kind das Mobile erkannt
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- „They say ‚yes‘ by kicking at a higher rate.“ wo? im Mobile Conjugate Reinforcement Paradigm
- Befunde im Mobile Conjugate Paradigm? 2-3 Wochen alte Säuglinge erinnern sich noch eine Woche nach dem Training daran, wie sie das Mobile aktiviert hatten 3 Monate alte Kinder lernen, ein Mobile in Bewegung zu setzen, auf dess Klötzchen der Buchstabe A stand, da sie nur dann eine erhöhte Kickrate zeigen wenn auf dem Mobile Klötzchem mit A waren Stimulusdiskrimination lernbar: erhöhte Kickrate nur bei bestimmter Bettauskleidung
- Wer erinnert sich noch eine Woche nach dem Training daran, wie sie das Mobile aktiviert hatten? 2-3 Wochen alte Säuglinge
- Wer lernt ein Mobile nur dann in Bewegung zu setzen, wenn ein A auf den Klötzchen steht? 3 Monate alte Säuglinge
- Was ist ebenfalls mit dem mobile conjugate reinforcement paradigm erlernbar? Stimulusdiskrimination: erhöhte Kickrate nur bei bestimmter Bettauskleidung
- Was ist das Durchschnittsalter der ersten Erinnerung? 3,5 Jahre
- Was herrscht vor dem 3. Lebensjahr? infantile Amnesie
- infantile Amnesie vor dem 3. Lebensjahr kann man sich an nichts erinnern
- Wozu besitzen Kleinkinder die Fähigkeit? sich an Dinge zu erinnern, besonders bei autobiographischen Ereignissen
- Woran können sich Kleinkinder vor allem erinnern? autobiographische Erinnerungen
- Was ist ein Problem Gedächtnis bei Kleinkindern zu erfassen? man kann sie nicht fragen an was sie sich erinnern
- Was ist eine Lösung für das Problem, dass man Kleinkinder nicht fragen kann an was sie sich erinnern? nutzen von Imitationstechniken bei denen Kinder zeigen können an was sie sich erinnern
- Was ist ein Beispiel für eine Imitationstechnik? Making a Gong
- Wie funktioniert die Making a Gong Imitationstechnik? Kinder wird gezeigt, wie sie eine Apparatur so zusammenbauen, dass man damit einen Gong auslösen kann nach einem Retentionsintervall soll das Kind die Hanldung selbstausführen Abruf: Kind soll fremde Aufgabe sowie die zuvor gesehene Gong-Aufgabe ausführen => es wird geguckt ob Kinder die Gong Aufgabe sig. häufiger ausführen können
- Making a Gong - Ergebnisse: - je älter die Kinder, desto - je älter bei der Enkodierung, desto eindeutiger der Unterschied zwischen der neuen und der alten Aufgaben, d.h. desto besser die Gedächtnisleistung länger können sich Kinder an Ereignisse erinnern
- je älter Kinder bei der Enkodierung desto länger können sie sich an Ereignisse erinnern
- Was wird mit zunehmendem Alter besser? Was nimmt dennoch ab? Gedächtniskapazität Erinnerungsleistung an frühe Lebensereignisse
- Was ist der Grund für die abnehmende Erinnerungsleistung an frühere Lebensereignisse? weniger effektive und effiziente Konsolidierungsprozesse bei Kinder
- Wie sind Konsolidierungsprozesse bei Kindern? weniger effektiv und effizient
- Kinder können sich an Ereignisse erinnern, aber vergessen diese auch wieder (wegen wenig effizienter und effektiver Konsolidierungsprozesse)