BWL (Fach) / Unternehmensfinanzierung (Lektion)

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  • Kapitalstruktur unter Einfluss von Agency Kosten? Zwischen Management und Kapitalgeber generell herrschen Informationsasymetrien vor. Das Management weiß in der Regel mehr über das Unternehmen als die Kapitalgeber. Je höher die Eigenkapitalausstattung, umso höher ist der Spielraum des Managements und so höher die Gefahr, dass das Management seine Position ausnützt. Um dies zu unterbinden versuchen die Eigentümer durch Überwachung und Einschränkung der Handlungsspielräume des Managements einzuschränken (Covenants) dabei enstehen Monitoringkosten. Beim Fremdkapital ist diese Situation ähnlich. Sicherheiten, Einschränkungen der Handlungsalternativen der Kreditnehmer. Pecking-Order-Hypothese: Zuerst werden jene Finanzierungsalternativen genutzt bei denen die Informationsasymetrien gering sind: Liquide Mittel, sicher bedienbares Fremdkapital, zum Schluss Eigenkapital.
  • Wie sieht die Kapitalstruktur bei KMUs und Familienunternehmen aus? Klein und Mittelbetriebe sind durch limitierte Eigenkapitalbeschaffungsmöglichkeiten gekennzeichnet. Expansion wird überwiegend mit Fremdkapital finanziert. Familienunternehmen sind langfristig orientiert. In Expansionsphasen wollen diese nicht ihre Unabhängigkeit abgeben und keine anderen Mitbestimmenden Eigentümer haben, daher Fremdkapital.
  • Erklären Sie den Begriff Dividendenpolitik Mein Ausschüttungspolitik. Gegenteil von Thesaurierungspolitik. Es gibt verschiedene Arten von Dividenenden: Bardividende, Naturaldividende (Produkte und Dienstleistungen von Unternehmen), Wertpapierdividende (Der Gewinn wird einbehalten und in Grundkapital gebucht, die neu enstandenen Aktien werden an die Aktionäre verteilt) Andere Entscheidungsrelevante Faktoren: Steuerrecht, Entscheidungsgewalt, Rechnungslegungsrecht. Laut der Irrelevanzthese von Modigliani und Miller ist die Ausschüttungshöhe Irrelevant. Diese Überlegungen sind in der Praxis irrelent
  • Dividendenpolitik als Interessensausgleich Eigentümer haben verschiedene Interessen was die Ausschüttung betrifft. Das Unternehmen kann aber nur eine Gruppe effektiv fördern. => Klienteleffekt. Gründe für diese verschiedenen Interessen können im Portfolio der Eigentümer oder in der persönlichen Situation liegen. Die Ausschüttung jetzt ist immer attraktiver wie die Ausschüttung später. Sonstige Stakeholder (Kunden, Lieferanten, Fremdkapitalgeber) haben auch eher eine Thesaurierung der vorhanden Mittel im Sinn, da sie an stabile Geschäftsbeziehungen interessiert sind. Wesentliche Asupekte bei diesen Betrachtungen sind auch die Steuern, Interessen der Eigentümer und Mnager.
  • Informationswirkung der Dividenden Die bloße Ankündigung von Dividenerhöhungen führen meistens zu dauerhaften Kurssteigerungen. Damit setzt man ein Signal auf die zukünftige Cashflowentwicklung des Unternehmens. Nichteinhalten hat dann negative Auswirkungen.
  • Welche strukturellen Aspekte spielen bei der Dividendenhöhe eine wichtige Rolle? Unternehmensphase: Junge Unternehmen zahlen wenig Dividende, da sie das Geld für weitere Investionen benötigen. Diese selbe Überlegung gilt für kleine Unternehmen, da diese eher begrenzte Kapitalbeschaffungsmaßnahmen haben. Durch Nichtausschütten von Dividenden und das Anstauen an Liquidität kann dies zusätzlich Übernehmer anlocken, die einen Teil der Übernahme mit der zur Verfügung stehenden Liquidität finanzieren.
  • Welche Aspekte beim Rückkauf eigener Aktien sind zu beachten? Für börsennotierte Gesellschaften relevante Idee. Europa ist sehr restriktiv was den Rückkauf eigener Anteile betrifft. In Deutschland und Österreich sind diese eher Ausnahmmefall. Man sah die Gläubiger bedroht. Gründe für den Rückkauf eigener Aktien: Stock Option Program für leitende Mitarbeiter, Bereitstellung von Belegschaftsaktien, das Herabsetzen vom Grundkapital, Transaktionswährung für M&A Transaktionen, Beinflussen der Kapitalstruktur zugunsten des Fremdkapitals und zur Senkung der Kapitalkosten, Liquiditätsabbau durch Rückkauf eigener Aktien. Durch die Ankündigung eines Aktienrückkaufes kommt es oft zu einer positiven Bewertung der Aktienkurse. Durch den Rückkauf wird aber auch die Aktionärsstrukter verändert, die Streubesitzaktionäre werden weniger.
  • IFRS-Konsolidierungsvorschriften für Konzernunternehmen? Konsolidierung: Zusammenfassung der Jahresabschlüsse von Konzernunternehmen zu einem Konzernabschluss. IFRS 10: regelt den Vollkonsolidierungskreis (Die in den Konzernabschluss miteinzubeziehenden Unternehmen). Die Vollkonsolidierung einer Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss setzt die Erfüllung folgender Kriterien voraus (Beherrschung): Bestimmungsmacht: Das Mutterunternehmen verfügt beim Tochterunternhemen über eine Verfügungsgewalt. Risiko und Rechte: Anspruch auf Ergebnisbestandteile Zusammenhang zwischen Power und Returnskriterium IFRS 11: regelt die Bilanzierung von Joint Arrangements. Joint Ventures: Gemeinschaftsunternehmen. Parteien sind aufgrund Gesellschafterstellung am Reinvermögen des Joint Venture beteiligt und haben keinen unmittelbaren Zugrif auf die Vermögenswerte. Joint Operations: Folgekonsolidierung: Erstkonsolidierung:
  • Substanzwertmethode? Reproduktionswert des betriebsnotwendigen Vermögens (Wiederbeschaffungswert) +Liquidationswert des nicht-betriebnotwendigen Vermögen -Schulden =Substanzwert Wird nur in Ausnahmefällen verwendet. Bsp. Unternehmen mit enorm unsicherer Zukunft.
  • Was ist charakteristisch für eine Holding und welche Ziele können kann man mit einer Holding verfolgen? Eine Holding ist ein beherrschendes Unternehmen mit mehreren abhängigen Unternehmen. Eine einheitliche Leitung eines Konzerns wird entweder durch eine Holdinggesellschaft oder einem Konzernunternehmen ausgeübt. Holding hat prinzipiell zwei Aufgaben: Beteiligungsfinanzierung und Beteiligungsverwaltung. Kann auch Führungsfunktion wahrnehmen: Festlegung Mangement Philosophie für den Konzern, Strategie, Festlegung der Konzernstruktur, Design eines Controlling Systems im Konzern, Koordination der operativen Einheiten ... Wachstumsziele: Vertikale Expansion: Integration von vor- oder nachgelagerten Produktionsvorgängen Horizontale Expansion: Strategie einer strärkeren Marktdurchdringung. Diversifikation: Erhöhung der Vielfalt im Konzern erbrachten Leistungen.
  • Welche Arten von Holdings gibt es? Finanzholding: sehr flexibel Führungsholding: Management Holding, hat im Gegensatz zur Finanzholding die Aufgabe den Holdingverbung zu führen        Aufgaben: Bestimmung Ziele und Strategie,                        M&A Transaktionen
  • Welche Arten von Holdings gibt es? Finanzholding: sehr flexibel Führungsholding: Management Holding, hat im Gegensatz zur Finanzholding die Aufgabe den  Holdingverbung zu führen        Aufgaben: Bestimmung Ziele und Strategie,                        Entscheidung M&A Transaktionen                        Entscheidung Forschungs und Entwicklungsschwerpunkte                        Einheitliche Präsentation des Konzerns gegenüber Aufsichtsrat, Kapitalgebern,                        Kapitalmarktvertretern                        Konzernrechnungslegung
  • Welche Arten der Organisation des Finanzmanagements gibt es im Konzern? Dezentrale Finanzführung: relativ eigenständige Finanzierung auf den unterschiedlichen Gesellschaften des Konzerns. Kein Umsetzbares Szenario für eine Management Holding. Zentrale Finanzführung: Die Finanzmittel werden Zentral von der Management Holding beschafft. Diese übernimmt auch die Koordination der Bankenpolitk. Gestaltung der Finanzpolitik erfolgt top-down. Konzerninterne Finanzbeziehungen erfolgen at-arms-lenth-princliple Konzerninterne Finanzierungsgesellschaften: konzerneigen, rechtlich selbstständig Beschaffung von Finanzmittel auf internationalen und nationalen Märkten,
  • Welche Arten der Organisation des Finanzmanagements gibt es im Konzern? Dezentrale Finanzführung: relativ eigenständige Finanzierung auf den unterschiedlichen Gesellschaften des Konzerns. Kein Umsetzbares Szenario für eine Management Holding. Zentrale Finanzführung: Die Finanzmittel werden Zentral von der Management Holding beschafft. Diese übernimmt auch die Koordination der Bankenpolitk. Gestaltung der Finanzpolitik erfolgt top-down. Konzerninterne Finanzbeziehungen erfolgen at-arms-lenth-princliple Konzerninterne Finanzierungsgesellschaften: konzerneigen, rechtlich selbstständig Beschaffung von Finanzmittel auf internationalen und nationalen Märkten,
  • Welche Arten der Organisation des Finanzmanagements gibt es im Konzern? Dezentrale Finanzführung: relativ eigenständige Finanzierung auf den unterschiedlichen Gesellschaften des Konzerns. Kein Umsetzbares Szenario für eine Management Holding. Zentrale Finanzführung: Die Finanzmittel werden Zentral von der Management Holding beschafft. Diese übernimmt auch die Koordination der Bankenpolitk. Gestaltung der Finanzpolitik erfolgt top-down. Die operativen Konzerneinheiten werden mit einer Konzernrichtlinie verpflichtet, keine Finanzleistungen bei Banken atuonom anzufragen ("Kontrahierungszwang"). Zentrale Konzeption als Service Center. Konzerninterne Finanzbeziehungen erfolgen at-arms-lenth-princliple Konzerninterne Finanzierungsgesellschaften: konzerneigen, rechtlich selbstständig Beschaffung von Finanzmittel auf internationalen und nationalen Märkten,       Vorteil dann gegeben, wenn die Kosten dieser Gesellschaft durch Einsparungen bei        Finanzierungskostne überkompenisert werden können. Kriterien für die Standortauswahl:       politische Stabilität, Rechtssicherheit, Freiheit des Devisen und Kapitalverkehrs, geringe       staatliche aufsichtsrechtliche Regelungen
  • Was ist ein Treasury und welche Vorteile hat es für ein Unternhmen? zentrale finanzielle Konzernführung: Koordinierte Pflege der Geld- und Kapitalmarktbeziehungen Optimierung der Mittelanlagen und Aufnahmen Optimierung Bankkontenstruktur und des Zahlungsverkehrs Aktive gesamthafte Gestaltung der Rating-, der Banken-, Konditionen- und Garantipolitik des Unternehmens. Minimalziel Trasury: Absicherung der jederzeitigen Zahlungsunfälligkeit. Die Grundsätze und Systeme Unternehmens-Treasurys sind in verbindlichen Regelwerken festzulegen:      CFO hat die Führungsverantwortung      Rahmenrichtlinien für Treasury-Geschäfte könnte folgende Punkte inkludieren:             Finanzielles Risikomanagment (Marktpreise, Zinsen, Fremdwährungen...)             Absicherung von Commodity Risiken             Cash Mangament: Pooling, Finanzierungsrahmen Tochtergesellschaften...             Kreditmanagement             Asset Mangament: Veranlagung frei verfügbarer Mittel             Banken und Garantipolitik      Festlegung der Auf- und Ablauforganisation des Unternehmenstreasurys:             (Kompetenzverteilung, Controllingprozesse), strikte Funktionelle Trennung der                     Aufgaben im Treasury:                          Front Office: verhandelt und schließt Geschäfte der Finanztransaktionen aus,                          Handelsautorisierung mit Limits und genehmigten Instrumenten für Händler                          Dokumentation eines Geschäftes erfolgt mit Händlerzettel                           (Handelsbelegnummer, Kontrahent, Kauf, Aufnahme, Betrag, Währung)                          Middle Office: risikoüberwachende Funktion des Controllings und Reportings                          Back Office: Führt die Kontrolle aller abgeschlossenen Transaktionen vom                          Front Office durch (Vollständigkeit Geschäftsunterlagen, Richtigkeit der                           Angaben der Händler, Einhaltung der Limits, Klären von Unstimmigkeiten                               mit Händler)     Festlegung der technisch (IT)organisierten Ausgestalltung des Trasurys    
  • Was sind Liquiditätsrisiken und wie kann man sich dagegen absichern? Ziele jederzeitige Zahlungsfähigkeit, Minimierung von Kosten Bestandteile: Finanzstatus:           Tagesaktuelle Ermittlung der liquiden Mittel, der frei                                                   verfügbaren                                                   Kreditlinien, Erwartete Ein und Auszahlungen am Tag,                     Liquiditätsplanung: Ausgehend vom Finanzstatus werden mittels                                                       standardisierter                                                   IT-Formulare die kurzfristige Liquiditätsplanung ermittelt                                                                                                         (Ein- und Auszahlungen)                     Finanzplanung: Analyse langfristier Mittelab und Zuflüsse (2 Jahre)                     Working Capital Mangagement                     Cash-Pooling: Liquidität wird auf Hauptkonten konzentriert                     Liquiditätscontrolling: Soll-Ist Vergleiche                                                     Maßnahmen für ungeplante Abweichungen:                                                     Uncommited Lines, Commited Lines (Kredite)                                                     In Worst Case Szenarien die fix zugesagten                                                     Kreditvereinbarung berücksichtigen                                                    
  • Wie kann das Kontrahentenrisiko minimiert werden? Kontrahentenrisiko: Forderungen fallen aus Kreditlimits beim Kontrohenten werden eingeräumt
  • Was sind Marktpreisrisiken? Dazu zählen Zins, Währungs und Commodity-Risiken Im Mittelpunkt steht die Frage welche bestehenden und geplante sollen abgesichert werden und welche werden bewusst eingegangen. Commodity-Preisregeln ergeben sich oft aus Preisgleitklauseln in Einkaufsverträgen für Rohöl, Kerosin, Metalle, Energie.
  • In welche Bereiche gliedert sich das Cash Management? Liquiditätsplanung, Liquiditätskontrolle, Tagesdispositionen der Bankkonten, Dispositionsvorschau, kurzfristige Geldanlage/aufnahme, Cash Pooling, Netting bzw. Clearing: Verringerung Konterninterner Zahlungsflüsse. Zahlungsverkehr  
  • Welches Spannungsverhältniss existiert im Asset Management und was ist charakteristisch? Rentabilität, Liquidität und Sicherheit. Jedes Asset Managemtn erfordert eine definierte Anlagestrategie, woraus sich die Vorgaben für die Strukturierung des Portfolios ergeben. 
  • Was ist typisch für die Gewinnverwendungspolitik im Konzern? Man unterscheidet zwischen einer firmenbezogenen Ausschüttungspolitik und einer Anteilseignerbezogenen Ausschüttungspolitik. Rücklagenbildung gewinnt im Konzern im Vergliech zur normalen Innenfinanzierung nochmal an Bedeutung. Die Rücklagenbildung auf Basis der Tochtergesellschaft wirkt sich auch auf den Konzernabschluss der Mutter aus.
  • Wie sind die Verrechnungspreise im Konzern organisiert? Problematik: sachgerechte Bewertung Konzerninterner Leistungen.  Möglichkeiten: Einzelverrechnung oder Konzernumlagen. Konzerninterne Umlagen und Verrechnungspreise werden von der Problematik einer verdeckten Gewinnausschüttung betroffen. Daher wird nach dem Arms-length-principle vorgeganen und folgende Verfahren zur Ermittlung der Konzerninternen Verkaufs- und Kaufspreise entwickelt:                       Preisvergleichsverfahren: Marktpreis ist der Maßstab                       Wiederverkaufspreismethode: Verkaufspreis der Ware vom Unternehmen an                       einen Dritten wird als Basis verwendet                       Kostenaufschlagsmethode: Selbstkostenpreis zuzüglich Gewinnzuschlag
  • Welche Funktionen können die Bewerter haben? neutraler Gutachter: Objektivierter Unternehmenswert steht im Mittelpunkt Beratungsfunktion: Arbeitet an der Seite an einer Transaktion beteiligten Partei, subjektive Vorstellungne fließen in den Unternehmenswert mit ein Schiedsgutachter: Der Bewerter soll in einer Konfliktsituation bei unterschiedlichen Wertvorstellungne vermitteln, also einen fairen Interessensausgleich schaffen.
  • Welche Besonderheiten ergeben sich am beim Unternehmenswert am Kapitalmarkt? Der Kurs des Unternehmens ist nicht immer mit den Kurs identisch. Einfachste Methode Gewinnmodell: Gewinn pro Aktie/Eigenkapitalkosten Aktienbewertungensverfahren: Fundamentalanalyse: Geht davon aus, dass ein innerer Wert einer Aktie gefunden werden soll, der mit dem Kurs vergleichbar ist. Ein Kaufsignal liegt vor, wenn der innere Kurs über dem aktuellen Kurs liegt. Dabei erfolgt auch eine Branchen und Globalanalyse. Technische Analyse: Erkennung von Kursverlaufsmustern, von denen angenommen wird, dass sich diese in der Zukunft wiederholen. Behavioural Finance: Untersuchungsgegestände sind hier die Aspekte des menschlichen Verhaltens und ihr Einfluss auf Entscheidungen.
  • Welche Sonderfragen ergeben sich bei der Ermittlung des Unternehmenswertes? KMUs: sehr Personenbezogen, Informationen sind auf niedrigen Niveau erhalten, diese stellen eine Schwierigkeit bei der Bewertung dar. Gesellschaftsvertragliche Regelungen können Transaktionen erschweren. Konzerne: Unternhemen werden gleich bewertet wie Unternehmen, aber es ergeben sich einige Problembereiche: Ermittlung Steuersätze, Werthaltigkeit von Konzernverrechnungsposten,... Unternehmensbewertung in Emerging Markets: Unternehmen werden durch ein hohes Wachstum und ein hohes Risiko charakterisiert wie hohe Inflationsraten und Wechselkursschwankungen. Desweiteren herrschen rasche Veränderungen auf Märkten und Länderrisken wie schwankende Gesetzgebung. Die Ermittlung der Kapitalkosten sind schwierig, da die Kapitalmärkte nicht effizient organisiert sind.
  • Was sind Optionspreismodelle? Der Wert eines Unternehmens ist höher, wenn es beispielsweise Optionen wie die Stillegung eines Betriebes hat. Der Unternehmenswert setzt sich aus DCF Methode und den Realoptionswert zusammen.
  • Was versteht man unter Mergers und Aquisitions? Den Erwerb als auch die Veräußerung von Unternehmen, Unternehmensteilsen bzw. Beteiligungen. Mergers bezeichnet die Verschmelzung von Unternehmen. Teil der Wachstumsstrategie eines Unternehmens.
  • Welche Fälle von Transaktionen gibt es im M&A Geschäft? Asset Deal: Übertragung einzelner Vermögensgenstände, wird in der Praxis eher wenig angewendet. Share Deal: einfacher und in der Praxis weiter verbreitet, wird beim Sharedeal auch die Kontrolle über ein Unternehmen erworben haltet es sich Übernahmen, welche sich in freundliche und feindliche Übernahmen einteilen lassen. Kooperationen, die zu keinen Erwerb von Unternehmen oder Anteilen führen ist nicht Bestandteil von M&A Prozessen.      Management-buy-out: Management erlangt Eigentümerstellung      Management-buy-in: Fremdes Management erlangt Eigentümerstellung      Leveraged-buy-out: Management finanziert Erwerb mit Fremdkapital      Unternehmensnachfolge      Spin-off: Abspaltung von Unternehmen oder Unternehmensteilen      Equity-carve-out: Muttergesellschaft verkauft einen Teil der Tochtergesellschaft an das      Publikum      Squeeze-out: Hauptaktionär hat die Möglichkeit aufgrund eines      Hauptversammlungsbeschlusses die restlichen Aktionäre gegen Abfindung aus der      Gesellschaft auszuschließen      Restrukturierungen (Erwerb und Sanierung von Unternehmen, gehören auch zur M&A      Tätigkeit sobald es zu einer Änderung der Kapitalzusammensetzung kommt      Verschmelzungen: Problematik der Wertrelation (Wie viel Geld oder Anteile erhalten die      Anteilseigner der anderen Unternehmen.)            
  • Wie läuft der Unternehmenserwerb durch Kauf ab? 1) Strategische Analyse: des eigenen Unternehmens, der Umwelt (Chancen und Risiken stehen im Mittelpunkt) Analyse operativer und strategischer Lücken des Unternehmens und Schließung von diesen durch Akquisition. 2) Transaktions bzw Durchführungsphase: Basis Informationsmemorandum des Verkäufers, Verhandlungsphase mit Vereinbarungen über Vereinbarungen über redliche Verhandlungsführung und Geheimhaltung (Vertraulichkeitsvereinbarugn). Im erfolgreichen Fall steht am Ende des Prozesses ein sog. Letter of Intent (Ergebnise der Verhandlungsführung) Vor der Abgabe eines Kaufangebotes erfolgt eine Unternehmensprüfung (Due Diligence). Sensible Dokumente und Informationen werden in einen Data Room über das Unternehmen zur Verfügung gestellt.Due Diligence: Bei einer kompetitiven Unternehmensaquisation steuert der Verkäufer die zur Verfügung gestellten Informationen im Datenraum. Bei einem Unternehmenserwerb durch nur einen Käufer könenn Kaufinteressenten mittels einer Anforderungsliste hinsichtlich der Informationen die Due Diligence beeinflussen. Der Kuafpreis wird des Unternehmens wird meist letztendlich über den bilanziellen Eigenkapital des Unternehmens liegen. Liegt der Kaufpreis darüber entsteht Goodwill, liegt er darunter ein Badwill. Ein Vorvertrag liegt meistens vor dem Kaufvertrag.Bestandteile: Beschreibung des Objektes, Kaufpreis, Zeitlicher Ablauf der Transaktion,Covenents, Garantien, Schadenersatz. Closing bezeichnet den Stichtag an dem die Eigentumsrechte an den Käufer übergehen. 3) Integrationsphase: Integrationsteam übernimmt die Durchführung.
  • Welche Chancenpotenziale und Risikofaktoren liegen bei M&A Transaktionen vor? Changenpotenziale: Rascheres Umsetzen einer Wachstumsstrategie und in der Unternehmenswertsteigerung Risikofaktoren:         Finanzielle Verkraftbarkeit einer Transaktion (Durch den Gesamtkapitalbedarf des Käufers         wird sein Eigenkapital sinken, was zur Folge ein negatives Rating haben kann)         Reaktionen des Kapitalmarktes         Informationsdefizite  (Offene Fragen aus der Due Diligence)         Tatsächliche Umsetzbarkeit von Synergien
  • Welche Motive für Übernahmen gibt es? Synergien: zusätzliche Werterhöhung über die Addition der bloßen Unternhemensteile hinaus. Synergieefekte können dabei bei der Übernahme von Unternehmen in gleichen Geschäftsgebieten, bei der Übernahme von unterschiedlichen Produktionsstufen, wenn das übernommene Unternehmend die übernehmende Gesellschaft unterstütz oder wenn das übernohmene Unternehmen günstig erworben werden kann auftreten. Weitere Motive: Das Streben nach höherer Marktmacht. Das Abschöpfen von Cashmountains oder Positive steuerliche Wirkungen.
  • Welche Übernahmestrategien gibt es Langsamer Ankauf von Aktien: Über die Börse, Übernahme wird Schritt für Schritt teurer Paketerwerb von bedeutenden Alteigentümern: diese Strategie wird durch den rechtlichen Rahmen stark eingeschränkt. Man versucht die Aktien von einem Kernaktionär zu erwerben. Angebot an Streubesitz: Angebot an Streubesitz mit einen höheren Angebotspreis über den Börsenpreis.