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Psychologie (Fach) / 3) Medizinische Grundlagen (Repetitorium 3. Auf. (2017)) (Lektion)

Aufbau und Funktion Nervensystems, Neuro- und Sinnesphysiologie, Ausgewählte Organsysteme und deren Erkrankungen

Diese Lektion wurde von Steefano erstellt.

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  • Was sind Ursachen einer Herzinsuffizienz? Arteriosklerose angeborene Herzklappenfehler Hypertonie HerzmuskelentzündungHyperthyreose Lungenerkrankungen ......................... AAHHHL
  • Was ist die biphasische Reaktion bei einer vasogalen Synkope? 1) Phase: sympathische Aktivierung (z.B. bei Erregung, Angst) kommt es zu beschleunigtem Puls und gesteigertem Bludruck 2. Phase: zur Verhinderung einer zu starken Arbeit des Herzens: durch Reflex über Vagus-Nerv wird überschießende Gegenreaktion ausgelöst: Abnahme der Herzfrequenz und/oder Erweiterung der Blutgefäße (Vasodilatation) -> Blutdruckabfall und Bewusstlosigkeit Entstehen durch Angst, Erregung; abgrenzbar zu Kreislauf oder herzbedingt
  • Wo zeigen sich bei einer Angina pectoris häufig Schmerzen? meist mittig und nicht unbedingt an eine Aktivität gekoppelt vs. Angsterkrankungen, hier zeigt sich der Schmerz meist linksseitig und ist an eine zuvorige Aktivität gekoppelt !!! jedoch immer auch ärztliche Abklärung nötig !!!
  • Sind Immunreaktionen klassisch konditionierbar? ja, es kommt zu einer Schwächung/ Stärkung der Immunreaktion durch einen konditionierten Stimulus, der mit einem immunsupressiven bzw. immunaktivierenden, unkonditionierten Stimulus kombiniert wird z.B. HIV-Pat.: offener Umgang mit Erkrankung/ Anti-Stress-Training -> Folge: nachgewiesene Verbesserungen
  • Wo wird die Regulation der Atmung gesteuert? Regulation der Atmung erfolgt über das vegetative Atemzentrum der Medulla oblongata;  auch willkürlich beeinflussbar (vgl. Atemmeditation)
  • Was ist bei einer Panikbehandlung und COPD zu beachten? COPD chronisch obstuktive Lungenerkrankung andauernde Verengung der unteren Atemwege mit Progredienz, so dass Lungenkapazität stark beeinträchtigt werden kann 90% wegen Rauchen häufig komborbid Angsterkrankung, Depression; CAVE: Exposition! besser systemat. Desensibilisierung
  • Wie kann differenzialdiagnostisch ein Asthmaanfall von einer Panikattacke mit Hyperventilationssyndrom unterschieden werden? Asthmaanfall: keine Kribbelparästhesien, Muskelkrämpfe (bis zur Pfötchenstellung), Kopfschmerzen, Schwindel bis hin zu Bewusstseinsstörungen Tütenatmung verschafft nur bei Hyperventilationssyndrom Linderung, nicht bei Asthmaanfall bei Hyperventilation: überlicherweise kein Husten und keine Atemgeräusche
  • Was wird unter Pruritus verstanden? Juckreiz mit anhaltendem Kratzen Symptom vieler dermatologischer und anderer Krankheiten, z.B. innerer Erkrankungen (endokrine Störungen) oder Infektionskrankheiten (z.B. Windpocken) UnterscheidePruritus cum materia Juckreiz als Begleiterscheinung dermatologischer Erkrankungen (z.B. Mykosen der Haut, atopische Exzem) Pruritus sine materia Juckreiz ohne sichtbare Hautveränderungen
  • Was sind Funktionen der Niere? Aufrechterhaltung der Elektrolytkonzentration Ausscheidung von Stoffwechselprodukten Beteiligung an Kreislaufregulation und Blutbildung
  • Was wird unter einer psychogene Dysurie verstanden? erschwerte gewollte Blasenentleerung
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  • Bei welcher Erkrankung haben Männer mehr als 46 Chromosomen? Klinefelter-Syndrom gonosomale Trisonomie (numerische Chromosomenaberration) nur Männer sind betroffen: ein Chromosom mehr als gesunde Männer: statt Chromosomensatz 46 XY --> Satz 47 XXY
  • Bei welcher Erkrankung besitzen Frauen lediglich 1 X-Chromosom? Turner-Syndrom gonosomale Trisonomie (X0), numerischer Chromosomenaberration Frauen (!): nur 1 X-Chromosom, statt wie üblich XY oder XX
  • Was ist die häufigste Ursache für vererbte Intelligenzminderung? Fragiles X-Syndrom/ Martin-Bell-Syndrom Mutation eines Gens, das auf dem X-Chromosom liegt, führt zu kognitiver Entwicklungsstörung von leichter Minderbegabung bis zu schwerer geistiger Behinderung
  • Wie hoch ist das erbliche Risiko für der Erkrankung an Schizophrenie für: a) bei einem erkrankten Elternteil? b) bei zwei erkrankten Elternteilen? c) bei Adoptivkindern? a) 12% b) 40% c) 1%
  • Welche Hormone sind beim weiblichen Mestruationszyklus beteiligt? FSH (Follitropin), LH (Lutropin), Östradiol, Progesteron
  • Was versteht man unter einer sekundären Amenorrhoe? v.a. bei Anorexie als Folge der Mangelernährung kommt es zu hormonellen Störungen und zum Ausbleiben der Menstruation
  • Wann spricht man bei der Frau von Sterilität? besteht, wenn es trotz regelmäßigen ungeschützten Geschlechtsverkehrs innerhalb von 2 Jahren nicht zur Befruchtung kommt
  • Wann spricht man bei Frauen von Infertilität? Empfängnisunfähigkeit, beschreibt die Unfähigkeit der Frau, aufgrund von bsp. hormoneller Störungen, biologischer Störungen (Eierstockverschluss, zu kleiner Uterus) oder psychischen Faktoren ein Kind bis zur Lebensfähigkeit auszutragen
  • Wann spricht man beim Mann von Impotenz? Überbegriff für Erektionsstörungen des Mannes mit vielfältigen Ursachen, z.B. Arteriosklerose der Blutgefäße, Nebenwirkungen von Medikamenten, hormonelle Störungen, psychische Faktoren viele therapeutische Möglichkeiten: Vakuumpumpen, Penisprothesen, Psychotherapie
  • Wann spricht man beim Mann von Sterilität? Zeugungsunfähigkeit beruht auf verschiedenste organische Ursachen, meist in Zusammenhang mit Qualität des Spermas
  • Mithilfe welches Hormons wird der Nachweis einer vorliegenden Schwangerschaft nach Ausbleiben der Menstruation untersucht? Nachweis der Schwangerschaft über ein Hormon: HCG (betahumane Choriongonadentropin), 14 Tage nach Befruchtung (1. Tag nach Ausbleiben der Menstruation)
  • Welche äußeren Einfluss sind fruchtschädigend in den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft? Alkohol bestimmte Medikamente Drogen Nikotin Röntgenstrahlen Röteln-Viren Toxoplasmose-Infektionen
  • Was ist die Aufgabe von Hormonen? vom Körper gebildete, chemische Signalsubstanzen, die wichtige Lebensvorgänge steuern koordinieren (ähnlich wie vegetatives Nervensystem, jedoch viel langsamer), dafür längerfristiger die Funktionen weit entfernter Organe sind bereits in geringen Mengen anregend/ hemmend bzgl. organismische Vorgänge
  • Nennen Sie die wichtigsten Hormondrüsen! Bauchspeicheldrüse Hypophyse (Hirnhangdrüse)Keimdrüsen: Eierstöcke/ Hoden Nebennieren Schilddrüse
  • Welche Rezeptoren sind bei der Hormonsekretion beteiligt? Chemorezeptoren
  • Was stellt die übergeordnete Zentrale des Hormonsystems dar? Hypothalamus
  • Welche Hormone hemmen und welche steigern den Hormonspiegel? hemmen - Release-Inhibiting-Hormone -> synonym: Statine steigern - Releasing-Hormone, synonym: Liberine
  • Wie heißen die beiden wichtigsten Teile der Hypophyse? Adenohypophyse (Vorderlappen) Neurohypophyse (Hinterlappen)
  • Wo werden Androgene produziert? Nebennierenrinde
  • Wo wird Noradrenalin, Adrenalin und Katecholamine produziert? Nebennierenmark
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  • Wo wird Insulin produziert? Pankreas -> Langer Hans Inseln
  • Wo wird Melatonin hergestellt und für was ist es zuständig? Zirbeldrüse -> Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Wo werden die Geschlechtshormone gebildet? Keimdrüsen
  • Was kann bei eine Schilddrüsenunterfunktion (Hypothyreose) beim Mann und der Frau bewirken? Frau: Ausbleiben des Eisprungs und Menstruation Mann: Verkleinerung der Hoden, Potenz- und Libidoverlust ------- typische Symptome niedriger Puls und Blutdruckgeistige Verlangsamung, Leistungsschwäche, LethargieGewichtszunahmeVerstopfungNeigung, rasch zu frierendepressive Symptomatik und DesinteresseSchilddrüsenvergrößerung (Struma)DD: Depression
  • Was bewirkt eine erhöhte Freigabe von Androgenen? Frühzeitige Geschlechtsreife, bei Frauen: Vermännlichung der sekundären Geschlechtsmerkmale (z.B. männliche Behaarung)
  • Was sind Symptome einer Schilddrüsenüberfunktion (Hyperthyreose)? Verbrennungsvorgänge in den Zellen nehmen zu (erhöhter Grundumsatz), mit typischen Symptomen: Tachykardie, Herzrhythmusstörungen, erhöhter Blutdruck Gewichtsabnahme bei gesteigertem Appetit Durchfälle Unruhe, Tremor (nervöse Überregbarkeit) Hitzesymptome (Schwitzen, warme, feuchte Haut, evtl. sogar leichtes Fieber) Zyklusstörungen DD: Anorexia; Angsstörungen
  • Wie wirkt sich langfristiger Stress durch eine chronische organische Ausschüttung von Kortisol in den Nebennieren aus? aufgrund der Eigenschaften der Glukokortikoide: Hemmung des Immunsystems, Verminderung der Leistungsfähigkeit, depressiogener Effekt
  • Welche Zellen sind für die Bluzuckersenkung, welche für den Blutzuckeranstieg veranwortlich? Alpha-Zellen - Steigerung Beta-Zellen - Senkung
  • Was ist eine typische Folgeerkrankung bei der Erkrankung der Pankreas/Bauchspeicheldrüse? Diabetes Mellitus, Pankreatitis
  • Bei welchem Diabetes Mellitus Typ muss eine kontinuierliche Insulingabe erfolgen? Welches Diabetes Mellitus Typ stellt eine Autoimmunerkrankung dar und gilt nicht als erworben? Was sind Spätfolgen von Diabetes Mellitus? a) Typ I b) Typ I c) 55 % sterben an Herzinfarkt     Bluthochdruck     Sehbehinderung     Schlaganfall     Demenz     Polyneuropathie     Niereninsuffizienz
  • Mit welchen Werten lassen sich langfrisitiger und kurzufristiger Alkoholkonsum nachweisen? ETG (Ethylglucuronid) - kurz CDT (Carbohydrat-defizientes Transferin) - lang
  • Auf was verweist ein erhöhtes Gamma-GT und eine vergrößerte Leber hin? Alkoholtoxische Fettleber und Fettleberhepatitis
  • Was sind Ursachen für Leberzirrhose? Alkohol (80%)Virushepatiden B und CAutoimmunerkrankungen
  • Auf was deutet eine chronische Form der Gastritis hin? chemisch: Folge des Rückflusses von Gallensaft und Duodenflüssigkeit, z.B. bei Alkoholmissbrauch
  • Was sind Ursachen für Morbus Crohn? multifaktorielle Ätiologie aus Genetik, Ernährung, Bakterien, Störungen des Immunsystems
  • Was sind Voraussetzungen zur Vergabe einer somatoformen autonomen Funktionsstörung, z.B. Reizdarm? fehlende morphologische oder biochemische Erklärung der Beschwerden Beschwerdedauer von mindestens 12 Monaten
  • Welche Transmitter und Organe sind bei der Regulation des Essverhaltens beteiligt? Transmitter: Serotonin Organe:  Medulla oblongata, Hypothalamus
  • Wie wird der BMI berechnet? Welche Abstufungen gibt es? a) Berechnung: Körpergewicht / Körpergröße in Metern im Quadrat b) < 16             - kritisches Untergewicht< 18,5           - Untergewicht18,5-24,9      - Normalgewicht25-29,9         - Übergewicht Grad I30-34,9         - Adipositas Grad I35-39,9         - Adipositas Grad II> 40             - schwere Adipositas Grad III
  • Was ist Vasodilatation? periphere Gefäßerweiterung (vermehrter Blutfluss speziell in Händen und Füßen -> erhöhte Hautoberflächentemperatur)
  • Welche Wellen im EEG nehmen bei Entspannung zu? Zunahme der Aktivität der Alpha-Wellen (EEG)