Magen Darm (Fach) / Magen Darm (Lektion)

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Magen Darm

Diese Lektion wurde von Lissyboesl erstellt.

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  • Wo beginnt die Verdauung von Fetten und Eiweißen Im Magen durch mechanische Zerkleinerung
  • Welche Nachbarorgane hat der Magen # Leber (von rechts und darüber) # Milz (links) # Zwerchfell (oben) # Dickdarm (unten) # Pankreas (unten)
  • Welche zwei KRümmungen hat der Magen und wie sind sie umgeben # Große Kurvertüre - mit großem Netz verbunden # Kleine Kurvertüre - mit kleinem Netz verbunden und Leber
  • In welche Abschnitte ist der Magen aufgeteilt # Kardia: Magenmund - Übergang von Ösophagus in Magen # Fundus: Magengrund - höchster Punkt des Magens # Korpus: Mangekörper # Antrum Pylorus: Vorraum des Pförtners
  • Wo geht der Magen in den Dünndarm über Am Pförtner: Pylorus -ein ringförmiger, glatter Muskel in den Dünndarm
  • Was passiert im Fundus des Magens Hier sammelt sich die mit geschluckte Luft beim Essen (höchster Punkt des Magens im Stehen)
  • Was sind BEsonderheiten im Aufbau der Magenwand # Muskularis besteht nochmal aus drei übereinander gelegten Muskelschichten, damit sich der Magen in seiner Größe anpassen kann und Peristaltik erzeugen kann # Außen: Von Bauchfell überzogen (Intraperitonal)
  • Wie funktioniert die Verdauung im Magen= Mechanisch durch Bewegung Chemisch durch Enzyme im Magensaft
  • Wie viel Magensaft wird täglich produziert Ca 2l
  • Was beinhaltet der Magensaft # Wasser # Salzsäure # Pepsinogen # Intrinsic Factor # Muzin
  • Wozu dient die Magensäure # Zur Verdauung und Spaltung von EW # Keimreduzierend # Schutz 
  • Beschreibe die Magenschleimhaut # In Falten gelegt: Kann sich ausgdehnen # Besteht aus Zylinderepithel mit unzähligen Schlauchförmigen Drüsen und Oberflächenzellen
  • Welche Funktionen hat die Magenschleimhaut # Produktion von Magenschleim (Schutz): Nebenzellen und Oberflächenzellen  # Produktion von Magensaft: im Bereich Fundus und Korpus # Produktion von Intrinsic Faktor: Belegzellen # PRoduktion von G Zellen im Bereich des Antrum: Herstellung von Hormon Gastrin
  • Was ist das besondere der Magenschleimhaut # Reguliert sich mehr oder weniger selbst: Sie stellt alle Inhaltsstoffe, die sie zur Magensaftproduktion braucht, selbst her - außerdem stellt sie ihr eigenes Schutzmittel (Magenschleim) her und reguliert sich und die Magenbewegung über das Hormon Gastrin, dass sie ebenfalls selbst herstellt
  • Welche Zellen in der Magenschleimhaut/Zylinderepithel stellen Pepsinogen her # Die Hauptzellen  # Pepsinogen zur Spaltung von EW
  • Welche Zellen der Magenschleimhaut stellen Muzin her? # Nebenzellen und Oberflächenzellen
  • Welche Zellen stellen die Salzsäure und den Intrinsic FActor her # Belegzellen im Bereich Fundus und Korpus # Sonst stellen sie Schleim her
  • Aus welchen Zellen sind die Drüsen der Magenschleimhaut? Nebenzellen Hauptzellen Belegzellen G Zellen
  • In welche drei Teile ist der Dünndarm unterteilt # 12 Finger Darm (Duodenum) # Leedarm (Jejunum) # Krummdarm (Illeum)
  • Was sind die Aufgaben des Darms # Hauptaufgabe: Die Verdauung beenden (Speisebrei aus Magen wird weiter durchgemischt - Peristaltik) und Aufnahme der Moleküle, die dabei frei werden = RESORPTION # Rückresorption von Verdauungsäften aus Speichel, Magen, Galle, Pankreas...
  • Wie lang ist der Darm # 4m Gesamtlänge # Ist ganz stark gefaltet und kann seine Oberfläche auf 200m² vergrößern = braucht große Fläche um besonders viel resorbieren zu können
  • Beschreibe den ersten Dünndarmabschnitt # 12 Finger Darm (Duodenum) # 25cm lang (circa 12 Finger) # schließt über den Pförtner an den Magen an und verläuft C förmig (um den Pankreaskopf) # In ihm mündet der Gallengang und der Pankreasausführungsgang (oft gemeinsam) über den Papilla Vateri
  • Erläutere den 2. Abschnitt des Dünndarms # Leerdarm (Jejunum) # länger als 12 Fingerdarm # frei beweglich in Bauchhöhle eingebettet, begrenzt durch Dickdarm oben und seitlich und Krummdarm unten 
  • Erläutere den 3. Abschnitt des Dünndarms # Krummdarm (Illeum) # Schließt nahtlos an den Jejunum an # Mündet über die Bauhin-Klappe in den Blinddarm des Dickdarms
  • Erläutere die Bauhin Klappe # Klappe über die der Dünndarm (Krummdarm) in den Dickdarm (Blinddarm) mündet # Ist wie Ventil: So kann der Darminhalt nur in Richtung Dickdarm und nicht zurück transportiert werden - so können keine Darmbakterien in den Dünndarm aufsteigen # Interessant auch für Darmspülung: Erreicht immer nur den Dickdarm
  • Welche BEsonderheiten befinden sich in der Wand des Dünndarms # Meißner Plexus: Nervengeflecht in Submukosa (Dünndarm Nervensystem = innerviert die SChleimhaut) # Auerbach Plexus: Nervengeflecht in Muskularis (Innerviert Muskelwand des Darms und Drüsen) # Mukosa kann Oberfläche vergrößern
  • Welche Besonderheiten befinden sich auf der DÜNNDARM MUKOSA # Kerckring Falten: bis zu 1cm hohe Falten - dort sitzen die Zotten und KRypten wo die Resorption stattfindet!!! # Zotten: 1mm hohe Ausstülpungen # Krypten: etwas kürzere Einstülpungen # Mikrovilli: Zellfortsätze der Schleimhautzellen (bis zu 3000 auf einer Zelle): Oberflächenvergrößerung
  • Wozu dienen die Zotten und Krypten # Sind während der Verdauung in ständiger Bewegung und saugen die Moleküle aus dem Speisebrei in die darunter liegenden Kapillaren
  • Wo genau sitzen die Pleyer Plaque # Im Terminalen Illeum, also letzten Abschnitt des Dünndarms # Dort sitzen zahlreiche Lymphfollikel die man als Pleyer Plaque bezeichent und die zum Immunsystem zählen
  • Welche Besonderheit ist am terminalen Illeum # Dort sitzt der Pleyer Plaque # Hier wird Vit B12 zusammen mit den Intrinsic Factor resorbiert
  • Welche Dinge können zu einer Störung im B12 Haushalt führen # Grundsätzlich: Zu wenig B12 Aufnahme # Störung in der Magenschleimhaut: Becherzellen bilden Intrinsic Factor, ohne den kein B12 im Darm resorbiert werden kann  # Mangel an Kalzium: Bindung von Intrinsic-B12 an Darmrezeptoren benötigt Kalzium # Darmresektion: Fehlt der terminale Illeum, kann kein B12 resorbiert werden  MERKE: Probleme können also im Magen oder Darm oder an Fehlernährung liegen!
  • Was für Dünndarmdrüsen kennst du und was bilden sie? # Endokrine Drüsen: Peptid Hormone  # Exokrine Drüsen: Lieberkühn Drüsen (alkalisches Verdauungssekret zum neutralisieren des Speisebreis) und Brunner Drüse (nur im 12 Finger Darm: Schleimbildung zum Schutz)
  • Was ist ein Enterozyt # Eine Darmepithelzelle, auf denen die Mikrovilli sitzen # Hier sitzen zb Disaccharidasen (Enzyme), sie sekretieren lga, nehmen Wasser und Nährstoffe auf
  • Was ist Laktase Ein Enzym das auf den Enterozyten des Bürstensaums im Dünndarm sitzt und Laktose spaltet
  • Wie bezeichnet man den Dickdarm noch Intestinum Crassum
  • Was ist die Hauptaufgabe des Dickdarms # Resorbiert Elektrolyte und Wasser aus dem Speisebrei und dickt ihn somit ein (Auf 30% seines Volumens) # Beinhaltet viele Bakterien (= Darmflora): Diese spalten die noch nicht ganz verdauten EW und KH durch Gärung und Fäulnis
  • Nenne die Abschnitte des Dickdarms # Blinddarm (Zäkum) mit Wurmfortsatz (Appendix) # Grimmdärme (Aufsteigend - Querverlaufend - Absteigend) # Sigma # Enddarm/Mastdarm (Rektum)
  • Beschreibe den Blinddarm # Beginnt vor dem rechten Darmbeinstachel und ist 6-8cm lang  # Übergang von Illeum in den Dickdarm über BAuhin Klappe # Appendix: Sackgassenartiger, ganz dünner Anhang an Blinddarm - 2-15cm lang # Im Wurmfortsatz befinden sich zwar zahlreiche Lymphfollikel zur Immunabwehr doch da hier eine Sackgasse ist, können Speisebreie dort festsetzen und so eine Entzündung verursachen - da sich der Appendix nicht ausweiten kann besteht die Gefahr des Durchbruches 
  • Wo endet der absteigende Grimmdarm # An der linken Darmbeinschaufel - löst sich von BAuchwand und geht s-förmig gekrümmt in das Sigma über
  • Was ist das Sigma # S Förmiger Anschluss an die Grimmdärme  # Hier verlösst der Darm den Bauchraum und tritt in das kleine Becken ein  # Übergang zum Rektum 
  • Wo sitzt der Mastdarm Im kleinen Becken nach dem Sigmoid - das untere Drittel ist völlig außerhalb des Peritoneums
  • Wie ist der Enddarm/Mastdarm aufgebaut # S Förmig - 15cm lang # Hier sitzen keine Tänien und Hausten mehr (andere STruktur als restlicher DD) # Ampulle: obere Etage des Rektum: Speichert den Stuhl vor Ausscheidung # After: Öffnung zur Stuhlausscheidung
  • Wie ist der After aufgebaut # Verschlossen durch zwei Schließmuskeln # Schleimhaut geht hier langsam in äußere Hautstruktur über: TAlg, Haar und SChweißdrüsen # Hämorrhoidalzone: Venengeflecht/Schwellkörper die auch zum Verschluss dienen
  • Wie unterscheiden sich die zwei Schließmuskeln des Afters # Innerer Schließmuskel: kann nicht willentlich gesteuert werden  # Äußerer Schließmuskel: Quergestreifte Muskulatur - kann willentlich beeinflusst werden 
  • Wie ist die Dickdarmschleimhaut aufgebaut # Im Gegensatz zum Dünndarm: Keine Zotten mehr  # Nur noch KRypten (Einstülpungen): HIer sitzen die Schleim produzierenden Becherzellen # Die Epithelzellen resorbieren Wasser und Elektrolyte
  • Was sind Tänien Eine Längsmuskelschicht im Dickdarm (bis auf Rektum) die sich nicht rundum die DArmwand legt sondern in drei bandförmigen Streifen längs entlang # Kann sich Anspannen und so peristaltische Einschnürungen zusammen mit der Ringmuskelschicht entstehen lassen - deren Ausstülpungen heißen Haustren 
  • Was ist der STuhl # Kot # Unverdaulicher und eingedickter Rest des Speisebreis, der ausgeschieden werden muss 
  • Aus was besteht der Kot # 75% Wasser # Unverdauliche, teilweise zersetzte Nahrungsbestandteile # Bakterien (pro Gramm ca 10 Mio) # Schleim # Abgestoßene Epithelzellen der Darmschleimhaut # Gärungs- und Fäulnisprodukte zb durch Eiweißfäulnis (Geruch) # Entgiftungsprodukte der Leber # Sterkobilin (gibt die bräunliche Farbe): Abbauprodukt von Hämoglobin (in Leber) - Billirubin - wird in Darm umgebaut  
  • Was ist die Darmflora # Bezeichnung der BAkterien die den Dickdarm besiedeln (physiologisch)
  • Ab wann entsteht die Darmflora BEi der GEburt (bis zur Geburt noch steril) in den ersten 2 Lebensjahren