Tierphysiologie (Fach) / Bio220 HHU (Lektion)
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Klausurfragen
Diese Lektion wurde von Sandrus1996 erstellt.
- Welche Aussage zur Verdauung ist RICHTIG? A) Darmzotten vergrößern die apikale Darmoberfläche stärker als die Microvilli. B) Mechanische Zerkleinerung, enzymatischer Verdau und Resorption finden im Gastrointestinaltrakt ausschließlichgetrennt voneinander in unterschiedlichen Abschnitten statt. C) Adrenalin erhöht und Acetylcholin senkt die Darm-Peristaltik. D) Der Großteil der aufgenommenen Nährstoffe gelangt über die Pfortader zunächst zur Leber. E) Der aus dem Anus ausgeschiedene Kot enthält lediglich unverdaute Nahrungsbestandteile. D
- Welche Aussage zum Pankreas ist FALSCH? A) Bei einer Verhinderung des pankreatischen Blutflusses gelangt kein lnsulin mehr zum Gehirn. B) Bicarbonat (HCO3l sorgt für das alkalische Milieu der pankreatischen Ductusflüssigkeit. C) lm menschlichen Pankreas befinden sich ca. 'l-2 Mio. Langerhans-lnseln. D) Sowohl Verdauungsenzyme als auch lnsulin werden über Exocytose abgegeben. E) lnsulin wird zunächst vollständig im Cytosol translatiert, bevor es in das Endoplasmatische Retikulum (ER) gelangt. C
- Welche Aussage zu Diabetes Mellitus ist FALSCH? A) Der Typ I Diabetes wird vor allem durch lnsulinresistenz verursacht. B) Diabetes mellitus Typ ll ist die häufigste Form des Diabetes. C) Diabetes mellitus kann während einer Schwangerschaft auftreten. D) Bei einem Diabetes mellitus kann der Blutglukosespiegel die Nierenschwelle übersteigen. E) Oskar Minkowski und Joseph Freiherr von Mering haben entdeckt, dass die Bauchspeicheldrüse für dieBlutzuckerregulation wichtig ist A
- Welche Aussage zum Stoffirvechsel ist RICHTIG? A) lm Mitochondrium wird in der Glykolyse vor allem Lactat gebildet. B) Kohlenhydrate haben einen höheren physiologischen Brennwert als Fette. C) Glykogen kann nur über Energieverbrauch aus Glucose synthetisiert werden. D) Die ATP-Synthase ist für den Aufbau des Protonengradienten zwischen Mitochrondrienmatrix und lntermembranraumverantwortlich. E) Adrenalin und Glucagon stimulieren die Synthese von Glykogen. C
- Welche Aussage zur Atmung ist RICHTIG? A) Die Atmungsfrequenz ist unabhängig vom pH-Wert und von der Sauerstoffkonzentration des Blutes. B) lm menschlichen Blut bindet das meiste CO2 ans Hämoglobin. C) Der Sauerstoff muss eine Epithelzellschicht sowie eine Endothelzellschicht durchqueren, um vom Alveolen-Lumen indas Lumen der Lungen-Kapillaren zu gelangen. D) Zu den oberen Atemwegen gehören Nase, Rachen, Kehlkopf und Luftröhre. E) Kohlendioxid wird hauptsächlich durch Hämoglobin der Leukozyten, Sauerstoff hauptsächlich im Blutplasmatransportiert. B
- Welche Aussage zum Herz-Kreislauf-System ist FALSCH? A) Beim Menschen werden Lungen- und Körperkreislauf erst nach der Geburt vollständig voneinander getrennt. B) Amphibien besitzen zwei Atria und nur ein Ventrikel. C) lm Säugetierherzen finden sich Endokard, Myokard und Perikard. D) Sauerstoffarmes Blut gelangt aus den beiden Hohlvenen ins rechte Atrium und von dort in den rechten Ventrikel. E) Die Trikuspidalklappe und die Mitralklappe sind Taschenklappen. B
- Welche Aussage zur Blutzirkulation und zu Blutgefäßen ist RICHTIG? A) Ausnahmslos jedes Gewebe des Menschen ist vaskularisiert. B) Verringerte parasympathische lmpulse, erhöhter Venenrückfluss und verminderter Blutgefäßradius erhöhen häufigden Bluidruck. C) Die Sekretion von Noradrenalin, welches an lnsulinrezeptoren der Gefäßmuskeln von Arterien und Arteriolen derSkelettm uskulatur bindet, bewirkt eine Vasodilatation. D) Lymphgefäße bilden einen eigenständigen Kreislauf aus. E) Der Pressorezeptorreflex (Barorezeptorreflex) sorgt bei niedrigem Blutdruck dafür, dass das Schlagvolumen desHerzens und die Herzfrequenz sinkt. B
- Welche Aussage zum Gastrointestinaltrakt ist RICHTIG? A) Die Tunica muscularis produziert den Schleim der Darmschleimhaut. B) Gallensäuren entstehen hauptsächlich in der Gallenblase aus Glycerin. C) Nährstoffe werden von der apikalen Zelloberfläche der Epithelzellen aus dem Darmlumen aufgenommen. D) Der Magen enthält Zotten, so dass die Oberfläche vergrößert ist. E) In der Regel trinkt ein Mensch mehr Flüssigkeit, als seine Epithelzellen ausscheiden. D
- Welche der folgenden Aussagen zum Blut / lmmunsystem ist FALSCH? A) T-Helfer-Zellen exprimieren CD8, T-Killerzellen hingegen CD4. B) Leukozyten machen weniger als 1% des Volumens des menschlichen Blutes aus. C) Phagozytose ist ein Abwehrmechanismus des angeborenen lmmunsystems. D) Den Prozentsatz des Volumens der roten Blutzellen im gesamien Blutvolumen bezeichnet man als Hämatokrit. E) Plasmazellen entwickeln sich aus B-Zellen und produzieren Antikörper. B
- Welche Aussage zur Hormonsekretion ist RICHTIG? A) Der Hypophysenvorderlappen (Adenohypophyse) setzt weniger Hormone frei als der Hypophysenhinterlappen(Neurohypophyse). B) Ohrspeicheldruse, Thymus und Haut gehören zu den wichtigsten endokrinen Organen des Menschen. C) Die Hormone des Hypothalamus wirken zumeist direkt auf ihre endgültigen Zielorgane (2.8. Haut, Leber, Muskel). D) Die Nebennierenrinde bildet Steroidhormone, wie z. B. die Glucocorticoide. E) Adrenalin und Noradrenalin werden im Nebennierenmark aus Cholesterin gebildet D)
- Welche Aussage zur Niere ist FALSCH? A) Die Nierenschwelle für Glukose basiert auf der Sättigung der Glukose-Transporteraktivität in einigenNiereneptihelzellen. B) Die Funktionseinheiten der Niere sind die Bowman-Kapsel und die Alveoli. C) Anti-Diuretisches Hormon (ADH) reguliert die Wasser-Reabsorption. D) Die Filtrationsrate der Niere kann hormonell, (wie z. B. durch das atriale natriuretische Peptid (ANP)) reguliert werden. E) Übermaßiger Konsum von purinhaltigen Nahrungsmitteln, kann das Risiko einer Gichterkrankung erhöhen B
- Welche der folgenden Aussagen zur Fortpflanzung ist RICHTIG? A) Während der Embryonalentwicklung durchläuft der Embryo in zeitlicher Reihenfolge das Blastula-, Neurula- undGastrula-Stadium. B) Ductus arteriosus, Ductus venosus und Foramen ovale bleiben auch nach der Geburt dauerhaft bestehen. C) GnRH wird vom Hypophysen-Vorderlappen freigesetzt und wirkt direkt auf die Gonaden. D) Die Sertoli-Zellen sind endokrine Zellen im Hoden und produzieren Testosteron. E) Der Cremaster-Muskel reguliert mechanisch die Temperatur des Hodens. C
- Welche Aussage zur Thermoregulation ist FALSCH? A) Entkopplerproteine (UCPs) sind in Mitochondrien von braunen Fettzellen vorhanden, um Wärme zu erzeugen. B) Acetylsalicylsäure (Aspirin) acetyliert die Prostaglandin-HaSynthase, wodurch nicht nur die Bildung von ProstaglandinE2, sondern auch die Bildung anderer Prostaglandine inhibiert wird. C) Schweiß wird durch endokrine Drüsen abgegeben. D) Bei Raumtemperatur und normaler Luftfeuchtigkeit wird die meiste Wärme des unbekleideten menschlichen Körpersdurch Strahlung abgegeben. E) Der Hypothalamus sendet Signale zur Regulation der Körpertemperatur. C
- Welche der folgenden Aussagen zum Thema des Versuchstages ,,Atmung" ist RICHTIG? A) Ein Flusskrebs atmet mithilfe seiner Lungenflügel. B) Der Sauerstoffpartialdruck im Wasser steigt mit zunehmender Temperatur. C) Beim Flusskrebs wird Sauerstoff an Hämocyanin gebunden, welches Kupferionen enthält. D) Für die Berechnung des gewichtsspezifischen Sauerstoffverbrauchs eines Krebses benötigt man nur die Sauerstoff-Konzentrationen im ein- und ausströmenden Wasser. E) Selbst große Luftblasen im Tiergefäß können für die Bestimmung des Sauerstoffuerbrauchs vernachlässigt werden C
- Mit der Winkler-Methode lässt sich die Sauerstoffkonzentration in wässriger Lösung messen. Welcher der folgendenAbläufe ist NICHT Teil derWinkler-Methode, so wie sie im Praktikum durchgeführt wird? A) Der Sauerstoff in der Winklerflasche wird durch die Zugabe von Manganoxyhydratlösung (MnO(OH)r) sowiekaliumiodidhaltiger Natronlauge (NaOH) fixiert, wobei Braunstein (MnOz) ausfällt. B) Manganoxyhydrat fällt als brauner Niederschlag aus, der sich im Dunkeln schnell auf dem Boden der Winkler-Flascheabsetzt und der nun den gesamten ehemals gelösten Sauerstoff enthält. C) Manganoxyhydrat reagiert bei Zugabe von Salzsäure in einer RedOx-Reaktion mit den enthaltenen lodidionen, wobeidiese zu lod oxidie( werden. D) Entstandenes lod wird mit Thiosulfatlösung titriert, wobei Thiosulfat-lonen oxidiert werden. E) Anhand des Volumens der verbrauchten Maßlösung in der Titration und der Stöchiometrie der Reaktionsgleichungenkann die Sauerstoffkonzentration der Probelösung bestimmt werden. A
- Welche Aussage zur Verdauung ist RICHTIG? A) Das Vorkommen proteolytischer Enzyme ist bei Säugern auf den Magen-Darm-Trakt beschränkt. B) Den exokrinen Teil der Bauchspeicheldrüse bilden die Langerhans'schen lnseln. C) Gallensäuren werden aus Aminosäuren gebildet und erleichtern den Proteinabbau. D) Menschen können keine Cellulose verdauen, da sie weder die nötigen Enzyme noch geeignete bakterielleSymbionten besitzen. E) Exopeptidasen spalten in spezifischen Sequenzen innerhalb eines Proteins D
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- Welche Aussage zu den Verdauungsversuchen ist FALSCH? A) Die durch die Pankreaslipase katalysierte Reaktion kann in vitro anhand der damit verbundenen pH-Abnahme verfolgtwerden. B) Trypsin hat sein pH-Optimum im alkalischen pH-Bereich. C) Azocasein ist ein natürliches Eiweiß, das in Milch und Käse enthalten ist. D) Trichloressigsäure kann zum Ausfällen von Proteinen verwendet werden. E) Phenolrot ist ein Säure-Base-lndikator, der im alkalischen Milieu rot oder rotviolett gefärbt is C
- Welche Aussage ist RICHTIG? lm Cytosol einer Muskelzelle... A) ...wird ATP hauptsächlich durch Nucleinsäureabbau und oxidative Phosphorylierung gewonnen. B) ...findet zum großen Teil der Citratzyklus statt; die Atmungskette findet hingegen im Mitochondrium statt. C) ...entstehen in der Glycolyse aus einem Glucosemolekül zwei Pyruvatmoleküle. D) ...werden Lactatmoleküle unter Verwendung von ATP zu Glucose regeneriert. E) ...wird unter aeroben Bedingungen Lactat aus Pyruvat gebildet C
- lm Versuch wurden Bienenmuskeln isoliert und durch Zentrifugation in eine Mitochondrien-Fraktion und eine Cytosol-Fraktion getrennt. Nun soll die Bildung von Reduktionsäquivalenten untersucht werden. Sie bereiten fünf Reaktionsgefäße mitdem folgenden lnhalt (s.u.) vor. Bei welchem der Reaktionsgefäße A bis E ist in der kürzesten Zeit ab Reaktionsstart eine Entfärbung der enthaltenen Lösungzu erwarten? A) Mitochondriensuspension, Succinat, Methylenblau. B) Mitochondriensuspension, Succinat, Dichlorphenolindophenol (DCPIP). C) Mitochondriensuspension, Succinat, Glucose, Methylenblau. D) Mitochondriensuspension, Glucose, DCPIP. E) Mitochondriensuspension, Succinat, Malonat, DCPIP B
- Das Verhältnis zwischen der cytosolischen und der extrazellulären Konzentration freier Ca2*-lonen beträgt bei einer nichterregten Zelle gewöhnlich etwa A) über 1000 B) 10 C) 1 D) 0,1 E) unter 0.001 E
- Welcher Vorgang könnte zum hyperpolarisierenden Nachpotential nach der Beendigung eines Aktionspotentials beitragen? A) Die unvollständige lnaktivierung der spannungsabhängigen Na.-Kanäle. B) Die Deaktivierung von K*-Kanälen. C) Der Anstieg der extrazellulären K.-Konzentration. D) Die Aktivierung der Na--K'-Pumpe. E) Die Aktivierung des Na'-Ca2'-Austauschers D
- Welche Aussage ist FALSCH? Nach Blockade der ATP-Synthese in einer Nervenzelle A) sinkt die K.-Konzentration im Cytosol. B) steigt die Na--Konzentration im Cytosol. C) verschiebt sich das Na+-Gleichgewichtspotential in positive Richtung. D) steigt die Ca2'-Konzentration im Cytosoi. E) verschiebt sich das Ca"-Gleichgewichtspotential in negative Richtung c)
- Das Membranpotential einer Zelle betrage -65 mV, die intrazelluläre K.-Konzentration sei 150 mM und die extrazelluläre K--Konzentration sei 5 mM. Auf welchen Wert kann sich bei Raumtemperatur (25°C) das Membranpotential nach der Öffnung K+-selektiver lonenkanäle im Extremfall verschieben? A) -82 mV B) -87 mV C) -93 mV D) -99 mV E) -102 mV C
- Welche Aussage ist RICHTIG? Die Aktivierung von spannungsgesteuerten Na.-Kanälen ist verantwortlich für die A) inhibierende Wirkung von GABAa-Rezeptoren. B) postsynaptischen depolarisierenden Potentiale der motorischen Endplatte. C) EPSPs an den Motoneuronen. D) Aktionspotentiale in motorischen Axonen peripherer Nerven. E) lichtinduzierte Hyperpolarisation vonWirbeltier-Photorezeptoren. D
- Welche Aussage zu lonenkanälen in der Plasmamembran von Nervenzellen ist FALSCH? A) Nikotinische Acetylcholin-Rezeptoren bestehen aus fünf Untereinheiten. B) K.-Kanäle tragen maßgeblich zur Ausbildung des Membranruhepotentials bei. C) Während einer Membrandepolarisation sind spannungsabhängige Na--Kanäle anhaltend aktiv. D) Die erregende synaptische Transmission im Zentralnervensystem von Wirbeltieren wird primär durch ionotrope Glutamat-Rezeptoren vermittelt. E) Die Poren-bildenden Untereinheiten von spannungsabhängigen Ca'*-, Na*- und K.-Kanälen sind ähnlich aufgebaut C
- Welche Aussage über die Hauptstrukturen des Zentralnervensystems ist FALSCH? A) Rückenmark, verlängertes Mark, Brücke, Mittelhirn, Zwischenhirn und Endhirn sind aufsteigend nacheinander angeordnet. B) Verlängertes Mark, Brücke und Kleinhirn bilden gemeinsam den Hirnstamm. C) Das Vorderhirn besteht aus Zwischenhirn und Endhirn. D) Der Thalamus ist Bestandteil des Zwischenhirns. E) Die Ausbildung der beiden Hirnhemisphären (Großhirnschenkel) beginnt am Ende des Mittelhirns. B
- Welche Substanz gehört NICHT zu den niedermolekularen Transmittersubstanzen? A) Acetylcholin. B) GABA. C) Glycin. D) Glutamat. E) NMDA E
- Welche Aussage über Neurotransmitter ist FALSCH? A) Neurotransmitter werden in der präsynaptischen Endigung durch ATP-getriebene Transportsysteme in Lipidvesikelverpackt. B) Die Neurotransmitterfreisetzung erfolgt durch Ca'z--induzierte Exocytose. C) Bei Wirbeltieren ist Acetylcholin ist der Neurotransmitter an der neuromuskulären Endplatte. D) Neurotransmitter werden in der Regel durch Aufnahme in benachbarte Zellen aus dem synaptischen Spalt entfernt. E) Aminosäuren, wie Glutamat, Glycin oder auch das Aminosäurederivat 1-Aminobuttersäure (GABA) können alsNeurotransm itter wirken. D
- Welche Aussage zur neuronalen lntegration bei zentralnervösen Neuronen ist FALSCH? A) Ein einzelnes EPSP ist in der Regel unterschwellig. B) Ob ein EPSP zur Erregung beiträgt, wird am Axonhügel entschieden. C) EPSPs und IPSPs breiten sich passiv im Dendritenbaum aus, wobei sich die Amplitude vermindert und der Zeitverlaufverlangsamt. D) Zeitliche Summation ist die Überlagerung von EPSPs oder lPSPs, die kurz nacheinander bei benachbarten synaptischenVerbindu ngen ausgelöst werden. E) Neuronale lntegration ist die zeitliche und räumliche Aufsummierung aller erregenden und hemmenden synaptischenEingänge des Neurons C
- Welche Aussage zur Langzeitpotenzierung an CA1-Pyramidenzellen des Hippocampus ist FALSCH? A) Sie wird durch eine hochfrequente Serie von Aktionspotentialen der zuführenden Axone (Schaffer-Kollaterale) ausgelöst. B) Der Überträgerstoff an den Synapsen zwischen Schaffer-Kollateralen und CA1-Pyramidenzellen ist AMPA. C) Bei starker postsynaptischer Depolarisation öffnen sich die mit den NMDA-Rezeptoren assoziierten lonenkanäle. D) Die intrazelluläre Ca'--Konzentration im postsynaptischen Teil der Synapse steigt an. E) Die Langzeitpotenzierung kann durch NMDA-Rezeptorantagonisten verhindert werden. B
- Welche Aussage zur Funktion von Vertebraten-Photorezeptoren ist falsch? A) Die Lichtabsorption erfolgt im Außensegment der Photorezeptoren, das durch eine hohe Dichte an Sehpigment-haltigenMembranen charakterisiert ist. B) Das Sehpigment Rhodopsin istein integrales Membranprotein mit 11-cis Retinal als lichtabsorbierenderGruppe. C) Bei Belichtung werden unselektive Kationenkanäle in der Plasmamembran geschlossen. D) Belichtung führt zum Abbau von cyclischem Guanosinmonophosphat (cGMP). E) Lichtreizung führt zur Freisetzung der Neurotransmitters Glutamat aus der präsynaptischen Endigung des Photorezeptors D
- Das Rezeptorpotential der inneren Haarzellen des Cortischen Organs entsteht hauptsächlich durch eine Erhöhung derLeitfähigkeit für A) Na^+ B) K^+ C) Ca^2+ D) Cl^- E) HCO3^- B
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- Welche Aussage über das Rückenmark ist FALSCH? A) Das Rückenmark ist ein Teil des peripheren Nervensystems. B) Primäre, afferente, sensorische Fasern können im Rückenmark direkt synaptische Kontakte zu motorischen Efferenzenausbilden. C) Die Zellkörper der primären Afferenzen befinden sich im Spinalganglion. D) Die weiße Substanz des Rückenmarks enthält vor allem myelinisierte Axone. E) Afferente Fasern leiten sensorische lnformationen über die Hinterwurzel ins Rückenmark. A
- Welche Aussage ist RICHTIG? Laterale lnhibition A) bedeutet, dass von mehreren, benachbarten Sinneszellen stets nur eine aktiviert werden kann. B) führt dazu, dass von zwei Reizen, die gleichzeitig in benachbarten Sinneszellen registriert werden, nur einerweiterverarbeitet werden kann. C) dient der Kontrastverschärfung und verbesse( das räumliche Auflösungsvermögen. D) bedeutet, dass Sinneszellen bei starker, anhaltender Reizung aufhören, Signale weitezuleiten. E) ist ein Vorgang, der allein auf der Ebene der Sinneszellen abläuft D
- Welche Aussage ist FALSCH? Die Schwelle zur Auslösung von Aktionspotentialen A) wird am Dendriten nicht erreicht. B) ist während der absoluten Refraktärzeit erniedrigt. C) ist während der relativen Refraktärzeit erhöht. D) ist nicht von der Na.-K--Pumpe abhängig. E) ist unabhängig von der Amplitude des vorhergehenden Aktionspotentials. B
- Welche Aussage ist RICHTIG? Der Aufstrich des Aktionspotentials eines Neurons entsteht durch die Aktivierung A) mechanisch gesteuerter Kationenkanäle. B) transmittergesteuerterKationenkanäle. C) second-messenger-gesteuerter Kationenkanäle. D) spannungsgesteuerter K+-Kanäle. E) spannungsgesteuerter Na+-Kanäle E
- Welche Aussage zum Schwimmverhalten von Paramecium ist FALSCH? A) lm Ruhezustand schwimm en Paramecien geradlinig nach vorn und rotieren dabei linksschraubig um ihre Längsachse. B) Der Kraftschlag der Cilien erfolgt gekippt zur Körperlängsachse, um trotz inhomogener Cilienverteilung eine geradlinigeBewegung zu ermöglichen. C) Bei Verdoppelung des extrazellulären Osmolarität halbiert sich die Schwimmgeschwindigkeit. D) Nach Kollision des Vorderendes mit einem Hindernis kehrt sich die Schwimmrichtung vorübergehend um. E) Mechanische Reizung des Hinterendes löst beschleunigtes Schwimmen in Vorwärtsrichtung aus C
- Mechanische Reizung des Vorderendes eines Parameciums löst eine Anderung des Schwimmverhaltens aus. Welche Aussagein diesem Zusammenhang ist FALSCH? A) Die Zelle depolarisiert und die Schlagrichtung der Cilien kehrt sich um. B) Die Membrandepolarisation fuhrt zur Öffnung spannungsabhängiger Ca'*-Kanäle in der Membran der Cilien, die denEinstrom von Ca'* ins lnnere der Cilien ermöglichen. C) Damit eine Umkehr der Schlagrichtung erfolgt, muss die Ca'*-Konzentration in den Cilien auf mehr als 1 pM ansteigen. D) Um die spannungsabhängigen Ca2--Kanäle in der Cilienmembran zu schließen, muss das ursprüngliche Membranpotential wiederherstellen werden. E) Der Anstieg der Ca2.-Konzentration in den Cilien bewirkt die Aktivierung von Ca2*-abhängigen K--Kanälen, die den Repolarisationsvorgang beschleunigen C
- Welche der folgenden Aussagen zum Thema des Vensuchstages Atmung" ist RICHTIG? A) Ein Flusskrebs atmet mithilfe seiner Lungenflügel. B) Der Sauerstoffpartikeldruck im Wasser steigt mit zunehmender Temperatur C) Beim Frusskrebs wird Sauerstoff an Hämocyanin gebunden, welches Kupferionen enthärt. D) Für die Berechnung des gewichtsspezifischen Sauerstoffverbrauchs eines Krebses benötigt man nur die Sauerstoff-Konzentration im ein- und ausströmenden Wasser. E) Selbst große Luftblasen im Tiergefäß können für die Bestimmung des Sauerstoffverbrauchs vernachlässigt. C)
- In welcher Beziehung stehen die freien Konzentrationen von Na+,K+,Cl-,Ca2+ im Cytosol ruhender Nervenzellen zueinander? K+ > Na+ = Cl- > Ca2+
- Welche Aussage ist RICHTIG? Das K.-Gleichgewichtspotential über einer Nervenzellmembran in Ruhe wird nicht eneicht, weil.. A) die K+-Konzentration in der Zelle zu groß ist. B) die Na+-K+-Pumpe Na+-lonen aus der Zelle pumpt. C) die Membran eine geringe Na+-Leitfähigkeit besitzt. D) die Na+-Kanäle nur zu 60% aktivierbar sind. E) die Na+-K+-Pumpe elektrogen arbeitet. C)
- Die Plasmamembran einer Zelle sei ausschließlich für K-lonen permeabel. Wie hoch ist etwa die intrazelluläre K-Konzentra-tion, wenn die extrazelluläre K*-Konzentration 3 mmol/l ist und das Membranpotential der Zelle (bei 25'C) -59 mV beträgt? A) 30 mmol/l B) 50 mmol/l C) 80 mmol/l D) 100 mmol/l E) 150 mmol/l A)
- Welche Aussage ist RICHTIG? Als Umkehrpotential eines Membranstroms wird dasjenige Membranpotential bezeichnet, beidem A) die Membran für lonen impermeabel wird. B) die elektrische Spannung über der Zellmembran verschwindet. C) kein Netto-lonenstrom fließt. D) das Na*-Gleichgewichtspotential gleich dem K*-Gleichgewichtspotential ist. E) der passive Membranstrom gleich dem elektrogenen Pumpstrom ist. C)
- Welche Aussage ist FALSCH? Das Membranpotential eines Neurons kann in depolarisierende Richtung verschoben werden durch A) Erhöhung der extrazellulären Na*-Konzenfation.* B) Erhöhung der extrazellulären K+-Konzentration.* C) Aktivierung von Na+-Kanälen. D) AKivierung von K+-Kanälen. E) Hemmung der Na*-K*-Pumpe.* D)
- Welche Aussage zur Enegungsausbreitung in Nervenzellen ist FALSCH? A) Elektrotonische Erregungsausbreitung erfolgt passiv, d. h. ohne Aktivierung von spannungsabhängigen Na+.-Kanälen. B) Unter kontinuierlicher Enegungsausbreitung versteht man die aktive Weiterleitung von Aktionspotentialen entlang unmyelinisierter Axone. C) Die saltatorische Enegungsausbreitung bei myelinisierten Axonen erfolgt über weite Strecken elektrotonisch. D) Myelinisierung erhöht die elektrische Kapazität der Nervenfasermembran. E) Die Richtung, in der sich ein Aktionspotential ausbreitet, ist durch die lnaktivierung der spannungsabhängigen Na*-Kanälebestimmt. B)
- Welche Aussage ist RICHTIG? Bei myelinisierten Nervenfasem ist A) die Fortleitung im Bereich der Schnüninge langsamer als im Bereich der lnternodien. B) der Membranwiderstand im Bereich der Schürringe am höchsten. C) die Länge der lntemodien durchschnittlich umso größer, je dünner die Faser ist. D) die Dichte der Na*-Kanäle im Bereich der Schnüninge etwa 1O-mal kleiner als im Bereich der lntemodien. E) die Leitungsgeschwindigkeit kleinerals bei maklosen Fasem. A)
- Mit der Winkler Methode lässt sich die Sauerstoffkonzentration in wässriger Lösung messen. Welcher der folgenden Abläufe ist NICHT Teil der Winkler Methode, so wie sie im Praktikum durchgeführt wird? A) Der Sauerstoff in der Winklerflasche wird durch die Zugabe von Manganoxyhydratlösung (MnO(OH)2) sowie kaliumiodidhaltiger Natronlauge (NaOH) fixiert, wobei Braunstein (MnO2) ausfällt. B) Manganoxyhydrat fällt als brauner Niederschlag aus, der sich im Dunkeln schnell auf dem Boden der Winkler Flasche absetzt und der nun den gesamten ehemals gelösten Sauerstoff enthält. C) Manganoxyhydrat reagiert bei Zugabe von Salzsäure in einer RedOx-Reaktion mit den enthaltenden Iodidionen, wobei diese zu Iod oxidiert werden. D) Entstandenes Tod wird mit Thiosulfatlösung nitrieret,wobei Thiosulfat-Ionen oxidiert werden. E) Anhand des Volumens der verbrauchten Maßlösung in der Titration und der Stöchiometrie der Reaktionsgleichungen kann die Sauerstoff konzentration der Probelösung bestimmt werden. A)
- Welche Aussage zum Verdauungsverusch ist RICHTIG? A) Pepsin und Trypsin stammen aus dem Pankreas. B) Den exokrinen Teil der Bauchspeicheldrüse bilden die Langerhans'schen Inseln. C) Gallensäuren erleichtern den Proteinabbau D) Trypsin ist eine Serinprotease E) Pepsin ist eine Exopeptidase E)
- Welche Aussage zum Praktikumsversuch ist FALSCH? A) Die durch die Pankreaslipase katalysierte Reaktion kann in vitro anhand der damit verbundenen. ph-Abnahme verfolgt werden. B) Trypsin hat sein ph-Optimum im alkalischen ph-Bereich C) Azocasein ist eine natürliches Eiweiß, das in Milch und Käse enthalten ist. D) Trichloressigsäure kann zum Ausfällen von Proteinen verwendet werden. E) Phuenolrot ist ein Säure-Base-Indikator, der im alkalischen Milieu rot oder rotviolett gefärbt ist. C)
- Welcher der folgenden Stoffe ist NICHT Bestandteil (also weder ein Ausgangsstoff noch ein Produkt) des Zitratzyklus, der im Energiestoffwechselversuch untersucht wurde ? A) Succinat B) Fumarat C) FADH2 D) GTP E) Malonat E)
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