Tierpsychologie Hund ATN (Fach) / 3.1 Epigenetik (Lektion)
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Allgemeiner Ethologie
Diese Lektion wurde von Vonnzilla erstellt.
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- 1. Warum verhält sich Säugetier A in dieser speziellen Situation so und Säugetier B aber anders? Wieso traut sich eine Maus aus der Deckung um Nahrung aufzunehmen und eine andere bleibt lieber sitzen, obwohl beide gleich lange gefastet haben? 1x a. Lernen und Erfahrung, langsamerem Stoffwechsel, anderer epigenetischer Typ als Maus A b. Die Gründe sind unbekannt a
- 2. Ist die Aussage richtig, dass selbst eineiige Zwillinge keine identischen Gehirne haben – weder auf der zellulären, noch auf der biochemischen Ebene, obwohl sie die identische Erbinformation tragen. 1x a. Nein b. Ja b
- 3. Man weiß schon lange, dass sich Stammzellen zu Nervenzellen entwickeln können. Aber warum tun sie das? Warum entwickeln sie sich zu Nervenzellen? 1x a. Aufgrund ihrer Lage im Embryo und der Anordnung der epigenetischen Faktoren ihrer Umgebung. c. Aufgrund ihres genetischen Codes a
- 4. Und wieso tragen Nervenzellen einen ersten Satz an Botenstoffen und Rezeptoren, der sie von anderen unterscheidet? Stammzellen entstammen alle einer einzigen Zelle, sie haben alle den gleichen Bausatz. Wieso weiß eine Stammzelle nach ihrer Teilung, was sie werden soll? 1x a. Bei der allerersten Nervenzelle erfolgt die Differenzierung rein zufällig, alle anderen erfolgen dann in Abhängigkeit zu ihrer Lage zu der ersten Nervenzelle b. Sie differenzieren sich alle rein zufällig. a
- 5. Die DNA ist seit Watson und Crick der Schlüssel für alles, was die Zelle tut oder lässt. Also hat man versucht sie zu entschlüsseln und es ist für einige Tiere und den Menschen gelungen das gesamte Genom, also die gesamte Erbinformation fest zu stellen. Die Ernüchterung folgte beinahe augenblicklich. Warum war die Entschlüsselung der DNA nur ein erster Schritt? 1x a. Man entdeckte, dass es weniger Gene als Proteine gibt UND dass es eine zweite Ebene der Informationsverarbeitung neben der DNA gibt. b. Man stellte fest, dass die Erbinformation bei Tieren und Menschen genau gleich war a
- 6. Woher wissen die Enzyme auf dem Genom, wo sie anfangen müssen zu lesen? 1x a Gar nicht, sie lesen das Genom immer von ganz vorne bis ganz hinten b. Bestimmte Basenabfolgen in der DNA – sogenannte Promotorregionen, epigenetische Markierungen an den Basen der DAN. Durch den Histoncode und durch kleine, nicht kodierende RNA b
- 7. Wer ist das zelluläre Gedächtnis? a. Gibt es nicht b. Das Epigenom 7. Ist die folgende Aussage richtig? Bei der Entstehung eines neuen Lebewesens werden sämtliche epigenetische Markierungen der Eltern entfernt. 1x a. Stimmt, da das sogenannte „germline reprogramming“ während der Produktion von Ei- und ... b. Stimmt nur zum Teil, da kürzlich Faktoren entdeckt wurden, die das „germline reprogramming“ behindern können, sodass epigenetische Markierungen von den Eltern auf die Nachkommen übertragen werden können b
- 8. Offenbar ist eine Entwicklungsstörung in den ersten drei Stadien der Embryonalentwicklung nicht mit dem Leben vereinbar. Wie können Sie das erklären? 1x a. stimmt nicht b. die zu diesem Zeitpunkt angelegten Differenzierungsschritte des Embryos sind essentiell b
- 9. Wie machen sich Entwicklungsstörungen des Embryos bemerkbar? 1x a. gar nicht B. je nach Entwicklungsstadien, in denen die Störung aufgetreten ist b
- 10. Was gehört nicht zu den 4 Schritten der Corticosteriodwirkung auf die Zelle? 1x a. Bindung des Corticosteroids an Rezeptoren in der Zellmembran. b. Transport in den Zellkern 10. Welche Folgen hat ein erhöhter Cortisolspiegel der Mutter während der Schwangerschaft? 1x a. Neugeborene, deren Mütter während der Schwangerschaft einen erhöhten Cortisolspiegel aufwiesen, sind wesentlich schwerer als andere Neugeborene b. Die sich entwickelnde Hypothalamus-Hypophysen-Nebennierendrinden-Achse des Fötus wird beeinflusst. Die Stressantwort des Fötus auf Stressoren kann nicht mehr richtig reguliert werden. a b
- 11. Unter normalen Umständen wird ein Fetus durch ein Enzym im Uterus der Mutter vor zu großen Glucocorticoid Mengen geschützt. Dieses Enzym 11HSD2 inaktiviert die Corticoidrezeptor-Komplexe. Wie erklärt man sich dennoch die schädigende Wirkung von Stress auf den Foetus? 1x a. Hypermethylierung der DNA in der mütterlichen Plazenta und Hypomethylierung im Hypothalamus des Fötus b. Hypomethylierung der DNA in der mütterlichen Plazenta und Hypermythylierung im Hypothalamus des Fötus 11. Kann auch ein einmaliger, kurzfristiger Anstieg des mütterlichen Cortisolspiegels zu dauerhaften Schäden führen? 1x a. Nein, normalerweise wird der Fetus im Uterus durch ein Enzym vor zu großen GlucocoritcoidMengen geschützt b. Ja, bereits ein minimaler Anstieg wirkt sich ungehindert auf den Fetus aus. a
- 12. Hat vorgeburtlicher Stress Auswirkungen auf Serotonin und Glutamat Rezeptoren? 1x a. Nein b. Ja b
- 13. Kann der Stress der Elterntiere in Qualzuchten dauerhafte psychische Schäden bei den Nachkommen hervorrufen? 1x a. Ja, durch epigenetische Marker des Fötus und der Elterntiere b. Nein, der Fötus ist im Mutterleib geschützt a
