Diagnostik (Fach) / Kart de Kartei de la Lern (Lektion)

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  • Intelligenztests (Systematik) Auswahl des Verfahrens nach...  Durchführungsbedingungen: Einzel-/Gruppentestung, Speed-/Powertest, Pen/Paper/Computer, TestdauerZielgruppe: Altersbereich, Intelligenzbereich, untersuchte GruppeMessintention: Allg/Spezielle Intelligenz, sprechfrei, kulturfair oder bildungsabhängig, Struktur
  • Intelligenzmodelle (BIS - Jäger) [Ziel + Methode + Facetten + Geltungsbereiche] Das mit der Raute, bildet Integral (Allg. Intelligenz) von sieben Facetten.Hierarchisches ModellZiel: Integration versch. IntelligenzmodelleMethode: Inventarisieren aller Intelligenzaufgaben → Reduktion (98 Aufgabentypen)Geltungsbereiche: Universalität, zeitlich stabil, Methodeninvarianz, Generalisierbar Facetten: Verarbeitungskapazität (K) = Induktives/Deduktives Denken (kompl. Aufgaben) Einfallsreichtumg (E) = Flexible Ideenproduktion, Informationsvielfalt, problemorientiert Merkfähigkeit (M) = Einprägen und kurzfristiges Wiedererkennen Bearbeitungsgeschwindigkeit (B) = Tempo + Auffassungsleichtigkeit, einfache Aufgaben Sprachgeb. Denken (V) = Aneignung/Verfügbarkeit des Sprachsystems Zahlengeb. Denken (N) = Aneignung/Verfügbarkeit des Zahlensystems Anschauungsgeb. + figural-bildhaftes Denken (F)  Inhaltsgebunden: F, N, VOperativ: M, B, E, KBündelung: Zusammenfassung in Zeile → Operationshomogene Inhalte                   Zusammenfassung in Spalte → Inhaltshomogene Inhalte                   Gesamtzusammenfassung = Allgemeine Intelligenz
  • BIS (Grundannahmen) An jeder Intelligenzleistung sind alle intell. Fähigkeiten beteiligt aber in verschiedener Gewichtung Fähigkeitskonstrukte hierarchisch strukturiert  Leistungen und Fähigkeitskonstrukte lassen sich unter Modalitäten klassifizieren (Inhalte + Operationen) 
  • Three-Stratum-Theorie (Carroll) Auf Faktoranalyse aller verfügbaren Daten basierendes hierarchisches ModellZiel: Anzahl, Struktur und Art bisher bekannter kogn. Fähigkeiten definieren Drei Ebenen Stratum = Spezifische Ebene/Fähigkeite (70 Primärfaktoren) Stratum = Weite Ebene (8 Faktoren) Stratum = Generelle Ebene (Allgemeine Intelligenz)
  • Stratum II Die "weite" Ebene aus Carrolls Three Stratum Model Fluide Intelligenz, kristalline Intelligenz, allg. Gedächtnis und Lernen, allg. visuelle Wahrnehmung, breite auditive Wahrnehmung, allg. Abruffähigkeit, kogn. Schnelligkeit, Verarbeitungsgeschwindigkeit
  • TBS-TK (Durchführung) Auswahl durch TK (Vorschläge möglich) → Beauftragung zweier Rezensenten Rezensenten erhalten Testmaterial Dreischrittige Beurteilungsphase (Aufgrund der Angaben in Testmanual (nach DIN 33430) Prüfung ob Test nach Anforderungen der DIN33430 prüffähig → Falls nicht "Test erfüllt Anforderungen Information/Dokumentation nicht" Testkategorisierung nach ZPID und EFPA Bewertung des Tests aufgrund Besprechungs- und Beurteilungskriterien des TK     4. Erstellung einer gemeinsamen Fassung beider Rezensionen (Keine Einigung in best.          Punkten → Darstellung beider Positionen)    5. Rezension an Testautor/en → Stellungnahme → Ggf. Modifikation der Rezension    6. Veröffentlichung in "Report Psychologie" + "Psychologische Rundschau"     7. Veröffentlichung der Kategorisierung in PSYNDEX + Dokumentation der Rezensionen    8. Evaluation des Systems und der Beurteilungsergebnisse 
  • TBS-TK (Besprechungs- und Beurteilungskategorien) Allgemeine Informationen über Test (Beschreibung Test/diagnostische Zielsetzung→ Frei + Formalisiert Theoretische Grundlagen (Ausgangspunkt der Testkonstruktion)→ Frei Objektivität → Frei + Formalisiert Normierung→ Frei Zuverlässigkeit (Reliabilität, Messgenauigkeit)→ Frei + Formalisiert Gültigkeit (Validität)→ Frei + Formalisiert  Weitere Gütekriterien→ Frei Abschlussbewertung/Empfehlung→ Frei
  • TBS-TK (Formales Bewertungssystem) Formaisierte Bewertung aufgrund vierstufiger Skala  Test erfüllt Anforderungen... Voll Weitgehend Teilweise Nicht
  • TBS-TK (Richtlinien - Allgemeine Informationen, Beschreibung d. Tests + diagn. Zielsetzung) Zugänglichkeit von Informationen Informationsgehalt der Darstellung emp. Untersuchungen Diagnostische Zielstellung (Altersgruppen + Einschränkung d. Anwendbarkeit) Testaufbau Auswertung + Interpretation (Punktvergabe, Schablonen, Skalenberechnung, etc.) Entscheidungsregeln festgelegt (adaptive Tests) Durchführungs- und Auswertungszeiten Durchführungsvoraussetzungen (Qualifikation Testleiter)
  • TBS-TK (Beurteilungskriterien - Theoretische Grundlagen Testkonstruktion) Anschluss an bestehende oder eigene Theorie?  Theorie/Konstrukt ausreichend beschrieben? Was/Was nicht Teil des zu messenden Bereichs? Unterschiede/Gemeinsamkeiten Tests mit überlappendem Geltungsanspruch Mehrwert des neuen Instruments Könnte beliebiges Item (nicht) zum Test gehören?  Zu messendes Konstrukt so analysiert, dass Unterschiede innerhalb deutlich?
  • TBS-TK (Beurteilungskriterien - Durchführungsobjektivität) Test weitmöglichst standardisiert Instruktionen geben an...- was Testleiter (nicht) sagen soll- welche Handlungen Testleiter verrichten darf- wie auf Fragen eingegangen werden muss  Testmaterial enthält Beispiel- und Übungsitems sowie Reaktionsbeispiele
  • TBS-TK (Beurteilungskriterien - Auswertungsobjektivität) Anwendung der Auswertungsschablonen beschreiben (+ Angabe der Auflage) Angabe, wie mit nicht bearbeitetem Item umgegangen wird Bis zu welcher Anzahl nicht bearbeiteter Items ist Testergebnis interpretierbar? Falls mehrere Beurteiler → Was bei versch. Urteilen?  Computertest → Auswertung kontrollierbar Objektivität bei bspw. projektiven Verfahren so gut wie möglich
  • TBS-TK (Beurteilungskriterien - Normen) Normen für jedes diagnostische Ziel vorhanden Eichstichprobe muss repräsentativ für angestr. Subpopulation sein (nachvollziehbar darg.) Nur Gebrauch von "angefallener Stichprobe" oder mehr Aufwand bei Beschaffung? Altersintervallbreite bei entsprechenden Normen angemessen (Relation Stichprobe) Skala der Umrechnung (Rohwerte → geeicht. Testwerte) angemessen 
  • TBS-TK (Beurteilungskriterien - Interpretationsobjektivität) Integration einzelner Fallbeschreibungen in Testmanual EInfluss möglicher Hintergrundvariablen/Testerfahrungen auf Testwerte erwähnt? Notwendigkeit von Sachkundigkeit für Interpretation angegeben?
  • TBS-TK (Beurteilungskriterien - Reliabilität) Schätzung der Reliabilitätskennwerte via zielgetreuer Population?  Variation der Reliabilität in Abhängigkeit v. untersuchten Gruppen Interne Konsistenz, nur weil sehr ähnliche Items?  Art der Reliabilitätsbestimmung bei Speedtests prüfen Angemessenes Intervall bei Retest-Reliabilität Aufführung des Standardschätzfehlers bei nach IRT konstruierten Tests  Angaben verschiedener Subskalen (besonders wichtiger) zu einem Gesamturteil
  • TBS-TK (Beurteilungskriterien - Validität) Validitätswerte schwanken in abh. von Untersuchungsdesign/-gruppen Validität für Zielpopulation geschätzt Effekt von Mittelwertsunterschieden inhaltlich irr-/relevant Validitätsuntersuchung theorie-/hypothesengeleitet? Inhaltliche/Psychometrische Qualität der zu Validierung herangezogenen Maße  Ermittlung der Kriteriumsvalidität unter Realbedingungen
  • TBS-TK (Beurteilungskriterien - Weitere Gütekriterien) Störanfälligkeit - In welchem Ausmaß ist Test empfindlich gegebüber situativen Faktoren der Umgebung? Problematisch? Verfälschbarkeit - Ist bewusste Manipulation d. eigenen Testwerts möglich? Problematisch? Skalierung - Inwieweit stimmen Zahlenrelationen d. Testwerte mit Relationen beobachbarer Verhaltensweisen überein?
  • COTAN-System (inkl. Pro/Con) Niederländisches, standardisiertes Testbeurteilungssystem (1982 - 2010 ~ 878 Tests). Beurteilungen auf Ebenen "Unzureichend", "Ausreichend" und "Gut".  Analyse und Beurteilung durch zwei Rezensenten (Kriterien) Testkonstruktion (Transparenz Anwendungsbereich, th. Hintergrund, Operationalisierung) Qualität (Testmaterial + Verfahrenshinweise) Normen Reliabilität Validität (Kriterium + Konstrukt) Vorteile: Transparenz | Objektivität + Vergleichbarkeit | Erklärungstext + Beurteilungsrichtlinie | Doppelter Review-ProzessNachteile: Starr/Innovationshemmend | Direkte Bewertung v. Kennwerten fachlich problematisch (Einzelschätzungen abh. von Referenzpopulation)
  • DIN 33430 Erste Fassung 2002 → Überarbeitung in 2016→ 69 Anforderungen (32 Normativ, 37 Empfehlungen) an neu erstellte Verfahren Anwendungsproblem: Eig. nur für berufsbezogene Eignungsbeurteilung aber grundsätzlich auf alle Verfahren anwendbar, Prozessnorm Checkliste = Standard für Information + Dokumentation von Instrumenten zur Erfassung menschl. Erlebens/Verhaltens (TK)
  • Continental - Ziele der Diagnostik Verbesserung der Einstellungsqualität durch Diagnostik→ Prozesse, die zusätzlich zu Bewerbungsgesprächen genutzt werden müssen→ Unterstützung von Managern und Einstellungsbeauftragten  Ziele: Effizienterer und sichererer (valider) Selektionsprozess 
  • Continental - Online Assessment Kognitive Tests – Kapazitäten höherer mentale Prozesse→ Gedächtnis, Verständnis, Problemlösen, Schlussfolgerndes Denken Verträglichkeit und Motivation – Self Report→ Verlässlichkeit, Integrität, hohe ethische Standards, Ziel-/Erfolgsorientierung, Ambitionen, Lernbereitschaft
  • Herausforderungen internationaler Diagnostik/Einstellungsverfahren Gesetzliche Vorgaben - Schwanken je nach Land, möglichst allgemeingültig Kultur - Einhaltung kult. Grenzen, Nutzung kulturspez. Ressourcen  Geschwindigkeit - Rückmeldung/Selektion so schnell wie möglich Ressourcen - Aufbau bspw. sichere IT-Struktur, Management Umfang (20 Länder)
  • Aufmerksamkeit Erfassen von Reizen auf Wahrnehmungsebene (Schnell + Genau)
  • Formen der Aufmerksamkeit Alertness - Schnelle/Genaue Antwort auf einfache Reize Fokuss. Aufmerksamkeit - Beachtung weniger Reize inn. einer Reizklasse  Geteilte Aufmerksamkeit - Beachtung von mindestens einem Reiz aus je zwei Reizklassen Daueraufmerksamkeit - Fokussierte/Geteilte Aufmerksamkeit über längere Zeit  Vigilanz - Beachtung seltener Reize über längere Zeit Problem: Empirisch kaum zu trennen 
  • Konzentrierte Aufmerksamkeit Aufrechterhaltene Aufmerksamkeit + eigenes Arbeitstempo  Kennwerte: Tempo, mittlere Reaktionszeit, Auslassungsfehler, VerwechslungsfehlerAufgabenbeispiele: Rechnen, Sortieren, Transformieren
  • Vollständiges Markierprinzip Alle Bestandteile eines Tests müssen ausgefüllt werden Beispiel: Bei D2 auch Distraktoren markieren
  • d2 Test von Brickenkamp + Schmidt-Atzert + Liepmann (Cronbachs Alpha sehr hoch [.86 - .96] Durchstreichtest mit figuralem Material (20 Sekunden pro Zeile, 4 Minuten gesamt), in dem ds mit zwei Strichen markiert werden sollen. Diese sind mit ps und bs gemischt Mögliche Antworten: Bearbeitetes Zielobjekt | Auslassungsfehler | Verwechslungsfehler | DoppelfehlerKennwerte: → Konzentrationsleistung (KL - Entdeckte ZO - Verwechslungsfehler)→ Bearbeitete Zielobjekte (BZO - Anzahl durchgestrichener + übersehener ZO) Arbeitstempo→ GZ (Alle bearbeiteten Objekte)→ Fehlerprozent (F% - Anzahl der Fehler in Bezug auf Anzahl BZO) Genauigkeit
  • Hierarchisches Rahmen-/Protomodell der Intelligenzforschung (HPI) Zusammenführung der invariaten Merkmale verschiedener Theorien (Catell/Horn/Vernon). Ansatz bildet die theoretische Grundlage des IST-2000-R Facetten:  Schlussfolgerndes Denken (Reasoning)  Verbale Fähigkeiten Numerische Fähigkeiten Räumlich-Figurale Fähigkeiten Merkfähigkeit Ideenflüssigkeit/Kreativität (Nicht in IST) Wahrnehmungsbezogene Fähigkeiten (Nicht in IST)
  • IST-2000-R (Multi-Trait-Determination) In Bearbeitung einzelner Aufgaben können sich versch. Fähigkeiten zugleich manifestieren.  → Herausstellen der "Überfähigkeit" durch Berücksichtigung höherer Generalitätsebene bei Auswertung
  • IST-2000-R (Struktur + Facetten + Wie) Mehrdimensionaler Intelligenz-Struktur-Test von Liepmann, Beauducel, Brocke und Amthauer. Erfasst mehrere Intelligenzfacetten, sowie auf höherer Generalitätebene auch kristalline und fluide Intelligenz.  Struktur: Grundmodul (Reasoning) → Aufgabengruppe - Merkfähigkeit (Grundmodul) → Erweiterungsmodul (Erworbenes Wissen) Erfasste Facetten: - Reasoning- Verbale + Numerische + Figurale Fähigkeiten- Merkfähigkeit Erfassung fluid/kristallin:- Erfassung von fluider/kristalliner Intelligenz via verbal/numerisch/figuralem Material→ Inhaltsfaktoren vermeiden durch Herausmitteln- Markiervariable für kristalline Intelligenz → IST-Erweiterungsmodul - Wissenstest (breit gef.)
  • IST-2000-R (Auswertung) Faktorwerte gehen je nach Bedeutung gewichtet in jeweilige Skala ein → Negative Zusammenhänge möglich [Bsp. Fluide Intelligenz v. Wissensanteilen bereinigen] Grundmodul erfasst fluid, Wissenstest kristallin → Trotzdem beide Module zur Auswertung gebraucht, um negative Zusammenhänge einbeziehen zu können
  • IST-2000-R (Kennwerte) Reliabilität (Alles schon ziemlich knorke)- Schlussfolgern → .96- Verbale, Numerische, Figurale → .87 - .93- Wissensbereiche → .82 - .84- Einzelne Subtests → .69 - .86 Validität- Konfirmatorische FA (→ Hypothesenkonform)- Konstruktvalidität (konvergent) → Korr. .49 - .69- Konstruktvalidität (divergent) → Korr. .22 - .31
  • IST-2000-R (Kritik) Optimierung im Detail noch möglich Große Normgruppe → Manche Subgruppen zu klein (N<100)
  • Wechsler Intelligenztests Auf Stanford-Binet Tests basierender Einzeltest Beinhaltet Verbal- und Handlungstests → Gesamtwert = IQ
  • Kaufmann ABC (Assessment Battery for Children) Individualtest für Kinder zwischen 2(6M) - 12(5M) Definiert Intelligenz als Art und Weise der Informationsverarbeitung/Problemlösung des Individuums Problem: Keine aktuelle Normierung
  • PSB-R-6-13 (Prüfsystem Schul- und Bildungsberatung) Theoretische Basis: Thurstones Primärfaktormodell (Numerisches, Räumliches, Verbales, Wortflüssigkeit, Wahrnehmungsgeschwindigkeit) Ermittelt Verbal-, Reasoning- und Konzentrationsfaktor Vorteile: Kurz (36 Min.), an >7000 bayerischen Schülern normiert, Korrekturwerte für Nicht-Muttersprachler Nachteil: Normen für Erwachsene nur vorläufig
  • WIT-2 Theoretische Grundlage: Three Stratum + PMA Module: Arbeitseffizienz, Merkfähigkeit, Wissen IT, Wissen Wirtschaft, Sprachl. Denken, Rechn. Denken, Räuml. Denken + Schlussfolg. Denken Vorteile: Enthält Möglichkeit zu Übung, Arbeitsproben + Kenntnistests
  • Grundintelligenztest (CFT 20-R) Wortschatz + Zahlenfolge (Vier Aufgaben zur Messung fluider Intelligenz) Für Schüler von 8,5 – 19J und Erwachsene von 20 – 60J 
  • RPM (Raven Progressive Matrizen) Theoretische Grundlage: Geht von Spearmans g-Factor aus 45-Minütiger Powertest (5 Sets Matrizentests), Viele weitere Versionen (Advanced + Coloured) Kritik: Zu leicht, Reliabel, Objektivitätsmangel, ökonomisch, Konstrukt zu hinterfragen (g oder gf?)
  • BOMAT (Bochumer Matrizentest – Advanced) Vergleichbar mit anderen Matrizentests → Sprachfreie Allgemeinintelligenz Aufbruch der Schwierigkeitskurve durch Erklärung und Übung
  • Gegenüberstellung Ausbildungskosten - Kosten diagn. Verfahren Ausbildung: (Kosten p. Ausbildungstag x Tage) x Auszubildende + Kosten d. Gehalt x Auszubildende AC: Fünf Personen = 7500€ | 1500€ pro Person
  • Gegenüberstellung "Guter" vs. "Schlechter" Angestellter (Daumenregel) Variabilität der Berufsleistung ~ 40% - 70% des Gehalts (SD) Jährlicher Verdienst eines Angestellten ~ doppeltes Gehalt Gewinn durch Einstellen Gut vs. Durchschnitt: Verweildauer x Verdienstdiskrepanz (p. Jahr)→ Optional: Ausbildungskosten mit rein
  • Kosten-Nutzen therapeutischer Bereich Grundfragen: Wie viele Menschen mit aff. Störung/Angststörung in Behandlung?Wie viele Therapien erfolgreich abgeschlossen?Wie viele Patienten gesundet?Wie viel Einsparungen durch steigende Lebensqualität der Betroffenen?Wie viele AU Tage könnten reduziert werden?Können stationäre Behandlungen/Frühberentungen vorgebeugt werden? Variablen der Schätzung:Anzahl behandlungswilliger PersonenAnzahl remittierter PersonenTherapiedauerTherapiewilligkeitTherapiewirksamkeit (Angststörung = 1.0 | Aff. Störungen = .82)Zusammenhang Interventionserfolg – Produktivität à Korrelation von .5  
  • Makrostrategien (Sequentiell) Mehrstufig (Sequentiell)→ Vorauswahl (Pre-Select): Abweisung aller Probanden, die Grenzwert in Pretest n. erreichen→ Vorentscheidung (Pre-Accept): Probanden, die in Pretest gesetzten Score erreichen, sind ohne weitere Verfahren akzeptiert→ Vollst. Sequentiell: Kombination beider Strategien