Einführung in die BWL (Subject) / Grundlagen und Leistungsprozeß (Lesson)

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1. Was ist und welchen Zielen dient BWL? 2. Der güterwirtschaftliche Leistungsprozeß 3. Der finanzwirtschaftliche Prozeß

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  • Absolute Maximierungsziele (6) Gewinnmaximierung, Nutzenmaximierung, Vermögensmaximierung, Einkommensmaximierung, Umsatzmaximierung, Absatzmaximierung
  • Relative Maximierungsziele (2) Rentabilitätsmaximierung, Markanteilsmaximierung
  • Was ist der Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz? Effektivität: die richtigen Dinge zu tun Effizienz: die richtigen Dinge richtig zu tun, maximiert den Grad der Zielerreichung
  • Formen der Unternehmensgründung Aufbaugründung: Neuerstellung wesentlicher Unternehmensbestandteile, Freiräume in der Gestaltung des Unternehmens Übernahmegründung: geringeres Risiko durch bestehende Strukturkomponenten des Unternehmens
  • Phasen der Unternehmensgründung Vorgründungsphase: Produktidee, Absatzmarktanaylse Gründungsphase: juristischer Gründungsakt, Bereitstellung von Produktionsfaktoren, Kontaktaufbau zu Lieferanten und Kunden, Entwicklung des innovativen Produktes Frühentwicklungsphase: Abschluss der Entwicklung/Beginn der Produktion, Markteinführung, erste Verkaufserfolge Amortisationsphase: Überschreiten der Gewinnschwelle, kumulierte Einzahlungen übertreffen die kumulierten Auszahlungen (verzinste Rückgewinnung der investierten Mittel) Expansionsphase: Ausweitung des Produktangebotes, neue Absatzmärkte
  • Ökonomische Bedeutung neu gegründeter Unternehmen (4) wichtiger Beitrag für technischen und ökonomischen Fortschritt durch innovationsbezogene Fähigkeiten Verstärkung oder Erneuerung des Wettbewerbs Erhöhung der Wettbewerbsfähgkeit Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen
  • Was sind statische Unternehmerfunktionen? (6) Kapitalgeber/-nutzer Oberaufseher/Kontrolleur Unternehmenseigentümer/-inhaber Arbeitgeber Empänger des unternehmerischen Gewinns Träger religiös bzw. ethisch begründeter Wertevorstellungen
  • Was sind dynamische Unternehmerfunktionen? (8) Träger wirtschaftlicher Unsicherheit Durchsetzer von Innovationen Wirtschaftlicher Entscheidungsträger Gründer von Institutionen Verteiler ökonomischer Ressourcen auf alternative Verwendungszwecke Wirtschaftlicher Führer Organisator, Planer und Koordinator Arbitrageur/Informationsverwerter
  • Allgemeine dynamische Grundfunktionen (4) Übernahme von Unsicherheit Durchsetzung von Innovationen am Markt Entdecken und Nutzen von arbitragechancen Koordination ökonomischer Ressourcen
  • Wie lässt sich das Produktionsfaktorsystem aufteilen? Derivative Faktoren: Planung, Organisation Originäre Faktoren: Geschäfts- und Betriebsleitung, objektbezogene Arbeit, Betriebsmittel und Werkstoffe Dispositive Faktoren: Planung, Organisation, Geschäfts- und BetriebsleitungElementarfaktoren: objektbezogene Arbeit, Betriebsmittel und Werkstoffe 
  • Probleme der Beschaffungsaufgabenerfüllung (5) Sortiments- und Qualitätsproblem: Welche Materialien sind in welcher Güte zu beschaffen, um den Anforderungen des Produktionsprogrammes möglichst gut zu entsprechen? Mengenproblem: Welche Mengen sollen zur Deckung der benötigten Bedarfsmenge und zum kontinuierlichen Produktion beschafft werden? Zeitproblem: Wie häufig sollen die Materialien beschafft werden? Raumüberbrückungsproblem: Wie soll der Transport vom Lieferanten zum Betrieb und innerhalb des Betriebes organisiert werden? Kapital- und Kostenproblem
  • Beschaffungsprinzipien (3) 1. Vorratsbeschaffung: Material wird auf Lager genommen und auf Abruf bereitsgehalten Vorteil: Mengenrabatte Nachteil: hoher Materialbestand, hohe Bindungskosten 2. Einzelbeschaffung: Material wird erst bei Auftragseingang beschafft Vorteil: geringe oder keine Lagerkosten Nachteil: evtl. höhere Bestellkosten, Fehlmengen 3. Fertigungssynchrone Beschaffung:bedarfszeitpunkt- und bedarfsmengengenaue Versorgung der Produktion Vorteil: weitgehende Abwälzung der Beschaffungsprobleme auf Zulieferer Nachteil: Nichtlieferung stoppt Produktion
  • Arten der Bedarfsplanung (2) 1. Ermittlung unter Berücksichtigung der Lagerbestände: Bruttobedarf und Nettobedarf 2. Ermittlung nach Ursprung und Erzeugnisebene: Primär-, Sekundär-, Tertiärbedarf