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Entwicklungspsychologie (Subject) / 6. Vorlesung (Mittleres Erwachsenenalter 2) (Lesson)

6. Vorlesung (Mittleres Erwachsenenalter 2)

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  • Erickson's Theorie: Generativität vs. Stagnation Generativität: Fürsorge; der Schutz und die Verbesserung der Lebensbedingungen der Gesellschaft, in der man liebt Stagnation: Ich-Bezogenheit und Langeweile; Schwierigkeiten, eigene Bedürfnisse zurückzustellen
  • Midlife Crisis: Levinson et al (1978) Was gabe ich in meinem bisherigen Leben getan? Was gibt mir meine Frau / mein Mann? Was geben mir meine Freunde? Was gibt mir meine Arbeit? Was gebe ich zurück? Welche sind meine wirklichen Werte und wie bilden sie sich in meinem Lben ab? Was sind meine begabungen und wie nutze / vergeude ich sie? Was ist aus meinen alten Träumen gewrden? Kann ich fortan so leben?
  • Midlife Crisis: Kann ich meine Werte in Einklang mit meinem Leben bringen? >> Elliot Jacques (1965) Menschen in der Mitte des Lebens sind sich ihrer Endlichkeit bewusst Keine Zeit um die Träume der Jugend zu erfüllen
  • Midlife Crisis: Kann ich meine Werte in Einklang mit meinem Leben bringen? >> Levinson et al (1978): Drei Themen im Mittelpunkt der Midlife Crisis Realistische Lebensziele: weil die Träume der Jugend nicht verwirklicht werden Die Entscheidung, die persönliche Lebensumwelt (life structure) zu verändern Überdenkung der eigenen Lebenseinstellungen
  • Midlife Crisis: Kann ich meine Werte in Einklang mit meinem Leben bringen? >> Keine empirische Evidenz für eine Midlife Crisis Krisen können in allen Abschnitten des Erwachsenenalters auftreten Reaktion auf die bedeutsamen Lebensereignisse Persönlichkeit: Kontrollüberzeugungen und Neurotizismus Quarter Life Crisis: "Sinnkrise der Mittzwanziger"
  • Persönlichkeitsmerkmale >> Big Five Größere Anzahl von Eigenschaftsbegriffen, mit denen sich Personen kennzeichnen lassen Das bekannteste Konzept: BIG FIVE (Costa & McCrae, 1999) Extraversion (schwach: zurückhaltend, introvertiert; stark: gesellig) Verträglichkeit (schwach: kompetitiv, misstrauisch; stark: altruistisch (uneigennützig), kooperativ) Gewissenhaftigkeit (schwach: unbekümmert, nachlässig; stark: sorgfältig, effektiv, organisiert) Neurotizismus (schwach: selbstsicher, ruhig, stabil; stark: emotional, verletzlich, labil) Offenheit (schwach: konservativ, vorsichtig; stark: wissbegieri, neugierig)
  • Persönlichkeitseigenschaften im Erwachsenenalter 1. Ferguson, 2010 2. Roberts et al, 2006 Ferguson, 2010 Metaanalsye von 47 Langzeitstudien Starke Veränderungen der Persönlichkeit bis in die Adoleszenz Stabilisierung im jungen Erwachsenenalter Bleibt stabil im Erwachsenenalter Roberts et al, 2006 Metanalyse von 92 Langzeitstudien über die Veränderungen in den Big Five über die Lebensspanne Bedeutsame Veränderungen auch im Erwachsenenalter
  • Persönlichkeitseigenschaften: Niveaustabilität, relative Stabilität Niveaustabilität (Mean-level changes): die Stabilität des Niveaus der Ausprägung von Persönlichkeitseigenschaften relative Stabilität (Rank-order changes): die Stabilität von Ausprägungsunterchieden zwischen Personen
  • Persönlichkeitseigenschaften über die Lebensspanne Die Persönlichkeit verändert sich, aber die Veränderbarkeit (Wahrscheinlichkeit einer Veränderung) unterscheidet sich über die Lebensspanne hinweg - diese Veränderung ist nicht nur auf innere Reifung sondern auch auf soziale Anforderungen und Erfahrungen zurückzuführen
  • Freundschaftsbeziehungen im Erwachsenenalter Das Prinzip der Gegenseitigkeit Soziale Unterstützung durch Freunde Verringerung der Anzahl sozialer Kontakte während der Lebensspanne Die sozioemotionale Selektivitätstheorie (Carstensen, 1991 / 1995): "Kontakt und Netzwerkpartner nehmen im Alter zwar ab, die Qualität der Beziehungen steigt aber."
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  • Partnerbeziehungen Voraussetzungen für stabile Partnerschaften Die Tendenz einer abnehmenden Zufriedenheit mit einer Partnerbeziehung (besonders für Paare mit Kind) >>> >>> Anforderungen und Konflitke in der Erziehung Sprache als Erziehungsmittel - "vom Befehls- zum Verhandlungshaushalt" (du Bois-Reymonds, 1994) Bestmögliche Förderung des Kindes: 1/3 der Eltern gibt an, mit der Erziehung ihrer Kinder überfordert zu sein
  • "Das leere Nest" Wenn das Kind einen eigenen Hauststand gegründet hat "Das leere Nest Syndrom": In den '60er Jahren, depressive Symptome Reaktion von Müttern und Vätern auf den Auszug der Kinder (Kulturabhängig (individualistissch vs. kollektivistisch orientierte Kulturen), Berufstätigkeit der Mutter)        >>> die Zufriedenheit der Eltern mit ihrer Paarbeziehung steigt an "Sandwich Generation": Zwischen der Kindererziehung und der Pflege der Eltern
  • Beruf im mittleren Erwachsenenalter: Neuanfang oder Bewahrung Savickas, 2002: "Möchte ich dieses noch für 25 Jahre weiterhin tun?" Die Beziehung zwischen Alter und beruflicher Leistung" - umgekehrte "U"-förmige Funktion, Gipfelpunkt im mittleren Erwachsenenalter Sterns und Chang, 2010: Negative Stereotype?
  • Freizeitverhalten im mittleren Erwachsenenalter Definition: Was ist Freizeit? Die Hälfte der Freizeitaktivitäten haben ihren Ursprung in der Kindheit Die Anzahl asugeübter Freizeitbeschäftigungen verringert sich im mittleren Erwachsenenalter Weniger intensive Aktivitäten im häuslichen Umfeld oder im Kontext der Familie werden bevorzugt