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Wahrnehmung aufmerksamkeit 5 (Subject) / Wahrnehmung aufmerksamkeit 5 (Lesson)

Wahrnehmung Aufmerksamkeit 5

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  • Frage 1 Für welche Fähigkeit interessiert man sich im Rahmen des Cocktail party problems? (x aus 5) 1.Für die Fähigkeit, gleichzeitig zwei Gesprächen zu folgen. 2.Für die Fähigkeit, einem Gespräch zu folgen, auch wenn mehrere Personen gleichzeitig sprechen. 3.Für die Fähigkeit, wichtige Informationen wie den eigenen Namen in Gesprächen aufzunehmen, denen man nicht folgt. 4.Für die Fähigkeit der selektiven Aufmerksamkeit. 5.Für die Fähigkeit der geteilten Aufmerksamkeit. 2,4
  • Frage 2 Welche bottom-up und top-down Prozesse helfen dabei, einer von mehreren Mitteilungen zu folgen? (x aus 5) 1.Bekanntheit der Stimme 2.Visuelle Informationen 3.Unterschiede in den physikalischen Merkmalen der verschiedenen Mitteilungen 4.Wissen und Expertise 5.Syntaktische Informationen 1,2,3,4
  • Frage 3 Broadbent (1958), Treisman (1964) und Deutsch und Deutsch (1963) haben jeweils eine Theorie dazu entwickelt, an welcher Stelle in der Verarbeitung ein Bottleneck auftritt. Welche Aussagen sind in diesem Zusammenhang richtig? (x aus 5) 1.Nach Treisman werden nicht beachtete Reize nicht herausgefiltert, sondern nur gedämpft. 2.In der Theorie von Deutsch und Deutsch liegt der Flaschenhals der Verarbeitung am nähesten am Reaktionsende des Verarbeitungssystems. 3.Nach Broadbent basiert die Selektion auf den physikalischen Eigenschaften einer Nachricht. 4.Nach der Dämpfungstheorie der flexiblen Selektion werden nicht beachtete Reize basierend auf physikalischen Eigenschaften einer Nachricht gedämpft. 5.Nach Deutsch und Deutsch werden alle Stimuli vollständig analysiert. 1,2,3,4,5
  • Frage 4 Bentin et al. (1995) untersuchten in einer Studie das Ausmaß der Verarbeitung unbeachteter Reize. Welche Aussagen dazu sind richtig? (x aus 5) 1.Sie verwendeten die Methode des dichotischen Hörens. 2.Die semantische Verarbeitung von Wörtern im nicht-beachteten Kanal entsprach jener von Wörtern im beachteten Kanal. 3.Wörter aus dem unbeachteten Ohr wurden semantisch nicht verarbeitet. 4.Die Befunde der Studie unterstützen Treismans Theorie der flexiblen Selektion. 5.Die Befunde der Studie unterstützen Broadbents Theorie der frühen Selektion. 1,4
  • Frage 5 Welche Modelle der fokussierten visuellen Aufmerksamkeit haben Sie in der Vorlesung kennengelernt? (x aus 5) 1.Die Filtertheorie 2.Die Autofokustheorie 3.Das Scheinwerfermodell 4.Den Ansatz der geteilten Aufmerksamkeit 5.Das Zoomlinsenmodell 3,4,5
  • Frage 6 Welche Aussagen zur Load-Theorie sind richtig? (x aus 5) 1.Perzeptueller und kognitiver Load haben ähnliche Auswirkungen auf die Wahrscheinlichkeit von Ablenkung. 2.Die Effekte von perzeptuellem Load sind relativ automatisch, während kognitiver Load bewusste und kontrollierte Prozesse involviert. 3.Hoher perzeptueller Load erhöht die Gefahr von Ablenkung durch internale und externale Reize. 4.Hoher kognitiver Load führt zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Ablenkung. 5.Sowohl hoher perzeptueller als auch hoher kognitiver Load reduzieren Ablenkung, da keine Ressourcen für aufgaben-irrelevante Gedanken übrig sind. 2,4
  • Frage 7 Welche der folgenden Punkte beschreiben das endogene Aufmerksamkeitssystem? (x aus 5) 1.Zielorientierheit 2.Automatische Verlagerung der Aufmerksamkeit 3.Ventrales Aufmerksamkeitsnetzwerk 4.Geringe Reaktion bei wenig validen Cues 5.Vorrangige Verarbeitung salienter Reize 1,4
  • Frage 8 Welche der folgenden Aussagen zum Neglect sind richtig? (x aus 5) 1.Der subjektzentrierte Neglect wird auch allozentrischer Neglect genannt. 2.Neglect tritt bis auf Ausnahmen bei linkshemisphärischen Läsionen auf. 3.Beim Neglect werden typischerweise die linke Seite von Objekten und/oder Objekte im linken visuellen Feld nicht erfasst. 4.In Studien (z.B. von McGlinchey-Beroth et al., 1993) zeigt sich, dass auch nicht bewusst wahrgenommene Stimuli verarbeitet werden. 5.Beim Neglect sind typischerweise Hirnareale im zielorientierten, dorsalen Aufmerksamkeitsnetzwerk von Läsionen betroffen. 3,4
  • Frage 9 Welche Aussagen zur Feature-Integrations-Theorie (FIT) von Treisman und Gelade (1980) sind richtig? (x aus 5) 1.Die FIT unterscheidet zwischen Objektfeatures und den Objekten selbst. 2.Nach der FIT können zwei Phasen der Verarbeitung unterschieden werden: eine selektive Phase und eine nicht-selektive Phase. 3.In der ersten Phase der Verarbeitung basaler visueller Features in der gesamten Szene spielt die Anzahl präsentierter Reize eine wichtige Rolle. 4.Nach der FIT kann es bei fehlender gerichteter Aufmerksamkeit in der zweiten Phase zu einer sogenannten illusorischen Diskriminierung kommen. 5.Die FIT berücksichtigt die Nutzung von Textur und peripheren Cues. 1
  • Frage 10 Treisman und Gelade (1980) testen ihre Theorie in einer Studie, in der Zielreize entweder durch ein Merkmal oder durch eine Merkmalskombination definiert sind. Die Aufgabe der Probanden ist es zu erkennen, ob der Zielreiz vorhanden ist oder nicht. Dabei zeigt sich, dass: (x aus 5) 1.die Gesamtanzahl präsentierter Reize in allen vier Bedingungen eine Rolle spielt. 2.die Reaktionszeit stärker mit der Anzahl der Distraktoren zunimmt, wenn der Zielreiz nicht vorhanden ist als wenn er vorhanden ist. 3.die Reaktionszeit stärker mit der Anzahl der Distraktoren zunimmt, wenn der Zielreiz durch eine Merkmalskombination definiert ist als wenn er nur durch ein Feature definiert ist. 4.es keine Rolle spielt, ob der Zielreiz durch ein Merkmal oder eine Merkmalskombination definiert ist. 5.das Phänomen der illusorischen Verknüpfung auftritt. 2,3
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  • Frage 11 Welche Aussagen zum Textur-Nutzungs-Modell von Rosenholz et al. (2012) sind richtig? (x aus 5) 1.Nach dem Modell ist die visuelle Information in der Peripherie, speziell sogenannte Textur-Regionen, wichtig für die visuelle Suche in realen Situationen. 2.Nach dem Modell sollte die visuelle Suche insbesondere dann einfach sein, wenn die Information in der Peripherie hilft, die Aufmerksamkeit auf den Zielreiz zu lenken. 3.Bottom-up Prozesse helfen dabei, auch in verschwommen wahrgenommen Bereichen ein klares Bild zu rekonstruieren. 4.n einer Studie zur Überprüfung des Modells bedingte die peripher wahrgenommene Information die Leistung in der Suchaufgabe. 5. In einer Studie zur Überprüfung des Modells bedingte die peripher wahrgenommene Information die Geschwindigkeit in der Suchaufgabe. 1,2,5
  • Frage 12 In ihrem Zwei-Pfade-Modell gehen Wolfe et al. (2011) auf die Bedeutung von Erfahrung und Wissen für die visuelle Suche ein. Für die beiden Pfade in dem Modell gilt Folgendes: (x aus 5) 1.Der selektive Pfad hilft, die Verarbeitung im nicht-selektiven Pfad zu leiten. 2.Der selektive Pfad selektiert Objekte zur Wiedererkennung. 3.Der selektive Pfad hat limitierte Kapazität. 4.Der nicht-selektive Pfad verarbeitet die Kernaussage einer Szene. 5.Der nicht-selektive Pfad verbindet Features, sodass Objekte erkannt werden können. 2,3,4
  • Frage 13 Welche Voraussetzungen sind wichtig für die Illusion des Bauchredens? (x aus 5) 1.Zeitliche Nähe. 2.Räumliche Nähe der Quelle der visuellen und der akustischen Reize. 3.Die Person ist sich der räumlichen Diskrepanz nicht bewusst. 4.Erwartungen, die durch akustische Reize erzeugt werden, werden durch das Gesagte erfüllt. 5.Erwartungen, die durch visuelle Reize erzeugt werden, werden durch die Stimme erfüllt. 1,2,5
  • Frage 14 Häufige Multitasker (x aus 5) 1.sind empfänglicher für Ablenkung als seltene Multitasker. 2.können Aufmerksamkeit besser top-down steuern. 3.können besser zwischen verschiedenen Aufgaben wechseln. 4.sind selektiver in der Aufmerksamkeitsverteilung. 5.zeichnen sich durch deutlich bessere Leistungen in dual-task Aufgaben aus. 1,3
  • Frage 15 Was ist kein Hauptfaktor der Multiple-Ressourcen-Theorie? (1 aus 5) 1.Verarbeitungsstadien 2.Verarbeitungscodes 3.Modalitäten 4.Antwort-Typen 5.Kognitive Ressourcen 5
  • Frage 16 Welche Aussagen zur Strang-Kognitions-Theorie sind richtig? (x aus 5) 1.Es kann jeweils nur ein Strang oder Ziel zu einer bestimmten Zeit aktiv sein. 2.Jeder Strang kontrolliert die notwendigen Ressourcen selbst. 3.Die Zuteilung der Ressourcen zu den Strängen erfolgt durch eine zentrale Steuereinheit. 4.Verschiedene kognitive Ressourcen können parallel verwendet werden. 5.Es handelt sich um ein formales Modell, das zudem kognitive Ressourcen mit Hirnregionen in Verbindung bringt. 2,4,5
  • Frage 17 Befunde aus der kognitiven Neurowissenschaft zur Dual-Task-Performance (x aus 5) 1.konnten die Additivitätsannahme nur selten bestätigen. 2.zeigen, dass die Hirnaktivität bei gleichzeitiger Ausführung von zwei Aufgaben im Allgemeinen größer ist als die Summe der Hirnaktivität bei der Bearbeitung der einzelnen Aufgaben. 3.zeigen, dass die Hirnaktivität bei gleichzeitiger Ausführung von zwei Aufgaben im Allgemeinen geringer ist als die Summe der Hirnaktivität bei der Bearbeitung der einzelnen Aufgaben. 4.stützen die Annahme, dass dual-task-Bedingungen häufig zusätzliche exekutive Prozesse erfordern (z.B. Schweizer et al. 2013). 5. zeigen, dass es bei dual-task-Bedingungen zusätzlich zu einer Hirnaktivität im Präfrontalkortex kommen kann (z.B. Schweitzer et al. 2013). 1,3,4,5
  • Frage 18 Wodurch zeichnen sich kontrollierte Prozesse nach Shiffrin und Schneider (1977) aus? (x aus 5) 1.Sie haben eine begrenzte Kapazität. 2.Sie können flexibel an sich ändernde Bedingungen angepasst werden. 3.Sie sind schwer zu ändern, wenn sie einmal erlernt sind. 4.Sie erfordern keine Aufmerksamkeit. 5.Sie sind effizient. 1,2
  • Frage 19 Moors und de Houwer (2006) lehnen eine klare Abgrenzung zwischen automatischen und kontrollierten Prozessen ab. Was ist keiner der vier Faktoren der Automatisierung, von denen sie stattdessen ausgehen? (1 aus 5) 1.Unbewusst 2.Effizient 3.Schnell 4.Nonverbal 5.Nicht zielgerichtet, unflexibel 4
  • fokussierte Aufmerksamkeit eine Situation, in der Individuen versuchen, sich nur um eine Informationsquelle zu kümmern, während sie andere Stimuli ignorieren; auch bekannt als selektive Aufmerksamkeit
  • geteilte Aufmerksamkeit eine Situation, in der zwei Aufgaben gleichzeitig ausgeführt werden, auch Multitasking genannt
  • dichotische Höraufgabe jedem Ohr wird eine andere auditive Nachricht präsentiert, und die Aufmerksamkeit muss auf eine Nachricht gerichtet sein
  • Beschattung Wiederholen einer auditiven Nachricht Wort für Wort, wie es präsentiert wird, während eine zweite hörige Nachricht ebenfalls präsentiert wird; es ist eine Version der dichotischen Hörtask
  • gespaltene Aufmerksamkeit Zuordnung der Aufmerksamkeit zu zwei (oder mehr) nicht benachbarten Regionen des visuellen Raums
  • Hemmung der Rückkehr eine verringerte Wahrscheinlichkeit, dass die visuelle Aufmerksamkeit zu einem kürzlich besuchten Ort oder Objekt zurückkehrt
  • verdeckte Aufmerksamkeit Aufmerksamkeit auf ein Objekt in Abwesenheit einer Augenbewegung in Richtung darauf
  • vernachlässigen / Neglect eine Störung, die (typischerweise) Schäden der rechten Hemisphäre mit sich bringt, bei denen die linke Seite von Objekten und / oder Objekten, die dem linken Gesichtsfeld präsentiert werden, nicht erkannt wird; der Zustand ähnelt dem Aussterben, ist aber schwerer
  • Aussterben / extinction eine Störung der visuellen Aufmerksamkeit, bei der ein Reiz, der dem Seitenkopf der Hirnschädigung präsentiert wird, nicht detektiert wird, wenn ein anderer Reiz gleichzeitig auf der Seite der Hirnschädigung präsentiert wird
  • illusorische Konjunktion fälschlicherweise kombinieren Funktionen von zwei verschiedenen stimulito ein Objekt wahrnehmen, die nicht vorhanden ist
  • kreuz-modale Aufmerksamkeit die Koordination der Aufmerksamkeit über zwei oder mehr Modi (z. B. Vision und Audition)
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  • Bauchredner-Effekt die falsche Wahrnehmung, dass Geräusche von ihrer eigenen Quelle kommen (wie im Bauchredner)
  • exogene räumliche Aufmerksamkeit Aufmerksamkeit auf einen gegebenen räumlichen Ort, bestimmt durch "automatische" Prozesse
  • endogene räumliche Aufmerksamkeit Aufmerksamkeit auf einen Reiz, der von Absichten oder zielgerichteten Mechanismen gesteuert wird
  • Unteradditivität Der Befund, dass die Gehirnaktivierung, wenn die Aufgaben A und B gleichzeitig ausgeführt werden, geringer ist als die Summe der Gehirnaktivierung, wenn die Aufgaben A und B getrennt durchgeführt werden
  • psychologische Refraktärperiode (PRP) Wirkung die Verlangsamung der Reaktion auf den zweiten von zwei Reizen, wenn sie zeitlich nahe beieinander liegen