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Kog & Emo 2 (Subject) / Sternberg Kap 5 (Lesson)
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- was ergaben studien mit von geburt an blinden in bezug auf bildhafte vorstellung? 1. Blinde Personen verhalten sich was mentale Repräsentationen angeht extrem gleich. (größere, kleiner Objekte/größere Abstände Karte usw.)"The blind participants responded more slowly to all tasks than did the sightedparticipants. But Kerr’s blind participants still showed similar response patterns tothose of sighted participants. They showed faster response times when scanningshorter distances than when scanning longer distances." 2. Das verwenden von haptischen (berührungs-basierten) Vorstellungen ist sehr ähnlich wie visuelles Vorstellen. Aber auch wenn man etwas nur hört ist die Vorstellung relativ ähnlich."Specifically, participants took longer mentally to shift a sound upwardin pitch than downward. In particular, they were slower in going from thelow-pitched purring of a cat to the high-pitched ringing of a telephone than in goingfrom the cat’s purring to a clock’s ticking. The relative response times were analogousto the time needed physically to change sounds up or down in pitch."
- welchen einfluss haben bedarfscharakteristika auf neuropsychoogische forschung? Bei dieser Ansicht, erzeugen die Erwartungen der Versuchsleiter in Bezug auf die Leistung der Probanden in Bezug auf eine bestimmte Aufgabe einen impliziten Bedarf für die Probanden, die erwartete Leistung abzuliefern.-> Es scheint jedoch unlogisch, dass solche Faktoren die Resultate der psychobiologischen Forschung beeinflussen. - kann „Hirn“ ja nicht beeinflussen; außerdem wissen die probanden ja nicht welche hirnareale mit welchen kognitiven defiziten zusammenhängen, geschweige denn was eine läsion ist oder ob sie eine haben
- nenne die hemisphärischen unterschiede in bezug mentale repräsentationen Forscher fanden heraus, dass die rechte Hemisphäre kompetenter im Umgang mit und der Darstellung/ Manipulation von räumlich- visueller Art ist, welche von der Art und Weise analog zur Wahrnehmung sein könnte. Im Kontrast hierzu scheint die linke Hemisphäre geübter im Umgang mit und der Darstellung/ Manipulation von verbalen und anderen symbolbasiertem Wissen zu sein und komplett neue Infos zu generieren. -> Besonders scheinen Läsionen in der rechten Gehirnhälfte mehr mit visuellem Gedächtnis und visueller Wahrnehmung verknüpft zu sein. Läsionen in der linken Gehirnhälfte hingegen scheinen mehr mit verbalem Gedächtnis und verbales Verständnis verknüpft zu sein.
- welcher teil des gehirns ist fähig, vollkommen neue symbole zu generieren? Wie in den Hirnen von anderen Tieren, repräsentiert die rechte Hemisphäre unseres Gehirns Wissen in einer Art und Weise, die analog zu unserer physikalischen Umgebung ist. Ungleich dem Hirn anderer Tiere jedenfalls hat nur die linke Hemisphäre des menschlichen Gehirns die Fähigkeit „imaginal“ Komponenten und Symbole zu manipulieren und vollkommen neue Informationen zu generieren.
- ist wirklich nur die linke hirnhälfte fürs erdenken neuer information zuständig? wenn nicht, warum ist die linke dominant? (Corballis, 1997) Speziell kürzlich durchgeführte neuropsychologische Studien der„mentalen Rotation“, welche sowohl mit Menschen, als auch mit Tieren durchgeführt wurden,zeigen, dass beide Hemisphären teilweise für die Leistung zur Bewältigung der Aufgabeverantwortlich sein könnten. -> Die offenbare Dominanz der rechte Hemisphäre welche bei Menschen beobachtet wurde, könnte das Resultat einer Überschattung der linken Hemisphäre mit sprachlichenFähigkeiten sein.
- was versteht tolman unter kognitiven karten? Kognitive Karten sind interne Abbilder unserer Umwelt, spezialisiert auf räumliche Beziehungen. Tolman argumentierte für die Wichtigkeit der mentalen Repräsentationen, welche die Quellen von Verhalten sind. Jahrzehnte später zeigte sich, dass selbst sehr simple Lebewesen, wie Ratten oder Bienen, dazu fähig sind kognitive Karten zu generieren.
- wann benutzen wir welche art der kodierung? Das Wissen von Objekt-Betitelungen (Erkennung von Objekten anhand derer Namen) und Attributen (das Beantworten von Fragen im Bezug auf Charakteristika eines Objektes) zapft „propositional, symbolic knowledge“ über die vorgestellten Objekte an. Im Kontrast hierzu zapft die Fähigkeit die Orientierung (Rotation) oder die Größe eines Bildes zu verändern „imaginal, analogous knowledge“ über die Objekte an. Daher scheinen beide Formen der Darstellung bestimmte Arten von Fragen für Wissensanwendung zu beantworten.
- beschreibe edward tolmams studie zu den kognitiven karten von ratten In einer Studie waren die Forscher an der Fähigkeit von Ratten ein Labyrinth zu lerneninteressiert. Die Ratten wurden in drei Gruppen aufgeteilt:1) Belohnung für das Erreichen der Zielbox war Futter. Nach einer Weile lernten die Ratten das Labyrinth ohne Fehler abzulaufen.2) keine Belohnung. Sie lernten das Labyrinth zwar auch mit der Zeit auswendig, jedoch machten sie immer noch gelegentlich Fehler. - logisch, da keine Motivation3) Diese Gruppe bekam 10 Tage lang keine Belohnung dafür, dass sie dieAufgabe erledigten. Am elften Tag wurde jedoch Futter in der Zielbox platziert. Die Lernrate der Ratten verbesserte sich schlagartig und bald hatten sie das Niveau der ersten Gruppe erreicht. -> Sie generierten eine kognitive Karte, also ein „internes Abbild“ des Labyrinths. Durch dieses Argument wurde Tolman einer der ersten kognitiven Theoretiker. Erargumentierte für die Wichtigkeit der „mental representation“ welche der Quell von Verhalten sind. Jahrzehnte später zeigte sich, dass selbst sehr simple Lebewesen, dass sie dazu fähig sind kognitive Karten zu generieren. Sie könnten sogar dazu fähig sein die Darstellung der Gedanken in eine primitive, „prewired“, „analoge“, und vielleicht sogar „symbolhafte“ Form zu übersetzen.
- welche drei arten von wissen verwenden menschen um kognitive karten zu generieren? 1. landmark knowledge ("Orientierungspunkt-Wissen"), beinhaltet Informationen über bestimmte Eigenschaften an einer bestimmten Stelle, kann sowohl aufbildhaft-analoger als auch auf „propositional“ Darstellung basieren. 2. route road knowledge („Routen-Straßen“-Wissen), welches bestimmte Wege (wie die Straßen auf einer Karte) um von einem Ort zu einem anderen zu gelangen involviert.könnte sowohl auf „procedural“ Wissen, als auch auf „declarative“ Wissen basieren. 3. survey knowledge ("Übersichtswissen"), beinhaltet die geschätzte Distanz zwischen zwei Orientierungspunkten beinhaltet, wie sie auch auf Übersichtskarten eingezeichnet sein können.kann „imaginally oder propositional“ dargestellt werden. (zB in Form von Betragsmäßig spezifizierten Distanzen wie Km) -> Also verwenden die Menschen sowohl „analoge Codes“, als auch „propositionale Codes“ für die Darstellung von Gedanken und derartige Bilder von Karten.
- Wenn wir kognitive karten verwenden, nehmen wir manchmal gedankliche Abkürzungen, welche die gedankliche Abschätzung von Entfernung beeinflussen. Diese gedanklichen Abkürzungen sind Heuristiken. Leute neigen dazu, ihre geistigen Abbilder und ihre Distanzabschätzungen zu verzerren. wie gestalten sich diese verzerrungen? - wir tendieren dazu winkel als rechte winkel darzustellen (rechte winkel neigung)- wir neigen dazu formen symmetrischer darzustellen (symmetrie heuristik)- bei geneigten formen tendieren wir dazu, sie vertikaler/ horizontaler darzustellen (rotationsheuristik)- wir tendieren dazu Orientierungspunkte und Grenzen, welche leicht außerhalb einer Anordnung (‚ideal‘: Gerade Linie) darzustellen indem sie das mentale Abbild derart verzerren, dass die Anordnung schöner ist, als sie in Wirklichkeit ist. (anordnungsheuristik)- Leute tendieren dazu, die relativen Positionen von bestimmten Orientierungspunkten und Grenzen darzustellen indem sie ihre mentalen Abbilder derart verzerren, dass das Ergebnis genauer ihr konzeptuelles Wissen über die Kontexte in welchen die Orientierungspunkte und Grenzen sich befinden, anstatt die eigentliche räumliche Konfiguration wiederzugeben. (relative positionsheuristik)
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- Konzepte: - fundamentale einheit deklarativen wissens- idee von etwas, das eine bedeutung für das verständnis der welt liefert- kann durch ein einziges wort erklärt werden- sind mit anderen konzepten verbunden- können sich verändern
- Kategorien: - möglichkeit, konzepte zu organisieren- können als Menge geteilter Merkmale verschiedener Konzepte definiert sein- es gibt natürliche (Baum, Vogel) künstliche (Auto, küchengerät) und ad-hoc kategorien - stabil und menschen sind sich weitgehend einig darüber-> Eine Kategorie ist ein Konzept, das dazu dient, äquivalente Aspekte hervorzuheben, indem diese anhand ihrer Gemeinsamkeiten und Ähnlichkeiten zu einem Prototyp organisiert werden.
- was ist eine ad-hoc kategorie? Ad- hoc Kategorien sind Kategorien die sich mit einem bestimmten Zweck im Geiste formen und entsprechend vieler Faktoren variieren.-> veränderbar, kontextabhängig, ehr in phrasen beschriebenz.b. dinge auf denen man schreiben kann
- was sind merkmalsbasierte kategorien? nenne ein beispiel Der klassische Blick auf Kategorien beinhaltet auch immer, die darin enthaltenen Konzepte in ihre sie definierenden Merkmale zu zerlegen. Jedes dieser Merkmale ist ein essentielles Element der jeweiligen Kategorie und die Gesamtheit der Merkmale ist hinreichend. Diese Theorie ist sehr beliebt bei Linguisten.Die einzelnen Merkmale können als definierende Eigenschaften verstanden werden, welche die jeweilige Kategorie ausmachen und für diese unbedingt erforderlich sind. -> Beispiel Kategorie „Junggeselle“: Vereint die definierenden Merkmale männlich, unverheiratet und erwachsen. Fehlt auch nur eines dieser Merkmale, ist die Kategorie Junggeselle nicht zutreffend.
- erkläre die prototypentheorie Die Prototypentheorie geht davon aus, dass Kategorien aufgrund von Prototypen und Durchschnittsmodellen gebildet werden. Entscheidend sind hierbei charakteristische Merkmale, welche den Prototyp beschreiben, aber für diesen nicht unbedingt notwendig sind.Bsp: Prototyp eines Spiels: ist angenehm, hat zwei oder mehr Spieler und hat etwas von einem Wettbewerb. -> Ein Spiel muss aber nicht angenehm sein, es gibt auch Spiele, die allein gespielt werden und keine Wettbewerbssituation darstellen-> Innerhalb dieser Theorie ist der Prototyp dasjenige Exemplar, welches die Kategorie am besten repräsentiert. Die Theorie kann auch mit den Schwierigkeiten umgehen, dass manche Kategorien keine unbedingte notwendigen definierenden Merkmale zu haben scheinen und bestimmte Vertreter einer Kategorie bessere Exemplare der selbigen zu sein scheinen als andere. Der Grund, warum die Prototypen- Theorie mit diesen Problemen umgehen kann ist der, dass hierin angenommene charakteristische Merkmale nicht bei jedem Element einer Kategorie vorhanden sein müssen.
- was sind schemata? und was ist das problem mit schemata? schemata sind menale rahmen unserer wissensrepräsentationen, die eine vielzahl zusammenhängender konzepte umfassen bsp.: küche-> das problem an schemata ist, dass sie dazu führen, stereotype zu entwickeln und konzepte unabgebracht zu generalisieren
- was ist der unterschied zwischen merkmalsbasierten kategorien und der prototypen theorie? - die einzelnen merkmale der merkmalsbasierten kategorie machen diese aus und sind unbedingt erforderlich (wenn nicht männlich, erwachsen oder unverheiratet - kein junggeselle)- bei der prototypen theorie sind charakteristische Merkmale, welche den Prototyp beschreiben, entscheidend, aber für diesen nicht unbedingt notwendig. Die Theorie kann auch mit den Schwierigkeiten umgehen, dass manche Kategorien keine unbedingte notwendigen definierenden Merkmale zu haben scheinen und bestimmte Vertreter einer Kategorie bessere Exemplare der selbigen zu sein scheinen als andere. (ein spiel ist auch dann ein spiel, wenn man es alleine spielt oder wenn es keinen spaß macht)
- welche beiden arten von konzepte unterscheiden psychologen? (prototypentheorie) - Klassische Konzepte: Kategorien, die mithilfe von definierenden Merkmalen, klar definiert werden können. Sie wirken als wären sie von Fachleuten willkürlich erfunden worden. (Bsp. Junggeselle) - Unscharf, verschwommene Konzepte: Können nicht so klar und einfach definiert werden. Die Grenzen, welche Elemente ein Teil der Kategorie sind, sind fließend. Sie wirken, als würden sie sich auf natürliche Art und Weise entwickeln. Beispiel Früchte: Nach dem klassischen Konzept sollte man nach Expertenmeinung unter dieser Kategorie jede Pflanze fassen, die Samen, Fruchtfleisch und eine Schale besitzen. Hierunter fallen auch Tomaten, Kürbisse und Gurken. Nach unserem natürlichen, verschwommenen Konzept wären Tomaten, Kürbisse und Gurken allerdings nicht die ersten Früchte, die uns in den Sinn kommen würden, obwohl sie per Definition Früchte sind
- wie entstehen klassische konzepte/kategorien, sind daher auch welcher theorie zuzuordnen? und wie entstehen verschwommene konzepze kategorien? Klassische Konzepte und Kategorien entstehen aufgrund von definierenden Merkmalen. -> merkmalsbasierte kategorie/ theorie Verschwommene Konzepte und Kategorien entstehen aufgrund von Prototypen und charakteristischen Merkmalen (die nicht immer alle vorhanden sein müssen)-> prototypen theorie
- was ist der unterschied zwischen prototyp und kernstück? Das Kernstück bezieht sich auf die definierenden Merkmale, die unbedingt vorhanden sein müssen, damit ein Objekt der Kategorie angehört. Der Prototyp bestimmt die charakteristischen Merkmale, die zwar typisch für die Kategorie sind, aber nicht notwendig.bsp räuber: kernstück - entwendet dinge, prototypisch - niedere soz. schicht-> aber wirtschaftskriminelle erfüllen z.b. nicht prototyp
- erkläre, was ein guter sportler ist, anhand der: - merkmalsbasierten theorie/kategorie - prototypen theorie - muster theorie - theoriebasierten theorie merkmalsbasiert theorie: (definierende merkmale) macht sport, gute leistung, ehrgeizig...prototypen theorie: (charakteristische merkmale) ist berühmt, verdient gut,...musterbasierte theorie:(musterbeispiebe) ronaldo, tiger woods, mohammed ali...theoriebasiert bdtrachtung: (eigene erfahrung/ vorstellung) z.b. gewinner, fair, guter verlierer...
- laut der studie von gelman und markman sind schon $ jährige kinder in der lage, schlüsse aufgrund von essentiellen kategorien zu ziehen. was sind essentielle kategorien und in wiefern widersprechen gelman und markman piagets entwicklungsstufen? Essentialismus: Hierbei handelt es sich um Kategorien, deren zugrundeliegenden Bedeutung nicht direkt beobachtet/ festgestellt werden können. Eine Person kann z.b. weiblich sein, ohne das ein anderer dies direkt feststellen kann, beispielsweise weil die Person kurze Haare hat, was man eher als typisch männlich ansehen würdeDiese Ansicht widerspricht der Theorie von Piaget. Entsprechend Piaget sind Kinder im Alter zwischen 8 und 11 Jahren „konkrete Denker“, die nicht in der Lage sind, Merkmale zu abstrahieren, ihr Denken ist an die konkrete Anschauung der Dinge gebunden, wie sie in der Natur vorzufinden sind.
- beschreibe den versuch zu den essentiellen kategorien von gelman und markman Studie von Gelman und Markman:Sie untersuchten Kinder im Alter zwischen 4 und 5 Jahren. Diese sollten Schlussfolgerungen über Dinge wie Tiger und Gold ziehen. Dabei konnten sie die Kategorienzugehörigkeit verwenden, welche als abstrakt gilt oder die wahrnehmbare Ähnlichkeit, welche konkret und greifbar ist. Die Forscher fanden heraus, dass bereits 4-jährige Kinder Schlussfolgerungen auf der Basis von abstrakten Kategorienzuschreibungen ziehen können, selbst wenn diese Kategorien mit der äußerlichen Erscheinung in Konflikt stehen.
- wie sieht das modell semantischer netzwerke aus? - wissen wird in form semantischer kategorien hierarchisch gespeichert(weiß ich, dass hunde und katzen säugetiere sind, ist in der kategorie "säugetiere" alles wissen über hunde und katzen enthalten = hierarchisch)- ein semantisches Netzwerk ist ein Netz untereinander verbundener Elemente von Bedeutungen.-> Die Elemente dieses Netzwerks sind die Knoten, die die Konzepte repräsentieren. Die Verbindungen zwischen diesen Knoten sind die bedeutungsvollen Beziehungen. Diese Beziehungen können Kategorienzugehörigkeit, Eigenschaften und andere semantisch Beziehungen beinhalten.-> Der exakte Aufbau eines solchen Netzwerks variiert von Theorie zu Theorie. Bei den meisten Theorien wird allerdings davon ausgegangen, dass innerhalb eines solchen Netzwerks die bedeutungsvollen Beziehungen Verknüpfungen schaffen, die dem Individuum ermöglichen, verschiedene Knoten in sinnvoller Weise zu bilden.
- mit welchem versuch zeigten quilian und collins die hierarchische repräsentation des semantischen netzwerks auf? In einer bahnbrechenden Studie von Collins und Quillian wurden den Vpn Aussagen vorgelegt, welche bestimmte Konzepte enthielten. Zum Beispiel „Ein Rotkehlchen ist ein Vogel“ und „ein Rotkehlchen ist ein Tier“. Die Aussagen beinhalteten nur einschließende Statements, in welchen das Subjekt ein einzelnes Wort war und das Prädikat, welches das Subjekt beschreiben sollte, immer ein „ist ein“.Die Vpn wurden gebeten, den Wahrheitsgehalt dieser Aussagen zu beurteilen. Je mehr sich die konzeptuelle Kategorie des Prädikats hierarchisch von der Kategorie des Subjekts entfernte, umso länger brauchten die Vpn, um eine wahre Aussage festzustellen. So brauchten sie für die Aussage „Ein Rotkehlchen ist ein Tier“ länger als für die Aussage „Ein Rotkehlchen ist ein Vogel“. Der Grund dafür ist, dass „Vogel“ die direkte folgende, höhere Kategorie von „Rotkehlchen“ ist, wohingegen „Tier“ eine weiter entfernte, übergeordnete Kategorie darstellt. -> Collins und Quillian folgerten daraus, dass die hierarchische Repräsentation des semantischen Netzwerks für die unterschiedlichen Zeiten für die Beurteilung des Wahrheitsgehalts verantwortlich sei.
- wann spricht man vom sogenannten erbschaftskonzept? so wird auch das hierarchische modell der wissensrepräsentation genannt, das die niedrigeren kategorien die eigenschaften der übergeordneten theorien automatisch vererbt bekommen
- wie lautet die alternative zum hierarchischen modell und in welchem entscheidenden punkt unterscheidet sie sich von der merkmalsbasierten theorie? vergleiche sematischer merkmale nach smith-> Wissen wird eher auf Grundlage von vergleichen semantischer Merkmale organisiert ist und entspricht nicht unbedingt einer strikten Hierarchie von Konzepten. Diese Theorie unterscheidet sich von der merkmalsbasierten Theorie in einem entscheidenden Punkt: semantische Merkmale verschiedener Konzepte werden direkt miteinander verglichen und dienen weniger dazu, die Basis einer Kategorie zu bilden. (Beispiel: Die semantischen Merkmale „Größe“, „Wildheit“ und „Zahmheit“ können angewendet werden, um verschiedene Säugetiere – und die Informationen über diese – als mentale Repräsentationen im Geist zu organisieren.)
- was ist die basisebende? die ebene die für die meisen menschen maximal charakterisierend für die jeweilige kategorie ist
- nenne die drei charakteristika der schemata, die eine große flexibilität ihrer nutzung gewährleisten 1. schemata können weitere schemata beinhalten (schema tier -> schema kuh, hund usw.)2. Ein Schema umfasst typische, generelle Fakten, die sich aber von Fall zu Fall verändern können. (schema säugetier -> meist fell -> aber auch mensch)3. Schemata variieren in ihrem Grad nach Abstraktion. (justiz abstrakter als apfel)
- was sind skripte? repräsentationen über bestandteile und abläufe von alltäglichen situationen (ähnlich wie ein drehbuch)z.b. supermarkt, arztbesuch, restaurant usw.-> weniger flexibel als schemata-> generieren von skripten beansprucht arbeitsgedächtnis-> enthalten eher die Standardvorgaben für die „Schauspieler“, die „Requisiten“, die „Kulisse“ und den erwarteten Ablauf von Ereignissen. -> Skripte scheinen mitverantwortlich dafür zu sein, was wir erinnern und wiedererkennen
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- was ist der unterschied zwischen dem semantischen netzwerk modell und dem parallel distributin procssing modell? zwar gehen beide von knotenpunkten (nodes) in netzwerken aus, allerdings ist das semantische netzwerk hierarchisch organisiert, das pdp nicht (verarbeitung läuft parallel), -> wie es auch im hirn keine zentrale schaltstelle sondern verschiedene miteinander interagierende areale gibtaußerdem repräsentieren die nodes im pdp keine wissenskonzepte, sondern basiseinheiten (wie neuronen), aus denen wissen besteht-> buchstaben haben kaum eigene bedeutung, erst ein muster aus buchstaben trägt bedeutung
- was bedeutet ACT-R? von wem ist die theorie? wovon ist sie inspiriert und was will sie vereinen? außerdem welche form der verarbeitung - seriell/ parallel? - adaptive control of thought - rational- john anderson- von der computermetapher- verschiedenen Formen von mentaler Repräsentation (prozedural => produktionssysteme, deklarativ => propositional)- seriell (oder reihe)
- erkläre das ACT (-R) Modell von John Anderson? ACT (adaptive control of thought):- inspiriert von der Computermetapher- vereint verschiedene Formen von mentaler Repräsentation- vereint eine Reihe von informationsverarbeitenden Modellen mit semantischen Modellen. - Im ACT wird das prozedurale Wissen in Produktionssystemen repräsentiert, deklaratives Wissen hingegen in Form von Propositionen. (Anderson definierte Proposition als den kleinsten Teil des Wissens, welcher für sich selbst steht.)- ein Vertreter der Reihenverarbeitung (nicht parallel). - im ACT- R inkludieren (semantische) Netzwerke Bilder von Objekten und entsprechende räumliche Konfigurationen und Beziehungen, sowie zeitliche Informationen.- enthält Mechanismen, wodurch Informationen wieder abgerufen werden können und eine Lagerung für Informationen. Die Konzepte sind via Verbindungen im Netzwerk gespeichert. Diese Verbindungen sind entweder inaktiv oder aktiv. Verbindungen können durch reize von außen oder von innen (z.b. gedanken) aktiviert werden. Die Aktivität kann auch schnell auf eine benachbarte Verbindung übertragen werden, -> ausbreitende Aktivierung. Jedoch gibt es Grenzen, wie viele Informationen in einer bestimmten Zeit aktiviert werden können. Die Aktivierungsstärke nimmt mit der Distanz zwischen den Objekten ab.-> Laut ACT- R verändert sich das Netzwerk je nach Aktivierung. Verbindungen, welche öfter benutzt werden, sind stärker als jene, welche selten benutzt werden. Weiters kann die Aufmerksamkeit den Grad an Aktivität erhöhen.
- wie wird prozedurales wissen im ACT-R verarbeitet? (3 Phasen) Prozedualisierung = prozess, in dem langsame, explizite info. über abläufe (wissen, dass) in schnelle, implizite ausführungen (wissen,wie) imgewandelt werden (kognitiv -> assoziativ -> autonom)=> prozedurales wissen wird in produktionssystemen gespeichert
- nenne beide priming methoden Beim „semantic priming“ werden wir von einem sinnvollen Zusammenhang oder durch bestimmte Informationen geprimed. Beim „repetition priming“ führt ein bestimmtes Wort oder ein Reiz zu der Abrufung der Information.
- was sin die vier formen non-deklarativen wissens? 1. Prozedurales Wissen: Wahrnehmungs-, Bewegungs- und kognitive Fähigkeiten2. Klassische und operante Konditionierung: einfaches assoziatives Wissen3. Habituation und Sensibilisierung: einfaches, nichtassoziatives Wissen4. Priming: grundlegende Bindungen, innerhalb des Wissensnetzwerks, die die Aktivierung vonbestimmten Informationen und deren späteren Abruf erleichtern
- Die Verbindung zwischen dem prime und Brücke zur Information hängt von zwei Faktoren ab: 1. Die Anzahl von der Verknüpfungen zwischen dem prime und der Zielinformation2. Die Stärke dieser Verknüpfungen. -> Dieser Ansicht nach, verringert sich die Wahrscheinlichkeit für den priming effect, wenn man die Anzahl der Verknüpfungen erhöht. wenn man allerdings die Stärke der Verbindungen erhöht, dann wird wiederrum auch die Wahrscheinlichkeit des priming effects erhöht.
- was zeigt das mc-leland modell? (present tense -> past tense, erst 10 dann 400 vokabeln) Plötzlich wurden die 10 Verben vom Anfang teils wieder falschabgewandelt. Die Vergangenheitsregel mit der –ed Endung wurde wieder generalisiert. Nach langem Lernen konnte man schließlich alle Wörter wieder richtig abwandeln. Genau so geht es auch den Kindern, wenn sie mit den Vergangenheitsformen konfrontiert werden!Ihr Modell zeigt also, dass es nicht notwendig ist verschiedene, separate Mechanismen zu haben, wenn man mit Regeln und Ausnahmen arbeitet.
- 1. Wie sind Repräsentationen von Wörtern und Symbole in den Gedanken organisiert? Die fundamentale Einheit von symbolischem Wissen ist das Konzept. Konzepte sind entweder inKategorien organisiert, welche wiederum andere Kategorien enthalten. Oder sie sind in Schemasgeteilt, welche wiederum andere Schemas enthalten. Weiters können sie in Anwendung undAbstraktion geteilt werden. Konzepte enthalten jedoch immer Informationen über Beziehungen,Konzepte, Attributionen, Kontexte und allgemeines Wissen und Informationen überKausalzusammenhänge. Es gibt verschiedene Theorien über Kategorisierung. Diese umfassen featurebaseddefinitional categories, prototype-based categories und exemplar-based approches.
- 2. Wie repräsentieren wir andere Formen von Wissen in den Gedanken? Es gibt verschiedenen Modelle für prozedurales Wissen, welche meist auf ComputerStimulationen aufgebaut sind. Eines dieser Modelle ist das „production system“ des ACT(-R)
- 3. Wie interagiert deklaratives Wissen mit prozeduralem Wissen? Ein wichtiges Modell zu diesem Thema ist das ACT und das ACT-R. Es repräsentiert sowohlprozedurales Wissen, als auch deklaratives Wissen in Form von semantischen Netzwerken. Das Modell basiert auf den Weg, wie Computer Informationen behandeln. Es legt sich auf dieReihenverarbeitung fest.Untersuchungen am menschlichen Gehirn, zeigten, dass das Gehirn paralleleVerarbeitungsmechanismen für Informationen benutzt und dass die Informationsverarbeitung nicht nur an einem Areal im Gehirn stattfindet.Ein Modell, welches sich auf die Ergebnisse der Gehirnforschung stützt ist das parallel distributed processing (PDP) model. Das Modell behauptet, dass Neuronen von anderen Neuronen angeregt oder gehemmt werden können oder auch inaktiv sein können. Weiters wird in diesem Modell auch der priming effect besprochen.
- was sind drei typische forschungsfragen zur sprache? • Welche Eigenschaften charakterisieren Sprache?• Welche Prozesse sind in Sprache enthalten?• Wie erwerben wir die Fähigkeit Sprache zu benutzen?
- was ist psycholinguistik und welche 4 forschungsbereiche umfasst sie? • ist die Psychologie unserer Sprache und wie sie mit unserem Verstand interagiert• berücksichtigt Sprachproduktion und Sprachverständnis• 4 Forschungsbereiche:1. Linguistik2. Neurolinguistik3. Soziolinguistik4. Computerlinguistik
- was ist inguistik? Die Lehre der Sprachestruktur und –veränderung
- was ist neurolinguistik? Die Lehre von den Beziehungen zwischen Gehirn, Wahrnehmung und Sprache
- was ist soziolinguistik? die Lehre von Beziehungen zwischen sozialem Verhalten und Sprache
- was ist computerlinguistik? die Erforschung von Sprache mithilfe von Computern
- erkläre das prinzip der konvention und das prinzip des kontrasts (sprache) - Prinzip der Konventionalität: Bedeutungen von Worten werden durch Konventionenbestimmt- Prinzip des Kontrasts: unterschiedliche Wörter haben auch unterschiedlicheBedeutungen
- was versteht man unter kodieren und dekodieren in bezug auf sprache? dekodieren = sprache verstehenkodieren = sprache produzieren
- was sind phoneme udn was sind morpheme? phoneme: sind die kleinsten, bedeutungsunterscheidenden Einheiten der gesprochenen Sprache, welche dazu genutzt werden können, um eine sinnvolle Äußerung von einer anderen zu unterscheiden. Sie bestehen aus Konsonanten- und/ oder Vokallauten. Bsp. Unterscheidung zwischen „tot“ und „rot“ -> r/t sind die phoneme morpheme: sind die kleinsten bedeutungstragenden Einheiten in einer bestimmten Sprache. (z.b. Him + beere = himbeere)