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Differentielle Psychologie (Subject) / Wissen und Expertise (Lesson)
als Kognitive Konzepte
3. Wissenserwerb.
4. Wissensstrukturen und subjektive Epistemologie.
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- 6.1 Wie ist ein „Experte“ definiert? Experte ist eine Person, die auf einem bestimmten Gebiet dauerhaft herausragende Leistun-gen erbringt.
- 6.2 Über welche Besonderheiten im Denken und Wissen verfügen Experten? · Aufmerksamkeit auf große, bedeutungsvolle Muster. · Große Mengen inhaltlichen Wissens, dass in einer Art und Weise organisiert ist, die tiefes Verständnis der Inhalte ausdrückt. · Wissen ist „konditionalisiert“ durch Anwendungsbedingungen (nicht nur Theorie, auch Praxis). · In der Lage wichtige Aspekte des Wissens flexibel, ohne anstrengende Aufmerksamkeit abzurufen. · Großes Domänenwissen, was nicht unbedingt impliziert anderen dieses beibringen zu können. · Variierende Flexibilitätsniveaus bei der Lösung neuer Probleme.
- 6.3 Beschreiben Sie zwei Erklärungsansätze zur Überlegenheit von Experten bei der Lösung anspruchsvoller Probleme. · Chunk-Theorie von Miller: Klumpen von Informationen bilden Behaltenseinheiten, deren Größe von ihrer Organisation abhängig ist. · Skilled-Memory-Theorie: Vergrößerung des AGs bei expertemhaften Handeln durch Bildung komplexer Datenstrukturen. Kennzeichen: Bedeutungshaltiges Enkodieren, geordneter Abrufstruktur und Geschwindigkeitserhöhung (AG wie Muskel bei Training, aber nicht i.S. von mehr Anstrengung, sondern im Sinne von richtig nutzen ohne große Beanspruchung).
- 6.4 In welcher Weise muss man üben, um ein Experte zu werden? · Früh beginnen → erfolgsversprechend. · Anfangsstadium: Interesse aufrechterhalten und verstärken. · Zunehmende Leistung → Qualität des Trainings bedeutsamer. · Effektive Übung (nicht nur Wiederholung): Ständiges Überwachen (monitoring) und gezielte Übung → Maximierung des Erfolgs. · Personenmerkmale: Motivation, Konzentration, Ausdauer → permante Selbstmotivation.
- 6.5 Welche Wissensqualität zeigte sich bei den Experimenten zur „naiven Physik“? individuelle, qualitative Unterschiede im Wissen gibt, die jeweils für jede Person begründbar und reproduzierbar sind à beruhen auf eigenen Erfahrungen/Annahmen.
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