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BWLB01 (Subject) / Grundlagen der Betriebswirtschaftslehre (Lesson)

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  • Was versteht man unter Liquidität und Rentabilität? Liquidität: im allgemeinen Zahlungsfähigkeit. Also die Fähigkeit eines Unternehmens seinen Zahlungsverpflichtungen fristgercht nachzukommen. Rentabilität:Die Tatsache, dass etwas lohnend oder Gewinn bringend ist. Auch eine Verhältniszahl, durch die der Erfolg eines Unternehmens (Gewinn) zu dem eingesetzten Kapital in Beziehung gesetzt wird.
  • Erkläre die Begriffe Minimalprinzip und Maximalprinzip und mache ein Beispiel dazu. Bei dem Minimalprinzip möchte man mit geringstens Mitteln ein vorgegebenes/festes Ziel erreichen. z.B man möchte mit dem Auto nach Hamburg fahren und dafür möglichst wenig Sprit verbrauchen. Bei dem Maximalprinzip verhält es sich genau umgekehrt zum Minimalprinzip. Hier möchte man mit gegebenen/festen Mitteln einen möglichst hohen Ertrag/Nutzen erzielen. z.B mit 50L Benzin möchte ich soweit kommen wie nur eben möglich. Dafür suche ich im Voraus z. B. die idealsten Verbindungen raus.
  • Beschreiben Sie den Begriff Wirtschaftlichkeit. Die Wirtschaftlichkeit gibt das Wertverhältnis erbrachter Leistungen und die aufgewendeten Mittel/Kosten, die zur Erbringung der Leistungen dienten (für eine Periode) an. Die Wirtschaftlichkeit eines Produktes sollte über 1,0 liegen, da in diesem Fall die Erträge höher sind als die Aufwendungen, wodurch ein Gewinn entsteht. Die Wirtschaftlichkeit wird wie folgt ermittelt: Wirtschaftlichkeit = Leistung/Kosten Ein Betrieb erzielt durch den Verkauf von Regalen 30.000€ an Umsatz (Leistung). Die Kosten die das Regalsystem im Betrieb verursacht belaufen sich auf 25.000€ (z.B. Personal- und Materialkosten). Die Wirtschaftlichkeit erbit 1,2 (= 30.000/25.000). Das Ergebnis zeigt, dass die durch den Verkauf der Regale erzielte Leistung, die Kosten für das Regal um das 1,2-fache übersteigen. Das Ergebnis ist demnach positiv zu werten.
  • Was versteht man in der Betriebswirtschaftslehre unter dem Begriff Kapital? Kapital ist die abstrakte Geldwertsumme für das in dem Unternehmen arbeitende Vermögen.
  • Beschreiben Sie den betriebswirtschaftlichen Umsatzprozess. Der betriebliche Umsatzprozeß der Unternehmung besteht aus mehreren Phasen, die einen Kreislauf bilden. Zunächst muß sich die Unternehmung durch Finanzierung von außen Kapital beschaffen. Dieses Kapital ist in der Unternehmung in Form von Zahlungsmitteln vorhanden. Diese werden für Investitionen verwendet, indem dafür Produktionsfaktoren beschafft und gelagert werden. Die Produktionsfaktoren werden in der Produktion miteinander kombiniert und zu Sachleistungen und Dienstleistungen transformiert. Im Rahmen der Leistungserstellung und bei der sich anschließenden Leistungsverwertung findet eine Desinvestition statt. Beim Absatz der Leistungen erfolgt dann ein Kapitalrückfluß. Neue Zahlungsmittel fließen in die Unternehmung zurück. Das aufgenommene Kapital kann teilweise zurückgezahlt werden. Ist der betriebliche Umsatzprozeß erfolgreich durchgeführt worden, so ist ein Gewinn entstanden. Der Gewinn kann teilweise ausgeschüttet und teilweise einbehalten und für neue Investitionen verwendet werden.
  • Wodurch unterscheidet sich Wirtschaftlichkeit von der Produktivität? Die Wirtschaftlichkeit gibt das Verhältnis von Output und Input gemessen in Geldwerten wieder. Wirtschaftlichkeit=Leistung/Kosten Die Produktivität ist ein reines Mengenverhältnis, die Wirtschaftlichkeit ein Wertverhältnis.
  • Beschreiben Sie das Verhältnis von Wirtschaftlichkeit und Produktivität. Ein Unternehmen das eine gute Produktivität aufweisst ist meist auch Wirtschaftlich. Dennoch kann es sein dass trotz guter Produktivität eine schlechte Marktwirtschaftlichkeit vorhanden ist.Dies ergibt sich dann durch Markt und Konkurrenzeinflüsse.
  • Beschreiben Sie das Verhältnis von Wirtschaftlichkeit und Rentabilität. Die Rentabilität ist stets eine Folge der Wirtschaftlichkeit. Nicht deren Ursache!
  • Erläutern Sie das ökonomische Prinzip. Das ökonomische Prinzip ist der Grundsatz der sparsamen Wirtschaftsführung und zwar: Minimalprinzip: ein vorgegebenes Ziel mit möglich geringem Mittel zu erreichen. Maximalprinzip: Mit gegebenen Mittel ein ein größtmöglichen Erfolg erreichen.
  • Nennen Sie betriebswirtschaftliche Produktionsfaktoren. Menschliche Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe
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  • Nennen Sie wesentliche Bestimmungsfaktoren für die Ergiebigkeit des Faktors (ausführende Arbeit) 1.) Die subjektiven Leistungsbedingungen z.B körperliche, geistige und sellische Anlagen eines Miarbeiters aber auch Erfahrung und Leistungsbereitschaft. 2.) Die objektiven Leistungsbedingungen z.B Gestaltung der Arbeitsverfahren, Arbeitstechniken, Gestaltung des Arbeitsplatzes und des Werkraumes, Arbeitszeit und Pausenregelung. 3.) Entgeltfestsetzung
  • Wovon hängt die Leistungsfähigkeit der Betriebsmittel ab? 1.) technische Beschaffenheit und Leistungsfähigkeit der Betriebsmittel z.B Modernisierung, Zustand, Betriebsfähigkeit. 2.) Die Eignung der Maschinen für die konkreten Aufgaben der Leistungserstellung.
  • Nennen Sie drei Stufen, in die man das Management unterteilen kann. 1.) Topmanagement z.B Geschäftsführung Vorstand 2.) Middle Management z.B Abteilungsleiter 3.) Low Management z.B Meister und alle Mitarbeiter in ähnlicher Stellung
  • Was versteht man unter Wirtschaftlichkeitsprinzip? Auch ökonomisches Prinzip genannt. Jeder Betrieb versucht möglichsz sparsam vorzugehen, ein möglichst hohes Maß an Ergiebigkeit zu erzielen.
  • Erklären Sie das Prinzip des finanziellen Gleichgewichts. Jeder Betrieb muss jederzeit in der Lage sein. seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.
  • Erklären Sie die Prinzipien der äußeren und inneren Autonomie. Prinzip der äußeren Automie: Freiheit nach außen, also ohne behördliche Einflussnahme zu entscheiden. Prinzip der inneren Automie: Recht der Eigentümer betriebliche Entscheidungen selbst zu treffen.
  • was versteht man unter dem Erwerbswirtschaftlichen Prinzip: Das bestreben auf lange Sicht einen möglichst hohen Gewinn auf das Investierte Kapital zu erzielen.
  • nennen Sie wesentliche Bestimmungsfaktoren für die Ergiebigkeit des Faktors (ausführende) Arbeit. 1. Die subjektiven Leistungsbedingen = körperlich, geistige und seelischen Anlagen. 2. Die objektiven Leistungsbedingungen = Gestaltung der Arbeitsverfahren, Arbeitstechniken, Gestaltung des Arbeitsplatzes und des Werkraums, Arbeitszeiten und Pausenregelungen. 3. Die Entgeldfestsetzung
  • Welche Kriterien müssen bei der Wahl der Rechtsform eines Unternehmens berücksichtigt werden? • Kapitalbeschaffung • Steuerbelastung • Prüfungs u. Publizitätspflicht • Risiko u. Haftungsbereitschaft • Mitbestimmung • Rechnungslegung • Gewinn u. Verlustbeteiligung • Tradition, Branchenüblichkeit u. Image der Rechtsform
  • Wie lässt sich die Betriebswirtschaftslehre gliedern? Die Betriebswirtschaftslehre kann man gliedern nach: (1) Wirtschaftszweigen und (2) Funktionen.
  • Nennen Sie benachbarte Wissenschaften der Betriebswirtschaftslehre. Die Volkswirtschaftslehre, die Betriebs- und Arbeitswissenschaft, die Arbeitsphysiologie, die Betriebspsychologie, die Betriebssoziologie, das Wirtschaftsrecht.
  • Beschreiben Sie den betriebswirtschaftlichen Umsatzprozess. Der betriebswirtschaftliche Umsatzprozess umfasst Einbringung der Eigeneinlage und ggf. die Aufnahme von Geldkapital und dessen Umwandlung in abstraktes bzw. konkretes Vermögen, die Umformung der Vermögensgüter in absatzfähige Erzeugnisse, den Absatz dieser Erzeugnisse und den adäquaten Rückfluss an finanziellen Mitteln aus dem Umsatzerlös und die Verwendung der zurückgeflossenen Mittel zur Investition oder Rückzahlung des Kapitals.
  • Beschreiben Sie das Verhältnis von Wirtschaftlichkeit und Produktivität. Ein Unternehmen, das eine „gute“ Produktivität aufweist, wird meist auch auf eine positive Wirtschaftlichkeit verweisen können. Allerdings gibt es in der Praxis Ausnahmen. So kann ein Unternehmen durchaus im innerbetrieblichen Bereich eine überdurchschnittliche Produktivität aufweisen und dennoch – durch Markt- und Konkurrenzeinflüsse bedingt – eine negative Marktwirtschaftlichkeit haben.
  • Wovon hängt die Leistungsfähigkeit der Betriebsmittel ab? Die Leistungsfähigkeit der Betriebsmittel hängt ab von: (1) der technischen Beschaffenheit und Leistungsfähigkeit der Betriebsmittel (2) der Eignung der Maschinen für die konkreten Aufgaben bei der Leistungserstellung
  • Skizzieren Sie die Zielhierarchie und nennen Sie Zielkonflikte.  https://card2brain.ch/c2b-images/card/2143752-answer.jpg?v=1507189933306
  • Beschreiben Sie die wesentlichen Ziele von Unternehmenszusammenschlüssen Die wesentlichen Ziele von Unternehmenszusammenschlüssen sind die folgenden: – Erhöhung der Wirtschaftlichkeit – Verbesserung der Produktionsverhältnisse – Vergrößerung der Kapitalbasis – steuerliche Vergünstigungen – Risikoverteilung
  • Nennen Sie vorübergehende und dauernde Zusammenschlüsse. Vorübergehende Zusammenschlüsse sind Arbeitsgemeinschaften, Partizipationen und Konsortien. Dauernde Zusammenschlüsse sind Kartelle, Konzerne, Interessengemeinschaften und Trusts.
  • Wo liegen die entscheidenden Unterschiede zwischen Kartellen und Konzernen? Kartelle sind vertragliche Zusammenschlüsse, Konzerne sind meist kapitalmäßig und organisatorisch miteinander verbundene Zusammenschlüsse; im Kartell behalten die Kartellmitglieder in der Regel ihre kapitalmäßige und rechtliche Selbstständigkeit, Konzernunternehmen werden dagegen unter einer einheitlichen Leitung zusammengefasst und sind in ihrer internen Willensbildung nicht mehr selbstständig
  • Nennen Sie gesamtwirtschaftliche und betriebswirtschaftliche Einwendungen gegen Unternehmenszusammenschlüsse. Gesamtwirtschaftlich gesehen können Unternehmenszusammenschlüsse den Wettbewerb beschränken und die Selbstständigkeit kleinerer Unternehmen bedrohen. Betriebswirtschaftlich gesehen sind die überproportional ansteigenden Verwaltungskosten von Nachteil.
  • Was versteht man unter einem Standort in der Betriebswirtschaftslehre? Ein Standort ist der Sitz (Ort) einer gewerblichen Unternehmung oder eines Betriebs oder einer land- und forstwirtschaftlichen Niederlassung oder Ansiedlung.
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  • Definieren Sie den Begriff der Standortanalyse. Unter einer Standortanalyse verstehen wir das Abwägen der Vor- und Nachteile von Bestimmungsfaktoren bei der Wahl des optimalen Standorts.
  • Nennen Sie die wichtigsten Standortbestimmungsfaktoren. Die wichtigsten Standortbestimmungsfaktoren sind: Personalkosten, Abgaben und Steuern, Verkehr (Infrastruktur), räumliche Ausdehnungsmöglichkeiten, Fertigungsmaterialien bei Fertigungsbetrieben, EDV-Kosten, Kosten für Miete, Grundstücke etc. und Absatzmöglichkeiten.
  • Nennen Sie Probleme bei der praktischen Ermittlung des optimalen Standorts Die Probleme bei der Ermittlung des optimalen Standorts liegen zum großen Teil in den Unwägbarkeiten der Daten. Als eine in die Zukunft gerichtete, langfristige Entscheidung ist die Findung des optimalen Standorts abhängig von der Genauigkeit der Vorhersage zukünftiger Kosten und Erlöse.